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	<title>Bhut Jolokia - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Schotterebene: Formatierung</title>
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		<updated>2026-02-15T17:08:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Formatierung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Reife und grüne Bhut Jolokia.JPG|miniatur|Bhut Jolokia]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bhut-Jolokia-&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Naga-Jolokia-Chili&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (im englischsprachigen Raum auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ghost pepper&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Zuchtform der [[Paprika]]-Art &amp;#039;&amp;#039;[[Capsicum chinense]]&amp;#039;&amp;#039;. Landsorten mit diesem Namen stammen aus dem [[Nordostindien|Nordosten Indiens]] und sind wegen ihrer besonderen Schärfe auch außerhalb Indiens bekannt geworden. 2006 wurde sie als die schärfste [[Paprika|Chili]] der Welt ins [[Guinness-Buch der Rekorde]] aufgenommen. Zuvor hatten Messungen des [[Chile Pepper Institute]] der [[New Mexico State University]] Rekordwerte von über einer Million [[Scoville-Skala|Scoville-Einheiten]] ergeben,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bosland07&amp;quot;/&amp;gt; was in etwa dem 1,8-fachen der Schärfe des bisherigen Rekordhalters [[Red Savina]] entspricht. 2012 wurde Bhut Jolokia von [[Trinidad Moruga Scorpion]] abgelöst. Ab 2013 galt die [[Carolina Reaper]] als schärfste Chili der Welt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/vermischtes/article160310327/Was-Carolina-Reaper-mit-Ihnen-macht.html &amp;#039;&amp;#039;Was Carolina Reaper mit Ihnen macht&amp;#039;&amp;#039;], auf der Webseite von &amp;#039;&amp;#039;welt.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 3. März 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://chilipflanzen.com/chilisorten/carolina-reaper-chilisorte/ &amp;#039;&amp;#039;Carolina Reaper Chilisorte&amp;#039;&amp;#039;], auf der Webseite &amp;#039;&amp;#039;chilipflanzen.com&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 3. März 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.guinnessworldrecords.com/world-records/hottest-chili &amp;#039;&amp;#039;Hottest chili&amp;#039;&amp;#039;], auf der Webseite &amp;#039;&amp;#039;guinessrecords.com&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 3. März 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Oktober 2023 führt [[Pepper X]] den Rekord-Titel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sanj Atwal |url=https://www.guinnessworldrecords.com/news/2023/10/pepper-x-dethrones-carolina-reaper-as-worlds-hottest-chilli-pepper-759706 |titel=Pepper X dethrones Carolina Reaper as world’s hottest chilli pepper |werk=Guinness World Records |hrsg=Guinness World Records Ltd |datum=2023-10-16 |sprache=en |abruf=2023-11-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bhut Jolokia - Flower.JPG|miniatur|hochkant|Blüten einer Bhut Jolokia]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bhut Jolokia - Pflanze mit unreifen Früchten.jpg|miniatur|hochkant|Pflanze mit unreifen Früchten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bhut-Jolokia-Pflanzen erreichen im Anbau eine Wuchshöhe von etwa 120&amp;amp;nbsp;cm,&amp;lt;ref name=&amp;quot;DeWitt09a&amp;quot;/&amp;gt; Berichte aus Nordostindien sprechen von Küchengärten, in denen drei Jahre alte Pflanzen eine Höhe von etwa 4&amp;amp;nbsp;m erreichen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bhagowati09&amp;quot;/&amp;gt; Die [[Morphologie (Biologie)|Morphologie]] entspricht der von typischen Vertretern der Art &amp;#039;&amp;#039;[[Capsicum chinense]]:&amp;#039;&amp;#039; Die Oberfläche der [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] wirkt runzelig, die [[Blüte]]n hängen oft paarweise (gelegentlich auch zu dreien)&amp;lt;ref name=&amp;quot;DeWitt09a&amp;quot;/&amp;gt; aus den Achseln der [[Sprossachse]] und besitzen cremeweiße [[Kronblatt|Kronen]]. Die [[Staubblatt|Staubblätter]] bestehen aus einem purpurnen [[Staubfaden]], an dem ein blauer [[Staubbeutel]] steht. Die für &amp;#039;&amp;#039;Capsicum chinense&amp;#039;&amp;#039; typische Einschnürung zwischen Blütenstiel und [[Kelchblatt|Kelch]] ist zwar nur