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	<title>Biberschwanz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T01:53:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hoefler50: clean up, replaced: →  ,  }} → }} mit AWB</title>
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		<updated>2025-08-31T05:20:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;clean up, replaced: →  ,  }} → }} mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:D-BW-Kressbronn aB - Hofanlage Milz 3945.JPG|mini|Biberschwanzdeckung]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Biberschwanz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein flacher, an der Unterkante oft halbrund geformter [[Dachziegel]]. Seine Form erinnert insofern an den Schwanz ([[Waidmann|waidm.]]: &amp;#039;&amp;#039;die Kelle&amp;#039;&amp;#039;) des [[Biber|namensgebenden Tieres]], als er in einer Rundung endet und in der Mitte durch einen leicht erhobenen Strich längs halbiert ist. Eine andere historische Bezeichnung des 18. Jahrhunderts lautete &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ochsenzungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Stephan Pütter]]: &amp;#039;&amp;#039;Versuch einer academischen Gelehrten-Geschichte von der Georg-Augustus-Universität zu Göttingen;&amp;#039;&amp;#039; Zweiter Theil, Witwe Vandenhoek, Göttingen 1788 S. 261 ([https://gdz.sub.uni-goettingen.de/id/PPN333024753?tify=%7B%22pages%22%3A%5B279%5D%2C%22pan%22%3A%7B%22x%22%3A0.49%2C%22y%22%3A1.238%7D%2C%22view%22%3A%22thumbnails%22%2C%22zoom%22%3A0.605%7D Digitalisat auf dfg-viewer.de], abgerufen am 9. September 2023). – Pütter beschreibt das nach Schlussentwürfen von [[Georg Heinrich Borheck]] 1785–1790 errichtete [[Accouchierhaus Göttingen]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahe der oberen Kante besitzt der Biberschwanz auf der Unterseite einen Vorsprung (die Nase), mit dem er an der [[Dachlatte]] eingehängt wird. Neben der halbrunden Ausformung der Unterkante kommen Biberschwanzziegel traditionell auch in anderen Varianten vor, z.&amp;amp;nbsp;B. mit [[Bogen (Architektur)#Segmentbogen|Segmentbogen]], mit geradem Abschluss, geschweift oder spitz zulaufend („Rautenspitzbiber“). Jede dieser Formen bewirkt eine andere, charakteristische Strukturierung der Dachfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte des Biberschwanzes ==&lt;br /&gt;
Es gibt Anzeichen dafür, dass die Dachziegelform &amp;#039;&amp;#039;Biberschwanz&amp;#039;&amp;#039; im 14. Jahrhundert in den [[Lehm]]gruben um [[Nürnberg]] herum entstand. Weite Teile der Nürnberger Altstadt, unter anderem die [[Stadtmauer]] und die [[Nürnberger Burg]], sind mit Ziegeln eingedeckt, welche die mittelalterlichen Formen dieser Ziegelart zeigen. Es dürfte sich um die ältesten Häuser in [[Deutschland]] handeln, die mit Ziegeln dieser Art eingedeckt sind. Die Biberschwanzziegel lösten die von den Römern her bekannten Ziegel mit [[Mönch und Nonne|Mönch-und-Nonne]]-Form ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:L-Bieberschwanz.png|mini|Links &amp;#039;&amp;#039;außer Verband&amp;#039;&amp;#039; gedecktes Spließdach. Mitte und rechts Biberschwanz-Doppeldeckung.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:L-Bieberschwanz2.png|mini|Kronendeckung, [[Lexikon der gesamten Technik]], Otto Lueger, 1904]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deckarten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:11-11-24-basel-by-ralfr-071.jpg|mini|Zierdeckung mit Biberschwänzen am [[Basler Münster]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Biberschwanz-Kronendeckung 20090619.jpg|mini|Historische Biberschwanzziegel in Kronendeckung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Biberschwanz-Doppeldeckung alt.jpg|mini|Historische Biberschwanz-Doppeldeckung in [[Hermannstadt]], [[Siebenbürgen]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Biberschwanz-Einfachdeckung Untersicht.jpg|mini|Biberschwanzziegel in Einfachdeckung mit [[Spließ]]en von unten gesehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den gewölbten oder gefalzten Dachziegeln wird der Biberschwanz in zwei überlappenden, seitlich jeweils um einen halben Ziegel versetzten Lagen auf die [[Dachkonstruktion]] gelegt. Analog zum [[Mauerwerksverband]] wird dies als &amp;#039;&amp;#039;im (regelrechten) Verband&amp;#039;&amp;#039; legen bezeichnet. Dadurch entsteht der typische „Fischschuppeneindruck“.&lt;br /&gt;
