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	<title>Bezirk Zell am See - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T11:54:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bezirk_Zell_am_See&amp;diff=44768&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pvvertreter: /* Bevölkerungsentwicklung */ Automatische Aktualisierung bis 2031</title>
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		<updated>2026-03-22T06:46:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bevölkerungsentwicklung: &lt;/span&gt; Automatische Aktualisierung bis 2031&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Bezirk in Österreich&lt;br /&gt;
|Bezirkskennzahl  = 506&lt;br /&gt;
|Verwaltungssitz  = Zell am See&lt;br /&gt;
|KFZ              = ZE&lt;br /&gt;
|Bezirkshauptmann = Bernhard Gratz&lt;br /&gt;
|Webseite         = [https://www.salzburg.gv.at/dienststellen/bezirke/bh-zellamsee/ BH Zell am See]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:29.10.2021 in Zell am See. 09.jpg|mini|Bezirkshauptmannschaft in Zell am See]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bezirk Zell am See&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist einer von sechs [[politischer Bezirk|politischen Bezirken]] des [[Land Salzburg|Landes Salzburg]]. Er ist deckungsgleich mit dem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pinzgau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, einem der fünf [[Gau]]e des österreichischen Bundeslandes (→&amp;amp;nbsp;[[Land Salzburg#Landschaften|Land Salzburg/Landschaften]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Osten grenzt der Bezirk an den [[Bezirk St. Johann im Pongau|Pongau]], im Westen an das Bundesland [[Tirol (Bundesland)|Tirol]], im Norden an [[Bayern]] ([[Deutschland]]) und im Süden von Westen nach Osten an [[Südtirol]] ([[Italien]]), [[Osttirol]] und [[Kärnten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bezirk Zell am See ist der Fläche nach der drittgrößte Bezirk Österreichs. Mit seiner Größe von {{FL|AT|506}}&amp;amp;nbsp;km² ist der Bezirk etwas größer als das Bundesland [[Vorarlberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Das Wort Pinzgau ist von der [[mittelalter]]lichen Bezeichnung Bisonta (Bisontia) abgeleitet. In den Namen Pinzgau und Bisonta lebt bis heute der Name Isonta fort, die keltisch-lateinische Bezeichnung für den Oberlauf der [[Salzach]]. Isonta (auch Igonta) weist wiederum auf den [[Kelten]]stamm der [[Ambisonten]] hin. Im Mittelalter hieß [[Zell am See]] Cella in Bisontia (erstmals erwähnt 788/790&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;Ch.). Die Ambisonten ([[latein]]isch Ambisontes) waren ein keltischer Stamm im Königreich [[Noricum]]. Als ihr Siedlungsgebiet wird der Bereich zwischen Salzach und Saalach (etwa der heutige Pinzgau) bis zum Zusammenfluss, sowie das Salzkammergut, angenommen. Eine Ableitung des Namens Pinzgau von den [[Binsen]] ist nicht schlüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erste Spuren menschlicher Anwesenheit im Pinzgau wurden im nördlichen Pinzgau am Oberrainkogel nahe [[Unken (Salzburg)|Unken]] entdeckt, sie reichen in die Zeit um 11.500 vor heute zurück. Die Begehung des Pinzgaus vom Süden darf aufgrund einzelner Fundstellen an Passwegen im [[Jungsteinzeit|Neolithikum]] vermutet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. u.&amp;amp;nbsp;a. Waltraud Moser-Schmidl, Marcus Schebesta: &amp;#039;&amp;#039;Nationalpark Hohe Tauern: Wissenswert. Bericht zum archäologischen Survey am Übergang Felber Tauern (Ortsgemeinde Mittersill).&amp;#039;&amp;#039; 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 2. Jahrtausend v. Chr. trifft man mehrfach auf die Hinterlassenschaft einer alteuropäischen Bevölkerung im Zusammenhang mit [[Kupferbergbau|Bergbau auf Kupfererze]]. Als erste namentlich bekannte Volksgruppe siedelten ab ca. 1000 v. Chr. die keltischen Ambisonten im Pinzgau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regierungszeit des römischen Kaisers [[Augustus]] wurden die Gebirgsregionen Teil des [[Römisches Reich|Römischen Reiches]], der Pinzgau wurde der Provinz [[Noricum]] angegliedert. Aufgrund zahlreicher Großfunde (Deckenfresken von Saalfelden-Wiesersberg, „Schatzfund“ von [[Bruck an der Großglocknerstraße]], Tafelgeschirr vom Fuchslehen in Zell am See, Passheiligtum am [[Hochtor (Pass)|Hochtor]], …) wurde sogar von einem „Hauch von [[Pompeji]]“ im Pinzgau gesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Barbara Tober: &amp;#039;&amp;#039;Die Deckenmalerei von Saalfelden/Wiesersberg. Ein Hauch von Pompeji in Saalfelden.