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	<title>Biedermannsdorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Scholless: /* Persönlichkeiten */ + 1 Person</title>
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		<updated>2026-02-11T15:08:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt; + 1 Person&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Österreich&lt;br /&gt;
|Art                = Marktgemeinde&lt;br /&gt;
|Name               = Biedermannsdorf&lt;br /&gt;
|Wappen             = AUT Biedermannsdorf COA.jpg&lt;br /&gt;
|lat_deg            = 48/05/00/N&lt;br /&gt;
|lon_deg            = 16/20/00/E&lt;br /&gt;
|Höhe               = 185&lt;br /&gt;
|PLZ                = 2362&lt;br /&gt;
|Vorwahl            = 0 22 36&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl   = 31702&lt;br /&gt;
|LOCODE             = AT BIE&lt;br /&gt;
|NUTS               = AT127&lt;br /&gt;
|Straße             = Ortsstraße 46&lt;br /&gt;
|Website            = [https://www.biedermannsdorf.at/ www.biedermannsdorf.at]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister      = Hans Wimmer&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Bürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei             = ÖVP&lt;br /&gt;
|Gemeinderatanzahl  = 23&lt;br /&gt;
|Gemeinderat        = &lt;br /&gt;
{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| Legende = ja&lt;br /&gt;
| Beschriftung = Sitze&lt;br /&gt;
| Land  = AT&lt;br /&gt;
| Breite = 0.9&lt;br /&gt;
|ÖVP|SPÖ|FPÖ|GRÜNE|BLUB|&lt;br /&gt;
| ÖVP   = 10&lt;br /&gt;
| SPÖ   = 6&lt;br /&gt;
| GRÜNE = 3&lt;br /&gt;
| FPÖ   = 3&lt;br /&gt;
| BLUB  = 1&lt;br /&gt;
| BLUB Farbe = a9a9a9&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|Wahljahr           = [[Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2025|2025]]&lt;br /&gt;
|Bild1              = &amp;lt;!-- der Ort, nicht die Kirche --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung1  = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Biedermannsdorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Marktgemeinde]] mit {{EWZ|AT|31702}} Einwohnern (Stand {{EWD|AT|31702}}) in [[Niederösterreich]] südlich von [[Wien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt im [[Wiener Becken]] östlich der [[Südautobahn]]&amp;amp;nbsp;(A2) und an der [[Mödlinger Straße]] B&amp;amp;nbsp;11. Der Bahnhof Laxenburg-Biedermannsdorf der [[Aspangbahn]] liegt am südlichen Ortsrand, die [[Pottendorfer Linie]] (Wien – Pottendorf – Wr.&amp;amp;nbsp;Neustadt) führt durch das östliche Gemeindegebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Biedermannsdorf fließen der [[Mödlingbach]], der daraus ausgeleitete Mühlbach, der Krottenbach und der Haidgraben (kleiner Krottenbach) sowie der [[Wiener Neustädter Kanal]]. Der [[Niederösterreichischer Thermenradweg|Thermenradweg]], der auch ein Teil des [[Baltisch-Adriatische Route (EV9)|EuroVelo 9]]-Radweges ist, verläuft ebenfalls durch die Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde umfasst nur einen Ort, und eine [[Katastralgemeinde#Österreich|Katastralgemeinde]] und [[Ortschaft#Österreich|Ortschaft]].&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|{{Gliederung-AT-Gde|MD|02|0}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachbargemeinden ==&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
| NORDWEST = [[Vösendorf]]&lt;br /&gt;
| NORD = [[Hennersdorf (Niederösterreich)|Hennersdorf]]&lt;br /&gt;
| WEST = [[Wiener Neudorf]]&lt;br /&gt;
| SUEDWEST = [[Guntramsdorf]]&lt;br /&gt;
| OST = [[Achau]]&lt;br /&gt;
| SUED = [[Laxenburg]]&lt;br /&gt;