Nur die Einfachdeckung wird auch &amp;#039;&amp;#039;außer Verband&amp;#039;&amp;#039; mit durchgehenden Längsfugen ausgeführt. Bei den seitlich am Abschluss der Dachfläche liegenden halben Ziegeln ist darauf zu achten, dass die als &amp;#039;&amp;#039;Tropfkante&amp;#039;&amp;#039; fungierende tiefste Stelle des Ziegels nicht am [[Ortgang]] zu liegen kommt, da das hier ablaufende Wasser sonst am Giebel heruntertropft. Entweder wird die Schnittstelle nach innen gerichtet oder der Schwanz des Ziegels wird entsprechend schräg angeschnitten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hans Jungblut&amp;#039;&amp;#039; spricht von &amp;quot;wasserabweisender Kante&amp;quot; oder &amp;quot;wasserabweisendem Schnitt&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Biberschwanzziegel haften auch noch bei extrem steilen [[Dach|Dächern]] ohne zusätzliche Verankerung sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man unterscheidet drei traditionelle Deckarten, von denen aber heutzutage nur noch zwei ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kronendeckung ===&lt;br /&gt;
Bei der &amp;#039;&amp;#039;Kronendeckung&amp;#039;&amp;#039; werden beide Ziegellagen auf derselben Dachlatte eingehängt, so dass die untere Lage nahezu vollständig von der oberen Lage abgedeckt wird. Die untere Lage heißt &amp;#039;&amp;#039;Lagerschicht&amp;#039;&amp;#039;. Die daraufliegende &amp;#039;&amp;#039;Deckschicht&amp;#039;&amp;#039; ist erforderlich, um die darunterliegende Fuge der Lagerschicht abzudecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Doppeldeckung ===&lt;br /&gt;
Bei der &amp;#039;&amp;#039;Doppeldeckung&amp;#039;&amp;#039; wird jede Ziegellage auf einer eigenen Dachlatte verlegt, und zwar so, dass die jeweils untere Lage um etwas mehr als die Hälfte überdeckt wird. Dadurch wird die Oberkante der ersten Lage noch vom unteren Ende der dritten Lage überdeckt. An Traufe und First würden so die Fugen ungeschützt liegen, so dass bei der Doppeldeckung die First- und Traufreihe weiterhin in Kronendeckung ausgeführt werden müssen. Dies ist bei der Einteilung der Dachfläche zu berücksichtigen, wenn das Deckbild über die gesamte Dachfläche gleichmäßig aussehen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei korrekter Ausführung ist bei beiden Deckarten sichergestellt, dass Regenwasser nicht durch die Längsfuge zwischen den Ziegeln in das Gebäude eindringen kann, sondern über den jeweils darunter liegenden Ziegel abgeleitet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfachdeckung ===&lt;br /&gt;
Insbesondere bei historischen Wirtschaftsgebäuden und Bauernhäusern ist auch die &amp;#039;&amp;#039;Einfachdeckung mit Spließen&amp;#039;&amp;#039; zu finden. Die Einfachdeckung ist sehr leicht, da nur die Hälfte an Biberschwänzen im Vergleich zur Doppeldeckung bzw. Kronendeckung benötigt wird. Da bei der Einfachdeckung Regenwasser über die Längsfuge eindringen kann, werden unter die Längsfugen sogenannte [[Pappdocke|Docke]] oder [[Spließ]]e in Form von Spänen oder Schindeln aus Holz, Kunststoff oder Blech gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme der gerade geschnittenen Ziegelformen sammelt sich das über die Fläche des Ziegels ablaufende Wasser mittig am Schwanz des Ziegels, bevor es zum darunterliegenden Ziegel abtropft.&lt;br /&gt;
Wird die Einfachdeckung &amp;#039;&amp;#039;im Verband&amp;#039;&amp;#039; verlegt, so kann im unteren Dachbereich soviel Wasser durch die Längsfuge auf den Spließ laufen, dass es seitlich austritt und im Dachraum abtropft. Um dies zu verhindern, können entweder Spließe aus Blech mit nach oben gefalzten Rändern verwendet werden&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hans Jungblut&amp;#039;&amp;#039; sagt in &amp;quot;Die Biberschwanzziegeldeckung&amp;quot; 1938 zu den &amp;#039;&amp;#039;rinnenartig aufgekanteten Metallsplissen&amp;#039;&amp;#039;: &amp;quot;Es handelt sich hierbei um Ausführungen, deren praktische Brauchbarkeit allgemein nicht beurteilt werden kann.