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das Kunstwerk des Monats.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 16, Salzburger Museum Carolino Augusteum, Mai 2003, Blatt 181 bzw. Rainer Hochhold: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Pinzgaus.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Anton Pustet, Salzburg 2023, Kapitel 5: Ein Hauch von Pompeji, S. 62–68.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 6. Jh. n. Chr. kam es zu einer schrittweisen Landnahme durch [[Bajuwaren|bajuwarische]] Stammesgruppen, in der Folge entwickelte sich eine Verwaltungsstruktur unter der Herrschaft des [[Liste der Herrscher Bayerns|Herzogs von Bayern]]. Im Zusammenhang mit dem [[Investiturstreit]] kam es Ende des 11./Anfang des 12. Jahrhunderts zu einer Absetzung des Bayernherzogs und der Neubelehnung des Pinzgaus als [[Reichslehen]] (Königslehen) an die Grafen von [[Grafschaft von Lechsgemünd-Graisbach|Lechsgemünd]] ([[Landkreis Donau-Ries]] in [[Schwaben (Bayern)|Bayerisch-Schwaben]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinz Dopsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Vom Ende der römischen Herrschaft bis zur Erweiterung der Burg Kaprun durch die Salzburger Erzbischöfe (476–1480).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kaprun im Wandel der Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Hg. von der Gemeinde Kaprun, 2013, S. 116–136, insbesondere S. 129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1207 erwarb der Salzburger [[Erzbischof]] Eberhard II. die alpinen Erbschaftsgüter der Lechsgemünder,&amp;lt;ref&amp;gt;Ausführlich in: Rainer Hochhold: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Pinzgaus.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Anton Pustet, Salzburg 2023, Kapitel 8: Das Königslehen der Grafen von Lechsgemünd und wie der Pinzgau wirklich zu Salzburg kam, S. 82–132.&amp;lt;/ref&amp;gt; die aus der Kaufmasse erwachsenen Kirchengüter in [[Stuhlfelden]], [[Zell am See|Zell im Pinzgau]] und [[Taxenbach]] wurden in der Folge zur Ausstattung und Versorgung dem im Jahr 1217 begründeten Salzburger [[Eigenbistum]]s [[Chiemsee]] inkorporiert. Mit der am 18. August 1228 von König [[Heinrich VII. (HRR)|Heinrich VII.]] an Erzbischof Eberhard II. ausgestellten [[Belehnung]]surkunde begann die fast 600 Jahre lange, aber keineswegs konfliktfreie (mehrfache Bauernunruhen, Justizverbrechen, [[Salzburger Exulanten|Protestantenvertreibungen]], …) Regierungsgewalt der Salzburger Kirche über den Pinzgau.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Rainer Hochhold: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Pinzgaus.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Anton Pustet, Salzburg 2023, Kapitel: Im Zeichen der Bauernaufstände, Justizverbrechen und Protestantenvertreibungen, S.&amp;amp;nbsp;144ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Säkularisation]] des Erzstiftes Salzburg im Jahr [[1803]] fiel in die Zeit der Abwehrkämpfe gegen Französische Truppen an den Pinzgauer Pässen. Salzburg war in der Folge staatsrechtlich als [[Herzogtum]] Teil des österreichischen [[Kaisertum Österreich|Kaiserstaates]]. Im Jahr 1809 wurde der Krieg durch Franzosen und Bayern nach 1797, 1800 und 1805 neuerlich in den Pinzgau getragen. Die für das habsburgische Erbland Tirol zuständige kaiserlich-königlich österreichische Intendantschaft und [[Andreas Hofer]] beauftragten einen gebürtigen Krimmler, den [[Matrei in Osttirol|Windisch-Matreier]] Wirt [[Anton Wallner]] mit der Verteidigung der Salzburger Gebirgslande gegen die Invasoren.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingeborg Pirker: &amp;#039;&amp;#039;Die Franzosenkriege im Pongau und Pinzgau.