| SUEDOST = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Grenze zu Guntramsdorf liegt im Industriezentrum Niederösterreich Süd und ist nur ca. 150&amp;amp;nbsp;m lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erste Siedlungen gab es bereits um 7000 v.&amp;amp;nbsp;Chr. Archäologische Siedlungsbelege lassen sich aus der Zeit um 5000 v.&amp;amp;nbsp;Chr. finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Römisches Reich|Römerzeit]] dürfte Biedermannsdorf zum Bezirk [[Vindobona]] gehört haben. 1999/2000 wurden die Reste einer vollständigen Straßenstation aus den ersten nachchristlichen Jahrhunderten freigelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort wurde um 1170/80 erstmals erwähnt und war im Besitz von Ministerialen von Liechtenstein und Perchtoldsdorf. Ein &amp;#039;&amp;#039;Pidermannsdorff&amp;#039;&amp;#039; ist 1275 genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dehio&amp;quot;&amp;gt;Peter Aichinger-Rosenberger, Evelyn Benesch u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Dehio-Handbuch Niederösterreich südlich der Donau.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;A bis L.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom [[Bundesdenkmalamt]]. Verlag Berger, Horn, Wien 2003, ISBN 3-85028-364-X, S. 270–272.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Namensteil &amp;#039;&amp;#039;Bieder-&amp;#039;&amp;#039; ist ein altes deutsches Wort und bedeutet ‚rechtschaffen, erprobt, ehrlich, solid‘ usw. Es wird aus {{gohS|piderpi, bitherbi}} und {{gmhS|biderbe}} abgeleitet und gehört zu der Gruppe von Wörtern um &amp;#039;&amp;#039;Bedarf, bedürfen&amp;#039;&amp;#039;. Das Wort wird auf der ersten Silbe betont, der Name der Gemeinde ebenfalls.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Brüder Grimm#Göttingen|Jakob und Wilhelm Grimm]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Wörterbuch]]&amp;#039;&amp;#039; (DWB). Band&amp;amp;nbsp;1 A–Biermolke. Leipzig&amp;amp;nbsp;1854. Stichwort &amp;#039;&amp;#039;Bieder&amp;#039;&amp;#039;. Spalte 1810 Zeile&amp;amp;nbsp;69. Nachdruck Deutscher Taschenbuch Verlag. München&amp;amp;nbsp;1991. dtv&amp;amp;nbsp;5945, ISBN 3-423-05945-1. Gliederung zitiert nach: Der digitale Grimm – Elektronische Ausgabe der Erstbearbeitung. Version&amp;amp;nbsp;12/04. Verlag Zweitausendeins, Frankfurt am Main. Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier in Verbindung mit der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, ISBN 3-86150-628-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie alle Gemeinden in der Gegend hatte Biedermannsdorf unter den Glaubenskriegen, den Türkenbelagerungen und der [[Pest]] zu leiden. Unter Maria Theresia wurden die Häuser das erste Mal durchnummeriert. Ab 1797 wurde der [[Wiener Neustädter Kanal]] gebaut, von dem aus eine Abzweigung, der &amp;#039;&amp;#039;Biedermannsdorfer Canal&amp;#039;&amp;#039;, zu einem Ziegelwerk führte. Eine Reihe anderer [[Ziegelei]]en wurden in der Umgebung gebaut. So entstand eine erste Industrialisierung des Ortes, der vorwiegend von der [[Landwirtschaft]] lebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 86 Häusern genannt, das über eine Pfarre und eine Schule verfügte. Die Herrschaft Biedermannsdorf besaß die [[Ortsobrigkeit]] und besorgte die [[Konskription]]. Die [[Landgericht (Österreich)|Landgerichtsbarkeit]] wurde von der [[Neudorf (Herrschaft)|Herrschaft Neudorf]] ausgeübt. Die [[Untertan]]en und [[Grundhold]]e des Ortes gehörten den Herrschaften Biedermannsdorf, Laxenburg, Mariazell und anderen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Austria Topographie Steinius 1822|band=1|seite=58|text=Biedermannsdorf}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Letzter Inhaber der &amp;#039;&amp;#039;Herrschaft Biedermannsdorf&amp;#039;&amp;#039; war der Industrielle und Bankier [[Alexander von Schoeller]], bevor diese nach den [[Revolution von 1848/1849 im Kaisertum Österreich|Reformen 1848/1849]] aufgelöst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2016-01-16 GuentherZ (32) Biedermannsdorf Friedhof Sachsengrab.JPG|mini|Sachsengrab in Biedermannsdorf]]&lt;br /&gt;
