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	<title>Biedermeier - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Biedermeier&amp;diff=14306&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;PP Wien: /* Leben und Kultur */ Grammatik: „und“ in Aufzählung ergänzt</title>
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		<updated>2026-03-19T08:51:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Kultur: &lt;/span&gt; Grammatik: „und“ in Aufzählung ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Carl Spitzweg - Sonntagsspaziergang.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Der Sonntagsspaziergang&amp;#039;&amp;#039; von [[Carl Spitzweg]] aus dem Jahr 1841, ein typischer Vertreter der Biedermeier-Epoche]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Biedermeier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird die Zeitspanne vom Ende des [[Wiener Kongress]]es 1815 bis zum [[Deutsche Revolution 1848/1849|Beginn der bürgerlichen Revolution 1848]] in den Ländern des [[Deutscher Bund|Deutschen Bundes]] bezeichnet. Mit dem Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;Biedermeier&amp;#039;&amp;#039; ist in der politischen Geschichte der Begriff der [[Restauration (Geschichte)|Restauration]] verknüpft, der sich auf die staatspolitische Entwicklung nach dem Ende der [[Napoleon Bonaparte|napoleonischen]] Zeit und des Wiener Kongresses bezieht. Bedeutsam ist der Begriff als Epochenbezeichnung der [[Kulturgeschichte]], als solcher jedoch kaum klar konturiert, da viele Assoziationen zum Biedermeier aus dem späteren 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert stammen und oft als (rück)projizierte Zuschreibungen gelten müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Vormärz]] wird die zum selben Zeitabschnitt gehörende entgegengesetzte Bewegung bezeichnet, die eine politisch revolutionäre Veränderung suchte und unter anderem bei Literaten wie [[Georg Büchner]] und [[Heinrich Heine]] ihren Niederschlag fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausdruck Biedermeier bezieht sich zum einen auf die in dieser Zeit entstehende eigene Kultur und Kunst des [[Bürgertum]]s, so in der [[Hausmusik]], der [[Innenarchitektur]] und auch in der [[Kleidermode]], zum anderen auf die [[Literatur]] der Zeit; beides wird oft mit dem Etikett „hausbacken“ oder „[[Konservatismus|konservativ]]“ versehen. Als typisch gilt die Flucht ins [[Idyll]] und ins [[Privat]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung des Begriffs ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gottlieb Biedermaier.jpg|mini|Bildnis der fiktiven Figur &amp;#039;&amp;#039;Gottlieb Biedermaier&amp;#039;&amp;#039; aus den Münchener &amp;#039;&amp;#039;Fliegenden Blättern&amp;#039;&amp;#039;, dem tatsächlichen Aussehen von [[Samuel Friedrich Sauter]] nachempfunden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zimmerbild 96.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Zimmerbild&amp;#039;&amp;#039; von [[Eduard Gaertner]] (1849): Darstellung biedermeierlichen Interieurs in einer bürgerlichen Wohnung in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff Biedermeier geht auf die fiktive Figur des treuherzigen, aber [[spießbürger]]lichen &amp;#039;&amp;#039;Gottlieb Biedermaier&amp;#039;&amp;#039; zurück, die der Jurist und Schriftsteller [[Ludwig Eichrodt]] und der Arzt [[Adolf Kußmaul]] erfanden und unter dessen Namen in den Jahren ab 1855 in den Münchner [[Fliegende Blätter|Fliegenden Blättern]] diverse Gedichte veröffentlicht wurden, die teilweise Parodien auf die Poesie des realen Dorfschullehrers [[Samuel Friedrich Sauter]] waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entstanden war der Name aus zwei Gedichten mit den Titeln &amp;#039;&amp;#039;Biedermanns Abendgemütlichkeit&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Bummelmeiers Klage&amp;#039;&amp;#039;. Letzteres hatte [[Joseph Victor von Scheffel]] in diesem Blatt 1848 veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt; Scheffel, &amp;#039;&amp;#039;Bummelmeiers Klage&amp;#039;&amp;#039; [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/fb7/0028/image,info Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1869 wurde &amp;#039;&amp;#039;Biedermaier&amp;#039;&amp;#039; geschrieben, erst danach kam die Schreibweise mit &amp;#039;&amp;#039;ei&amp;#039;&amp;#039; auf. Der fiktive Herr Biedermeier war ein dichtender schwäbischer Dorflehrer mit einfachem Gemüt, dem laut Eichrodt „seine kleine Stube, sein enger Garten, sein unansehnlicher Flecken und das dürftige Los eines verachteten Dorfschulmeisters zu irdischer Glückseligkeit verhelfen.