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation an der Univ. Innsbruck, Innsbruck 1995, S. 118, 166 f. bzw. 169 bzw. Erwin Wieser, Joachim Klammer: &amp;#039;&amp;#039;Widerstand im Pfleggericht Taxenbach. Salzburg 1809–2009. Ein Rückblick.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Friederike Zaisberger]], Fritz Hörmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Frieden – Schützen 1809–2009.Struberschützen Golling/Werfen.&amp;#039;&amp;#039; 2009, S. 207; Anton Neureiter, Herbert Handlechner, Christoph Illmer: &amp;#039;&amp;#039;„Auf, auf! Leute steht auf! Die Franzosen kommen...“ Die Landesverteidigung im salzburgischen Gebirge 1797–1809.&amp;#039;&amp;#039; Salzburg 2025, S. 102 f, S. 108–117.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Salzburg ab 1810 für kurze Zeit unter bayerischer Verwaltung gestanden hatte, wurde das einstige [[Fürsterzbistum Salzburg|Fürsterzbistum]] im Jahr 1816 der [[Habsburgermonarchie|Österreichischen Monarchie]] zugeschlagen. Als Teil des [[Kronland (Österreich)|Kronlandes]] „[[Österreich ob der Enns]]“ mit der Hauptstadt [[Linz]] ergaben sich auch für den Pinzgau zahlreiche Erschwernisse und Nachteile. Erst mit der Entstehung eines eigenen [[Herzogtum Salzburg|Kronlandes Salzburg]] 1848 konnte eine eigene Landesverfassung, die auch eine Neuregelung der Landesverwaltung und die Einführung der Gemeindeordnung mit sich brachte, erstellt werden. Die [[Bezirkshauptmannschaft]] war 1850 bis 1854 in [[Saalfelden am Steinernen Meer|Saalfelden]] untergebracht und kam dann wieder nach Zell am See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1875 brachte die [[Salzburg-Tiroler-Bahn]] für zahlreiche Kommunen im Pinzgau einen Aufschwung. Unter dem in [[Thumersbach]] bei Zell am See heimisch gewordenen preußischen Gutsbesitzer [[Rudolf Ehrenfried Riemann]] kam es zu einer weitreichenden touristischen Erschließung. Wie auch anderswo war die Zeit des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] und die [[Zwischenkriegszeit]] im Pinzgau von großen Gegensätzen, Aggressionen und parteipolitischem Lagerdenken geprägt.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Hochhold: &amp;#039;&amp;#039;Cella in Bisontio – Zell im Pinzgau – Zell am See. Eine historische Zeitreise.&amp;#039;&amp;#039; Hg. von der Stadtgemeinde Zell am See, Zell am See 2013, S.&amp;amp;nbsp;268ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zahlreiche Pinzgauer Gemeinden deklarierten sich zu [[Arier|arischen]] Sommerfrischen, jüdischer Besitz wurde enteignet.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. u.&amp;amp;nbsp;a. [[Robert Kriechbaumer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Geschmack der Vergänglichkeit. Jüdische Sommerfrische in Salzburg&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für politisch-historische Studien der Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek.&amp;#039;&amp;#039; Band 14). Böhlau, Wien/Köln/Weimar 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurden im Pinzgau drei [[KZ-Außenlager]] (Fischhorn, [[Weißsee]], Mittersill) eingerichtet. Gegen Kriegsende suchten tausende Menschen vor dem Heranrücken der Fronten im Pinzgau Zuflucht, darunter befanden sich auch die Oberkommanden der [[Wehrmacht]] und der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]]. Die von führenden [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] propagierte [[Alpenfestung]] erwies sich allerdings als Trugbild.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Hochhold: &amp;#039;&amp;#039;Cella in Bisontio – Zell im Pinzgau – Zell am See. Eine historische Zeitreise.&amp;#039;&amp;#039; Hg. von der Stadtgemeinde Zell am See, Zell am See 2013, S.&amp;amp;nbsp;337ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den in den 1950er und 1960er Jahren beginnenden [[Wirtschaftswunder]]jahren profitierte auch der Pinzgau in hohem Maße. Neben manchen Leitbetrieben war es vor allem der [[Dienstleistungssektor]], der nun deutlich mehr Menschen erlaubte, im Pinzgau zu leben. Als wichtiger Indikator des wachsenden Wohlstandes erwies sich insbesondere auch der Aufschwung des [[Wintersport]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Täler der Salzach und der Saalach ===&lt;br /&gt;