Auf dem Friedhof von Biedermannsdorf befindet sich auch ein Sachsengrab mit Angehörigen der Armee des [[Königreich Sachsen|Königreichs Sachsen]], welche nach der Niederlage bei [[Deutscher Krieg|Königgrätz]] in den Raum Wien gekommen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut &amp;#039;&amp;#039;[[Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft|Adressbuch von Österreich]]&amp;#039;&amp;#039; waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Biedermannsdorf eine Autowerkstätte, drei Bäcker, zwei Branntweinhändler, ein Elektrotechniker, zwei Fleischer, zwei Friseure, fünf Gastwirte, drei Gemischtwarenhändler, ein Installateur, ein Bestatter, ein Müller, ein Obst- und Gemüsehändler, ein Sattler, zwei Schmiede, ein Schneider und eine Schneiderin, zwei Schuster, ein Tischler und mehrere Landwirte ansässig. Zudem gab es die Pappefabrik &amp;#039;&amp;#039;Rheinboldt C.F.&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Mädchenbildungsanstalt Biedermannsdorf&amp;#039;&amp;#039; und das &amp;#039;&amp;#039;Altersheim Borromäum&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft]]&amp;#039;&amp;#039;, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 [https://www.findbuch.at/tl_files/data/adressbuecher/1938_bsoe_oe_ab/32__Niederoesterreich_Gemeinden_B-C.pdf PDF], Seite 212&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nationalsozialisten in Biedermannsdorf haben [[völkisch]] Mitmenschen verfolgt, Jugendliche im [[Schloss Wasenhof]] in einer Erziehungsanstalt mishandelt&amp;lt;ref&amp;gt;Malina, Peter. Die Wiener städtische Erziehungsanstalt Biedermannsdorf als Institution der NS-Fürsorge.&lt;br /&gt;
Quellenlage und Fallbeispiele. In: Berger, Ernst (Hrsg.). Verfolgte Kindheit. Kinder und Jugendliche als Opfer der NS-Sozialverwaltung. Wien u.&amp;amp;nbsp;a.: Böhlau (2007) S. [263]-275&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;z983&amp;quot;&amp;gt;{{cite web | title=Die Perversion der Jugendfürsorge im NS-Regime | website=ORF ON Science | url=https://sciencev1.orf.at/news/150215.html | language=de | access-date=2025-08-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Kriegsgefangene zur Zwangsarbeit stationiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;c952&amp;quot;&amp;gt;{{cite web | title=Zwangsarbeiterlager Biedermannsdorf, Ortsstraße | website=Wien Geschichte Wiki | url=https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Zwangsarbeiterlager_Biedermannsdorf,_Ortsstra%C3%9Fe | language=de | access-date=2025-08-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] litt der Ort unter den Bombenangriffen, da die [[Flugmotorenwerke Ostmark]] nahe gelegen waren. Als Randgemeinde war der Ort von 1938 bis 1954 Bestandteil der Gemeinde [[Groß-Wien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Josephinische Landesaufnahme Liesing Laxenburg Himberg.JPEG|Um 1780: &amp;#039;&amp;#039;Pittermansdorf&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;small&amp;gt;([[Josephinische Landesaufnahme]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Aufnahmeblatt 4757-3a Vösendorf, Biedermannsdorf, Himberg.jpg|Biedermannsdorf um das Jahr 1873 &amp;lt;small&amp;gt;([[Franzisco-Josephinische Landesaufnahme]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{{Einwohner B Diagramm|width=450|float=none|Name=Biedermannsdorf|maxEinwohner=3200&lt;br /&gt;
|werte=(1869,936)(1880,836)(1890,1292)(1900,1390)(1910,1805)(1923,1350)(1934,1324)(1939,1272)(1951,1148)(1961,1097)(1971,1295)(1981,1859)(1991,2668)(2001,2904)(2011,2864)(2021,3155)(2025,3137)&lt;br /&gt;
|quelle=[[Statistik Austria]], Gebietsstand 1.1.2021&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Nach den Daten der [[Volkszählung]] 2001 sind 72,7 % der Einwohner [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] und 6,3 % [[Evangelische Kirche|evangelisch]]. 1,6 % sind [[Islam|Muslime]], 2,1 % gehören [[Orthodoxe Kirche|orthodoxen Kirchen]] an und 0,1 % sind [[Judentum|israelitisch]]. 14,0 % der Bevölkerung haben kein religiöses Bekenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat mit insgesamt 23 Sitze erhielt bei der letzten Wahl [[Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2025|2025]] folgende Verteilung: 10 [[ÖVP]], 6 [[SPÖ]], 3 [[FPÖ]], 3 [[Die Grünen – Die Grüne Alternative|Die Grünen]] und 1 Unabhängige Bürgerliste Unser Biedermannsdorf (BLUB).{{Gemeinderatswahl NÖ Ref |Jahr=2025 |Abruf=2025-01-31}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bürgermeister seit 1954&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Jahr–Jahr Vorname Nachname chronologisch ergänzen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Karl Stiglbauer (September 1954 – März 1960)&lt;br /&gt;