“ In den Veröffentlichungen werden die Biederkeit, der [[Kleingeist]] und die unpolitische Haltung großer Teile des Bürgertums karikiert und verspottet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der revolutionäre Dichter [[Ludwig Pfau]] veröffentlichte 1874 ein mit &amp;#039;&amp;#039;Herr Biedermeier&amp;#039;&amp;#039; betiteltes Gedicht, das Doppelmoral und Raffgier anprangert. Es beginnt mit den Zeilen:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Schau, dort spaziert Herr Biedermeier&amp;lt;br /&amp;gt;Und seine Frau, den Sohn am Arm;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Fassung dieses Gedichts, die 1847 veröffentlicht wurde, trägt den Titel &amp;#039;&amp;#039;Der gute Bürger&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt; Pfau, &amp;#039;&amp;#039;Gedichte&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 1847 [https://play.google.com/books/reader?id=b8Yt_dkpJE0C&amp;amp;pg=GBS.PA178&amp;amp;hl=de Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt;  Der Name &amp;quot;Biedermeier&amp;quot; kommt darin nicht vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Seht ihr dort jenen wackern Reichen,&amp;lt;br /&amp;gt;Und seine Frau, den Sohn am Arm?}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfaus Gedicht hat zur Entstehung des Begriffs weder inhaltlich noch, was den Namen angeht, beigetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1900 wurde der zunächst negativ [[Konnotation|konnotierte]] Begriff &amp;#039;&amp;#039;Biedermeier&amp;#039;&amp;#039; eher wertneutral aufgefasst, er stand für eine kleinbürgerliche Kultur der Häuslichkeit und der Betonung des Privaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nutzung als Epochenbezeichnung entwickelte sich ab Ende des 19. Jahrhunderts – zunächst in der Kunst- und Architekturgeschichte, aber auch in der Mode. Die ersten Buchveröffentlichungen mit dem Begriff im Titel erscheinen dann um die Wende zum 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Gleichzeitig wurde der Stil des Biedermeiers nochmals modern&amp;amp;nbsp;– nach dem üppigen Dekor des [[Historismus]] in der [[Gründerzeit]] gefielen die schlichten Möbel und Formen des Biedermeier wieder. Daher wurden Möbel in Biedermeierformen wieder neu hergestellt, man spricht hier, besonders im Kunst- und Antiquitätenhandel, mitunter vom Stil des zweiten Biedermeier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Biedermeier kann heute auch auf die behagliche [[Geschichte des Wohnens|Wohnkultur]] und private [[Gemütlichkeit]] der Zeit reduziert werden, als eine gesellschaftliche Ruhephase vor den gesellschaftlichen Umwälzungen zur Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts und als Reaktion auf staatliche Kontrolle und [[Zensur (Informationskontrolle)|Zensur]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Florian Schimikowski |url=https://www.deutschlandmuseum.de/sammlung/biedermeier-pfeife/ |titel=Symbol für Gemütlichkeit: Bedeutung der Biedermeier-Pfeife |werk=Deutschlandmuseum |datum=2023-12-06 |sprache=de-DE |abruf=2025-08-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Situation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Prince Metternich by Lawrence.jpeg|mini|Fürst Metternich prägte maßgebend die europäische Politik nach dem Wiener Kongress, als der Biedermeier sich entfaltete]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage Napoleons in der [[Völkerschlacht bei Leipzig]] sowie der [[Schlacht bei Waterloo]] und seiner Verbannung wurden die Beschlüsse umgesetzt, die auf dem Wiener Kongress ausgehandelt worden waren. Es ging um eine Ordnung Europas mit dem Ziel einer [[Restauration (Geschichte)|Restauration]], d.&amp;amp;nbsp;h. der Wiederherstellung jener Verhältnisse, die vor der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] Europa geprägt hatten. Zu diesem Zweck gingen die konservativen Monarchen Kaiser [[Franz II. (HRR)|Franz&amp;amp;nbsp;I. von Österreich]], der russische Zar [[Alexander I. (Russland)|Alexander&amp;amp;nbsp;I.]] und der preußische König [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;III.]] die „[[Heilige Allianz]]“ ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bedeutende politische Rolle spielte [[Klemens Wenzel Lothar von Metternich|Fürst von Metternich]], ein gebürtiger Rheinländer, der im Dienst des österreichischen Kaisers stand. Er setzte die sogenannten [[Karlsbader Beschlüsse]] von 1819 durch, die eine starke Einschränkung jeglicher politischer Betätigung bedeuteten. Es wurde eine strenge Zensur für alle Veröffentlichungen eingeführt, inklusive der Musikwerke. Literaten wie [[Heinrich Heine]] und [[Georg Büchner]] emigrierten (1831 