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	<title>Bezirk Wedding - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bezirk_Wedding&amp;diff=1392217&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gloser: /* Vorgeschichte und Gründung */ eyers Hof war weder extrem komprimiert noch ein Spekulationsbau</title>
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		<updated>2026-04-18T14:25:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Vorgeschichte und Gründung: &lt;/span&gt; eyers Hof war weder extrem komprimiert noch ein Spekulationsbau&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsgliederung&lt;br /&gt;
|NAME=Bezirk Wedding&lt;br /&gt;
|NAME-OBEREBENE=3&lt;br /&gt;
|NAME-HAUPTEBENE=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|TYP=1920–2000 Bezirk&lt;br /&gt;
|TYP-OBEREBENE=Ordnungsnummer&lt;br /&gt;
|BILD-WAPPEN=DEU Wedding COA.svg&lt;br /&gt;
|BILD-WAPPEN-BESCHREIBUNG=Wappen des ehemaligen Bezirks Wedding&lt;br /&gt;
|BILD-WAPPEN-HAUPTEBENE=DEU Berlin COA.svg&lt;br /&gt;
|BILD-WAPPEN-HAUPTEBENE-BESCHREIBUNG=Wappen des Landes Berlin&lt;br /&gt;
|BILD-KARTE=Berliner Bezirk Wedding vor 2001.png&lt;br /&gt;
|BILD-KARTE-BESCHREIBUNG=Lage des ehemaligen Bezirks Wedding in Berlin&lt;br /&gt;
|FLÄCHE=15.40&lt;br /&gt;
|EINWOHNER=158380&lt;br /&gt;
|EINWOHNER-STAND=2000-12-31&lt;br /&gt;
|REGION=DE-BE&lt;br /&gt;
|NEUGRÜNDUNG=&lt;br /&gt;
|LAT_DEG=52 | LAT_MIN=32 |LAT_SEC=52&lt;br /&gt;
|LON_DEG=13 | LON_MIN=21 |LON_SEC=47&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bezirk Wedding&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Audio|LL-Q188 (deu)-Sebastian Wallroth-Bezirk Wedding.wav}}) war ein [[Berliner Bezirke|Verwaltungsbezirk]] von [[Berlin]], der 1920 gegründet wurde und im Rahmen der Verwaltungsreform am 1. Januar 2001 im [[Bezirk Mitte]] aufging. Danach wurde das Gebiet des ehemaligen Bezirks in die beiden Ortsteile [[Berlin-Wedding|Wedding]] und [[Berlin-Gesundbrunnen|Gesundbrunnen]] aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Im Westen grenzte der Bezirk an den [[Bezirk Charlottenburg]], im Norden an den [[Bezirk Reinickendorf]], im Nordosten an den [[Bezirk Pankow]], im Osten an den [[Berlin-Prenzlauer Berg|Bezirk Prenzlauer Berg]], im Südosten an den alten [[Berlin-Mitte|Bezirk Mitte]] und im Südwesten an den [[Bezirk Tiergarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte und Gründung ===&lt;br /&gt;
Der Bezirk Wedding entwickelte sich im Wesentlichen aus drei Siedlungskernen. Die landwirtschaftlichen Ansiedlungen um das [[Vorwerk Wedding]], die Kur- und Parkanlagen am Friedrichs-Gesundbrunnen, dem späteren [[Luisenbad (Berlin)|Luisenbad]] und einigen kleineren Kolonistenansiedlungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Karin Mahlich|Titel=Zur Siedlungsgeschichte des Wedding|Hrsg=[[Helmut Engel (Kunsthistoriker)|Helmut Engel]], Stefi Jersch-Wenzel und Wilhelm Treue|Sammelwerk=Geschichtslandschaft Berlin. Orte und Ereignisse.|Band=Wedding|Nummer=3|Verlag=Nicolai|Ort=Berlin|Datum=1990|Seiten=XI–XXIV|ISBN=3-87584-296-0}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkundlich wurde Wedding bereits im Jahr 1251 als Dorf genannt. Eine Urkunde von Markgraf [[Otto III. (Brandenburg)|Otto&amp;amp;nbsp;III.]] und [[Johann I. (Brandenburg)|Johann&amp;amp;nbsp;I.]] stellte fest, dass „unser getreuer Friedrich von Kare, Kriegsmann, eine Mühle im Gebiet des Dorfes, welches Weddinge hieß, am Flusse namens Pankowe erbaut“ hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Bald aber fiel das Dorf [[Wüstung|wüst]]. Bereits 1289 ging das Lehnsgut an die Stadt Berlin über, [[Otto (V.) (Brandenburg)|Otto&amp;amp;nbsp;V.]] wollte sich damit bei der Stadt für Dienste bedanken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt nutzte das Lehnsgut landwirtschaftlich, beziehungsweise verpachtete es. Der erste Siedlungskern des späteren Bezirks entstand zu Beginn des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts mit dem Vorwerk Wedding. Nachdem sie dieses länger verpachtet hatte, kaufte sie alle Rechte 1817 zurück. Da nun der Stadt Berlin der größte Teil des Landes im späteren Bezirk gehörte, konnte sie hier schnell parzellieren und die einzelnen Grundstücke zur späteren Entwicklung weiter verkaufen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1861 wurden die bis dahin zum [[Landkreis Niederbarnim|Kreis Niederbarnim]] gehörenden Ortschaften [[Berlin-Wedding|Wedding]] und [[Berlin-Gesundbrunnen|Gesundbrunnen]] nach Berlin eingemeindet. Sie bildeten fortan unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Wedding und Gesundbrunnen&amp;#039;&amp;#039; den amtlichen Stadtteil Nr.