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	<title>Biagio Marin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-01-09T22:30:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Biagio Marin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Juni]] [[1891]] in [[Grado (Italien)|Grado]]; † [[24. Dezember]] [[1985]] ebenda) war ein [[italien]]isch-[[österreich]]ischer Dichter. Vor allem durch seine im [[Gradeser Dialekt]] verfassten Gedichte ist er in ganz Italien sehr bekannt geworden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ermanno Krumm, Tiziano Rossi: &amp;#039;&amp;#039;Poesia italiana del Novecento.&amp;#039;&amp;#039; Banca popolare di Milano, Mailand 1997.&amp;lt;/ref&amp;gt; Des Weiteren verfasste er viele Poesien auf [[Italienische Sprache|Italienisch]] und [[Deutsche Sprache|Deutsch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Denkmal Biagio Marin-2.JPG|mini|Das Biagio-Marin-Denkmal im &amp;#039;&amp;#039;Parco della Rose&amp;#039;&amp;#039; in Grado]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Biagio Marin wurde am 29. Juni 1891 in Grado geboren, das damals noch zur [[Österreich-Ungarn|österreich-ungarischen Monarchie]] gehörte. Da seine Mutter schon in seinen Kindesjahren starb, wurde Biagio Marin hauptsächlich von seiner Großmutter aufgezogen.&lt;br /&gt;
Er besuchte das Staatsgymnasium in [[Görz]], in dem bilingual in Italienisch und Deutsch unterrichtet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;perlentaucher&amp;quot;&amp;gt;{{Perlentaucher|biagio-marin}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort begann er seine ersten literarischen Texte in Deutsch und Italienisch zu verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1911 begann er in [[Florenz]] zu studieren. Während seiner Studienzeit lernte er [[Scipio Slataper]], [[Umberto Saba ]] und Virgilio Giotti kennen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;perlentaucher&amp;quot; /&amp;gt; Mit ihnen gehörte er zum Autorenkreis der Zeitung [[La Voce]]. In dieser Zeitung veröffentlichte Biagio Marin seine ersten Gedichte und Poesien auf Gradesisch (&amp;#039;&amp;#039;Graisan&amp;#039;&amp;#039;). Nach nur einem Jahr in Florenz zog er nach [[Wien]], wo er für 2 Jahre [[Philosophie]] studierte. Doch nach 2 Jahren in Wien kehrte er nach Florenz zurück. Dort heiratete er 1914 Pina Marini.&amp;lt;ref name=&amp;quot;perlentaucher&amp;quot; /&amp;gt; Nach den Ereignissen von [[Sarajewo]] wurde Biagio Marin von der Italienischen Armee eingezogen und im Krieg gegen Österreich-Ungarn eingesetzt. Während dieser Kämpfe infizierte er sich mit [[Tuberkulose]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;perlentaucher&amp;quot; /&amp;gt; Nach Kriegsende nahm Marin sein Philosophiestudium wieder auf, welches er mit Promotion in [[Rom]] beendete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;perlentaucher&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Studium lehrte er an der Scuola Magistrale in Gorizia Philosophie, die er allerdings nach einem Streit mit dem örtlichen Klerus verließ.&amp;lt;ref name=&amp;quot;perlentaucher&amp;quot; /&amp;gt; Daraufhin arbeitete Biagio Marin 14 Jahre lang als Direktor der Bäder- und Kurgesellschaft von Grado. Von 1938 bis 1941 arbeitete er als Lehrer für Literatur, Philosophie, Geschichte in [[Triest]]. Im Jahre 1941 gab er seine Lehramtstelle auf, um das Amt des Bibliothekars der Assicurazioni Generali in Triest auszuüben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;perlentaucher&amp;quot; /&amp;gt; Dieses Amt hatte er bis 1956 inne. Am 25. Juli 1943 fiel sein Sohn Falco Marin während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] in [[Slowenien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 zog sich Biagio Marin in sein Haus am Strand in Grado zurück. In dieser Zeit widmete er sich wieder intensiver seinen Poesien. Allerdings verschlechterte sich sein Sehvermögen nur kurz nach der Rückkehr nach Grado sehr, und so war Biagio Marin bis zu seinem Tod fast vollständig blind und taub. 1982 wurde er mit einem [[Antonio-Feltrinelli-Preis]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Dezember 1985 verstarb Biagio Marin in Grado. Seine private Bibliothek vermachte er der Stadtbücherei von Grado.