bzw. 1835), ebenso [[Karl Marx]] (1843), zuvor Redakteur der &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinische Zeitung|Rheinischen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; in Köln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne die Karlsbader Beschlüsse ist die Biedermeierzeit nicht denkbar; außerhalb Deutschlands, Österreichs und Skandinaviens existiert daher auch der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Biedermeier&amp;#039;&amp;#039; nicht, da die gesellschaftliche Entwicklung in diesen Ländern anders verlief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Himmelstöne des Biedermeier ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedrich Wilhelm Schadow - Porträt des Felix Schadow (1819–1861).jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Porträt [[Felix Schadow]]&amp;#039;&amp;#039; (um 1830) von [[Friedrich Wilhelm von Schadow]], einem bedeutenden Vertreter der Malerei des Biedermeiers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1815 war im Pazifik der Vulkan [[Tambora]] ausgebrochen, weltweit die größte Eruption seit dem Ausbruch des [[Lake Taupō|{{lang|en|Lake}} {{lang|mi|Taupō}}]] vor über 20.000&amp;amp;nbsp;Jahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oppenheimer2003&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal |first=Clive |last=Oppenheimer |title=Climatic, environmental and human consequences of the largest known historic eruption: Tambora volcano (Indonesia) 1815 |journal=Progress in Physical Geography |volume=27 |issue=2 |pages=230–259 |doi=10.1191/0309133303pp379ra |date=2003 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die vulkanischen Stäube verbreiteten sich global und führten 1816 zum [[Jahr ohne Sommer]] und auch danach zu einer deutlichen [[Vulkanischer Winter|vulkanisch bedingten Klimaänderung]] mit teils katastrophalen Auswirkungen. Darüber hinaus kam es jahrzehntelang nach dem Ausbruch zu merklichen Veränderungen im Tageslicht; besonders ausgeprägt war dies abends und morgens aufgrund der dann erheblich verstärkten [[Streuung (Physik)|Streuung]] des Sonnenlichts an den vulkanischen Staubteilchen und Gasen in der Atmosphäre. Die biedermeierlichen Sonnenuntergänge in Europa waren von nie dagewesener Pracht – in allen Schattierungen von Rot, Orange und Violett, gelegentlich auch in Blau- und Grüntönen. Die grandiosen Abendstimmungen und die intensiven Erdfarben, Ocker- und Gelbtöne beispielsweise von [[William Turner]], die außerhalb von Landschaften mit entsprechender natürlicher Farbgebung wie etwa der [[Toskana]] und der [[Camargue]] fast unwirklich erscheinen, haben davon merklich profitiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Udo Zindel]] |url=http://mp3-download.swr.de/swr2/wissen/sendungen/2015/04/swr2-wissen-20150409-tambora-ein-vulkan-macht-weltgeschichte.12844s.mp3 |titel=Tambora – Ein Vulkan macht Weltgeschichte |werk=[[SWR2]]-Sendung „Wissen“ |datum=2003 |format=mp3-Audio; 25,2&amp;amp;nbsp;MB; 27:35&amp;amp;nbsp;Minuten |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170417144815/http://mp3-download.swr.de/swr2/wissen/sendungen/2015/04/swr2-wissen-20150409-tambora-ein-vulkan-macht-weltgeschichte.12844s.mp3 |archiv-datum=2017-04-17 |abruf=2022-01-21 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildende Kunst ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Waldmüller - Die Heimkehr des Landmannes.jpeg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Die Heimkehr des Landmannes&amp;#039;&amp;#039; von [[Ferdinand Georg Waldmüller]] (um 1833), ein&amp;amp;nbsp;Beispiel biedermeierlicher [[Genremalerei]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Bildenden Kunst der Biedermeierzeit dominierten die Genre- und die [[Landschaftsmalerei]], aber auch das Porträt. Religiöse und historische Motive fehlen fast völlig. Der Stil war realistisch, die Bilder ähnelten oft einer fotografischen Abbildung. Vorbild war die niederländische Malerei des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Allerdings war das angestrebte Ergebnis ein Pseudo-Realismus, denn die Wirklichkeit wurde gern idealisiert und übersteigert, mitunter überschneidet sich die Malerei mit der [[Spätromantik]]. Die Aquarelltechnik erreichte ein sehr hohes Niveau; für Buchillustrationen wurde nun zunehmend die [[Lithografie]] eingesetzt. Als bildende Künstler des Biedermeiers gelten die Maler [[Moritz von Schwind]], [[Friedrich Gauermann]], [[Eduard Gaertner]], [[Eduard Ritter]], das Frühwerk von [[Adolph von Menzel|Adolph Menzel]], [[Ludwig Richter]], [[Carl Spitzweg]], [[Josef Kriehuber]], [[Ferdinand Georg Waldmüller]], [[Peter Fendi]] und [[Joseph Anton