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	<title>Bibliothek 2.0 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T08:35:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Rosenfalter am 19. November 2024 um 19:12 Uhr</title>
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		<updated>2024-11-19T19:12:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der Begriff der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bibliothek 2.0&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (engl. &amp;#039;&amp;#039;Library 2.0&amp;#039;&amp;#039;) umfasst zum Teil kontrovers diskutierte Konzepte und Vorstellungen über die zukünftige Gestaltung von [[Bibliothek]]en. Konsens herrscht weitgehend, dass die Bibliothek 2.0 grundsätzlich auf den Benutzer und seine Vorstellungen, Wünsche, Erwartungen ausgerichtet ist. Der Begriff ist darüber hinaus nicht eindeutig definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemein ==&lt;br /&gt;
Einigkeit besteht ebenfalls überwiegend dahingehend, dass die Bibliothek 2.0 auf bestimmte, dem so genannten [[Web 2.0]] zugeschriebene Grundprinzipien wie [[Partizipation]], [[Kollaboration (Zusammenarbeit)|Kollaboration]], Interaktion bzw. einfach [[Zwei-Wege-Kommunikation]] zurückgreift. Diese wurden durch die weite Verbreitung rückkopplungsfähiger und auf Vernetzung ausgerichteter Kommunikationstechnologien, besonders durch die so genannte [[Soziale Software]], zu einem allgemeinen Kommunikationsphänomen im [[Internet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein offensichtlicher Grundbestandteil der Bibliothek 2.0 ist die prinzipielle Einbindung des Bibliotheksbenutzers in die Gestaltung und Entwicklung besonders von digitalen Dienstleistungen. Das Plattformprinzip beinhaltet interaktive Nutzerschnittstellen und offene Kommunikations- und Vernetzungsmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anhänger des Konzeptes gehen davon aus, dass mit der Bibliothek 2.0 die traditionellen Service-Angebote der Bibliotheken um neue Formen ergänzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Bibliothek 2.0 werden Bibliotheksdienstleistungen häufig evaluiert und aktualisiert, um die sich ändernden Bedürfnisse der Bibliotheksbenutzer zu erfüllen. Bibliothek 2.0 bedeutet auch, Benutzerbeteiligung und -feedback in die Entwicklung und die Pflege von Bibliotheksdienstleistungen einfließen zu lassen. Der aktive und gestärkte Benutzer ist eine wichtige Komponente der Bibliothek 2.0. Wenn Informationen in beide Richtungen fließen – von der Bibliothek zum Nutzer und vom Nutzer zur Bibliothek – können sich Bibliotheksdienstleistungen auf einer konstanten und schnellen Basis entwickeln und verbessern. Der Benutzer ist Teilnehmer, Co-Schöpfer, Erbauer und Berater – egal ob das Produkt virtuell oder physisch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die englische Bezeichnung „Library 2.0“ wurde im Jahr 2005 von Michael Casey in seinem Blog &amp;#039;&amp;#039;LibraryCrunch&amp;#039;&amp;#039; als direkter [[Ableger (Medien)|Ableger]] des Begriffs Web 2.0 geprägt. Casey behauptete, dass Bibliotheken, besonders [[öffentliche Bibliothek]]en, an einem Punkt sind, an der viele Elemente des Web 2.0 von Wert für das [[Bibliothekswesen]] sind. Dies gilt sowohl für die technisch basierten, als auch für die nicht technischen Dienstleistungen. Besonders beschrieb er die Notwendigkeit, an Bibliotheken eine Strategie für konstante Veränderung einzuführen, welche eine partizipative Rolle des Bibliotheksbenutzers fördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer wissenschaftlichen Konferenz wurde der Begriff Library 2.0 zum ersten Mal auf der &amp;quot;Internet Librarian Conference&amp;quot; im Oktober 2005 erwähnt, als Michael Stephens von der Öffentlichen Bibliothek des Saint Joseph County die Idee in Verbindung mit typischen Bibliothekswebsites brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Debatte um Bibliothek 2.0 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die angloamerikanische Debatte ===&lt;br /&gt;
