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	<title>Biasca - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Biasca&amp;diff=28104&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bruno Wulfilo: Bevölkerung: Einzelnachweise im Diagramm entfernt, lassen sich aus irgendwelchen Gründen nicht richtig erfassen</title>
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		<updated>2026-04-30T14:38:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bevölkerung: Einzelnachweise im Diagramm entfernt, lassen sich aus irgendwelchen Gründen nicht richtig erfassen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Biasca&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Biasca 2017.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Biasca TI COA.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-TI&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Riviera]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = &lt;br /&gt;
| KREIS = [[Kreis Riviera]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Riviera&lt;br /&gt;
| BFS = 5281&lt;br /&gt;
| BILD = Biasca1.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Blick nach Nordwesten Richtung [[Valle Leventina]]&lt;br /&gt;
| PLZ = 6710&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH BIA&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.35991&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.97105&lt;br /&gt;
| HÖHE = 301&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 59.1&lt;br /&gt;
| QUELLE = &lt;br /&gt;
| AUSLÄNDER = 35.2&lt;br /&gt;
| ARBEITSLOSE = &lt;br /&gt;
| STADTPRÄSIDENT = &lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STADTPRÄSIDENTIN = &lt;br /&gt;
| STADTAMMANN = &lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENT = Loris Galbusera ([[FDP.Die Liberalen]])&lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENTIN = &lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.biasca.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Biasca&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (im [[Lombardische Sprache|lombardischen]] Ortsdialekt [{{IPA|ˈbjaʃka}}],&amp;lt;ref name=&amp;quot;lsg&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen]].&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Centre de Dialectologie an der Universität Neuenburg unter der Leitung von Andres Kristol. Frauenfeld/Lausanne 2005, S.&amp;amp;nbsp;151.&amp;lt;/ref&amp;gt; italienisch früher &amp;#039;&amp;#039;Abiasca,&amp;#039;&amp;#039; deutsch historisch &amp;#039;&amp;#039;Abläntsch, Ablentsch, Ablentschen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Abläsch&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[politische Gemeinde]] und ein Dorf im [[Schweiz]]er Kanton [[Kanton Tessin|Tessin]]. Die Gemeinde gehört zum [[Bezirk Riviera]] und zu dessen [[Kreis Riviera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Biasca liegt auf 305&amp;amp;nbsp;Metern über Meer am Eingang zum [[Valle di Blenio|Bleniotal]], 19&amp;amp;nbsp;km nördlich von [[Bellinzona]], am östlichen Ufer der Flüsse [[Brenno (Fluss)|Brenno]] und [[Ticino (Fluss)|Ticino]], die sich hier vereinen und nach Süden abfliessen. Die urbane Siedlungszone erstreckt sich über vier Kilometer hauptsächlich von Norden nach Süden und ist dicht und grösstenteils freistehend überbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden schliesst eine Zone mit zahlreichen Einfamilienhäusern ans historische Zentrum an. Sie dehnt sich bis auf den Bergsturzkegel der [[Buzza di Biasca]] (siehe: Geschichte) aus. Nördlich davon befinden sich Sportplätze, ein Kieswerk und eine befestigte und entwässerte Aufschüttung von Gestein aus dem Bau des Gotthard-Basistunnels der [[Schweizerische Bundesbahnen|SBB]]. In dieser Zone liegt, durch eine Brücke verbunden, die zugehörige Siedlung Loderio. Der 2172 m hohe [[Matro]] teilt hier optisch die [[Valle Leventina|Leventina]] vom [[Valle di Blenio]]. Biasca grenzt im Norden an die zur Gemeinde [[Serravalle TI|Serravalle]] gehörenden Ortschaften [[Semione]] und [[Malvaglia]] sowie im Nordwesten an die Gemeinde [[Pollegio]]. Zwischen Biasca und Malvaglia befindet sich eine unter Naturschutz stehende [[Flussaue|Auenlandschaft]], die Leggiuna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Osten steigt das Gelände sofort steil an und wird vom 2329 m hohen [[Pizzo Magn]] überragt, dessen Kette zum 2956 m hohen Torent Alto aufsteigt. Auf einer Terrasse zwischen den beiden Gipfeln liegt auf 2089 m der Bergsee Lago della Froda, der im Bach Ri della Froda abfliesst und die drei Wasserfälle der Cascata di Santa Petronilla, oberhalb dem [[Bahnhof Biasca]], speist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christian Schwick, Florian Spichtig |Hrsg= |Titel=Die Wasserfälle der Schweiz – Das grosse Wanderbuch |Auflage= |Verlag=AT Verlag |Ort=Aarau und München |Datum=2012 |ISBN=978-3-03800-670-1 |Seiten=66}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der östlichen Ausdehnung des Gemeindegebietes liegt das [[Val Pontirone]] mit den seit ca. 1950 nicht mehr ganzjährig bewohnten Kirchdörfern Pontironetto, Pontirone, Fontana, Mazzorign sowie zahlreichen kleineren Weilern, die grösstenteils dem Zerfall preisgegeben sind. Ein alter Saumweg führt über den 2118 m hohen [[Pass Giümela|Pass di Giümela]] ins Dorf [[Rossa GR|Rossa]] im [[Calancatal]] im Kanton [[Kanton Graubünden|Graubünden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Süden des historischen Ortskerns geht eine Wohn- und Einkaufszone mit zahlreichen Mehrfamilienhäusern in die Industriezone über, bis sich der Talboden entlang des Ticino, bei Boscone, verengt und die [[Autobahn 2 (Schweiz)|Autobahn A2]] und die [[Kantonsstrasse]] fast den ganzen Talgrund für sich einnehmen. Die nächste Brücke über den Ticino befindet sich erst wieder zwischen den südlichen Nachbardörfern [[Osogna]] und [[Lodrino TI|Lodrino]] in der Gemeinde [[Riviera TI|Riviera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Westen wird Biasca von den Flüssen Brenno und Ticino, vom Verlauf der Autobahn und dem Schienenstrang der SBB begrenzt. Entlang des Brenno wird Weinbau betrieben. Brücken verbinden Biasca mit [[Pollegio]]-Pasquerio und einer in [[Iragna]] in der Gemeinde Riviera liegenden Forst- und Landwirtschaftszone. Hier besitzt Biasca das Grundstück &amp;#039;&amp;#039;Moterell&amp;#039;&amp;#039;. Oberhalb des Nachbardorfs Iragna erhebt sich der 2282 Meter hohe Pizzo Ricuca. An seinen Flanken öffnen sich die Seitentäler Val d’Ambra im Norden und Val d’Iragna im Süden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://map.geo.admin.ch/?topic=swisstopo&amp;amp;lang=de&amp;amp;bgLayer=ch.swisstopo.pixelkarte-farbe&amp;amp;E=2719711.50&amp;amp;N=1135671.29&amp;amp;zoom=6&amp;amp;layers=KML%7C%7Chttps:%2F%2Fpublic.geo.admin.ch%2FkU16ScaGREyG4jk3VTfGww |titel=Karten und Geodaten online |hrsg=Bundesamt für Landestopografie swisstopo, Wabern bei Bern |abruf=2018-09-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Biasca, Pasqio, Ponte Val Blenio v. S. aus 1110 m-Inlandflüge-LBS MH01-006146.tif|mini|Luftbild von 1931 aus 1110 Metern Höhe von [[Walter Mittelholzer]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Buzza di Biasca 3274.jpg|mini|hochkant=0.7|Buzza di Biasca (Bergsturz von Biasca)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Valle Pontirone Biasca.jpg|mini|hochkant=0.7|Das Valle Pontirone im Sommer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zur Zeit des [[Römisches Reich|Römischen Reichs]] hielten sich in Biasca Menschen auf, wie Münzfunde aus der Zeit von [[Aurelian]] bis [[Diokletian]] belegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:7&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Celestino Trezzini]] |Hrsg=Heinrich Türler et al. |Titel=Biasca |Sammelwerk=[[Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz]] |Band=2. Band (Basel – Egnach) |Verlag=Paul Attinger Verlag |Ort=Neuenburg |Datum=1921 |Seiten=222 f}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ersten erhaltenen schriftlichen Nennungen datieren aus den Jahren 1119 («de Vallibus et Abiasca») und 1120 («in loco et fundo Abiasca»).&amp;lt;ref name=&amp;quot;lsg&amp;quot; /&amp;gt; Die Kirche [[Chiesa dei Santi Pietro e Paolo (Biasca)|San Pietro e Paolo]] stammt aus dem 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. 1213 wurde sie erstmals als [[Pfarrkirche]] für das [[Valle di Blenio|Bleniotal]], die [[Valle Leventina|Leventina]] und das [[Riviera (Tessin)|Tessintal]] genannt. Die für das Jahr 1468 belegte Kirche San Giacomo e Filippo fiel einer späteren Naturkatastrophe zum Opfer. Von 948 bis 1499 unter der – zuletzt nur noch nominellen – Herrschaft des [[Erzbistum Mailand|Erzbistums Mailand]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gisela Loose, Rainer Voigt |Titel=Tessin - Kunst und Landschaft zwischen Gotthard und Campagna Adorna |Auflage=4. |Verlag=DuMont |Ort=Köln |Datum=1992 |ISBN=3-7701-1113-3 |Seiten=69}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde die eigentliche Verwaltung Biascas vermutlich schon im 12. Jahrhundert der Familie Orelli aus [[Locarno]] übertragen. Ihre Herrschaft dauerte bis um die Mitte des 14. Jahrhunderts, als Biasca ins Gebiet der [[Visconti]] eingegliedert wurde. Danach wurde der Ort zusammen mit dem Bleniotal der [[Bologna|Bologneser]] Familie Pepoli als [[Lehnswesen|Lehen]] abgetreten. In kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den Urschweizer Kantonen, den Visconti und Verbündeten [[Francesco Sforza (Kardinal)|Francesco Sforzas]] gelang es [[Kanton Uri|Uri]], 1495 die Kontrolle über Biasca zu erlangen, das 1500 in die [[Landvogtei Riviera]], mit Sitz in [[Osogna]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;:7&amp;quot; /&amp;gt; eingegliedert wurde. Es folgte eine rund 300 Jahre dauernde «Schutzherrschaft» der Stände Uri, [[Kanton Schwyz|Schwyz]] und [[Kanton Nidwalden|Nidwalden]], die bis zum Ende des [[Ancien Régime]] im Jahr 1798 aufrechterhalten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30.&amp;amp;nbsp;September 1512 (oder 1513, die Daten sind unter Historikern umstritten) kam es, vermutlich in Folge eines Erdbebens, zu einem verheerenden Abbruch des Monte Crenone (heute [[Pizzo Magn]]) in das [[Val Pontirone]]. Nach der zeitgenössischen Chronik des [[Johannes Stumpf]] waren 600 Tote zu beklagen und 400 Häuser zerstört.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Der durch über 60&amp;amp;nbsp;m hohe Schuttmassen gestaute [[Brenno (Fluss)|Brenno]] bildete danach einen fast 5&amp;amp;nbsp;km langen und mehr als 1200&amp;amp;nbsp;m breiten See mit einer Wassermenge von 200 Millionen [[Kubikmeter|m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;]], der weite Teile der Dörfer [[Malvaglia]] und [[Semione]] überflutete. Der nach dem als [[Buzza di Biasca]] bekannten Ereignis entstandene Damm brach 1514 oder 1515. Die Wasserflut verwüstete das [[Ticino (Fluss)|Tessintal]] bis zur [[Magadinoebene]] und dem [[Lago Maggiore]]. Der Schaden an der Infrastruktur wirkte sich über Jahrhunderte aus. [[Leonardo da Vinci]] rezipierte das Ereignis 1515 in der Zeichnung &amp;#039;&amp;#039;Diluvio&amp;#039;&amp;#039; – die [[Sintflut]] (heute in der [[Royal Collection|Royal Library]]). 1629 starben in Biasca 140 Menschen an der [[Pest]]. Auch Hunger und schwere Hochwasser suchten den Ort regelmässig heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der die gesamte Schweiz betreffenden Umwälzungen nach der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] gelangte Biasca in der [[Helvetische Republik|Helvetischen Republik]] kurzzeitig unter die Verwaltung des [[Kanton Bellinzona|Kantons Bellinzona]] und gehört heute zum 1803 neu gegründeten Kanton Tessin. Jahrhundertelang wurde Biasca, wie die umliegenden Dörfer, von der Auswanderung geprägt. Bis um 1870 bestand der Ort nur aus einem Siedlungskern am Fuss der Kirche, dem heutigen &amp;#039;&amp;#039;Vecchio Borgo&amp;#039;&amp;#039;. 1831 hatte Biasca mit rund 1900 Einwohnern keine Schule, und nur 12 Väter finanzierten gemeinsam einen Hauslehrer für ihre Kinder,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:8&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Raffaello Ceschi |Titel=Ottocento Ticinese |Verlag=Armando Dadò Editore |Ort=Locarno |Datum=1986 |Seiten=103, 107 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in der Regel für die Söhne. Auch wenn sich dies mit dem [[Kulturkampf in der Schweiz|Kulturkampf]] und dem aufstrebenden [[Liberalismus]] ändern sollte, blieben die Dörfer des [[Val Pontirone]] bis 1850 ohne Schule. [[Kinderarbeit]] war alltäglich. Entsprechend unterschrieben von den 57 Hochzeitspaaren, die sich zwischen 1856 und 1860 in Biasca das Jawort gaben, 40 Frauen und 18 Männer den [[Ehevertrag]] mit einem Kreuz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:8&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1874 nahm die Bahnverbindung Locarno–Biasca den Betrieb auf, 1882 wurde die Bahnverbindung durch den [[Gotthardtunnel|Gotthard]] eröffnet. 1911 wurde der Pferdekutschendienst ins Bleniotal durch die [[Biasca-Acquarossa-Bahn]] ersetzt. Die Werkstätten dieses Unternehmens, ebenso wie zahlreiche Steinbrüche der Umgebung, die [[Seidenbau|Seidenraupenzucht]] und die Betriebe der [[Gotthardbahn]] am Bahnhof Biasca gaben hunderten Arbeitern Verdienst. Im Val Pontirone, am heute geschmolzenen [[Gletscher]] des 2956 m hohen Torent Alto, wurde im Auftrag der 1897 gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Società Anonima per l’Esportazione di Ghiaccio Naturale «La Cristallina»&amp;#039;&amp;#039; Eis gebrochen und exportiert. Das Eis wurde mit Seilbahnen vom Gletscher bei Büiòn auf zwischen 2000 und 2200 Metern über Meer, via die Waldlichtung Bòva (1330 m), ins Dorf Pontirone (867 m) und von dort weiter hinab ins Tal transportiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Marco Volken]], Remo Kundert |Titel=Bergwandern im Tessin |Verlag=AT Verlag |Ort=Aarau und München |Datum=2010 |ISBN=978-3-03800-356-4 |Seiten=29 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1905 ersetzte ein unterirdischer Kanal den 987 Meter langen Aquädukt von 1835. In Biasca befand sich von 1906 bis 1921 der wichtigste [[Rangierbahnhof]] der [[Schweizerische Bundesbahnen|SBB]] im Tessin, der später nach [[Bellinzona]] verlegt wurde. Damals setzte eine starke Zuwanderung aus dem Tessin und Italien ein. Zwischen 1915 und 1961 gab es 109 [[Einbürgerung]]en von Familien und Einzelpersonen aus Italien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.hls-dhs-dss.ch/famn/index.php?pagename=famn1 |titel=Biasca |werk=[[Familiennamenbuch der Schweiz]] |hrsg=Historischen Lexikons der Schweiz, Bern |abruf=2018-08-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig entvölkerte sich das Val Pontirone, wo die Schule 1926&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Hrsg=Sibylle Heusser |Titel=Pontirone |Sammelwerk=ISOS Inventario degli insediamenti svizzeri daproteggere |Band= |Nummer= |Auflage=2. |Verlag=Ufficio federale della cultura (committente) |Ort=Zürich |Datum=2008-04 |ISBN= |Seiten=1-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt; geschlossen wurde. Dies führte zur Überbauung der bis dahin landwirtschaftlich genutzten Talebene.&lt;br /&gt;
[[Datei:Volontari Biaschesi Antifascisti in Spagna 1936-1939.jpg|mini|hochkant|Gedenkmosaik für 3 Spanienkämpfer]]&lt;br /&gt;
In Biasca entstand ein [[Atheismus|atheistisch]] und [[Antiklerikalismus|antiklerikal]] ausgerichtetes Arbeitermilieu, das sich in [[Sozialismus|sozialistischen]], [[Anarchismus|anarchistischen]] und [[Gewerkschaft|gewerkschaftlichen]] Organisationen einbrachte. Den katastrophalen Arbeitsbedingungen in den [[Steinbruch|Steinbrüchen]] folgte die Gründung der ersten Gewerkschaft im Tessin. Ihre Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Lo scalpellino&amp;#039;&amp;#039; (dt.: «Der Steinmetz»)&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt; erreichte eine grosse Zahl von Lesern. Der wenige Monate nach seiner Amtseinsetzung verunglückte Enrico Corti (1881–1920) wurde 1920 zum ersten [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|sozialistischen]] (SP) Bürgermeister Biascas gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Findagrave|181925171|Enrico Corti|Abruf=2022-07-13}}(mit Foto)&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1952 wurde Biasca links regiert. Drei [[Kommunistische Partei der Schweiz|kommunistische]] Freiwillige aus Biasca beteiligten sich, auf Seiten der [[Zweite Spanische Republik|Zweiten Spanischen Republik]], am Kampf gegen rechte und [[Faschismus|faschistische]] [[Putsch]]isten im [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg]], woran eine 1983 eingeweihte Gedenktafel in der Via al Torchio heute erinnert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Cristina Del Biaggio, Jörn Harfst, In |Titel=GEA paesaggi territori geografie: La memoria iscritta in un luogo, I monumenti ai volontari ticinesi nella guerra civile spagnola |Nummer=21 |Verlag=GEA assoziacione di geografi |Datum=2016-09-01 |Seiten=3-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit stand Biasca in einem Gegensatz zu den eher den [[FDP.Die Liberalen|Liberalen]] zugeneigten Gemeinden der Tre Valli. Infrastrukturgelder des ebenfalls liberal oder zeitweise auch katholisch-konservativ dominierten Kantons Tessin flossen daher oft nur spärlich in die Entwicklung der örtlichen Infrastruktur. Noch 1980 hatte Biasca den höchsten Anteil an [[Konfessionslosigkeit|Konfessionslosen]] in allen Gemeinden der Schweiz. Als Machtdemonstration der katholischen Kirche wurde von 1891 bis 1905 die noch heute das Ortsbild dominierende [[Neuromanik|neoromanische]] Kirche San Carlo Borromeo nach Plänen des Mailänder Architekten [[Carlo Maciachini|Carlo Macciacchini]] erbaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Luca Solari |Titel=Blenio: una valle a confronto |Verlag=Salvioni arti grafiche |Ort=Bellinzona |Datum=1998 |ISBN=88-7967-023-9 |Seiten=24 f., 174}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|2248|Biasca|Autor=Giuseppe Chiesi|Datum=2021-09-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Biasca bildet nach wie vor eine eigenständige [[Bürgergemeinde]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.patriziatobiasca.ch/ Patriziato di Biasca (mit Fotos)] auf patriziatobiasca.ch/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{{Säulendiagramm&lt;br /&gt;