undeutlich ausgeprägt, aber dennoch zu erkennen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bosland07&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Pflanze einen [[hybride]]n Ursprung besitzt, tritt oftmals ein Absterben des [[Pollen]] auf, was zu einer verringerten Bestäubungsrate und damit dem Abfallen von Blüten führt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DeWitt09a&amp;quot;/&amp;gt; Die Früchte reifen von grün nach leuchtend rot ab, im Nordosten Indiens sind auch Landrassen mit orangen, hellroten und schokoladenbraunen Früchten bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bhagowati09&amp;quot;/&amp;gt; Sie erreichen eine Länge von 5 bis 8&amp;amp;nbsp;cm, sind langgestreckt und besitzen eine gewellte Oberfläche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bosland07&amp;quot;/&amp;gt; In den Früchten wurden zwischen 22 und 47&amp;amp;nbsp;[[Same (Pflanze)|Samen]] gezählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bhagowati09&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Traditioneller Anbau in Indien ===&lt;br /&gt;
In Nordostindien werden ‘Bhut-Jolokia’-Pflanzen sporadisch in Mischkultur mit [[Reis]] in der &amp;#039;&amp;#039;Jhum&amp;#039;&amp;#039;-[[Wechselkultur]] angebaut oder in kleinen Hausgärten gezogen. Die Pflanzen werden entweder direkt ausgesät oder als ein bis zwei Monate alte Setzlinge in die Reisfelder gesetzt, auf denen zuvor oftmals Bambus gerodet und verbrannt wurde. Die Haupternte erfolgt meist im August und September. In den Hausgärten werden oftmals schattigere Plätze für die Pflanzen bevorzugt, da hier der Ertrag höher sein soll als an sehr sonnigen Standorten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bhagowati09&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anbaubedingungen ===&lt;br /&gt;
Die ideale Keimtemperatur der Samen liegt zwischen 26&amp;amp;nbsp;°C und 32&amp;amp;nbsp;°C in feuchtem Substrat. Die Keimung erfolgt oft sehr langsam und kann bis zu 36&amp;amp;nbsp;Tage benötigen. ‘Bhut Jolokia’ benötigen eine sehr lange Reifezeit, so dass zwischen Aussaat und Ernte bis zu 160 Tage vergehen können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CPI&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
=== Küche ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Indische Küche|Küche des nordöstlichen Indiens]], besonders in [[Nagaland]], wird die &amp;#039;&amp;#039;Bhut Jolokia&amp;#039;&amp;#039; nicht nur wegen ihrer Schärfe, sondern auch aufgrund ihres Aromas geschätzt. Sie wird grün oder ausgereift geerntet und roh verwendet oder zusammen mit Gemüse gekocht. Dabei soll eine einzige Frucht zum Würzen zweier Mahlzeiten einer fünf- bis sechsköpfigen Familie ausreichen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bhagowati09&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Haupterntezeit der Früchte mit dem Ende der [[Monsun]]regen zusammenfällt, ist das Trocknen der Früchte nicht praktikabel. Stattdessen werden die Früchte entweder durch Einlegen oder Räuchern haltbar gemacht. Beim Einlegen sind drei Grundvorgehensweisen bekannt: Die Früchte werden jeweils in Scheiben geschnitten und dann entweder in einer Masse aus geriebenen Bambussprossen ein oder zwei Wochen in der Sonne gelagert oder aber in Senföl oder Zitronensaft eingelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bhagowati09&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medizinische Verwendung ===&lt;br /&gt;
Die ‘Bhut Jolokia’ findet in der traditionellen Medizin in Nordostindien gelegentlich Verwendung. Sie soll in kleinen Dosen unter anderem bei [[Asthma]] und Beschwerden des [[Verdauungstrakt]]s angewendet werden, heiße Auszüge sollen bei [[Zahnschmerzen|Zahn-]] und [[Muskelschmerz]]en helfen. Eine Paste aus den jungen Blättern der Pflanze wird auf Verbrennungen aufgetragen. Für einen Teil der Anwendungen lassen sich wissenschaftliche Untersuchungen finden, in denen die Wirksamkeit bei vergleichbaren Anwendungen bestätigt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bhagowati09&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reizstoff ===&lt;br /&gt;