Landschaftlich umfasst der Pinzgau die Einzugsgebiete der oberen [[Salzach]] (vom [[Gerlospass]] bis zur Einmündung der [[Gasteiner Ache]]) und der oberen [[Saalach]] (von [[Saalbach-Hinterglemm]] bis zur deutschen Grenze am [[Steinpass]]). Die Saalach durchfließt nach dem Verlassen des [[Glemmtal]]es ein sich in nord-südlicher Richtung erstreckendes, zum oberen Salzachtal hin offenes Becken, in dem die Stadt Zell am See im Süden und die Stadt Saalfelden im Norden liegen. Bei [[Maishofen]], das sich zwischen diesen beiden Städten befindet, liegt die Wasserscheide zwischen der Saalach (hier 757&amp;amp;nbsp;m Meereshöhe) und dem nur dreieinhalb Kilometer entfernten, nach Süden zur Salzach entwässernden [[Zeller See (Salzburg)|Zeller See]] (750&amp;amp;nbsp;m Meereshöhe) weniger als zehn Höhenmeter über der Saalach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berggruppen ===&lt;br /&gt;
Von den Hohen Tauern gehört die [[Glocknergruppe]] zum Pinzgau. Weiters hat der Bezirk Anteil an den [[Mitteralpen]] um das Glemmtal, am [[Steinernes Meer|Steinernen Meer]], an den [[Dientener Berge]]n und an den [[Loferer Steinberge]]n. Die [[Leoganger Steinberge]] umfasst er fast vollständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Pinzgauer Höhenweg]] ist ein über Berge führender [[Weitwanderweg]], der von [[Obertauern]] (Bezirk St.&amp;amp;nbsp;Johann im Pongau) über Zell am See nach Westen in die [[Kitzbüheler Alpen]] führt und in Tirol fortgesetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaftliche Gliederung ===&lt;br /&gt;
Zum [[Oberpinzgau]] gehören alle Gemeinden des alten [[Gerichtsbezirk Mittersill|Gerichtsbezirkes Mittersill]] von [[Krimml]] im Westen bis [[Niedernsill]]. Nach [[Piesendorf]] schließt sich der Salzach abwärts der [[Unterpinzgau]] an, mit [[Kaprun]], [[Zell am See]], [[Bruck an der Großglocknerstraße|Bruck]], [[Fusch an der Großglocknerstraße|Fusch]], [[Taxenbach]], [[Rauris]] und [[Lend (Salzburg)|Lend]]. Der Mitterpinzgau umfasst die Gemeinden nördlich von Zell am See, dem Lauf der Saalach folgend, mit den Leoganger Steinbergen, Dientener Berge, Steinernem Meer, und dem Saalfeldener Becken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sn.at/wiki/Mitterpinzgau |titel=Mitterpinzgau – Salzburgwiki |sprache=de |abruf=2023-07-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sn.at/wiki/Oberpinzgau |titel=Oberpinzgau – Salzburgwiki |sprache=de |abruf=2023-07-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sn.at/wiki/Unterpinzgau |titel=Unterpinzgau – Salzburgwiki |sprache=de |abruf=2023-07-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angehörige Gemeinden ==&lt;br /&gt;
Der Bezirk Zell am See nimmt auf einer Fläche von {{FL|AT|506|2}}&amp;amp;nbsp;km² den gesamten Südwesten des Bundeslandes ein und umfasst 28&amp;amp;nbsp;[[Gemeinde (Österreich)|Gemeinden]], zu denen drei Städte und vier Marktgemeinden gehören. Die Einwohnerzahlen stammen vom {{EWD|AT-5}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{EWQ|AT-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeinden im Bezirk Zell am See.png|mini|links|hochkant=1.8|Gemeinden des Bezirks Zell am See]]&lt;br /&gt;
{{Bezirksliste Tabellenkopf}}&lt;br /&gt;
{{Bezirksliste Tabellenzeile&lt;br /&gt;
|Gemeinde         = Bramberg am Wildkogel&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl = 50601&lt;br /&gt;
|Wappen           = AUT Bramberg am Wildkogel COA.svg&lt;br /&gt;
|Gemeindeart      = G&lt;br /&gt;
|Gerichtsbezirk   = Zell am See&lt;br /&gt;
|Region           = Oberpinzgau&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Bezirksliste Tabellenzeile&lt;br /&gt;
|Gemeinde         = Bruck an der Großglocknerstraße&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl = 50602&lt;br /&gt;
|Wappen           = AUT Bruck an der Grossglocknerstr COA.svg&lt;br /&gt;
|Gemeindeart      = G&lt;br /&gt;
|Gerichtsbezirk   = Zell am See&lt;br /&gt;
|Region           = Unterpinzgau&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Bezirksliste Tabellenzeile&lt;br /&gt;