| titel = Bevölkerungsentwicklung Biasca seit 1600&lt;br /&gt;
| d1 = 1600&lt;br /&gt;
| w1 = 532&lt;br /&gt;
| d2 = 1769&lt;br /&gt;
| w2 = 1164&lt;br /&gt;
| d3 = 1808&lt;br /&gt;
| w3 = 1262&lt;br /&gt;
| d4 = 1850&lt;br /&gt;
| w4 = 2035&lt;br /&gt;
| d5 = 1870&lt;br /&gt;
| w5 = 1871&lt;br /&gt;
| d6 = 1880&lt;br /&gt;
| w6 = 2230&lt;br /&gt;
| d7 = 1888&lt;br /&gt;
| w7 = 2093&lt;br /&gt;
| d8 = 1900&lt;br /&gt;
| w8 = 2733&lt;br /&gt;
| d9 = 1910&lt;br /&gt;
| w9 = 3299&lt;br /&gt;
| d10 = 1920&lt;br /&gt;
| w10 = 3236&lt;br /&gt;
| d11 = 1930&lt;br /&gt;
| w11 = 2772&lt;br /&gt;
| d12 = 1941&lt;br /&gt;
| w12 = 2586&lt;br /&gt;
| d13 = 1950&lt;br /&gt;
| w13 = 2882&lt;br /&gt;
| d14 = 1960&lt;br /&gt;
| w14 = 3349&lt;br /&gt;
| d15 = 1970&lt;br /&gt;
| w15 = 4696&lt;br /&gt;
| d16 = 1980&lt;br /&gt;
| w16 = 5547&lt;br /&gt;
| d17 = 2000&lt;br /&gt;
| w17 = 5795&lt;br /&gt;
| d18 = 2010&lt;br /&gt;
| w18 = 6080&lt;br /&gt;
| d19 = 2020&lt;br /&gt;
| w19 = 6094&lt;br /&gt;
| d20 = 2024&lt;br /&gt;
| w20 = 6201&lt;br /&gt;
| quelle = Bundesamt für Statistik&lt;br /&gt;
}}Es werden hauptsächlich [[Schweizer Italienisch]] und der zum [[Lombardische Sprache|Lombardischen]] gehörige Tessiner Dialekt gesprochen. Die Bevölkerung ist überwiegend [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] nach [[Ambrosianischer Ritus|ambrosianischem Ritus]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hannes Maurer |Titel=Tessiner Täler Tessiner Welten – Geschichte und Geschichten |Verlag=Verlag NZZ |Ort=Zürich |Datum=2002 |ISBN=3-85823-973-9 |Seiten=30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine kleine [[Reformierte Kirchen|evangelisch-reformierte]] Holzkirche bei der ehemaligen Bahnarbeitersiedlung am Bahnhof. Das 1885 auf Initiative des [[Waldenser|waldensischen]] Pfarrers Paolo Calvino gebaute Gotteshaus war die erste protestantische Kirche im Kanton Tessin. Sie gehört heute zur &amp;#039;&amp;#039;Comunità evangelica riformata di Bellinzona e dintorni&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://cerbell.ch/ Chiesa Evangelica Riformata Bellinzona e dintorni (mit Videos)], auf cerbell.ch&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.cert-ticino.ch/comunit%C3%A0-regionali/ |titel=Chiesa Evangelica Riformata nel Ticino (CERT) |sprache=it |abruf=2018-08-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2018 zählt der [[Primärer Sektor|Primäre Sektor]] (Energiegewinnung, Steinbrüche, Land- und Forstwirtschaft) 35 Betriebe, was 6,6 % der ortsansässigen Unternehmen entspricht. 94 Betriebe (17,7 %) gehören zum [[Sekundärer Sektor|Sekundären Sektor]] (Industrie und Gewerbe). 402 Betriebe (75,7 %) zum [[Tertiärer Sektor|Tertiären Sektor]] (Handel und Dienstleistungen). Die insgesamt 531 örtlichen Betriebe beschäftigen 3077 Personen, davon sind 58,3 % Männer und 41,7 % Frauen. Mit einem Anteil von 80,8 % überwiegen Unternehmen mit nicht mehr als 4 Mitarbeitern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www3.ti.ch/DFE/DR/USTAT/allegati/comune/75biasca.pdf |titel=Dati statistici del Comune di Biasca |hrsg=Ufficio di statistica del Cantone Ticin0 |datum=2018 |format=PDF |sprache=it |abruf=2018-09-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft hat mit der Ausweitung der Siedlungsfläche und der Verkehrsüberbauung an Bedeutung verloren und sich weitgehend in die Seitentäler zurückgezogen. Mehrere Bauern haben auf [[Kleinvieh]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;haltung umgestellt. Im Val Pontirone oberhalb von Biasca gibt es daher die meisten Ziegen (960, Stand 2017) in allen Gemeinden der Schweiz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pxweb.bfs.admin.ch/pxweb/de/px-x-0702000000_104/-/px-x-0702000000_104.px/?rxid=b12702b8-2dec-4a59-b660-e4320b28b11a |titel=STAT-TAB – interaktive Tabellen (BFS) |abruf=2018-08-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Gemeindegebiet liegt auch das grösste Kraftwerk der [[Blenio Kraftwerke]]. Mehrere [[Gneis]]-Steinbrüche, deren Erzeugnisse im Volksmund als Granit bezeichnet werden, bieten weitere Arbeitsplätze. Die Ansiedlung von Industriebetrieben wird kantonal gefördert, und einige Technologie- und Pharmaunternehmen sind heute in Biasca tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|2248|Biasca|Autor=Giuseppe Chiesi|Datum=2021-09-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Direkt an die Industriezone schliesst sich das Gelände der kantonalen [[Berufsschule]] an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Biasca verfügt als Dienstleistungszentrum der Region Tre Valli über Filialen verschiedener schweizweit tätiger Dienstleistungs- und Detailhandelsunternehmen. Im bescheidenen Umfang generieren auch vier Übernachtungsbetriebe Arbeitsplätze.