&amp;amp;nbsp;16, später Nr.&amp;amp;nbsp;24.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://edoc.hu-berlin.de/dissertationen/reitzig-markus-2006-02-10/HTML/front.html &amp;#039;&amp;#039;Berlin-Wedding in der Zeit der Hochindustrialisierung (1885–1914) – Eine gegenwartsbezogene Stadtteilanalyse&amp;#039;&amp;#039;.] Dissertation&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu diesem Zeitpunkt hatte das Gebiet 14.692&amp;amp;nbsp;Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://wedding.berndschimmler.de/ über Wedding] Weddinger Heimatverein.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts entwickelten sich Wedding und Gesundbrunnen durch die anhaltende [[Urbanisierung|Landflucht]] und neue Großbetriebe wie der [[AEG]], [[Osram]] oder [[Rotaprint]] zu einem dicht bebauten Arbeiterbezirk. Dicht gedrängt lebten die Arbeiter in [[Gründerzeitviertel]]n in sogenannten [[Mietskaserne]]n. Die Mietskaserne [[Meyers Hof]] in der Ackerstraße mit ihren sechs Hinterhöfen wurde dafür zum abschreckenden Beispiel. Die Bevölkerung von &amp;#039;&amp;#039;Wedding und Gesundbrunnen&amp;#039;&amp;#039; stieg von 16.668 im Jahr 1867 bis auf 240.662 Einwohner im Jahr 1910.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1915 wurde ein an Wedding angrenzender Teil des [[Gutsbezirk Plötzensee|Gutsbezirks Plötzensee]] eingemeindet. Am 1. Oktober 1920 wurde durch das &amp;#039;&amp;#039;Groß-Berlin-Gesetz&amp;#039;&amp;#039; aus Wedding, Gesundbrunnen sowie Teilen der [[Oranienburger Vorstadt]] und der [[Rosenthaler Vorstadt]] der 3.&amp;amp;nbsp;Verwaltungsbezirk von [[Groß-Berlin]] mit nunmehr 337.193&amp;amp;nbsp;Einwohnern gebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;leyden&amp;quot;&amp;gt;Friedrich Leyden: &amp;#039;&amp;#039;Gross-Berlin. Geographie der Weltstadt.&amp;#039;&amp;#039; Hirt, Breslau 1933 (darin: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklung der Bevölkerungszahl in den historischen Stadtteilen von Alt-Berlin.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;206).&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Bezirk, der nicht in amtliche Ortsteile gegliedert wurde, erhielt den Namen &amp;#039;&amp;#039;Wedding&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeiter und frühe Arbeiterbewegung ===&lt;br /&gt;
Die beginnende [[Industrialisierung]] sorgte dafür, dass im Wedding vor allem Lohnarbeiter, Handwerker und Kleingewerbetreibende wohnten. Diese bildeten eine Keimzelle der Arbeiterbewegung. Das politische und soziale Leben im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert war von der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] und ihren Vorgänger- und Vorfeldorganisationen dominiert. Im Wedding verbreiteten sich Gewerkschaften und Arbeiter-, Sport- und Sängervereine. Der Wedding gehörte (zusammen mit [[Berlin-Moabit|Moabit]] und der [[Oranienburger Vorstadt]]) zum Berliner Wahlkreis VI, der bei der [[Reichstagswahl 1877]] mit [[Wilhelm Hasenclever]] erstmals überhaupt einen Sozialdemokraten in den [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Reichstag]] entsandte. Weitere bedeutende Sozialdemokraten, die über den Wahlkreis VI in den Reichstag einzogen, waren [[Wilhelm Pfannkuch (Politiker)|Wilhelm Pfannkuch]] und 1890 [[Wilhelm Liebknecht]]. Auf Liebknecht folgte nach dessen Tod 1900 [[Georg Ledebour]], der spätere Gründer der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;top46&amp;quot;&amp;gt;Landesdenkmalamt Berlin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Denkmale in Berlin. Bezirk Mitte Ortsteile Wedding und Gesundbrunnen.