* Josef Bauer (März 1960 – April 1975)&lt;br /&gt;
* Leopold Eichinger (April 1975 – März 1992)&lt;br /&gt;
* Karl Schrattenholzer (März 1992 – Dezember 1997)&lt;br /&gt;
* Wilhelm Synek (Dezember 1997 – Jänner 2003)&lt;br /&gt;
* Johannes Unterhalser (ÖVP) (Jänner 2003 – März 2008)&lt;br /&gt;
* Beatrix Dalos (ÖVP) (März 2008 – November 2023)&lt;br /&gt;
* Hans Wimmer (ÖVP) seit November 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Außerhalb des Ortes gehört ein Teil des [[Industriezentrum Niederösterreich Süd]] von [[Eco Plus]] zum Gemeindegebiet. Dieses Gebiet war im Dritten Reich u.&amp;amp;nbsp;a. Standort der [[Flugmotorenwerke Ostmark]].&lt;br /&gt;
Im Ort selbst sind noch einige landwirtschaftliche Betriebe, die reinen Ackerbau betreiben. Die Abgaben der ansässigen Firmen stellen ein wichtiges Fundament für das Gemeindebudget dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Einrichtungen ==&lt;br /&gt;
In Biedermannsdorf befindet sich ein [[Kindergarten]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.noe.gv.at/noe/Kindergaerten-Schulen/Kindergaerten_in_NOE.html |titel=Kindergärten in NÖ |hrsg=NÖ Landesregierung |abruf=2020-10-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und eine [[Volksschule in Österreich|Volksschule]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schulen-online.at/ |titel=Schulensuche |werk=Schulen online |abruf=2020-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{weitereBDA}}&lt;br /&gt;
* Heimatmuseum: Bei Biedermannsdorf befand sich eine römische Straßenstation, die in den 1990er-Jahren ausgegraben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dorothea Talaa]], Ingomar Herrmann: &amp;#039;&amp;#039;Eine römische Straßenstation in Biedermannsdorf bei Wien.&amp;#039;&amp;#039; Vorbericht. In: Magistrat der Stadt Wien, Magistratsabteilung 7 – Kultur, Stadtarchäologie. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Fundort Wien. Berichte zur Archäologie.&amp;#039;&amp;#039; Phoibos Verlag, Wien 6/2003. {{ISSN|1561-4891}}, ISBN 3-902086-11-4, S. 212.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das am 26. Oktober 2000 eröffnete Heimatmuseum zeigte Münzen, Töpfe und Tongefäße, Grabbeigaben von drei Gräbern (Schmuck etc.), Öllämpchen, Spangen und bot eine Dokumentation über die Baubestandsreste (Brunnen, Feuerstellen, Ziegel einer Bodenheizung etc.).&amp;lt;ref name=&amp;quot;dehio&amp;quot; /&amp;gt; Das Museum besteht aber seit Jahren nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Borromäum: Als Klosteranlage wurde zuerst ein barockes Landschloss, das Schloss Perlas östlich der Pfarrkirche, nach mehrfachen Besitzwechseln 1882 von den [[Barmherzige Schwestern vom hl. Karl Borromäus|Barmherzigen Schwestern vom heiligen Karl Borromäus]] erworben. 1883 eröffneten sie dort ein Waisenhaus und eine Volksschule. 1897 erfolgte ein Neubau nördlich der Kirche in der Perlasgasse, der als &amp;#039;&amp;#039;monumentaler späthistoristischer Vierflügelbau&amp;#039;&amp;#039; charakterisiert wird, 1902 wurde eine Klosterkirche gebaut. 1949 wurde aus ihr die „Frauengewerbeschule Biedermannsdorf“. Die Kirche wurde profaniert und diente von 1989 bis 2017 als Gemeindebücherei. Das Gebäude wurde am 16. Juni 1982 von der Gemeinde Biedermannsdorf gekauft und an das Unterrichtsministerium vermietet, das in ihm eine „Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe“ einrichtete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dehio&amp;quot; /&amp;gt; Derzeit (2024) werden eine HLA, eine Fachschule und ein Aufbaulehrgang geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Pfarrkirche Biedermannsdorf]]: Die [[Pfarrkirche Biedermannsdorf|Kirche]] ist dem Heiligen [[Johannes der Täufer|Johannes dem Täufer]] geweiht und ein im Kern mittelalterlicher, sonst aber barocker Bau, errichtet 1727–1728 von [[Franz Jänggl]]. Der spätbarocke Hochaltar zeigt die Taufe Christi durch Johannes den Täufer. Zwei Seitenaltäre und eine spätbarocke Kanzel gehören zur weiteren Ausstattung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dehio&amp;quot; /&amp;gt; Auf der Orgelempore steht eine Kaufmannorgel aus 1892.