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot; /&amp;gt; Mit dem Bau der [[Neue Eisenbahn-Alpentransversale|NEAT]] entstand die «Betriebszentrale SBB Region Süd» im benachbarten Pollegio.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jean-Pierre Baebi et al. |Titel=Unser Weltrekord-Tunnel Gotthard – Zahlen, Fakten, Geschichte, Menschen, Ausflugstipps |Verlag=Weltbild Verlag |Ort=Olten |Datum=2016 |ISBN=978-3-03812-655-3 |Seiten=35}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Biasca TI, Gleis 1 (2026).jpg|mini|hochkant|Bahnhof Biasca]]&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof Biasca]] war eine wichtige Bahnstation an der [[Gotthardbahn|Gotthard-Linie]]. Heute halten nur noch Regionalzüge in Biasca.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gotthard-Autobahn [[Autobahn 2 (Schweiz)|A2]] führt bei der Ausfahrt 44 an Biasca vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Autolinee Bleniesi S.A.]] bedient von Biasca aus Busverbindungen ins [[Valle di Blenio|Bleniotal]] und in die [[Riviera (Tessin)|Riviera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Biasca}}&lt;br /&gt;
Die Ortsbilder von Biasca und der zugehörigen Fraktion Pontirone sind im [[Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz]] (ISOS) als schützenswerte Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung eingestuft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.bak.admin.ch/bak/de/home/kulturerbe/heimatschutz-und-denkmalpflege/isos/die-ortsbilder-von-nationaler-bedeutung/liste-der-ortsbilder-von-nationaler-bedeutung.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Liste der Ortsbilder von nationaler Bedeutung&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20180710194558}}, Verzeichnis auf der Website des Bundesamts für Kultur (BAK), abgerufen am 10. Januar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Biasca&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Chiesa dei Santi Pietro e Paolo a Biasca (2026).jpg|mini|hochkant|Kirche St. Peter und Paul]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Casa Cavalier Pellanda a Biasca TI (2026).jpg|mini|hochkant|Casa Cavalier Pellanda ]][[Datei:San Giovanni Battista Pontirone Biasca TI.jpg|mini|hochkant|San Giovanni Battista Pontirone]]&lt;br /&gt;
* Stiftskirche &amp;#039;&amp;#039;[[Chiesa dei Santi Pietro e Paolo (Biasca)|San Pietro e Paolo]],&amp;#039;&amp;#039; erstmals Anfang 12. Jahrhundert erwähnt, restauriert 1955–1967 unter der Leitung von [[Alberto Camenzind]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Martinoli&amp;quot;&amp;gt;Simona Martinoli u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Guida d’arte della Svizzera italiana.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S.&amp;amp;nbsp;70–75.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Patrizierhaus &amp;#039;&amp;#039;Casa Cavalier Pellanda&amp;#039;&amp;#039; von 1586&amp;lt;ref name=&amp;quot;Martinoli&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Pfarrhaus&amp;lt;ref name=&amp;quot;Martinoli&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Pfarrkirche &amp;#039;&amp;#039;San Carlo Borromeo&amp;#039;&amp;#039; von 1897&amp;lt;ref name=&amp;quot;Martinoli&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Oratorium &amp;#039;&amp;#039;Santa Petronilla&amp;#039;&amp;#039; von 1632&amp;lt;ref name=&amp;quot;Martinoli&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ambrogio-Bertoni-Denkmal]] von 1899, Büste von [[Luigi Vassalli (Bildhauer)|Luigi Vassalli]]&lt;br /&gt;
* Wasserkanäle des &amp;#039;&amp;#039;Acquedotto storico di Santa Petronilla&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.patriziatobiasca.ch/ct-menu-item-2/il-territorio/acquedotto-storico-s-petronilla.html |titel=Acquedotto storico S. Petronilla |hrsg=Patriziato di Biasca |sprache=it |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180902152033/http://www.patriziatobiasca.ch/ct-menu-item-2/il-territorio/acquedotto-storico-s-petronilla.html |archiv-datum=2018-09-02 |abruf=2018-09-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Infanteriemuseum [[Lona-Mondascia|Forte Mondascia]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Martinoli&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* alte Steinbrücke über den Brenno&amp;lt;ref name=&amp;quot;Martinoli&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fontana&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Oratorium