&amp;#039;&amp;#039; Imhof Verlag 2004, ISBN 3-937251-26-X, S. 46–47.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gegenbewegung zur sozialistischen Arbeiterschaft engagierten sich auch christliche und kaisertreue Arbeitervereine, die versuchten, durch soziale Arbeit die Arbeiter an das [[Deutsches Kaiserreich |Kaiserreich]] zu binden. Es entstanden soziale Einrichtungen und später auch Wohnsiedlungen. 1865 gründete [[Wilhelm Boegehold]], Pfarrer der St.&amp;amp;nbsp;Elisabeth Gemeinde, das [[Diakoniestiftung Lazarus|Lazarus-Kranken- und Diakonissenhaus]], das unter anderem vom Industriellen [[Louis Schwartzkopff]] mit hohen Geldbeträgen gefördert wurde. An der [[Müllerstraße (Berlin)|Müllerstraße]] gründete der Pfarrer [[Carl Schlegel (Theologe)|Carl Schlegel]] im Jahr 1876 das [[Paul-Gerhardt-Stift]]. Zu den Personen, die sich in diesen Jahrzehnten in verschiedenen Rollen und Aufgaben immer wieder im Wedding in der christlichen und staatsnahen Armenfürsorge engagierten, gehörten neben Schlegel und Schwartzkopff auch [[Adolf Stoecker]], Gründer der [[Berliner Stadtmission|Stadtmission]], verschiedene Politiker und der Schriftsteller [[Constantin Liebich]] sowie die Architekten [[Heinrich Theising]] und [[Ernst Schwartzkopff]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;top46&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1920–1945 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-Z0127-305, Berlin 1927, Reichstreffen RFB, Thälmann, Leow.jpg|mini|3. Reichstreffen des Roten Frontkämpferbundes 1927 beim Schillerpark]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kapernaum brennender Kirchturm.2016 12-25-04.jpg|mini|Brennende [[Kapernaumkirche (Berlin)|Kapernaumkirche]] nach einem Bombenangriff 1944.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[U-Bahn-Linie U6 (Berlin)|U-Bahn-Linie&amp;amp;nbsp;C]] (die heutige Linie U6) wurde 1923 in Betrieb genommen, die vom [[U-Bahnhof Seestraße|Bahnhof Seestraße]] zum [[U-Bahnhof Hallesches Tor|Halleschen Tor]] in [[Berlin-Kreuzberg|Kreuzberg]] führte. 1930 folgte die Eröffnung der [[U-Bahn-Linie U8 (Berlin)|U-Bahn-Linie&amp;amp;nbsp;D]] (die heutige Linie U8), die vom [[Bahnhof Berlin Gesundbrunnen|Bahnhof Gesundbrunnen]] zum [[U-Bahnhof Leinestraße|Bahnhof Leinestraße]] in [[Berlin-Neukölln|Neukölln]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Industrialisierung prägte den Wedding. In keinem anderen Bezirk Berlins zu der Zeit war der Anteil der Arbeiter so hoch. 50 bis 60&amp;amp;nbsp;Prozent der Bewohner des Weddings waren zu dieser Zeit Arbeiter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hob58&amp;quot;&amp;gt;Mark Hobbs: [http://theses.gla.ac.uk/2182/1/2010HobbsPhD.pdf &amp;#039;&amp;#039;Visual representations of working-class Berlin, 1924–1930.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 3,7&amp;amp;nbsp;MB) PhD Thesis, S.&amp;amp;nbsp;58.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wichtigster Arbeitgeber war die [[AEG]] mit 57.000 Beschäftigten allein im Wedding, gefolgt von der Bergmann Elektrizitätsgesellschaft (10.000 Arbeiter), der [[Dr. Paul Meyer]] AG (Metallverarbeitung, 3.000 Arbeitsplätze), den Schokoladenfabrikanten [[Theodor Hildebrand &amp;amp; Sohn]] (2.500 Arbeitnehmer), den Kuchenproduzenten [[Stollwerck|Gebrüder Stollwerck]] (1.500 Arbeitnehmer), der [[Berliner Maschinenbau AG]] (700 Mitarbeiter), Berlins größter Bäckerei, [[Wittler (Bäcker)|Wittler]] (350 Arbeitnehmer),&amp;lt;ref name=&amp;quot;hob57&amp;quot;&amp;gt;Mark Hobbs: [http://theses.gla.ac.uk/2182/1/2010HobbsPhD.pdf &amp;#039;&amp;#039;Visual representations of working-class Berlin, 1924–1930.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 3,7&amp;amp;nbsp;MB) PhD Thesis, S.&amp;amp;nbsp;57.