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; oder die Ziegel werden &amp;#039;&amp;#039;außer Verband&amp;#039;&amp;#039;, also mit durchgehenden Längsfugen verlegt. In diesem Fall leitet die Tropfstelle der rund oder spitz geschnittenen Ziegel das ablaufende Wasser mittig auf den darunterliegenden Ziegel. Es ergibt sich ein geometrisch geordnetes Bild der Dachdeckung und bei gleichmäßig rechtwinkligen Dachformen fällt weniger Verschnitt an. Alternativ können die Ziegel im &amp;#039;&amp;#039;Dreiviertel-Verband&amp;#039;&amp;#039; verlegt werden, die insofern einen Kompromiss darstellt, als die Tropfstelle nicht über der Längsfuge zu liegen kommt und dennoch eine Verbandsdeckung vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Biberschwanz-Kronendeckung.svg|Kronendeckung: Lagerschicht und Deckschicht liegen zusammen auf einer Dachlatte.&lt;br /&gt;
 Biberschwanz-Doppeldeckung.svg|Doppeldeckung: Jede Ziegellage liegt auf einer eigenen Dachlatte.&lt;br /&gt;
 Biberschwanz-Einfachdeckung.svg|Einfachdeckung: Die Längsfugen zwischen den Ziegeln sind mit [[Spließ]]en bzw. [[Pappdocken]] unterlegt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Biberschwanz-Normalziegel sind nach DIN 36,5 × 15,5 × 1&amp;amp;nbsp;cm groß, das traditionelle &amp;#039;&amp;#039;Süddeutsche Format&amp;#039;&amp;#039; beträgt 38 × 18&amp;amp;nbsp;cm mit unterschiedlicher Dicke. In Süddeutschland wurde vorwiegend unvermörtelt in Doppeldeckung gedeckt. Das größere und schwerere süddeutsche Format erhöhte dabei die Sturmsicherheit. In [[Windlast#Standort|sturmreichen Gegenden]] werden die Ziegel ebenso wie bei &amp;#039;&amp;#039;besonders gelagerten&amp;#039;&amp;#039; Dächern zusätzlich mit Sturmklammern befestigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jungblut&amp;quot;&amp;gt;Hans Jungblut: &amp;#039;&amp;#039;Die Biberschwanziegeldeckung&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Nachdruck einer Ausgabe Mayen 1938&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; durch das Dachziegelwerk Josef Meindl GmbH Dorfen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Beginn des 20. Jahrhunderts werden auch &amp;#039;&amp;#039;Falzbiber&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Biberfalzziegel&amp;#039;&amp;#039; verwendet, die als &amp;#039;&amp;#039;Strangfalzziegel&amp;#039;&amp;#039; wie gewöhnliche Falzziegel in Einfachdeckung verlegt werden, da das durch die Längsfugen tretende Wasser durch den [[Falz (Verbindungstechnik)|Falz]] abgeleitet wird. Der Falzbiber ist an Kehlen, Fledermausgauben und anderen geschwungenen Dachformen weniger flexibel verlegbar als der gewöhnliche Biberschwanzziegel.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dachziegelarchiv.de/mod_detail.php?mod_id=423 &amp;#039;&amp;#039;Falzbiber&amp;#039;&amp;#039;] im &amp;#039;&amp;#039;Archiv historische Dachziegel,&amp;#039;&amp;#039; Bundesverband der Deutschen Ziegelindustrie e.&amp;amp;nbsp;V., Bonn.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Biberfalzdeckung wird bevorzugt im Verbund verlegt, indem beispielsweise in jeder zweiten Reihe ein halber Ziegel neben dem Ortgangziegel eingesetzt wird, der dann selber ein voller Ziegel ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wko.at/branchen/gewerbe-handwerk/dachdecker/DeckregelnTondachziegeln.pdf Regeln für Deckungen mit Tondachziegeln], Abschnitt 3.4., Bundesinnung der Dachdecker, Glaser und Spengler, Wien, Ausgabe 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonderformen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Turmbiber&amp;#039;&amp;#039; ist eine schmalere und vor allem kürzere Ausführung des Biberschwanzziegels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Halbe Ziegel&amp;#039;&amp;#039; gibt es in linker und rechter Ausführung. Sie werden vor allem am [[Ortgang]] benötigt, wenn im Verband verlegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den gewöhnlichen flachen Ziegeln werden auch im Querschnitt durchgehend oder nur an einer Seite konkav aufgebogene Ziegel gefertigt, die etwa zur Herstellung von Anschlüssen an andere Bauteile verwendet werden. Ziegel der 1½-fachen Breite werden am Ortgang sowie an Kehlen verwendet. An der [[Dachkehle]] können ebenfalls verlängerte Ziegel der normalen Breite eingesetzt werden. Ein im Querschnitt diagonal geteilter, also seitlich flach auslaufender Ziegel wird als &amp;#039;&amp;#039;beigeschärfter Ziegel&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jungblut&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schnittformen ===&lt;br /&gt;