Ein Großteil der Veröffentlichungen in Indien zu extrem scharfen Chili-Sorten steht in Verbindung mit der indischen Rüstungsforschungs- und Entwicklungsorganisation &amp;#039;&amp;#039;(Defence-Research and Development-Establishment)&amp;#039;&amp;#039;. Bereits in der ersten Veröffentlichung aus dem Jahr 2000&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mathur00&amp;quot;/&amp;gt; wird auf eine mögliche Verwendung als [[Reizstoff]] zur Kontrolle von Unruhen eingegangen, 2005 spricht man von „guten Fortschritten, um geeigneten Ersatz zu [[Chloracetophenon|CN-]], [[2-Chlorbenzylidenmalonsäuredinitril|CS-]] und [[Dibenzoxazepin|CR-Gas]] zu finden.“ („progressing well in finding suitable alternatives to CN, CS and CR“).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tiwari05&amp;quot;/&amp;gt; 2009 wurde bekanntgegeben, dass man das aus den Früchten gewonnene [[Capsaicin]] in Form von [[Handgranate]]n anwenden will.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BBC&amp;quot;/&amp;gt; 2016 wurden erstmals rund 1.000 Chili-Granaten nach Kaschmir gebracht, um Unruhen zu kontrollieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Chilli-filled grenades to replace pellet guns in J&amp;amp;amp;K |Sammelwerk=The Hindu |Datum=2016-09-03 |ISSN=0971-751X |Online=https://www.thehindu.com/news/national/other-states/Chilli-filled-grenades-to-replace-pellet-guns-in-JampK/article60580336.ece |Abruf=2026-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Erforschung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Naga Jolokia Peppers.jpg|miniatur|Geerntete Früchte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Erwähnung einer Chili in der wissenschaftlichen Literatur, die in Verbindung mit der Bhut Jolokia gebracht wird, ist eine im August 2000 erschienene Veröffentlichung indischer Wissenschaftler um Ritesh Mathur. Sie ermittelten für eine als &amp;#039;&amp;#039;[[Tezpur]]&amp;#039;&amp;#039;-Chili beziehungsweise &amp;#039;&amp;#039;Naga Hari&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete Sorte durch [[HPLC]]-Messung einen Schärfegrad von 855.000 [[Scoville-Skala|Scoville-Einheiten]]. Die Art wurde von ihnen als &amp;#039;&amp;#039;[[Capsicum frutescens]]&amp;#039;&amp;#039; angegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mathur00&amp;quot;/&amp;gt; Von westlichen Wissenschaftlern, die durch einen Zeitungsbericht in der &amp;#039;&amp;#039;International Herald Tribune&amp;#039;&amp;#039; auf die Chili aus Indien aufmerksam wurden, wurden diese Ergebnisse skeptisch betrachtet. Zum einen war aus der Veröffentlichung nicht zu erkennen, ob und in welchem Maße die für eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse notwendigen Kalibrierungen vor der HPLC-Messung durchgeführt wurden; zum anderen waren keine auch nur annähernd so hohen Schärfewerte von &amp;#039;&amp;#039;Capsicum frutescens&amp;#039;&amp;#039; bekannt und auch für die bis dahin als schärfste Chili bekannte [[Red Savina]] wurde nur eine Schärfe von 577.000&amp;amp;nbsp;Scoville-Einheiten angegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DeWitt09b&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 2001 wurden in Indien gesammelte Bhut-Jolokia-Samen im [[Chile Pepper Institute]] der [[New Mexico State University]] unter Leitung von Paul Bosland vermehrt. Durch einen geringen Fruchtansatz und eine geringe Samenanzahl in den Früchten waren erst 2005 genügend Samen vorhanden, um einen Vergleichsversuch zwischen Bhut Jolokia, Red Savina und einer handelsüblichen, orangen [[Habanero]]-Sorte zu starten. Untersuchungen der [[Desoxyribonukleinsäure|DNA]] ergaben, dass Bhut Jolokia eine natürliche [[Hybride]] der beiden Arten &amp;#039;&amp;#039;Capsicum chinense&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Capsicum frutescens&amp;#039;&amp;#039; ist. Das Erbgut ähnelt vor allem der ersteren Art, Gene aus &amp;#039;&amp;#039;Capsicum frutescens&amp;#039;&amp;#039; sind wahrscheinlich durch natürliche [[Introgression]] eingeführt. Die gleichzeitig durchgeführte Messung der Schärfe ergab für Bhut Jolokia 1.001.304 Scoville-Einheiten, die Habanero erreichte 357.729 Scoville-Einheiten und die Red Savina sogar nur 248.556 Scoville-Einheiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bosland07&amp;quot;/&amp;gt; 2010 wurde eine Untersuchung der DNA verschiedener Landsorten aus [[Manipur]] veröffentlicht, welche Wissenschaftler um Keithellakpam Sanatombi vorgenommen haben. Nach ihren Angaben handelt es sich bei der nie genauer bestimmten Naga Hari aus der Veröffentlichung von Ritesh