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	<title>Bickensohl - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bickensohl&amp;diff=186801&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Chleo: _</title>
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		<updated>2026-04-11T15:07:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;_&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                      = Bickensohl&lt;br /&gt;
| Gemeindeart                   = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename                  = Vogtsburg im Kaiserstuhl&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename= &lt;br /&gt;
| Ortswappen                    = Wappen Bickensohl.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung       = &lt;br /&gt;
| Breitengrad                   = 48/4/39/N&lt;br /&gt;
| Längengrad                    = 7/38/46/E&lt;br /&gt;
| Bundesland                    = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
| Höhe                          = 262&lt;br /&gt;
| Höhe-bis                      = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug                    = &lt;br /&gt;
| Fläche                        = 3.07&lt;br /&gt;
| Einwohner                     = 396&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum         = 2022-11-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle              = &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vogtsburg.de/de-de/buergerservice-aktuelles/zahlen-daten-fakten Website Vogtsburg: Zahlen, Daten, Fakten]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum           = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1                 = 79235&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                      = 07662&lt;br /&gt;
| Lagekarte                     = Bickensohl.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung        = Lage von Bickensohl in der Gemeinde Vogtsburg im Kaiserstuhl&lt;br /&gt;
| Bild                          = Luftbild Bickensohl.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung             = Luftbild von Bickensohl&lt;br /&gt;
| Bilderwunsch                  = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bickensohl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein im [[Kaiserstuhl (Baden)|Kaiserstuhl]] in [[Deutschland|Südwestdeutschland]] gelegenes und zur Stadt [[Vogtsburg im Kaiserstuhl]] gehörendes Winzerdorf mit etwa 400 Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bickensohl-Eichberg (2).jpg|mini|Lösshohlweg Eichgasse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bickensohl, evangelische Kirche 2.jpg|mini|Evangelische Kirche Bickensohl]]&lt;br /&gt;
Bickensohl liegt im Seitental des Eschbach im Süden der Gesamtgemeinde Vogtsburg, etwa 1,5&amp;amp;nbsp;km vom nördlich gelegenen [[Oberbergen (Vogtsburg im Kaiserstuhl)|Oberbergen]] entfernt. Das Dorf ist von Weinbergen umgeben, besitzt jedoch auch Waldgebiete, hauptsächlich zum Hauptgipfel des Kaiserstuhls, dem 557&amp;amp;nbsp;m hohen [[Totenkopf (Kaiserstuhl)|Totenkopf]] hin. In Bickensohl gibt es, für den Kaiserstuhl typische [[Hohlweg#Lösshohlwege|Lösshohlwege]], etwa die „Eichgasse“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bickensohl liegt am 16 km langen Wanderweg „Bienenfresserpfad“, der den Kaiserstuhl von [[Ihringen]] im Süden bis [[Königschaffhausen]] im Norden durchquert. Ferner gibt es einen knapp sieben Kilometer langen Lösshohlwegepfad rund um das Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Name Bickensohl wird erstmals in einer Schenkungsurkunde Kaiser [[Heinrich III. (HRR)|Heinrichs&amp;amp;nbsp;III.]] aus dem Jahr 1048 als &amp;#039;&amp;#039;villa Piccensole&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Während sich der erste Teil des Namens auf eine Person bezieht, steht &amp;#039;&amp;#039;sol&amp;#039;&amp;#039;, der zweite Teil, für einen feuchten Ort.&amp;lt;ref name=&amp;quot;leo&amp;quot;&amp;gt;[https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/9535/Bickensohl+%5BAltgemeinde-Teilort%5D &amp;#039;&amp;#039;Bickensohl – Altgemeinde~Teilort&amp;#039;&amp;#039;] Auf: &amp;#039;&amp;#039;[[LEO-BW|leo-bw.de]]&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 4. März 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort befand sich damals im Besitz des Basler Domkapitels.&amp;lt;ref name=&amp;quot;leo&amp;quot; /&amp;gt; Die Pfarrkirche St. Jakob wurde erstmals 1139 erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;leo&amp;quot; /&amp;gt; 1864 wird die Kirche erweitert und 1973 renoviert. 1975 erhält die Kirche die heutige Orgel von Orgelbau Vier.