|Gemeinde         = Dienten am Hochkönig&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl = 50603&lt;br /&gt;
|Wappen           = AUT Dienten am Hochkoenig COA.svg&lt;br /&gt;
|Gemeindeart      = G&lt;br /&gt;
|Gerichtsbezirk   = Zell am See&lt;br /&gt;
|Region           = Unterpinzgau&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Bezirksliste Tabellenzeile&lt;br /&gt;
|Gemeinde         = Fusch an der Großglocknerstraße&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl = 50604&lt;br /&gt;
|Wappen           = AUT Fusch an der Großglocknerstraße COA.jpg&lt;br /&gt;
|Gerichtsbezirk   = Zell am See&lt;br /&gt;
|Region           = Unterpinzgau&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Bezirksliste Tabellenzeile&lt;br /&gt;
|Gemeinde         = Hollersbach im Pinzgau&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl = 50605&lt;br /&gt;
|Wappen           = Wappen at hollersbach im pinzgau.png&lt;br /&gt;
|Gemeindeart      = G&lt;br /&gt;
|Gerichtsbezirk   = Zell am See&lt;br /&gt;
|Region           = Oberpinzgau&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Bezirksliste Tabellenzeile&lt;br /&gt;
|Gemeinde         = Kaprun&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl = 50606&lt;br /&gt;
|Wappen           = Wappen at kaprun.png&lt;br /&gt;
|Gemeindeart      = G&lt;br /&gt;
|Gerichtsbezirk   = Zell am See&lt;br /&gt;
|Region           = Oberpinzgau&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Bezirksliste Tabellenzeile&lt;br /&gt;
|Gemeinde         = Krimml&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl = 50607&lt;br /&gt;
|Wappen           = Wappen at krimml.png&lt;br /&gt;
|Gemeindeart      = K&lt;br /&gt;
|Gerichtsbezirk   = Zell am See&lt;br /&gt;
|Region           = Oberpinzgau&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Bezirksliste Tabellenzeile&lt;br /&gt;
|Gemeinde         = Lend (Salzburg)&lt;br /&gt;
|Anzeigegemeinde  = Lend&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl = 50608&lt;br /&gt;
|Wappen           = Wappen at lend.png&lt;br /&gt;
|Gemeindeart      = G&lt;br /&gt;
|Gerichtsbezirk   = Zell am See&lt;br /&gt;
|Region           = Unterpinzgau&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Bezirksliste Tabellenzeile&lt;br /&gt;
|Gemeinde         = Leogang&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl = 50609&lt;br /&gt;
|Wappen           = Wappen at leogang.png&lt;br /&gt;
|Gemeindeart      = G&lt;br /&gt;
|Gerichtsbezirk   = Zell am See&lt;br /&gt;
|Region           = Mitterpinzgau&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Bezirksliste Tabellenzeile&lt;br /&gt;
|Gemeinde         = Lofer&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl = 50610&lt;br /&gt;
|Wappen           = Wappen at lofer.png&lt;br /&gt;
|Gemeindeart      = M&lt;br /&gt;
|Gerichtsbezirk   = Zell am See&lt;br /&gt;
|Region           = Mitterpinzgau&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Bezirksliste Tabellenzeile&lt;br /&gt;
|Gemeinde         = Maishofen&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl = 50611&lt;br /&gt;
|Wappen           = Wappen at maishofen.png&lt;br /&gt;
|Gemeindeart      = G&lt;br /&gt;
|Gerichtsbezirk   = Zell am See&lt;br /&gt;
|Region           = Mitterpinzgau&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Bezirksliste Tabellenzeile&lt;br /&gt;
|Gemeinde         = Maria Alm am Steinernen Meer&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl = 50612&lt;br /&gt;
|Wappen           = AUT Maria Alm am Steinernen Meer COA.png&lt;br /&gt;
|Gemeindeart      = G&lt;br /&gt;
|Gerichtsbezirk   = Zell am See&lt;br /&gt;
|Region           = Mitterpinzgau&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Bezirksliste Tabellenzeile&lt;br /&gt;
|Gemeinde         = Mittersill&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl = 50613&lt;br /&gt;
|Wappen           = Wappen Mittersill.svg&lt;br /&gt;
|Gemeindeart      = S&lt;br /&gt;
|Gerichtsbezirk   = Zell am See&lt;br /&gt;
|Region           = Oberpinzgau&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Bezirksliste Tabellenzeile&lt;br /&gt;
|Gemeinde         = Neukirchen am Großvenediger&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl = 50614&lt;br /&gt;