Mathur et al. aus dem Jahr 2000 um den [[Kultivar]] &amp;#039;&amp;#039;Umorok&amp;#039;&amp;#039;, der in den Untersuchungen ebenfalls eine Stellung zwischen &amp;#039;&amp;#039;Capsicum chinense&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Capsicum frutescens&amp;#039;&amp;#039; einnahm. Ob Umorok mit Bhut Jolokia identisch ist, wird jedoch nicht erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sanatombi&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 2006 gab das [[Guinness-Buch der Rekorde]] bekannt, dass die Bhut Jolokia als schärfste Chili-Sorte der Welt anerkannt wird und damit der bisherige Rekordhalter [[Red Savina]] verdrängt wurde&amp;lt;ref name=&amp;quot;NMSU07&amp;quot;/&amp;gt;. Diese wurde wiederum seit 2011 von der &amp;#039;&amp;#039;Trinidad Scorpion Butch Taylor&amp;#039;&amp;#039; abgelöst, welche aber erst in der Ausgabe 2012 im Guinness-Buch der Rekorde als schärfste Chili der Welt bezeichnet wird. Das Chile Pepper Institute in New Mexico hat die Messungen des Trinidad Scorpion Butch Taylor zur Kenntnis genommen, führte zunächst aber weiterhin den Bhut Jolokia als schärfsten Chili der Welt, weil die wissenschaftlich üblichen Messmethoden nicht eingehalten wurden. 2012 wurde der Titel dann aber der Sorte [[Trinidad Moruga Scorpion]] zuerkannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Justin Bannister: {{Webarchiv | url=http://www.chilepepperinstitute.org/content/files/Chile%20Pepper%20Institute%20Names%20Trinidad%20Moruga%20Scorpion%20Hottest%20Pepper%202-16-12(1).pdf | wayback=20130513000552 | text=&amp;#039;&amp;#039;Chile Pepper Institute Names Trinidad Moruga Scorpion Hottest Pepper.&amp;#039;&amp;#039;}} NMSU, 16. Februar 2012, abgerufen am 6. Februar 2014 (PDF, englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Die unterschiedlichen Namen, die für diese extrem scharfe Chili verwendet werden, verweisen alle auf die gleiche Sorte, sie sind auf unterschiedliche lokale Bezeichnungen in Nordostindien zurückzuführen. ‘Bhüt Jolokia’ (ভোট জলকীয়া) bedeutet auf [[Assamesische Sprache|Assamesisch]] in etwa so viel wie „bhutanischer Chili“, ‘Bhut Jolokia’ (ভূত জলকীয়া) „Geisterchili“, ‘Bih Jolokia’ (বিহ জলকীয়া) „Giftchili“ und der Name ‘Naga Jolokia’ (নগা জলকীয়া oder নাগা-জলকীয়া) verweist auf das als kriegerisch bekannte Volk der [[Naga (Volk)|Naga]], die Bewohner des Bundesstaats [[Nagaland]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;DeWitt09b&amp;quot;/&amp;gt; Berichte aus Indien gehen jedoch davon aus, dass die Übersetzung von ‚[[Bhuta (Geist)|Bhut]]‘ nach „Geist“ (ভূত [bʱut]) nur eine Deutung westlicher Wissenschaftler ist und der Name vielmehr auf die Herkunft der Chili aus [[Bhutan]] (ভোট [bʱut] &amp;#039;bhutanisch&amp;#039;) zurückzuführen ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bhagowati09&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Anand&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Manipur (Ostindien) heißt er &amp;#039;&amp;#039;Umorok&amp;#039;&amp;#039; ([[Meitei]]&amp;#039;&amp;#039;:&amp;#039;&amp;#039; ꯎꯃꯣꯔꯣꯛ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Reinhard Wandtner: [http://www.faz.net/aktuell/wissen/natur/bhut-jolokia-die-heisseste-aller-chilis-1488685.html &amp;#039;&amp;#039;Bhut Jolokia&amp;amp;nbsp;– die heißeste aller Chilis&amp;#039;&amp;#039;], ([[Frankfurter Allgemeine Zeitung]], 2. November 2007, abgerufen am 6. Februar 2014)&lt;br /&gt;
* [http://www.pepperworld.com/cms/anbau2/jolokia.php ‘Bhut Jolokia’&amp;amp;nbsp;– der schärfste Chili der Welt] (abgerufen am 6. Februar 2014)&lt;br /&gt;
* [http://www.fiery-foods.com/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=89:pepper-profile-jolokia&amp;amp;catid=92:pepper-profiles&amp;amp;Itemid=149 Pepper Profile: Jolokia] (englisch, abgerufen am 6. Februar 2014)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Anand&amp;quot;&amp;gt;Manoj Anand: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.asianage.com/presentation/leftnavigation/asian-age-plus/news-plus/assam%E2%80%99s-mirch-will-help-make-chilli-grenade.aspx Assam’s mirch will help make chilli grenade.