Koch]]. Richter war vor allem als Illustrator gefragt, er bebilderte rund 150&amp;amp;nbsp;Bücher. Eine Besonderheit des Biedermeier waren die so genannten [[Zimmerbilder]], detailgenaue Schilderungen einzelner Wohnräume. In der Glas- und [[Porzellanmalerei]] ist die Epoche mit den [[Hausmaler]]n [[Gottlob Samuel Mohn|Samuel Mohn]] und [[Anton Kothgasser]] verbunden. Typisch für diese Zeit ist ferner das [[Ansichtenglas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fanny Elssler.jpg|mini|[[Fanny Elßler]] war eine bekannte Balletttänzerin des Biedermeier, Lithografie von [[Joseph Kriehuber]] (1830)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Musik ist die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Biedermeier&amp;#039;&amp;#039; eher ungewöhnlich; meistens wird für die typische Musik dieser Ära von &amp;#039;&amp;#039;Frühromantik&amp;#039;&amp;#039; gesprochen. Jedoch lässt sich auch für die Musik gewissermaßen eine Biedermeier-Epoche unterscheiden, in der sie erstmals vom bürgerlichen Geschmack bestimmt wurde. Die [[Hausmusik]] erlangte große Bedeutung. Das Klavier als Hausinstrument wurde im Bürgertum zunehmend populär. Gefragt waren vor allem [[Kammermusik]]stücke; in den Städten wurden überall Musikgesellschaften und [[Gesangverein]]e gegründet. Die Notenverlage gaben bei den Komponisten vor allem leichte, heitere Werke in Auftrag, denn der Geschmack der Kunden war entscheidend für den Verkauf; vorher war nie eigens für den Hausgebrauch komponiert, sondern nur umgearbeitet worden. Tonangebend in der Klaviermusik war [[Robert Schumann]]. Auch [[Franz Schubert]]s Lieder wurden, zwar nach seinem Tod, im Bürgertum sehr geliebt. Als typische Biedermeierkomponisten werden aber eher weniger bekannte Figuren wie [[Ludwig Berger (Komponist)|Ludwig Berger]], [[Christian Heinrich Rinck]] oder [[Leopold Schefer]] angesehen. Populär waren z.&amp;amp;nbsp;B. die Lieder [[Wilhelm Müller (Dichter)|Wilhelm Müllers]] oder [[Alexander Fesca]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Biedermeier war auch die Zeit des [[Walzer (Musik)|Walzers]], dessen Hochburg [[Wien]] war. Er entstand aus dem meist im Freien getanzten [[Ländler]]. Zu den Tanzveranstaltungen strömten die Massen, war hier doch ausgelassene Fröhlichkeit erlaubt. Komponisten und Kapellmeister wurden teilweise gefeiert wie Stars, allen voran [[Johann Strauss (Vater)|Johann Strauss senior]] und [[Joseph Lanner]]. Sehr beliebt war auch das Ballett&amp;amp;nbsp;– in Wien feierte die Balletttänzerin [[Fanny Elßler]] Triumphe. Die herausragenden weiblichen Gesangsstars waren [[Henriette Sontag]] und [[Jenny Lind]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 1793 in der Schweiz entstandene Lied [[Freut euch des Lebens (Lied)|&amp;#039;&amp;#039;Freut euch des Lebens&amp;#039;&amp;#039;]] wurde in der Biedermeierzeit zum Volkslied im ganzen deutschen Sprachraum. Besonders [[Johann Martin Usteri|Usteris]] dritte Strophe formuliert das Credo dieser Zeit: „Wer Neid und Missgunst sorgsam flieht, Genügsamkeit im Gärtchen zieht, dem schießt sie bald zum Bäumchen auf, das goldne Früchte bringt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Literatur der Restaurationsepoche#Biedermeier|titel1=Literatur der Restaurationsepoche}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Kultur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Biedermeier Mode 1.jpg|mini|Postkartenmotiv als Beispiel für Biedermeier-Mode]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Begriff Biedermeier ist in erster Linie auch eine [[Bürgerlichkeit|bürgerliche Kultur]] gemeint, die in der ersten Hälfte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts entstand. Das Bürgertum kultivierte das Privat- und Familienleben in ganz neuem Ausmaß. Nicht die Repräsentation stand im Vordergrund, sondern das häusliche Glück in den eigenen vier Wänden, die zum Rückzugsort wurden. [[Sekundärtugend|Bürgerliche Tugenden]] wie Fleiß, Ehrlichkeit, Treue, Pflichtgefühl und [[Bescheidenheit]] wurden zu allgemeinen Prinzipien erhoben. Die Biedermeier-Wohnstube war die Urform des heutigen [[Wohnzimmer]]s, und wahrscheinlich wurde damals der Ausdruck [[Gemütlichkeit]] eingeführt. Die Geselligkeit wurde in kleinem Rahmen gepflegt, beim [[Kaffeekränzchen]], am [[Stammtisch]], bei der [[Hausmusik]], aber auch in den Wiener [[Kaffeehaus|Kaffeehäusern]]. Beliebteste Zeitung war die [[Wiener allgemeine Theaterzeitung]] von [[Adolf Bäuerle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bürgerliche Familienstruktur war patriarchalisch, der Mann das Oberhaupt der Familie; der Wirkungskreis der Frau war der Haushalt. Das wohlhabendere Bürgertum beschäftigte Personal, darunter eine Köchin, einen Kutscher, eine [[Kinderfrau]], für Säuglinge auch eine [[Amme]], mitunter einen Hauslehrer. Die wichtigsten weiblichen Freizeitbeschäftigungen waren Handarbeiten und das Klavierspiel, das jede Bürgertochter zu lernen hatte. Wesentlich mehr Aufmerksamkeit als vorher widmete man auch der Kindererziehung und dem Kinderzimmer, es erschien entsprechende Literatur mit Anleitungen zur Erziehung. Es entstand erstmals eine eigene Kindermode, die nicht nur eine Kopie der Erwachsenenmode war. Die Spielzeugindustrie erlebte ihre erste Blüte. 