|Wappen           = AUT Neukirchen am Großvenediger COA.png&lt;br /&gt;
|Gemeindeart      = M&lt;br /&gt;
|Gerichtsbezirk   = Zell am See&lt;br /&gt;
|Region           = Oberpinzgau&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Bezirksliste Tabellenzeile&lt;br /&gt;
|Gemeinde         = Niedernsill&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl = 50615&lt;br /&gt;
|Wappen           = Niedernsill Gemeindewappen.png&lt;br /&gt;
|Gemeindeart      = G&lt;br /&gt;
|Gerichtsbezirk   = Zell am See&lt;br /&gt;
|Region           = Oberpinzgau&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Bezirksliste Tabellenzeile&lt;br /&gt;
|Gemeinde         = Piesendorf&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl = 50616&lt;br /&gt;
|Wappen           = Wappen at piesendorf.png&lt;br /&gt;
|Gemeindeart      = G&lt;br /&gt;
|Gerichtsbezirk   = Zell am See&lt;br /&gt;
|Region           = Oberpinzgau&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Bezirksliste Tabellenzeile&lt;br /&gt;
|Gemeinde         = Rauris&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl = 50617&lt;br /&gt;
|Wappen           = AUT Rauris COA.jpg&lt;br /&gt;
|Gemeindeart      = M&lt;br /&gt;
|Gerichtsbezirk   = Zell am See&lt;br /&gt;
|Region           = Unterpinzgau&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Bezirksliste Tabellenzeile&lt;br /&gt;
|Gemeinde         = Saalbach-Hinterglemm&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl = 50618&lt;br /&gt;
|Wappen           = AUT Saalbach-Hinterglemm COA.svg&lt;br /&gt;
|Gemeindeart      = G&lt;br /&gt;
|Gerichtsbezirk   = Zell am See&lt;br /&gt;
|Region           = Mitterpinzgau&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Bezirksliste Tabellenzeile&lt;br /&gt;
|Gemeinde         = Saalfelden am Steinernen Meer&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl = 50619&lt;br /&gt;
|Wappen           = AUT Saalfelden COA.svg&lt;br /&gt;
|Gemeindeart      = S&lt;br /&gt;
|Gerichtsbezirk   = Zell am See&lt;br /&gt;
|Region           = Mitterpinzgau&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Bezirksliste Tabellenzeile&lt;br /&gt;
|Gemeinde         = Sankt Martin bei Lofer&lt;br /&gt;
|Anzeigegemeinde  = St. Martin bei Lofer&lt;br /&gt;
|Karte            = Sankt Martin bei Lofer im Bezirk ZE.png&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl = 50620&lt;br /&gt;
|Wappen           = Wappen at st martin.png&lt;br /&gt;
|Gemeindeart      = G&lt;br /&gt;
|Gerichtsbezirk   = Zell am See&lt;br /&gt;
|Region           = Mitterpinzgau&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Bezirksliste Tabellenzeile&lt;br /&gt;
|Gemeinde         = Stuhlfelden&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl = 50621&lt;br /&gt;
|Wappen           = Wappen Stuhlfelden.svg&lt;br /&gt;
|Gemeindeart      = G&lt;br /&gt;
|Gerichtsbezirk   = Zell am See&lt;br /&gt;
|Region           = Oberpinzgau&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Bezirksliste Tabellenzeile&lt;br /&gt;
|Gemeinde         = Taxenbach&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl = 50622&lt;br /&gt;
|Wappen           = Wappen at taxenbach.png&lt;br /&gt;
|Gemeindeart      = M&lt;br /&gt;
|Gerichtsbezirk   = Zell am See&lt;br /&gt;
|Region           = Unterpinzgau&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Bezirksliste Tabellenzeile&lt;br /&gt;
|Gemeinde         = Unken (Salzburg)&lt;br /&gt;
|Anzeigegemeinde  = Unken&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl = 50623&lt;br /&gt;
|Wappen           = Wappen at unken.png&lt;br /&gt;
|Gemeindeart      = G&lt;br /&gt;
|Gerichtsbezirk   = Zell am See&lt;br /&gt;
|Region           = Mitterpinzgau&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Bezirksliste Tabellenzeile&lt;br /&gt;
|Gemeinde         = Uttendorf (Salzburg)&lt;br /&gt;
|Anzeigegemeinde  = Uttendorf&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl = 50624&lt;br /&gt;
|Wappen           = Wappen at uttendorf.png&lt;br /&gt;
|Gemeindeart      = G&lt;br /&gt;
|Gerichtsbezirk   = Zell am See&lt;br /&gt;
|Region           = Oberpinzgau&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Bezirksliste Tabellenzeile&lt;br /&gt;