Die Debatte um die Library 2.0 hat ihren Ursprung in der [[Biblio#B|Biblio]]&amp;#039;&amp;#039;blogosphäre&amp;#039;&amp;#039;. Einige bibliothekarische Blogger argumentieren, dass die mit dem Konzept verbundenen Grundideen nicht neu, sondern vielmehr bereits Bestandteil der Service-Philosophie der Bibliotheksreformer des 19. Jahrhunderts sind. Andere verlangen konkrete Beispiele, wie sie von der Bibliothek zur Bibliothek 2.0 kommen können. Die bislang vermutlich ausführlichste und kritischste Analyse stammt von Walt Crawford, der anhand von „Sixtytwo Views and Seven Definitions“ dessen, was mit dem Schlagwort &amp;#039;&amp;#039;Library 2.0&amp;#039;&amp;#039; beschrieben wird, die Schwachstellen des Konzepts herausstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Walt Crawford: &amp;#039;&amp;#039;[http://citesandinsights.info/civ6i2.pdf Library 2.0 and &amp;#039;Library 2.0&amp;#039;] (PDF; 145&amp;amp;nbsp;kB)&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Cites and Insights.&amp;#039;&amp;#039; Crawford 6.2006,2. {{ISSN|1534-0937}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verfechter der Library 2.0 wie Stephen Abram&amp;lt;ref&amp;gt; S. Abram, M. Casey, Blyberg, M. Stephens: &amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv|text=A SirsiDynix Institute Conversation. The 2.0 Meme – Web 2.0, Library 2.0, Librarian 2.0. |url=http://www.sirsidynixinstitute.com/seminar_page.php?sid=56 |wayback=20080311025746   }}&amp;#039;&amp;#039; Februar 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;, Michael Stephens&amp;lt;ref&amp;gt;M. Casey, M. Stephens: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.alatechsource.org/blog/2006/01/better-library-services-for-more-people.html Better Library Services for More People.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;ALA TechSource Blog.&amp;#039;&amp;#039; January 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;, Paul Miller&amp;lt;ref&amp;gt;P. Miller, K.Tschad: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.talis.com/applications/downloads/white_papers/DoLibrariesMatter.pdf |wayback=20091007023007 |text=Do libraries matter? – The rise of Library 2.0.   }}&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Talis.&amp;#039;&amp;#039; November 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt; argumentieren, dass bestimmte Aspekte der &amp;#039;&amp;#039;Library 2.0&amp;#039;&amp;#039; nicht an sich neu sind, jedoch die Konvergenz eines erweiterten Verständnis von Service und Nutzerorientierung mit technischen und konzeptionellen Elementen aus dem [[Web 2.0]] zu neuen Formen bibliothekarischer Dienstleistungen führt, die derart umfassend seien, dass sie im Ergebnis eine neue Qualität bibliothekarischer Tätigkeit darstellen wird. Entsprechend nennen sie dieses Phänomen in Analogie zum &amp;#039;&amp;#039;Web 2.0&amp;#039;&amp;#039; und in Anlehnung an die Nummerierung von Software-Generationen Library &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2.0&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Debatte im deutschen Sprachraum ===&lt;br /&gt;
Eine kritische und eigenständige Auseinandersetzung, die über den Rückgriff auf die Entwicklung im angloamerikanischen Bibliothekswesen bzw. in der dortigen Bibliothekswissenschaft hinausreicht, ist im deutschsprachigen Raum bisher kaum erkennbar. Das Phänomen wird jedoch – wenn auch nicht immer unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Bibliothek 2.0&amp;#039;&amp;#039; – zunehmend rezipiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Debatte international ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept der &amp;#039;&amp;#039;Library 2.0&amp;#039;&amp;#039; erfährt u.&amp;amp;nbsp;a. auch im skandinavischen Bibliothekssystem eine rege Rezeption. So findet beispielsweise in Stockholm die Biblioteksdagarna 2007 unter dem Motto „Bibliotek 2.0“ statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Literatur  ==&lt;br /&gt;
;englisch&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- alphabetisch sortiert --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Michael Casey: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.librarycrunch.com/2005/10/working_towards_a_definition_o.html Working Towards a Definition of Library 2.0].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;LibraryCrunch.&amp;#039;&amp;#039; (Weblog), 21 October 2005.&lt;br /&gt;
* M. Casey &amp;amp; M. Stephens: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.alatechsource.org/blog/2005/12/where-do-we-begin-a-library-20-conversation-with-michael-casey.html Where Do We Begin? A Library 2.0 Conversation with Michael Casey.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;ALA TechSource Blog.&amp;#039;&amp;#039; December 2005.&lt;br /&gt;