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Biagio Marin verfasste seine Poesien und Geschichten auf Gradesisch, einem fast ausschließlich in Grado gesprochenen Dialekt. Allerdings schrieb er viele seiner Werke bilingual, da er fließend Deutsch sprach. Viele seiner Werke thematisieren das tägliche Leben sowie die Landschaft in der Nähe von Grado. Ihn inspirierte das Meer, welches eine tragende Rolle in seinen Werken einnimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.engeler.de/marin.html &amp;#039;&amp;#039;Marin. In memoria / Der Wind der Ewigkeit wird stärker.&amp;#039;&amp;#039;] Verlag Urs Engeler, 1999 (gradesisch und deutsch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Biagio Marin wurde für seine Werke vielfach mit literarischen Preisen ausgezeichnet. Die bekanntesten Auszeichnungen sind der Bagutta und der Viareggio. 1981 war Biagio Marin für den [[Nobelpreis für Literatur]] nominiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen Ehren tragen der Rathausplatz (&amp;#039;&amp;#039;Piazza Biagio Marin&amp;#039;&amp;#039;) und das Auditorium (&amp;#039;&amp;#039;Auditorio Biagio Marin&amp;#039;&amp;#039;) seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Poesien ===  &lt;br /&gt;
*Fiuri de tapo, 1912&lt;br /&gt;
*La girlanda de gno suore, 1922&lt;br /&gt;
*Canzone piccole, 1927&lt;br /&gt;
*I canti de l&amp;#039;Isola, 1951 &lt;br /&gt;
*Sénere colde, 1953&lt;br /&gt;
*Trìstessa de la sera, 1957&lt;br /&gt;
*L&amp;#039;estadela de S. Martin, 1958&lt;br /&gt;
*El fogo del ponente, 1959&lt;br /&gt;
*Solitàe, a cura di P.P. Pasolini, 1961&lt;br /&gt;
*I mesi dell&amp;#039;anno, 1961&lt;br /&gt;
*12 poesie, 1962&lt;br /&gt;
*Elegìe istriane, 1963&lt;br /&gt;
*Il non tempo del mare, 1912-1962, 1964 Premio Bagutta (1965)&lt;br /&gt;
*Dopo la longa ìstae, 1965&lt;br /&gt;
*Elogio delle conchiglie, 1965&lt;br /&gt;
*La poesia è un dono, 1966&lt;br /&gt;
*E! mar de l&amp;#039;eterno, 1967&lt;br /&gt;
*Quanto più moro, 1969&lt;br /&gt;
*La vose de le scusse, 1969&lt;br /&gt;
*El picolo nio, 1969&lt;br /&gt;
*La vita xe fiama. Poesie 1963-1969, 1970&lt;br /&gt;
*I canti de l&amp;#039;Isola, 1912-1969, 1970&lt;br /&gt;
*Le litanie de la Madona, 1970&lt;br /&gt;
*El vento de l&amp;#039;Eterno se fa teso, 1974&lt;br /&gt;
*A sol calao, 1974&lt;br /&gt;
*El crìtoleo del corpo fracasao, 1976&lt;br /&gt;
*Pan de pura farina, 1977&lt;br /&gt;
*Stele cagiùe, 1977&lt;br /&gt;
*In memoria, 1978&lt;br /&gt;
*Nel silenzio più teso, 1980&lt;br /&gt;
*E anche il vento tase, 1982&lt;br /&gt;
*La vose de la sera, 1985&lt;br /&gt;
=== Prosa ===&lt;br /&gt;
*Grado l&amp;#039;isola d&amp;#039;oro, 1955&lt;br /&gt;
*Gorizìa la città mutilata, 1956&lt;br /&gt;
*I delfini - Slataper, 1965&lt;br /&gt;
*Strade e rive di Trieste, 1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*{{Literatur|Autor=Biagio Marin|Titel=In memoria / Der Wind der Ewigkeit wird stärker|Verlag=Urs Engeler Editor|Jahr=1999|ISBN=978-3-905591-08-8&lt;br /&gt;
|Kommentar=Gedichtsammlung die aus dem Gradesischen ins Deutsche übersetzt wurde}}&lt;br /&gt;
*{{Literatur|Autor=Biagio Marin|Herausgeber=Marina Bressan|Titel=Grado, die von Gott begnadete Insel|Verlag=Edizioni della Laguna|ISBN=88-8345-003-5|Kommentar=Sammelwerk mit Gedichten und Prosa aus L’isola d’oro, sowie aus anderen Werken von Biagio Marin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.biagiomarin.it/home/ Homepage des Centro Studi Biagio Marin (in Italienisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119118424|LCCN=n/79/84153|VIAF=9919182}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Marin, Biagio}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Italienisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italiener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Marin, Biagio&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=italienischer Dichter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Juni 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Grado (Italien)|Grado]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Dezember 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Grado (Italien)|Grado]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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