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://orgel-verzeichnis.de/vogtsburg-im-kaiserstuhl-bickensohl-evangelische-kirche-ehem-st-jakob/ |titel=Vogtsburg im Kaiserstuhl / Bickensohl – Evangelische Kirche (ehem. St. Jakob) – Orgel Verzeichnis – Orgelarchiv Schmidt |sprache=de-DE |abruf=2022-11-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 14. Jahrhundert besaßen die [[Üsenberger]] die [[Vogt]]ei über diesen Basler Besitz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;leo&amp;quot; /&amp;gt; Bickensohl war jedoch an die [[Herren von Falkenstein (Höllental)|Herren von Falkenstein]] verpfändet worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;oberrhein&amp;quot;&amp;gt;[[Heinrich Maurer (Lehrer)|Heinrich Maurer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die [[Abtei Andlau|Stift-Andlauischen]] Fronhöfe im Breisgau&amp;#039;&amp;#039;. In: Grossherzogliches General-Landesarchiv zu Karlsruhe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 34, Braunsche Hofbuchhandlung, Karlsruhe 1882, S. 143 f., {{archive.org|zeitschriftfrdi02badegoog}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese setzten sich gegen Übergriffe in ihre Gerichtsbarkeit durch den üsenbergischen Vogt in [[Achkarren]] zur Wehr, was zu einer Fehde mit den Üsenbergern Burkhard III. und Gebhard führte&amp;lt;ref name=&amp;quot;oberrhein&amp;quot; /&amp;gt;  und damit zum [[Kaiserstühler Krieg]] von 1320 bis 1322.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tennenbach&amp;quot;&amp;gt;Stefan Schmidt: [https://www.cistopedia.org/fileadmin/user_upload/abbeys/T/Tennenbach/Tennenbacher_Urkundenbuch_Bd._I._21.1.2010.pdf &amp;#039;&amp;#039;Thennenbacher Urkundenbuch&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 2,1&amp;amp;nbsp;MB) Eigenverlag, Wyhl am Kaiserstuhl 2009, S. 61 und S. 132&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Falkensteiner gingen als Sieger aus dem Konflikt hervor und behielten den Besitz, der 1407 an die [[Schnewlin#Schnewlin von Landeck|Schnewlin von Landeck]] und Jakob von Weisweil überging.&amp;lt;ref name=&amp;quot;leo&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Staufen (Adelsgeschlecht)|Herren von Staufen]] befanden sich später im Besitz der Ortsherrschaft, verkauften sie jedoch 1461 an den [[Markgrafschaft Baden|Markgrafen von Baden]]. Dieser ordnete Bickensohl der Herrschaft Hachberg zu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;leo&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte des 16. Jahrhunderts nahmen die Bickensohler den neuen Glauben der [[Reformation]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kirche-bickensohl.de/kirche/ Website Evangelische Gemeinde Bickensohl]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bickensohler Weinlagen werden erstmals 1558 urkundlich erwähnt. 1924 wurde die [[Winzergenossenschaft]] Bickensohl von 45 Mitgliedern gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] waren die Menschen in der Kommune trotz ihrer Möglichkeiten als [[Selbstversorger]] mit Mangel und Hunger konfrontiert. Die landwirtschaftlichen Erzeugnisse im Ort wurden zur Versorgung der Stadt [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]] herangezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Daniel Schneider: Umkirch und der Breisgau im Ersten Weltkrieg. Erfahrungen und Alltag zwischen Monarchie und Demokratie, Freiburg im Breisgau/Berlin/Wien 2022, S. 32–49, 82–104.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1943 wurde in Bickensohl Deutschlands erste „tönende Dorfchronik“ auf 36 [[Schallplatte]]n durch das &amp;#039;&amp;#039;Institut für Rundfunkwissenschaften&amp;#039;&amp;#039; aufgezeichnet. Unter Mitwirkung des [[Bürgermeister]]s, des [[Ortsbauernführer]]s sowie zahlreicher Einwohner wurden auch [[Volkssage]]n und [[Volkslied]]er aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|kvh|11|02|1943|5|Deutschlands erste „tönende Dorfchronik“}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|bdz|14|02|1943|5|Tönende Dorfchronik}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1807 bis 1924 gehörte Bickensohl zum [[Bezirksamt Breisach]], bevor es über den [[Landkreis Freiburg]] (1938–1972) in den [[Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald]] eingegliedert wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;leo&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1975 wurde Bickensohl in die Stadt Oberrotweil eingegliedert, deren Name am 15. April 1977 in Vogtsburg im Kaiserstuhl geändert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=509f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Burg Bickensohl}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Dem Ortschaftsrat gehören sechs Personen an, davon sind zwei Vertreter der &amp;#039;&amp;#039;Bürgerliste&amp;#039;&amp;#039; und vier Vertreter der &amp;#039;&amp;#039;Bickensohler Liste&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Die Evangelische Gemeinde Bickensohl ist Träger des örtlichen [[Kindergarten]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weinbau ==&lt;br /&gt;
Inzwischen hat Winzergenossenschaft 150 Mitglieder, die eine Rebfläche von 140 ha bewirtschaften. Hauptsorten sind der Spätburgunder (34 %) und der Grauburgunder (25 %), der nach Angaben der Winzergenossenschaft Bickensohl erstmals 1985 hier gekeltert und ausgebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bickensohl (Vogtsburg)}}&lt;br /&gt;
* [https://freiburg-schwarzwald.de/bickensohl.htm Bilder und Informationen zu Bickensohl]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Vogtsburg im Kaiserstuhl}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4532431-1|VIAF=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Vogtsburg im Kaiserstuhl)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort im Weinanbaugebiet Baden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1048]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Chleo</name></author>
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