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie der [[Schering AG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit der [[Weimarer Republik]] war der Wedding auch eine Hochburg der Arbeiterparteien und als „[[Roter Wedding]]“ bekannt. [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] und [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] hatten hier Wählerhochburgen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hob63&amp;quot;&amp;gt;Mark Hobbs: [http://theses.gla.ac.uk/2182/1/2010HobbsPhD.pdf &amp;#039;&amp;#039;Visual representations of working-class Berlin, 1924–1930.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 3,7&amp;amp;nbsp;MB) PhD Thesis, S.&amp;amp;nbsp;63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die KPD erreichte bei der [[Reichstagswahl November 1932|Reichstagswahl 1932]] mit 47,9 % im Wedding ihr bestes Wahlergebnis ihres Bestehens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;top66&amp;quot;&amp;gt;Landesdenkmalamt Berlin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Denkmale in Berlin. Bezirk Mitte Ortsteile Wedding und Gesundbrunnen.&amp;#039;&amp;#039; Imhof Verlag 2004, ISBN 3-937251-26-X, S.&amp;amp;nbsp;66.&amp;lt;/ref&amp;gt; Selbst bei der [[Reichstagswahl März 1933|Reichstagswahl im März 1933]] hatte die KPD im Bezirk das beste Wahlergebnis aller Parteien. Der Organisationsgrad von SPD und KPD im Wedding war hoch. So waren im Wedding neben der KPD beispielsweise auch der [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|Kommunistische Jugendverband]], der [[Revolutionäre Gewerkschafts-Opposition|Revolutionäre Gewerkschaftsbund]] und der [[Roter Frontkämpferbund|Rote Frontkämpferbund]] aktiv.&amp;lt;ref name=&amp;quot;top66&amp;quot; /&amp;gt; Beide Parteien und andere linke Gruppen veranstalteten Aufmärsche, Versammlungen und Agitprop. Die Fenster zahlreicher Häuser waren mit der roten (kommunistisch; KPD) beziehungsweise schwarz-rot-goldenen (republikanisch; SPD) Fahne geschmückt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hob63&amp;quot; /&amp;gt; Ab dem 1.&amp;amp;nbsp;Mai 1929 kam es zu blutigen Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten, die als [[Blutmai]] bekannt wurden. Bei den mehrtägigen Auseinandersetzungen rund um die [[Kösliner Straße]] kamen 19 Arbeiter und Arbeiterinnen ums Leben, 250 wurden verletzt. Ein Gedenkstein an der Ecke Wiesen-/Uferstraße erinnert heute daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Reichstagswahl März 1933|Wahl zum 8.&amp;amp;nbsp;Deutschen Reichstag]] kamen am 5. März 1933 die wenigsten Stimmen aller Berliner Bezirke für die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] (25,9 %) zusammen. Die KPD hingegen kam auf 39,2 %. Die SPD kam auf 22,8 % (Statistik-Berlin). An diesen Ergebnissen zeigt sich unter anderem, warum der damalige Arbeiterbezirk auch „Roter Wedding“ genannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der NS-Diktatur wurden auf Betreiben von Goebbels im Wedding gezielt überzeugte Nationalsozialisten angesiedelt, um das linke Milieu aufzumischen. Während der vereinzelt geflogenen russischen Luftangriffe auf Berlin soll es in den Luftschutzkellern zu Streitigkeiten zwischen KP-treuen und NS-hörigen Schutzsuchenden gekommen sein, so dass seitens der örtlichen Polizei eingegriffen werden musste. Seitdem Deutschland mit der [[Sowjetunion]] im Kriegszustand war, wurden im Wedding und in der [[Hasenheide (Straße)|Hasenheide]] vermehrt kommunistische Parolen an Zäunen und Hauswänden vorgefunden. Diese Beschriftungen waren nur in aller Frühe zu sehen, sie wurden nachts gemalt. Dagegen wurde staatlicherseits eine Art &amp;#039;&amp;#039;Übermaltruppe&amp;#039;&amp;#039; installiert, die allmorgendlich die [[Graffiti]] überpinselte. Im Wedding sollen in dieser Zeit nach Angaben von [[Howard K. Smith]] mindestens zwei Bierlokale existent gewesen sein, wo sich die Arbeiter in den Hinterzimmern statt mit dem [[Hitlergruß]] mit der geballten Faust begrüßten.