San Rocco&amp;lt;ref name=&amp;quot;Martinoli&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Loderio&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Oratorium Natività di Maria&amp;lt;ref name=&amp;quot;Martinoli&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Naturschutzgebiet Leggiuna&amp;lt;ref&amp;gt;[https://m4.ti.ch/fileadmin/DT/temi/biodiversita_natura_paesaggio/documenti/Decreto_protezione_Legiuna.pdf Decreto di protezione della Legiuna]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mazzorign&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Oratorium Madonna della Neve&amp;lt;ref name=&amp;quot;Martinoli&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pontironetto (Sant’Anna)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Oratorium Sant’Anna&amp;lt;ref name=&amp;quot;Martinoli&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pontirone&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Kirche San Giovanni Battista; das Dorf wurde als Pontrono im 14. Jahrhundert erwähnt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Martinoli&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Solgone&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Oratorium San Luigi Gonzaga&amp;lt;ref name=&amp;quot;Martinoli&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Bahnhof Biasca TI, Gebäude am Gleis 1 (2026).jpg|Bahnhofsgebäude &lt;br /&gt;
 Casa Comunale, Municipio di Biasca (2026).jpg|Casa Comunale &lt;br /&gt;
 Pretorio a Biasca (2026).jpg|Pretorio&lt;br /&gt;
 Chiesa di San Carlo Borromeo a Biasca TI (2026).jpg|San Carlo Borromeo&lt;br /&gt;
 Biasca Sta Petronilla.JPG|Oratorium Santa Petronilla&lt;br /&gt;
 Via A. Pini a Biasca, Cantone Ticino (2026).jpg|Via A. Pini&lt;br /&gt;
 Via Lucomagno 18 ff. a Biasca (2026).jpg|Via Lucomagno 18 ff.&lt;br /&gt;
 Antica fila di case in Via Lucomagno 55, 57... a Biasca (Ticino, 2026).jpg|Alte Reihenhauszeile Via Lucomagno 55 ff.&lt;br /&gt;
 Via Lucomagno 75 &amp;amp; 77 in Biasca (2026).jpg|Speicher- und Wohngebäude Via Lucomagno&lt;br /&gt;
 Brunnen bei Via Lucomagno 82 in Biasca (2026).jpg|Via Lucomagno  Speicher und Brunnen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Die [[Legislative]] von Biasca ist der &amp;#039;&amp;#039;Consiglio Comunale&amp;#039;&amp;#039; ([[Gemeindeparlament|Gemeinderat]]), bestehend aus 35 Mitgliedern. Die Zusammensetzung nach den Wahlen vom 14. April 2024: 12 &amp;#039;&amp;#039;Partito Liberale Radicale&amp;#039;&amp;#039; ([[FDP.Die Liberalen|FDP]]), 11 &amp;#039;&amp;#039;Il Centro&amp;#039;&amp;#039; ([[Die Mitte]]), 6 &amp;#039;&amp;#039;Insieme a Sinistra&amp;#039;&amp;#039; (rot-grüne Bürgerliste), 6 [[Lega dei Ticinesi|Lega]]/UDC ([[Schweizerische Volkspartei|SVP]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:9&amp;quot;&amp;gt;[https://www2.ti.ch/comunali-2024/biasca Elezioni comunali 2024.] In: www2.ti.ch/comunali&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Exekutive]] wird gebildet durch den siebenköpfigen &amp;#039;&amp;#039;[[Gemeinderat (Schweiz)|Municipio]]&amp;#039;&amp;#039;. Nach den Wahlen vom 14. April 2024 setzt er sich wie folgt zusammen: 3 FDP, 2 Die Mitte, 1 &amp;#039;&amp;#039;Insieme a Sinistra&amp;#039;&amp;#039;, 1 Lega. Ihm steht der &amp;#039;&amp;#039;Sindaco&amp;#039;&amp;#039; (Gemeindepräsident) vor, Loris Galbusera (FDP).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:9&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Bürgergemeinde|Patriziato di Biasca]] verwaltet das Gemeindeland mit Wald und Alpweiden. Von den rund 5000 Hektaren sind 2850 bewaldet. 1672 Personen waren im Jahr 2018 im &amp;#039;&amp;#039;Consiglio Patriziale&amp;#039;&amp;#039; stimmberechtigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.patriziatobiasca.ch/ct-menu-item-2/storia-e-cultura.html |titel=Storia e cultura |hrsg=Patriziato di Biasca |sprache=it |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180902152044/http://www.patriziatobiasca.ch/ct-menu-item-2/storia-e-cultura.html |archiv-datum=2018-09-02 |abruf=2018-09-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereinigungen ==&lt;br /&gt;