1840 gründete [[Friedrich Fröbel]] in [[Bad Blankenburg]] den ersten [[Kindergarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Biedermeierzeit wurde auch das häusliche Weihnachtsfest in der Form ausgebildet, wie sie heute bekannt ist, mit [[Weihnachtsbaum]], [[Weihnachtslied]]ern und [[Bescherung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Theater ==&lt;br /&gt;
In der Biedermeierzeit erlebte auch das Theater einen Aufschwung, doch statt Belehrung war Unterhaltung gefragt, also eine Abkehr von den Idealen der [[Aufklärung]]. Aus den [[Nationaltheater]]n wurden wieder [[Hoftheater]] wie in Berlin, wo in erster Linie der preußische König bestimmte, was im Schauspielhaus aufgeführt wurde. Parallel dazu entstand eine privatwirtschaftliche Unterhaltungskultur im 1824 gegründeten [[Königsstädtisches Theater|Königsstädtischen Theater]] nach dem Vorbild der [[Wiener Vorstadttheater]]. Die deutschsprachigen Theatermetropolen dieser Zeit waren Wien und Berlin. Zwischen 1815 und 1830 hatten im [[Schauspielhaus Berlin]] fast 300 [[Lustspiel]]e Premiere, aber nur 56 Tragödien. Sehr beliebt beim Publikum waren auch [[Parodie]]n, selbst Goethe und Shakespeare wurden nicht verschont. [[Johann Nestroy]] brachte es 1857 fertig, in Wien eine Parodie auf [[Richard Wagner|Wagners]] [[Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg|Tannhäuser]] aufzuführen, noch bevor das Original überhaupt Premiere hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wurden auch Theaterstücke und Opern zensiert. In Österreich saßen die Zensoren sogar bei den Vorstellungen des [[Alt-Wiener Volkstheater]]s im Publikum. Die Theaterautoren gingen mit der Zensur unterschiedlich um: Viele passten sich an wie Raimund; Grillparzer, der auch Staatsbeamter war, schrieb einiges nur für die Schublade, während Nestroy mehrfach mit Geldbußen belegt wurde und zwei Freiheitsstrafen absitzen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur und Möbel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Florastoeckl Baden.jpg|mini|Palais Florastöckl in Baden bei Wien, erbaut 1816/17 von Joseph Kornhäusel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hof Michaeliskirche Ludwigstrasse.jpg|mini|Hofer Neustadt, erbaut nach dem Stadtbrand 1823]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Langes Tannen Biedermeierzimmer 06.jpg|mini|Biedermeier-Wohnzimmer um 1830]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Langes Tannen Helgolandzimmer.JPG|mini|Biedermeier-Schlittenbett um 1820/1830 im Helgolandzimmer im Museum [[Langes Tannen (Uetersen)|Langes Tannen]] in [[Uetersen]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wesentliche Kennzeichen der Biedermeier-Architektur ist der elegante, aber eher schlichte Stil, wobei er letztlich eine Variante des [[Klassizismus]] war. Dieser Stil prägte die Monumentalbauten dieser Zeit, das Biedermeier die bürgerlichen Wohnviertel. Der bekannteste Architekt dieser Epoche war der Berliner [[Karl Friedrich Schinkel]], aber seine Entwürfe waren nicht biedermeierlich. Der bedeutendste Architekt des Biedermeier-Stils war dagegen [[Joseph Kornhäusel]], der seine Spuren vor allem in Wien und [[Baden bei Wien]], der Sommerresidenz des österreichischen Kaisers, hinterließ. Baden wurde nach einem Brand ab 1812 völlig neu wiederaufgebaut. Da Kornhäusel sehr bekannt war, erhielt er auch Aufträge des Adels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Innenstadt (Hof)#Neustadt|Hofer Neustadt]] ist eines der größten Wohnviertel des Biedermeiers. Insbesondere die [[Ludwigstraße (Hof)|Ludwigstraße]], die Klosterstraße und der Maxplatz sind nahezu vollständige Ensembles, die größtenteils unter Denkmalschutz stehen. Nach einem großen Stadtbrand im Jahr 1823 baute man die Stadt vollständig wieder auf. Die Gebäude sind größtenteils Bürgerhäuser, aber auch Stadtpalais, die in den letzten Jahren saniert und renoviert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im [[Großherzogtum Baden]] und speziell in Karlsruhe und Heidelberg wurden mehrere Profanbauten im Biedermeier gebaut, von [[Friedrich