&amp;lt;ref&amp;gt;Howard K. Smith: &amp;#039;&amp;#039;Feind schreibt mit. Ein amerikanischer Korrespondent erlebt Nazi-Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt 1986 (Nachdruck und Übersetzung des Originals von 1942), ISBN 3-596-24371-8,  S. 222 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 kam es in Berlin zu einer [[Berliner Bezirke#Berliner Gebietsreform 1938|Reform der Bezirksgrenzen]]. Gebietsteile der Nachbarbezirke Charlottenburg und Pankow kamen neu zum Bezirk Wedding. Die Bevölkerung des Bezirks wuchs hierdurch um 11.047 Einwohner und die Fläche nahm um 238&amp;amp;nbsp;[[Hektar]] zu.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Berlin in Zahlen.&amp;#039;&amp;#039; 1949.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] erlitt der Bezirk schwere Schäden. Nachdem 1945 bei der [[Schlacht um Berlin]] die Schul-, [[Seestraße (Berlin-Wedding)|See-]] und [[Badstraße (Berlin)|Badstraße]] tagelang die Hauptkampflinie bildeten, waren zum Ende des Krieges rund ein Drittel der Weddinger Gebäude zerstört oder schwer beschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl der ermordeten Weddinger Juden ist nicht bekannt. Aber nach Angaben der Bezirksverwaltung von 1947 wurden mindestens 358 Männer, 265 Frauen und 49 Kinder, also 672 Personen aus „rassistischen“ Gründen Opfer des Faschismus. Weiterhin starben nachweisbar 98 Weddinger wegen ihres [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstands gegen den Nationalsozialismus]]. Mehr als 1367 Menschen wurden wegen Widerstandes inhaftiert und waren wegen Vorbereitung zum Hochverrat, Landesverrat, Wehrkraftzersetzung, Heimtücke oder Führerbeleidigung angeklagt worden. Neben den nachweisbaren Fällen gibt es viele weitere.&amp;lt;ref&amp;gt;Heft 1 der Schriftenreihe über den Widerstand in Berlin von 1933 bis 1945, Herausgeber: [[Gedenkstätte Deutscher Widerstand]], 1983.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Zeit nach 1945 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-R66756, Berlin-Wedding, Tauschzentrale.jpg|mini|Andrang zur Tauschzentrale im Bezirk Wedding, 1947]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem [[Bezirk Reinickendorf]] bildete der Bezirk Wedding von 1945 bis 1990 den [[Viermächte-Status|Französischen Sektor]] von Berlin. 1955 erhielt der Bezirk sein Wappen. Es zeigt einen geflügelten Pfeil mit schwarzem Rand in rotem Schild, geziert von Mauerzinnen mit einem Berliner Wappenschild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1950er und 1960er Jahre waren geprägt vom Wiederaufbau. Damit verbunden war die Errichtung zahlreicher neuer Wohnbauten etwa in der &amp;#039;&amp;#039;[[Ernst-Reuter-Siedlung]]&amp;#039;&amp;#039;, die auf den Abriss vieler [[Mietskaserne]]n oder deren Resten folgte, darunter auch [[Meyers Hof]]. 1956 wurde die Verlängerung der U-Bahn-Linie&amp;amp;nbsp;C vom [[U-Bahnhof Seestraße|Bahnhof Seestraße]] bis zum [[U-Bahnhof Kurt-Schumacher-Platz|Kurt-Schumacher-Platz]] in Betrieb genommen. 1961 wurde die [[U-Bahn-Linie U9 (Berlin)|U-Bahn-Linie&amp;amp;nbsp;G]] (heute: Linie U9) eröffnet, die eine direkte Verbindung vom [[U-Bahnhof Leopoldplatz|Leopoldplatz]] zur [[City West (Berlin)|westlichen City]] schuf. 1976 wurde diese Linie vom Leopoldplatz bis zum [[U-Bahnhof Osloer Straße|Bahnhof Osloer Straße]] verlängert. 1977 wurde auch die [[U-Bahn-Linie U8 (Berlin)|U-Bahn-Linie&amp;amp;nbsp;8]] von Gesundbrunnen bis Osloer Straße verlängert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Freigabe des Abschnitts [[Jakob-Kaiser-Platz]]–Seestraße wurde der Bezirk 1973 von der [[Bundesautobahn 100|Berliner Stadtautobahn]] erreicht. In den 1980er Jahren wurden etliche industrielle Produktionsstätten aufgegeben (AEG und Osram) oder gingen in Konkurs (Rotaprint).