|Gemeinde         = Viehhofen&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl = 50625&lt;br /&gt;
|Wappen           = Wappen at viehofen.png&lt;br /&gt;
|Gemeindeart      = G&lt;br /&gt;
|Gerichtsbezirk   = Zell am See&lt;br /&gt;
|Region           = Mitterpinzgau&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Bezirksliste Tabellenzeile&lt;br /&gt;
|Gemeinde         = Wald im Pinzgau&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl = 50626&lt;br /&gt;
|Wappen           = Wappen at wald.png&lt;br /&gt;
|Gemeindeart      = G&lt;br /&gt;
|Gerichtsbezirk   = Zell am See&lt;br /&gt;
|Region           = Oberpinzgau&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Bezirksliste Tabellenzeile&lt;br /&gt;
|Gemeinde         = Weißbach bei Lofer&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl = 50627&lt;br /&gt;
|Wappen           = Wappen at weissbach.png&lt;br /&gt;
|Gemeindeart      = G&lt;br /&gt;
|Gerichtsbezirk   = Zell am See&lt;br /&gt;
|Region           = Mitterpinzgau&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Bezirksliste Tabellenzeile&lt;br /&gt;
|Gemeinde         = Zell am See&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl = 50628&lt;br /&gt;
|Wappen           = AUT Zell am See COA.svg&lt;br /&gt;
|Gemeindeart      = S&lt;br /&gt;
|Gerichtsbezirk   = Zell am See&lt;br /&gt;
|Region           = Mitterpinzgau&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Bezirksliste Tabellenfuß}}&lt;br /&gt;
Die Gemeinden bestehen aus einer oder mehreren [[Katastralgemeinde]]n und untergliedern sich in Ortschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sn.at/wiki/Katastralgemeinden_im_Pinzgau Katastralgemeinden im Pinzgau]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{{Einwohner_B_Diagramm|width=450|float=none|Name=Zell am See |maxEinwohner=90100|werte=&lt;br /&gt;
(1869,29509)&lt;br /&gt;
(1880,31303)&lt;br /&gt;
(1890,32189)&lt;br /&gt;
(1900,35019)&lt;br /&gt;
(1910,37831)&lt;br /&gt;
(1923,38554)&lt;br /&gt;
(1934,43215)&lt;br /&gt;
(1939,45555)&lt;br /&gt;
(1951,56176)&lt;br /&gt;
(1961,58009)&lt;br /&gt;
(1971,66454)&lt;br /&gt;
(1981,71811)&lt;br /&gt;
(1991,77277)&lt;br /&gt;
(2001,84124)&lt;br /&gt;
(2011,84424)&lt;br /&gt;
(2021,88398)&lt;br /&gt;
({{EWDJ|AT|506}},{{EWZN|AT|506}})&lt;br /&gt;
|quelle=[[Statistik Austria]], Gebietsstand 1.1.2021&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Da der Pinzgau nördlich von [[Lofer]] an Deutschland sowie auf dem [[Alpenhauptkamm]] (Kamm der [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]]) im Bereich der [[Venedigergruppe]] und des [[Zillertaler Hauptkamm]]s an Italien grenzt, führen alle innerösterreichischen Verkehrswege von und nach Nordtirol und Vorarlberg durch diesen Bezirk. Seit 1873/75 wurde er durch die [[Salzburg-Tiroler-Bahn]] erschlossen. Der transalpine Verkehr zwischen Deutschland und Italien berührt das Gebiet aufgrund der schweren Überwindbarkeit der Hohen Tauern dagegen erst seit dem Bau der [[Großglockner-Hochalpenstraße]] im Jahre 1935. Eine weitere wichtige Nord-Süd-Verbindung wurde 1967 nach Osttirol mit der Eröffnung des [[Felbertauerntunnel]]s geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
Der Pinzgau, als Teil des [[Innergebirg]]s, hat eine recht eigenständige Volkskultur. In der Dialektsprache, dem &amp;#039;&amp;#039;[[Pinzgauerisch]]&amp;#039;&amp;#039;, eine Unterform des [[Mittelbairisch]]en, mischen sich die Salzburgischen Elemente, die dem &amp;#039;&amp;#039;[[Pongau]]erischen&amp;#039;&amp;#039; verwandt sind, mit westlichen [[Tirol]]er Elementen, im Oberpinzgau mit [[Südbairisch]]em (süd-/osttirolischem) Einfluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;[[Heilwissen der Pinzgauerinnen]]&amp;#039;&amp;#039;, gesammeltes Wissen rund um die [[Heilmittel]] und deren [[Therapeutik|praktische Anwendung]] im [[Pinzgau]] (eine Liste mit 106&amp;amp;nbsp;Heilmitteln, deren [[Indikation]]en und [[Pharmakodynamik|Wirkungen]]), wurde 2010 als [[Immaterielles Welterbe]], wie es die UNESCO deklariert, in die [[Immaterielles Kulturerbe in Österreich|Österreichliste (Nationales Kulturgut)]] aufgenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;unesco.at 5&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv|text=Heilwissen der Pinzgauerinnen |url=http://nationalagentur.unesco.at/cgi-bin/unesco/element.pl?eid=5 |wayback=20160304053517 }}.