* Michael Casey, Laura Savastinuk: &amp;#039;&amp;#039;[http://libraryjournal.com/article/CA6365200.html Library 2.0. Service for the Next-generation Library.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Library Journal.&amp;#039;&amp;#039; New York 2006, 1 (Sept.). {{ISSN|0000-0027}}&lt;br /&gt;
* Christopher Harris: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.schoollibraryjournal.com/article/CA6330755.html School Library 2.0.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[School Library Journal]]&amp;#039;&amp;#039;, New York 2006,1 (May). {{ISSN|0362-8930}}&lt;br /&gt;
* J. Maness: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.webology.org/2006/v3n2/a25.html Library 2.0 Theory: Web 2.0 and Its Implications for Libraries].&amp;#039;&amp;#039; Article 25. In: &amp;#039;&amp;#039;Webology.&amp;#039;&amp;#039;  3.2006,2. {{ISSN|1735-188X}}&lt;br /&gt;
* P. Miller: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.ariadne.ac.uk/issue45/miller/ Web 2.0: Building the New Library]. &amp;#039;&amp;#039;In: &amp;#039;&amp;#039;Ariadne.&amp;#039;&amp;#039; Dundee 2005,45 (Oct.). {{ISSN|1361-3200}}&lt;br /&gt;
*P. Miller: &amp;#039;&amp;#039;[http://ngl.gcg.ac.uk/pdf/447_Library_2_prf1.pdf Library 2.0. The Challenge of Disruptive Innovation.]&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 1,2&amp;amp;nbsp;MB)&amp;quot; Glasgow College, Talis 2006.&lt;br /&gt;
* Michael Stephens: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.alatechsource.org/ltr/web-20-and-libraries-best-practices-for-social-software Web 2.0 &amp;amp; Libraries. Best Practices for Social Software.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Library Technology Reports.&amp;#039;&amp;#039; Chicago 42.2006,4. {{ISSN|0024-2586}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;deutsch&lt;br /&gt;
* Patrick Danowski, Lambert Heller: &amp;#039;&amp;#039;[http://eprints.rclis.org/10951/1/Heller_Danowski_Bibliothek_2.pdf Bibliothek 2.0 – Die Zukunft der Bibliothek].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Bibliotheksdienst (Zeitschrift)|Bibliotheksdienst]].&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2006,11, S. 1259–1271. {{ISSN|0006-1972}}&lt;br /&gt;
* Friedrich Figge, Katrin Kropf: &amp;#039;&amp;#039;[http://eprints.rclis.org/archive/00008778/ Chancen und Risiken der Bibliothek 2.0. Vom Bestandsnutzer zum Bestandsmitgestalter].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Bibliotheksdienst (Zeitschrift)|Bibliotheksdienst]].&amp;#039;&amp;#039; Berlin 41.2007,2, S. 139–149. {{ISSN|0006-1972}}&lt;br /&gt;
* Hans-Christoph Hobohm: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.ib.hu-berlin.de/~libreas/libreas_neu/ausgabe10/003hob.htm Bibliothek(swissenschaft) 2.0. Neue Auflage oder Wende in Forschung und Lehre?]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;LIBREAS. Library Ideas.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2.2007,10/11. {{ISSN|1860-7950}}&lt;br /&gt;
* Ben Kaden: &amp;#039;&amp;#039;Zu eng geführt. Debatte um »Library 2.0«. Bringen uns Marketing-Slogans weiter?. Plädoyer für mehr bibliothekswissenschaftliche Trennschärfe.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;BuB – Forum für Bibliothek und Information.&amp;#039;&amp;#039; Bad Honnef 2008,3, S. 224–225. {{ISSN|0340-0301}}&lt;br /&gt;
* Jürgen Plieninger: &amp;#039;&amp;#039;»Bibliothek 2.0« und digitale Spaltung. Maßgeschneiderte Informationen und individuelle Kataloge dank sozialer Software.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;BuB – Forum für Bibliothek und Information.&amp;#039;&amp;#039;  Bad Honnef 2008,3, S. 220–223. {{ISSN|0340-0301}}&lt;br /&gt;
* Ronald Kaiser: &amp;#039;&amp;#039;Bibliotheken im Web 2.0 Zeitalter – Herausforderungen, Perspektiven und Visionen.&amp;#039;&amp;#039; Dinges &amp;amp; Frick, Wiesbaden 2008. ISBN 3-934997-23-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliothekswissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:World Wide Web]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Digitale Bibliothek]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rosenfalter</name></author>
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