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Verwaltungsreform wurde der Bezirk Wedding zum 1. Januar 2001 mit den Bezirken [[Bezirk Tiergarten|Tiergarten]] und [[Berlin-Mitte|Mitte]] zum neuen [[Bezirk Mitte]] zusammengeschlossen. Damit einher ging die Aufteilung des ehemaligen Bezirks Wedding entlang einer Linie Reinickendorfer Straße – [[Chausseestraße]] in die beiden amtlichen Ortsteile [[Berlin-Wedding|Wedding]] westlich dieser Linie und [[Berlin-Gesundbrunnen|Gesundbrunnen]] östlich der Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerstruktur des ehemaligen Bezirks Wedding war von [[Migrant]]en und Personen mit geringem Einkommen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einwohnerentwicklung von Bezirk Wedding.svg|mini|hochkant=2.0|Einwohnerentwicklung des Bezirks Wedding von 1925 bis 2000 nach nebenstehender Tabelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || 351.798&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || 332.146&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 325.099&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 || 234.854&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 243.512&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1955 || 232.848&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1960 || 223.189&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1965 || 203.127&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Statistisches Jahrbuch von Berlin&amp;#039;&amp;#039; (jeweilige Jahre)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 179.604&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1975 || {{0}}152.616{{FN|1}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1980 || {{0}}135.792{{FN|1}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1985 || {{0}}136.702{{FN|1}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1987 || 151.647&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 164.900&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 158.380&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{FNZ|1|Das Statistische Landesamt geht für diesen Zeitraum von einer signifikanten Untererfassung aus, die erst mit der Volkszählung 1987 bereinigt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digital.zlb.de/viewer/image/16308449_1981/38/ Statistisches Jahrbuch von Berlin 1981, S. 38 Fußnote 2)]&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wahlen zur Bezirksverordnetenversammlung ==&lt;br /&gt;
Stimmenanteile der Parteien in Prozent:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ 1921–1933&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]&lt;br /&gt;
! [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]]&lt;br /&gt;
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! [[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]]&lt;br /&gt;
! [[Deutsche Demokratische Partei|DDP]]¹&lt;br /&gt;
! [[Deutsche Zentrumspartei|Zen]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| 1921&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;9&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|¹ ab 1930: Umbenennung in [[Deutsche Demokratische Partei#Umbenennung in Deutsche Staatspartei|Deutsche Staatspartei (DStP)]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ 1946–1999&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]&lt;br /&gt;
! [[Sozialistische Einheitspartei Westberlins|SEW]]/[[Partei des Demokratischen Sozialismus|PDS]]¹&lt;br /&gt;
! [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]&lt;br /&gt;
! [[Freie Demokratische Partei|FDP]]²&lt;br /&gt;
! [[Bündnis 90/Die Grünen Berlin|Grüne]]³&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946&lt;br /&gt;
| 53,1&lt;br /&gt;
| 23,5&lt;br /&gt;
| 17,6&lt;br /&gt;
| {{0}}5,9&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1948&lt;br /&gt;
| 74,8&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 16,0&lt;br /&gt;
| {{0}}9,2&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950&lt;br /&gt;
| 53,8&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 22,1&lt;br /&gt;
| 13,7&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1954&lt;br /&gt;
| 57,2&lt;br /&gt;
| {{0}}4,3&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1958&lt;br /&gt;
| 63,3&lt;br /&gt;
| {{0}}3,0&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| 1963&lt;br /&gt;
| 72,3&lt;br /&gt;
| {{0}}1,9&lt;br /&gt;
| 21,3&lt;br /&gt;
| {{0}}4,4&lt;br /&gt;
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| 1967&lt;br /&gt;
| 67,8&lt;br /&gt;
| {{0}}2,8&lt;br /&gt;
| 24,1&lt;br /&gt;
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| 61,3&lt;br /&gt;