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Schloss Wasenhof]] (Schloss Biedermannsdorf): Das Gebäude ist ein dreiflügeliger Bau aus der Barockzeit, um 1731 erbaut. Um 1454 befand sich an der Stelle der Wasenhof. Die Anlage wurde 1883 der Stephaniestiftung geschenkt und als Heim für behinderte Kinder eingerichtet. Seit 1939 ist es im Besitz der Gemeinde Wien und wurde über Jahrzehnte weiter als Kinderheim genutzt. Seit Jahren steht die Anlage leer, derzeit (2019) laufen Gespräche und Abklärungen über Umnutzungen bzw. Neunutzungen der Gebäude und des Grundstücks.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dehio&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* In Biedermannsdorf befindet sich der Sitz des [[Österreichischer Kynologenverband|Österreichischen Kynologenverbandes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Peter Wucherer von Huldenfeld]] (1806–1877), Hofbeamter, Kreis- und Bezirksvorsteher&lt;br /&gt;
* [[Lorenz Hofer]] (1818–1890), Gutsbesitzer und Abgeordneter zum Österreichischen Abgeordnetenhaus&lt;br /&gt;
* [[Anton Dachler]] (1841–1921), österreichischer Bautechniker und Historiker&lt;br /&gt;
* [[Aleksander Sochaczewski]] (1843–1923), polnischer Maler&lt;br /&gt;
* [[Leopold Eichinger]] (1940–2009), Bürgermeister von Biedermannsdorf 1975–1992 sowie niederösterreichischer Landespolitiker&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Fink]] (* 1973), österreichischer Humanbiologe, Unternehmer&lt;br /&gt;
* [[Christoph Luisser]] (* 1976), Politiker, Landesrat in der Niederösterreichischen Landesregierung&lt;br /&gt;
* Bonifatius Schütte (1931–2024), Pfarrer, Ehrengrab der Gemeinde am Friedhof&amp;lt;ref&amp;gt;Diözesanblatt der Erzdiözese Wien 2024, März 2024, S. 42.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Austria Topographie Schweickhardt Niederösterreich |viertel=I |band=1 |seite=105 |text=Biedermannsdorf}}&lt;br /&gt;
* Karl Stiglbauer: &amp;#039;&amp;#039;Biedermannsdorf. Der Wandel eines Bauerndorfes zur Stadtrandgemeinde von Wien&amp;#039;&amp;#039;. Eigenverlag der Marktgemeinde Biedermannsdorf 2004, ISBN 3-200-00261-1&lt;br /&gt;
* Hanns Augustin: &amp;#039;&amp;#039;Biedermannsdorf – Heimat einst und jetzt.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag der Marktgemeinde Biedermannsdorf 1980&lt;br /&gt;
* Anton Strahammer: &amp;#039;&amp;#039;Biedermannsdorfer Heimatkunde&amp;#039;&amp;#039;, Österreichischer Schulbücherverlag, Wien 1924, Neuauflage 1999, Selbstverlag der Marktgemeinde Biedermannsdorf&lt;br /&gt;
* Leopold Urban: &amp;#039;&amp;#039; Die Allee von Schönbrunn nach Laxenburg – Schicksal einer Geraden&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau Verlag Wien, 1. Auflage 2012. ISBN 978-3-205-78636-8&lt;br /&gt;
* Gebhard König (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Land um Wien. Wien und sein Umland in der „Perspectiv-Karte des Erzherzogthums Oesterreich unter der Ens“ von Franz Xaver Schweickhardt&amp;#039;&amp;#039;. Edition Winkler-Hermaden, ISBN 978-3-9503378-9-1&lt;br /&gt;
* Hans Bednar, Kim Meyer-Cech: &amp;#039;&amp;#039;Südheide. Das namenlose Wunderland vor den Toren Wiens&amp;#039;&amp;#039;. Mandelbaum Verlag Wien 2003. ISBN 3-85476-109-0.&lt;br /&gt;
* Manfred Car, Karl Schrattenholzer, Bruno Rath, Sebastià Sardiné i Torrentallé: &amp;#039;&amp;#039;Ramon Frederic de Vilana Perlas Marqués de Rialp: ein Katalane am Hof Kaiser Karl VI.&amp;#039;&amp;#039; (Ramon Frederic de Vilana Perlas marqués de Rialp: un català a la cort de l&amp;#039;emperador Carles VI.) Deutsch und Katalanisch. MG Biedermannsdorf und MG Brunn am Gebirge und Stadt Mistelbach im Eigenverlag, 2021, ISBN 978-3-200-07486-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
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