&amp;#039;&amp;#039; nationalagentur.unesco.at&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenso fand das &amp;#039;&amp;#039;[[Hundstoaranggeln]]&amp;#039;&amp;#039; am [[Hoher Hundstein|Hohen Hundstein]] darin Aufnahme, ein Kampfritual ([[Ranggeln]]) und eine der ältesten Sportarten, die im Alpenraum ausgetragen wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;unesco.at 10&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv|text=Hundstoaranggeln |url=http://nationalagentur.unesco.at/cgi-bin/unesco/element.pl?eid=10 |wayback=20160105142129 }}.&amp;#039;&amp;#039; nationalagentur.unesco.at&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Josef Lahnsteiner: &amp;#039;&amp;#039;Oberpinzgau von Krimml bis Kaprun. Eine Sammlung geschichtlicher, kunsthistorischer und heimatkundlicher Notizen für die Freunde der Heimat.&amp;#039;&amp;#039; Hollersbach im Pinzgau 1956.&lt;br /&gt;
* Josef Lahnsteiner: &amp;#039;&amp;#039;Unterpinzgau. Zell am See, Taxenbach, Rauris. Geschichtlich und heimatkundlich beschrieben.&amp;#039;&amp;#039; Hollersbach im Pinzgau 1960.&lt;br /&gt;
* Josef Lahnsteiner: &amp;#039;&amp;#039;Mitterpinzgau – Saalbach, Saalfelden, Lofer, Salzburgisches Saaletal.&amp;#039;&amp;#039; Hollersbach im Pinzgau 1962. &lt;br /&gt;
* [[Martin Heintel]], Markus Speringer, Ramon Bauer, Judith Schnelzer: &amp;#039;&amp;#039;Multipler Benachteiligungsindex: Fallbeispiel Oberpinzgau.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Österreichischen Geographischen Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; 159.&amp;amp;nbsp;Jg., Wien 2017, ISBN 978-3-901313-30-1, S.&amp;amp;nbsp;173–198, {{DOI|10.23781/moegg159-173}}.&lt;br /&gt;
* Rainer Hochhold: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Pinzgaus.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Anton Pustet,  Salzburg 2023, aktualisierte und erweiterte Neuausgabe 2025, ISBN 9783702512095.&lt;br /&gt;
* Martin Knoll, Peter F. Kramml, Johannes Lang, Alfred Stefan Weiß (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Reise in den Pinzgau. Eine Kulturgeschichte zwischen Saumhandel und Urlaubsdestination.&amp;#039;&amp;#039; Freunde der Salzburger Geschichte, Salzburg 2024, ISBN 978-3-902582-14-0.&lt;br /&gt;
* Kurt Anton Mitterer: &amp;#039;&amp;#039;Der Pinzgau zur Zeit der Franzosenkriege. Mythos und Wirklichkeit.&amp;#039;&amp;#039; In: Martin Knoll, Peter F. Kramml, Johannes Lang, Alfred Stefan Weiß (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Reise in den Pinzgau. Eine Kulturgeschichte zwischen Saumhandel und Urlaubsdestination.&amp;#039;&amp;#039; Freunde der Salzburger Geschichte, Salzburg 2024, S. 237–293.&lt;br /&gt;
* Anton Neureiter, Herbert Handlechner, Christoph Illmer: &amp;#039;&amp;#039;„Auf, auf! Leute steht auf! Die Franzosen kommen...“ Die Landesverteidigung im salzburgischen Gebirge 1797–1809.&amp;#039;&amp;#039; Dr.-Hans-Lechner-Forschungsgesellschaft, Salzburg 2025, ISBN 9783200102309.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bezirk Zell am See}}&lt;br /&gt;
* [https://www.salzburg.gv.at/dienststellen/bezirke/bh-zellamsee/ Bezirkshauptmannschaft Zell am See]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4046112-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirke in Salzburg (Bundesland)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |article=/ |NS=47/17|EW=12/42 &amp;lt;!--47.283333 12.7 geonames.org--&amp;gt; |dim= |region= AT-5 | type=landmark}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4046112-9|LCCN=n/88/080972|VIAF=126736180}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirk Zell am See| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirk in Österreich|Zell am See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungseinheitsgründung 1868|ZellamSee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pvvertreter</name></author>
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