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| 50,5&lt;br /&gt;
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| {{0}}5,6&lt;br /&gt;
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| 44,6&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| 1985&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| 47,5&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 29,0&lt;br /&gt;
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| 39,5&lt;br /&gt;
| {{0}}1,3&lt;br /&gt;
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| {{0}}4,3&lt;br /&gt;
| 13,1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995&lt;br /&gt;
| 33,1&lt;br /&gt;
| {{0}}2,4&lt;br /&gt;
| 36,8&lt;br /&gt;
| {{0}}1,6&lt;br /&gt;
| 15,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1999&lt;br /&gt;
| 32,2&lt;br /&gt;
| {{0}}6,0&lt;br /&gt;
| 41,7&lt;br /&gt;
| {{0}}1,3&lt;br /&gt;
| {{0}}9,9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;6&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
¹ 1946–1958 [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]], 1963–1979 SEW, 1992–1999 PDS&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
² bis 1948 [[Liberal-Demokratische Partei Deutschlands|LDP]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
³ bis 1989 [[Bündnis 90/Die Grünen Berlin|AL]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezirksbürgermeister ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zeitraum !! Name !! Partei&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1921–1933&lt;br /&gt;
| [[Carl Leid]]&lt;br /&gt;
| [[USPD]]/[[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933–1945&lt;br /&gt;
| [[Rudolf Suthoff-Groß (Verwaltungsjurist)|Rudolf Suthoff-Groß]]&lt;br /&gt;
| [[NSDAP]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| [[Karl Schröder (Wedding)|Karl Schröder]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1945–1946&lt;br /&gt;
| [[Hans Scigalla]]&lt;br /&gt;
| [[KPD]]/[[SED]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946–1956&lt;br /&gt;
| [[Walter Röber]]&lt;br /&gt;
| SPD&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1956–1970&lt;br /&gt;
| [[Helmut Mattis]]&lt;br /&gt;
| SPD&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970–1981&lt;br /&gt;
| [[Horst Bowitz]]&lt;br /&gt;
| SPD&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1981–1986&lt;br /&gt;
| [[Erika Heß]]&lt;br /&gt;
| SPD&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1986–1994&lt;br /&gt;
| [[Jörg-Otto Spiller]]&lt;br /&gt;
| SPD&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1994–2000&lt;br /&gt;
| [[Hans Nisblé]]&lt;br /&gt;
| SPD&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
{{JPN|#}} [[Higashiōsaka]] [[Japan]], seit 1959&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{DEU|#}} [[Lahn-Dill-Kreis]], [[Hessen]], seit 1961&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{ISR|#}} [[Cholon]], [[Israel]], seit 1980 (freundschaftliche Beziehungen seit 1970)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{GER|#}} [[Bottrop]], [[Nordrhein-Westfalen]], seit 1983&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{NOR|#}} [[Frogn]], [[Norwegen]], seit 1995&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{JPN|#}} [[Shinjuku]], [[Japen]], seit 1994&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{JPN|#}} [[Tsuwano (Shimane)|Tsuwano]], [[Japen]], seit 1995&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FRA|#}} [[Tourcoing]], [[Frankreich]], seit 1995&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{TUR|#}} [[Fethiye]], [[Türkei]] seit 1997&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{CHN|#}} [[Chaoyang (Peking)|Chaoyang]], [[China]], seit 2004&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{HUN|#}} [[VI. Budapester Bezirk|Terézváros]], [[Ungarn]] seit 2005&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{TUR|#}} [[Beyoğlu]], [[Türkei]] seit 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Partnerschaften bestehen mit dem [[Bezirk Mitte]] mit Ausnahme der Zweitgenannten fort, auf diese folgten &amp;#039;&amp;#039;freundschaftliche Beziehungen&amp;#039;&amp;#039; zum Lahn-Dill-Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter Weddings ==&lt;br /&gt;