Weinbrenner]] und seinen Nachfolgern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Reinhold Weinmann |Titel=Die Hauptwerke profaner Baukunst in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Heidelberg |Hrsg=Carl-Ludwig Fuchs, Susanne Himmelheber |Sammelwerk=Biedermeier in Heidelberg 1812-1853 |Verlag=C. Winter |Ort=Heidelberg |Datum=1999 |ISBN=3-8253-0984-3 |Seiten=216 |Sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Biedermeier-Möbel folgen keinem einheitlichen Stil, zeichnen sich aber ebenfalls durch schlichte Eleganz aus. Sie hatten weniger repräsentativen Charakter, sondern sollten den Eindruck von Behaglichkeit verbreiten, vor allem auch zweckmäßig sein. Die ersten Möbel dieser Art entstanden in Wien, wobei englisches Mobiliar als Vorbild diente. Großer Wert wurde bei der Produktion auf die handwerkliche Qualität gelegt. Die großen, glatten Flächen der Möbel ermöglichten eine intensive Wirkung der Holzmaserung, daher wurden oft ausgesucht gemaserte Hölzer als [[Furnier]]e verarbeitet, wobei man die Holzmaserung oft spiegelbildlich anordnete. Beliebte Hölzer waren in Süddeutschland beispielsweise [[Kirschbaumholz|Kirschbaum]] und [[Nussbaumholz|Nussbaum]], in Norddeutschland [[Birkenholz|Birke]] und [[Mahagonigewächse|Mahagoni]]. Die Beschläge der Möbel waren oft sehr reduziert gehalten, statt Schlüsselschildern aus Metall verwendete man gerne sog. Schlüsselbuchsen aus Bein, Scharniere wurden vielfach verdeckt angebracht. Die Holzoberflächen wurden meist poliert, um die Maserung zur Geltung zu bringen. Als Bezug für Polstermöbel dienten mitunter selbst bestickte Bezüge, da Handarbeiten ein beliebtes Betätigungsfeld von Frauen waren. Typisch für das Biedermeier sind Kleinmöbel wie [[Kommode]]n, [[Sekretär (Möbel)|Sekretäre]] oder [[Nähtisch]]e, aber auch [[Schlittenbett]]en. Beliebt waren als weitere Zimmerausstattungstücke [[Bilderuhr]]en oder Tischuhren mit Marmorsäulen. In Wien prägte der Möbelfabrikant [[Joseph Ulrich Danhauser|Joseph Danhauser senior]] die neue Wohnkultur. In diese Zeit fällt auch der Erfolg der [[Bugholz]]möbel von [[Michael Thonet]], der aus [[Boppard]] stammte und 1842 vom österreichischen Hof nach Wien geholt wurde. Er entwarf die Ausstattung des [[Stadtpalais Liechtenstein]] in Wien.&amp;lt;ref&amp;gt;Das [[Museum für angewandte Kunst (Wien)|Museum für angewandte Kunst, MAK Wien]] besitzt eine große Möbelsammlung und zeigt in seiner Dauerausstellung einen Überblick über hundert Jahre der Wiener Möbelproduktion von der [[Joseph Ulrich Danhauser|Möbelfabrik Danhauser]] über die [[Gebrüder Thonet]] bis zu den [[Jacob &amp;amp; Josef Kohn|Gebrüdern Kohn]]. Ferner führt das MAK Wien seit 1965 das [[Geymüllerschlössel]] als Außenstelle, das Mobiliar aus den Jahren 1800 bis 1840 beherbergt und dem Besucher die Idee eines [[Empire (Stilrichtung)|Empire]]- und Biedermeiersommersitzes vermittelt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mode ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kleidermode der Restauration und des Biedermeiers}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Anton Martin Woman infront a Gobelin 1840.JPG|mini|Frau in einem Biedermeierkostüm, [[Daguerreotypie]] von Anton Martin (um 1840)]]&lt;br /&gt;
=== Damenmode ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Princess Sophie of Bavaria.jpg|mini|Erzherzogin Sophie von Österreich in typischer Biedermeiermode, Lithografie von Joseph Kriehuber (1836)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Epoche des Empire-Stils zwischen 1795 und 1820 wurde die Damenmode im Biedermeier schlichter, aber auch deutlich unbequemer. Die Taille wurde ab 1835 wieder deutlich betont, und [[Reifrock]] und [[Korsett]] wurden zu unentbehrlichen Kleidungsstücken der höheren Schichten. Schon ab 1820 wurden die Ärmel der Tageskleider so voluminös, dass sie sogar beim Klavierspielen hinderlich waren. Sie werden als &amp;#039;&amp;#039;Hammelkeulenärmel&amp;#039;&amp;#039; oder auch als Ballon- und Schinkenärmel bezeichnet. In Form gebracht wurden sie mittels Rosshaar und [[Fischbein]]. Sehr beliebt waren gemusterte Stoffe: kariert, gestreift oder geblümt. Für den Abend wurden gern schillernde Seidenstoffe gewählt. Die typische Kopfbedeckung dieser Zeit war die [[Schute (Hut)|Schute]], ein haubenähnlicher Hut. Die Schuhe waren flach, ohne Absatz. Wichtige Accessoires waren [[Schal|Kaschmirschal]] und [[Sonnenschirm]]. Die Biedermeier-Frisuren waren zunächst aufwändig und wurden mit Bändern und Schleifen geschmückt, ab 1835 wurden die Haare aber schlicht zu einem Nackenknoten, dem [[Haarknoten|Chignon]], mit seitlichen Korkenzieherlocken frisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herrenmode ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dandys 1830.jpg|mini|Dandys mit geschnürter Wespentaille&amp;lt;br /&amp;gt;(um 1830)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Herrenmode des Biedermeier war alles andere als bequem. Modevorbild von 1800 bis etwa 1830 war der [[Dandy]], dessen Prototyp der Engländer [[George Bryan Brummell]] war. In dieser Zeit wurde auch die männliche Kleidung eng tailliert getragen, so dass viele Männer zu einem Schnürgürtel griffen. Die Hemden hatten einen so genannten [[Vatermörder]]kragen, der den Hals einschnürte. Dazu wurden seit 1815 erstmals lange [[Hose]]n, sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Pantalons&amp;#039;&amp;#039;, getragen, gestreifte oder geblümte Westen sowie ein [[Gehrock]] oder ein [[Frack]]. Kopfbedeckung war der [[Zylinder (Hut)|Zylinder]]. Wichtig waren auch die kunstvoll geknotete [[Krawatte]], ein Spazierstock, Handschuhe und eine [[Taschenuhr]], eventuell noch ein [[Lorgnon]]. Nach 1820 galten auch Backen-, Oberlippen- oder [[Barthaar|Kinnbart]] nicht mehr als revolutionär, der Vollbart aber galt erst als Symbol des [[Liberalismus]] und später als Symbol einer sozialrevolutionären Gesinnung wie bei Karl Marx und [[Friedrich Hecker]]. Unerlässlich waren zu dieser Zeit lange [[Koteletten]], genannt &amp;#039;&amp;#039;Favoris&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Berliner Leben im Biedermeier.&amp;#039;&amp;#039; Dauerausstellung im [[Knoblauchhaus]] in [[Berlin]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadtmuseum.de/ausstellungen/berliner-leben-im-biedermeier |titel=Berliner Leben im Biedermeier |werk=[[Stiftung Stadtmuseum Berlin|stadtmuseum.de]] |abruf=2022-01-21 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Bieder]]&lt;br /&gt;
* [[Literatur der Restaurationsepoche]]&lt;br /&gt;
* [[Wilhelminismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- keine Literatur über das Maß von fünf der allerfeinsten --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Joachim Bark: &amp;#039;&amp;#039;Biedermeier und Vormärz/Bürgerlicher Realismus&amp;#039;&amp;#039;. Geschichte der deutschen Literatur, Bd.&amp;amp;nbsp;3. Klett, Stuttgart 2001, ISBN 3-12-347441-0.&lt;br /&gt;
* Marianne Bernhard: &amp;#039;&amp;#039;Das Biedermeier: Kultur zwischen Wiener Kongreß und Märzrevolution&amp;#039;&amp;#039;. Econ, Düsseldorf/Wien 1983, ISBN 3-430-11313-X.&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Bleek (Politikwissenschaftler)|Wilhelm Bleek]]: &amp;#039;&amp;#039;Vormärz. Deutschlands Aufbruch in die Moderne 1815–1848.&amp;#039;&amp;#039; C.&amp;amp;nbsp;H.&amp;amp;nbsp;Beck, München 2019, ISBN 978-3-406-73533-2.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Bock]]: &amp;#039;&amp;#039;Aufbruch in die Bürgerwelt. Lebensbilder aus Vormärz und Biedermeier&amp;#039;&amp;#039;. Münster 1994, ISBN 3-929586-37-1.&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Konrad]]: &amp;#039;&amp;#039;Noch einmal: Musikalisches Biedermeier?&amp;#039;&amp;#039; In: Bühnenklänge. Festschrift für Sieghart Döhring zum 65. Geburtstag. Hrsg. von Thomas Betzwieser u.&amp;amp;nbsp;a., München 2005, S. 105–116.&lt;br /&gt;
* Wolfgang L. Eller: &amp;#039;&amp;#039;Biedermeier-Möbel&amp;#039;&amp;#039;. Battenberg, Regenstauf 2008, ISBN 978-3-86646-018-8.&lt;br /&gt;
* [[Manfred Engel]]: &amp;#039;&amp;#039;Vormärz, Frührealismus, Biedermeierzeit, Restaurationszeit? Komparatistische Konturierungsversuche für eine konturlose Epoche.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Oxford German Studies&amp;#039;&amp;#039; 40/2011, S.&amp;amp;nbsp;210–220.&lt;br /&gt;
* Klaus D. Füller: &amp;#039;&amp;#039;Erfolgreiche Kinderbuchautoren des Biedermeier. Christoph von Schmid, Leopold Chimani, Gustav Nieritz, Christian Gottlob Barth&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-631-54516-9.&lt;br /&gt;
* [[Georg Hermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Biedermeier im Spiegel seiner Zeit: Briefe, Tagebücher, Memoiren, Volksszenen und ähnliche Dokumente&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1913. [https://archive.org/details/dasbiedermeierim00borcuoft online bei archive.org]&lt;br /&gt;
* Irmtraud Jo Himmelheber: &amp;#039;&amp;#039;Leben im Biedermeier&amp;#039;&amp;#039;. Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 2019, ISBN 978-3-8260-6867-6.&lt;br /&gt;
* [[Johann Kräftner]]: &amp;#039;&amp;#039;Biedermeier im Haus Liechtenstein Wien.&amp;#039;&amp;#039; Prestel, Wien 2005, ISBN 3-7913-3496-4.&lt;br /&gt;
* Renate Krüger: &amp;#039;&amp;#039;Biedermeier. Eine Lebenshaltung zwischen 1815 und 1848&amp;#039;&amp;#039;. Wien 1979.&lt;br /&gt;