* Comitato Pro Restauri San Pietro di Biasca&amp;lt;ref&amp;gt;[http://d-nb.info/gnd/16035609-X Comitato Pro Restauri San Pietro di Biasca]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Der erfolgreichste Sportclub der Gemeinde ist der 1985 gegründete [[Rollhockey]]verein &amp;#039;&amp;#039;[[Roller Club Biasca]]&amp;#039;&amp;#039;, der 2019 Schweizer Meister wurde und seine Heimspiele seit 2024 im Stadion &amp;#039;&amp;#039;Pararoller Raiffeisen&amp;#039;&amp;#039; austrägt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.raiffeisen.ch/tre-valli/it/chi-siamo/novita/rb/nasce-il-palaroller-raiffeisen.html |titel=Nasce il Palaroller Raiffeisen |werk=Raiffeisen |datum=2024-10-18 |abruf=2025-08-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1992 und 2023 spielte der [[Eishockey]]verein &amp;#039;&amp;#039;HCB Ticino Rockets&amp;#039;&amp;#039; in der Eisbahn von Biasca, ab 2016 in der [[Swiss League]]. Seit dem Umzug nach Bellinzona firmiert der Verein unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;[[GDT Bellinzona Snakes]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fussballverein &amp;#039;&amp;#039;[[GC Biaschesi]]&amp;#039;&amp;#039; spielte zwischen 2002 und 2009 in der [[1. Liga (Fussball)|1. Liga]]. Derzeit ist er in der tiefsten Schweizer Spielklasse, der [[5. Liga]], aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls in Biasca beheimatet ist der [[Futsal]]verein &amp;#039;&amp;#039;US Azzurri&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste von Persönlichkeiten aus Biasca}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Piero Bianconi]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biasca.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Inventario delle cose d’arte e di antichità. Le Tre Valli Superiori. Leventina, Blenio, Riviera.&amp;#039;&amp;#039; Grassi &amp;amp; Co., Bellinzona 1948, S.&amp;amp;nbsp;19, 27, (Pontirone) 30.&lt;br /&gt;
* {{HLS|28662|Buzza di Biasca|Autor=Christophe Bonnard|Datum=2004-11-04}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|2248|Biasca|Autor=Giuseppe Chiesi|Datum=2021-09-09}}&lt;br /&gt;
* Gotthard End: &amp;#039;&amp;#039;Biasca und Val Pontirone. Eine Monographie aus den Tessinerbergen.&amp;#039;&amp;#039; Stämpfli, Bern 1924; unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Biasca e Val Pontirone verso il 1920&amp;#039;&amp;#039; ins Italienische übersetzt und hrsg. vom Gruppo ricreativo Pontirone Biasca 1996.&lt;br /&gt;
* Caterina Magginetti, Ottavio Lurati: &amp;#039;&amp;#039;Biasca e Pontirone. Gente, parlata, usanze.&amp;#039;&amp;#039; Krebs, Basel 1975.&lt;br /&gt;
* [[Isidoro Marcionetti]]: &amp;#039;&amp;#039;L’antica pieve di Biasca.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;A.&amp;amp;nbsp;Natale Mazzuconi, Lugano 1979.&lt;br /&gt;
* Simona Martinoli u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Biasca.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Guida d’arte della Svizzera italiana.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der [[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]]. Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, S.&amp;amp;nbsp;70–75.&lt;br /&gt;
* Lauro Tognola, Pascal Genasci: &amp;#039;&amp;#039;Biaschesi contro Motta.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bollettino della Società Storica Locarnese.&amp;#039;&amp;#039; Nr.&amp;amp;nbsp;6, Tipografia Pedrazzini, Locarno 2003, S.&amp;amp;nbsp;139–144.&lt;br /&gt;
* [[Celestino Trezzini]]: &amp;#039;&amp;#039;Biasca.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Basel – Egnach.&amp;#039;&amp;#039; Attinger, Neuenburg 1924, S.&amp;amp;nbsp;222–223 ([https://biblio.unibe.ch/digibern/hist_bibliog_lexikon_schweiz/Beringen_Bion_136_270.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{ethorama|bzmoFi1y4HB5Qee2NYlA}}&lt;br /&gt;
* [http://www.biasca.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Biasca]&lt;br /&gt;
* {{ISOS|3762|Biasca|Abruf=|Sprache=it}}&lt;br /&gt;
* {{ISOS|4065|Pontirone (Biasca)|Abruf=|Sprache=it}}&lt;br /&gt;
* [https://www3.ti.ch/DFE/DR/USTAT/index.php?fuseaction=dati.dettaglio&amp;amp;id=75 Amt für Statistik des Kantons Tessin: Biasca] (italienisch)&lt;br /&gt;
* [http://www4.ti.ch/dt/dstm/sst/ubc/temi/inventario-dei-beni-culturali/consultazione-ibc/consultazione/ Biasca: Kulturgüterinventar des Kantons Tessin]&lt;br /&gt;
* [http://www.fortemondascia.ch/ Offizielle Website des Museums Forte Mondascia mit Öffnungszeiten (mit Fotos)] (italienisch) auf fortemondascia.ch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kreis Riviera}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4006404-9|LCCN=n85279695|VIAF=132597241}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Tessin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergsturz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Tessin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1119]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bruno Wulfilo</name></author>
	</entry>
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