* [[Martha Arendsee]] (1885–1953), Politikerin und Frauenrechtlerin&lt;br /&gt;
* [[Leni Riefenstahl]] (1902–2003)&lt;br /&gt;
* [[Helmut Damerius]] (1905–1985), Autor, Kommunist und Antifaschist&lt;br /&gt;
* [[Erich Mielke]] (1907–2000), Minister für Staatssicherheit der DDR&amp;lt;ref name=&amp;quot;wag&amp;quot;&amp;gt;Armin Wagner, Dieter Krüger: &amp;#039;&amp;#039;Konspiration als Beruf: Deutsche Geheimdienstchefs im Kalten Krieg.&amp;#039;&amp;#039; Ch. Links Verlag, 2010, ISBN 3-86284-064-6, S.&amp;amp;nbsp;238&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Hardy Krüger]] (1928–2022), Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Martin Buchholz (Kabarettist)|Martin Buchholz]] (* 1942), Kabarettist, Journalist und Autor&lt;br /&gt;
* [[Manuela (Sängerin)|Manuela]] (1943–2001), Schlagersängerin&lt;br /&gt;
* [[Roland Kaiser]] (* 1952), Schlagersänger&lt;br /&gt;
* [[Martina Hill]] (* 1974), Schauspielerin&lt;br /&gt;
* [[Heiko Herberg]] (* 1987), deutscher Politiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Baedeker]]: &amp;#039;&amp;#039;Berlin-Wedding.&amp;#039;&amp;#039; 2. Aufl. Karl Baedeker GmbH, Freiburg 1983, S.&amp;amp;nbsp;17–19.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=Franz Gottwald |Titel=Heimatbuch vom Wedding |Verlag= Kribe-Verlag |Ort=Berlin |Datum=1924 |Kommentar=}}&lt;br /&gt;
* [[Gerhild Komander|Gerhild H. M. Komander]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Wedding. Auf dem Weg von Rot nach Bunt.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2006.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Niklaus: &amp;#039;&amp;#039;Geliebter Wedding.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1976.&lt;br /&gt;
* [[Bernd Schimmler]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Humboldthain und den Rehbergen. Die Geschichte der Sozialdemokratie im „roten Wedding“ von Berlin&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Walter Frey, Berlin, 2021, ISBN 978-3-946327-26-4, Buchreihe &amp;#039;&amp;#039;Wedding-Bücher&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Bernd Schimmler: &amp;#039;&amp;#039;Der Wedding. Vergangenheit und Veränderung&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Walter Frey, Berlin 2022, ISBN 978-3-946327-30-1, Buchreihe &amp;#039;&amp;#039;Wedding-Bücher&amp;#039;&amp;#039;, 2. Aufl.: Berlin 2022, ISBN 978-3-946327-35-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|url=https://www.ardmediathek.de/rbb/video/rbb-retro-berliner-abendschau/festzug-zur-100-jahr-feier-im-wedding/rbb-fernsehen/Y3JpZDovL3JiYi1vbmxpbmUuZGUvYmVybGluZXItYWJlbmRzY2hhdS8xOTYyLTA2LTA0VDE5OjMwOjAwXzFhZmE3ZDRjLTNkYTgtNDk5ZC1iMDQ0LWQ4NjFkN2I2MWY2OS9yZXRyb18xOTYyMDYwNF9mZXN0enVn/ |titel=Festzug zur 100-Jahr-Feier im Wedding |werk=ardmediathek.de |abruf=2021-02-24}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|url=https://www.ardmediathek.de/video/rbb-retro-berliner-abendschau/100-jahre-wedding-in-berlin/rbb-fernsehen/Y3JpZDovL3JiYi1vbmxpbmUuZGUvYmVybGluZXItYWJlbmRzY2hhdS8xOTYyLTA1LTI2VDE5OjMwOjAwX2JlYzA3OTFlLWVkNGEtNGJhOS05NTUwLTExYThhNjIzY2Y3Mi9yZXRyb18xOTYyMDUyNl93ZWRkaW5n |titel=100 Jahre Wedding in Berlin |werk=ardmediathek.de |datum=1962-05-26 |abruf=2022-04-16}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ehemalige Bezirke Berlins}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4087349-3|LCCN=n/81/62628|VIAF=127979547}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirk Mitte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Bezirk von Berlin|Wedding]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1251]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungseinheitsgründung 1920|Wedding]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 2001]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gloser</name></author>
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