* Konstanze Mittendorfer: &amp;#039;&amp;#039;Biedermeier oder das Glück im Haus. Bauen und Wohnen in Wien und Berlin 1800-1850&amp;#039;&amp;#039;. Wien 1991.&lt;br /&gt;
* [[Hans Ottomeyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Biedermeiers Glück und Ende. Die gestörte Idylle 1815–1848&amp;#039;&amp;#039;. Hugendubel, München 1987.&lt;br /&gt;
* Hans Ottomeyer, [[Klaus Albrecht Schröder]], Laurie Winters (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biedermeier. Die Erfindung der Einfachheit&amp;#039;&amp;#039;. Hatje Cantz, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-7757-1795-3.&lt;br /&gt;
* Gerhard Schildt: &amp;#039;&amp;#039;Aufbruch aus der Behaglichkeit. Deutschland im Biedermeier 1815–1847&amp;#039;&amp;#039;. Braunschweig 1989.&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Sengle]]: &amp;#039;&amp;#039;Biedermeierzeit. Deutsche Literatur im Spannungsfeld zwischen Restauration und Revolution, 1815–1848&amp;#039;&amp;#039;. 3&amp;amp;nbsp;Bände. Metzler, Stuttgart 1971; 1972; 1980. ISBN 3-476-00182-2; ISBN 3-476-00242-X.&lt;br /&gt;
* Michael Titzmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Goethezeit und Realismus. Wandel und Spezifik in der Phase des Biedermeier&amp;#039;&amp;#039;. Niemeyer, Tübingen 2002. In: &amp;#039;&amp;#039;Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur, Bd.&amp;amp;nbsp;92&amp;#039;&amp;#039;. ISBN 3-484-35092-X.&lt;br /&gt;
* [[Hans Peter Treichler]]: &amp;#039;&amp;#039;Die bewegliche Wildnis. Biedermeier und ferner Westen&amp;#039;&amp;#039;. Schweizer Verlaghaus, Zürich 1990, ISBN 3-7263-6523-0.&lt;br /&gt;
* Angus Wilkie: &amp;#039;&amp;#039;Biedermeier. Eleganz und Anmut einer neuen Wohnkultur am Anfang des 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. DuMont, Köln 1987.&lt;br /&gt;
* [[Georg Himmelheber]]: &amp;#039;&amp;#039;Kunst des Biedermeier 1815-1835&amp;#039;&amp;#039;. Prestel, München 1988, ISBN 3-7913-0885-8.&lt;br /&gt;
* Stefan Pochanke: &amp;#039;&amp;#039;Das Seebad Heringsdorf zur Biedermeierzeit in den Zeichnungen der Wilhelmine von Schack.&amp;#039;&amp;#039; Bad Oldesloe 2020, ISBN 978-3-9818526-8-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4006499-2}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.bhak-bludenz.ac.at/literatur/biedermeier |titel=Biedermeier 1815–1848 |werk=[[Handelsakademie|BHAK-Bludenz.at]] |archiv-url=https://web.archive.org/web/20081021063422/http://www.bhak-bludenz.ac.at./literatur/biedermeier/ |archiv-datum=2008-10-21 |abruf=2022-01-21 |abruf-verborgen=1 |sprache=de}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Susanne Merkle |url=http://cdn-storage.br.de/mir-live/MUJIuUOVBwQIb71S/iw11MXTPbXPS/_2rc_71S/_-iS/_-rp_AFH/05592c36-217e-49fe-b07a-90c67a5c84aa_2.mp3 |titel=Das unruhige Idyll: Leben im Biedermeier |werk=[[Bayern 2|Bayern-2]]-Sendung [[Radiowissen|„radioWissen“]] |datum=2012-01-02 |format=mp3-Audio; 19&amp;amp;nbsp;MB; 20:43&amp;amp;nbsp;Minuten |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140110215144/http://cdn-storage.br.de/mir-live/MUJIuUOVBwQIb71S/iw11MXTPbXPS/_2rc_71S/_-iS/_-rp_AFH/05592c36-217e-49fe-b07a-90c67a5c84aa_2.mp3 |archiv-datum=2014-01-10 |abruf=2022-01-21 |abruf-verborgen=1 |sprache=de}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Carola Zinner |url=https://media.neuland.br.de/file/1846700/c/website/biedermeier-rueckzug-ins-private-1.mp3 |titel=Biedermeier – Rückzug ins Private |werk=Bayern-2-Sendung „radioWissen“ |datum=2022-01-18 |format=mp3-Audio; 20,2&amp;amp;nbsp;MB; 21:38&amp;amp;nbsp;Minuten |abruf=2022-01-21 |abruf-verborgen=1 |sprache=de}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Alexandra Matzner |url=https://artinwords.de/ist-das-biedermeier/ |titel=Ist das Biedermeier? Zwischen Romantik und Naturalismus: Amerling, Waldmüller und mehr im Belvedere |werk=artinwords.de |datum=2016-10-21 |abruf=2022-01-21 |abruf-verborgen=1 |sprache=de}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Erika Maletschek |url=https://h5.mediathek.at/cdn.php?t=media&amp;amp;i=018AAEC8-3BA-02C53-00000484-0189A3E5&amp;amp;ft=webm |titel=Biedermeiertänze |titelerg=Sammlung des Bundesinstituts für den Wissenschaftlichen Film (ÖWF) |werk=[[Österreichische Mediathek]] |datum=1993 |format=webm-Film; 105&amp;amp;nbsp;MB; 16:31&amp;amp;nbsp;Minuten |abruf=2022-01-21 |abruf-verborgen=1 |sprache=de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
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[[sv:Empir#Biedermeier]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PP Wien</name></author>
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