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The Asian Age&amp;#039;&amp;#039;, online, abgerufen am 31. Januar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BBC&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://news.bbc.co.uk/2/hi/south_asia/8119591.stm India plans hot chilli grenades]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;BBC Online&amp;#039;&amp;#039;, 25. Juni 2009, abgerufen am 20. Februar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bhagowati09&amp;quot;&amp;gt;Raktim Ranjan Bhagowati und Sapu Changkija: &amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv | url=http://www.agri-history.org/pdf/171%20to%20180.pdf | wayback=20110720103043 | text=Genetic Variability and Traditional Practices in Naga King Chili Landraces of Nagaland.}}&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Asian Agri-History&amp;#039;&amp;#039;, Band 13, Nummer 3, 2009. S. 171–180.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bosland07&amp;quot;&amp;gt;Paul W. Bosland und Jit B. Baral: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv | url=http://aces.nmsu.edu/chilepepperinstitute/documents/bhutjolokia.pdf | wayback=20090731003759 | text=‘Bhut Jolokia’ — The World’s Hottest Known Chile Pepper is a Putative Naturally Occurring Interspecific Hybrid.}}&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Horticultural Science.&amp;#039;&amp;#039; Band 42, Nummer 2, 2007, S. 222–224.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DeWitt09a&amp;quot;&amp;gt;Dave DeWitt und Paul W. Bosland: &amp;#039;&amp;#039;Top Hundred (Or So) Chile Peppers for the Garden&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;The Complete Chile Pepper Book&amp;#039;&amp;#039;, Timber Press, Portland, London, 2009. S. 17–65. ISBN 978-0-88192-920-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DeWitt09b&amp;quot;&amp;gt;Dave DeWitt und Paul W. Bosland: &amp;#039;&amp;#039;Capsaicin and the Quest for the World’s hottest Pepper&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;The Complete Chile Pepper Book&amp;#039;&amp;#039;, Timber Press, Portland, London, 2009. S. 156–163. ISBN 978-0-88192-920-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;CPI&amp;quot;&amp;gt;Chile Pepper Institute: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv | url=http://aces.nmsu.edu/chilepepperinstitute/chile-pepper-institute-c.html | wayback=20090504024917 | text=Special Bhut Jolokia Tips}}&amp;#039;&amp;#039;, online, abgerufen am 31. Januar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mathur00&amp;quot;&amp;gt;Ritesh Mathur, R. S. Dangi, S. C. Dass und R. C. Malhotra: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.iisc.ernet.in/currsci/aug102000/scr974.pdf |wayback=20160304192126 |text=The hottest chilli variety in India. |archiv-bot=2023-03-20 23:03:06 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Current Science&amp;#039;&amp;#039;, Band 79, Nummer 3, August 2000. S. 287–288.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;NMSU07&amp;quot;&amp;gt;New Mexican State University: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv | url=http://www.nmsu.edu/~ucomm/Releases/2007/february/hottest_chile.htm | wayback=20070223050938 | text=NMSU is home to the world’s hottest chile pepper}}&amp;#039;&amp;#039;, Pressemitteilung, Februar 2007. Online, abgerufen am 31. Januar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sanatombi&amp;quot;&amp;gt;K. Sanatombi, S. Sen-Mandi und G. J. Sharma: &amp;#039;&amp;#039;DNA profiling of Capsicum landraces of Manipur&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Scienta Horticulturae&amp;#039;&amp;#039;, 2010. {{DOI|10.1016/j.scienta.2010.01.006}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tiwari05&amp;quot;&amp;gt;Akhilesh Tiwari et al.: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.iisc.ernet.in/currsci/may252005/1545.pdf |wayback=20140415111343 |text=Adaptability and production of hottest chilli variety under Gwalior agro-climatic conditions |archiv-bot=2022-10-11 05:04:35 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Current Science&amp;#039;&amp;#039;, Band 88, Nummer 10, Mai 2005. S. 1545–1546.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Paprika (Lebensmittel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Paprika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indische Küche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- kein Taxon --&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schotterebene</name></author>
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