* Rundschnittbiber&lt;br /&gt;
* [[Kreissegment|Segment]]schnittbiber&lt;br /&gt;
* Geradschnittbiber&lt;br /&gt;
* Geradschnittbiber mit abgerundeten Ecken&lt;br /&gt;
* Sechseckbiber&lt;br /&gt;
* Turmbiber&lt;br /&gt;
* Gotischer Biber&lt;br /&gt;
* Wappenbiber, ein Biber mit Kielbogenschnitt und abgerundeter Spitze. &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Biberschwanzdeckung Rundschnitt 20090805.jpg|Biberschwanzziegel mit Rundschnitt, Doppeldeckung&lt;br /&gt;
 Biberschwanzdoppeldeckung Korbbogenschnitt 4032a.jpg|Biberschwanzziegel mit Korbbogenschnitt, Doppeldeckung&lt;br /&gt;
 Biberschwanzdeckung-Rautenspitz.jpg|Rautenspitzbiber-Deckung, Doppeldeckung&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Zukunft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dinkelsbuehl Kirchturm West.jpg|mini|Biberschwanzdächer in [[Dinkelsbühl]]]]&lt;br /&gt;
Man kann den Biberschwanz als den deutschen Ziegel schlechthin betrachten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=dach-zentrum.de: Dächer und Denkmalpflege; Dachdetails: Seite 6 |url=http://www.dach-zentrum.de/fileadmin/deutschesdachzentrum/story_docs/grundlagen_der_baukonstruktion/pdf/daecher_und_denkmalpflege_dachdetails2-n.pdf |wayback=20141011155407}} (PDF; 1,5&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Süddeutschland]] und [[Ostdeutschland]] sowie in den südlichen und östlichen Nachbarstaaten Deutschlands erreichte er die größte Verbreitung.&amp;lt;ref&amp;gt;Mittag, Martin, Baukonstruktionslehre, Bertelsmann Verlag, Gütersloh 1952&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Mecklenburg]] sind sehr viele Häuser mit Biberschwänzen gedeckt. In [[Westdeutschland]] sind Biberschwanzziegel dagegen eher selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich mit anderen Ziegeln oder Dachsteinen, z. B. der „[[Braas Monier Building Group#Frankfurter Pfanne|Frankfurter Pfanne]]“, bedeutet die Biberschwanzdeckung einen höheren Materialverbrauch und damit höhere Kosten. Bei Neueindeckungen von Dächern nimmt die Verwendung des Biberschwanzes daher ab; nach wie vor wird er aber bei Renovierungen denkmalgeschützter Profan- und Kirchenbauten verwendet, um den historisch korrekten Gesamteindruck zu wahren oder wiederherzustellen. Die Ausnahme ist auch hier der Falzbiber, der in Einfachdeckung nicht mehr Material verbraucht als andere Ziegelarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denkmalbehörden bevorzugen oft Biberschwanzziegel mit regionalen Sonderformen wie dem weniger ausgeprägten Segmentbogen, [[Korbbogen]], geradem Schnitt oder anderen Formen gegenüber dem Standardziegel mit Halbrund-Bogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Herbert Wartmann: &amp;#039;&amp;#039;Technik der Biberschwanzdeckung&amp;#039;&amp;#039;. Müller, Köln 1998, ISBN 978-3-481-01152-9; 2. Auflage: &amp;#039;&amp;#039;Die Technik der Biberschwanzdeckung im Bild&amp;#039;&amp;#039;, Müller, Köln 2001, ISBN 978-3-481-01862-7.&lt;br /&gt;
* Willi Bender: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Ziegel. Vom Aaldeckenziegel bis zum Zwischenwandziegel in Wort und Bild; mit einem Wörterbuch der Ziegelnamen Deutsch/Englisch, Englisch/Deutsch&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Bauverlag, Wiesbaden / Berlin 2001, ISBN 3-7625-3156-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Brüchige Biberschwänze.JPG|Brüchige Biberschwänze in Potsdam|mini]]&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Biberschwanz|3=S}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle| url=https://katalog.ub.uni-weimar.de/tgl/TGL_23383-14_06-1974.pdf| titel=Betondachsteine, Dachziegel Plattenziegel TGL23383/14| hrsg=Staatsverlag der DDR| datum=1974-06| abruf=2023-05-01}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dachziegel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hoefler50</name></author>
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