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	<title>Bezirk Bialystok - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T13:41:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bezirk_Bialystok&amp;diff=78728&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Malabon: /* Auf dem Weg zur vollständigen Eingliederung */ + Link</title>
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		<updated>2025-01-09T20:17:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Auf dem Weg zur vollständigen Eingliederung: &lt;/span&gt; + Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Okreg bialystok 1942.png|mini|hochkant=1.4|Bezirk Bialystok]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bezirk Bialystok&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine Verwaltungseinheit während der [[Deutsche Besetzung Polens 1939–1945|deutschen Besetzung  Polens]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]. Er lag südöstlich [[Ostpreußen]]s, im Nordosten des heutigen Polen und zu einem kleineren Teil im angrenzenden [[Geschichte von Belarus#Zweiter Weltkrieg|Weißrussland]]. Das Gebiet lag östlich der sogenannten deutsch-sowjetischen Interessengrenze. Knapp vier Wochen nach Unterzeichnung des [[Deutsch-sowjetischer Nichtangriffspakt|Deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakts]] wurde es nach der [[Sowjetische Besetzung Ostpolens|Sowjetischen Besetzung Ostpolens]] im September 1939 in die [[Weißrussische Sozialistische Sowjetrepublik]] eingegliedert. Nach dem Beginn des [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Deutsch-Sowjetischen Krieges]] im Juni 1941 wurde dieser nunmehr westliche Teil Weißrusslands, der bis 1939 zum polnischen Staat gehört hatte, [[CdZ-Gebiet]]. Dieses Gebiet stand als Bezirk Bialystok von 1941 bis 1944/45 unter deutscher Herrschaft, jedoch ohne förmlich in das Deutsche Reich eingegliedert zu werden. Im Gegensatz zu den anderen Gebieten östlich der deutsch-sowjetischen Interessengrenze, die die Sowjetunion während des Zweiten Weltkriegs annektiert hatte, kam der Großteil des Gebietes 1945 an Polen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nach dem deutschen [[Überfall auf die Sowjetunion]] ordnete der erste &amp;#039;&amp;#039;Erlass über die Einführung der Zivilverwaltung in den neu besetzten Ostgebieten&amp;#039;&amp;#039; vom 17. Juli 1941 die Übernahme der Zivilverwaltung im Bezirk Bialystok an. Dessen Grenze verlief von der Südostspitze Ostpreußens (&amp;#039;&amp;#039;[[Suwalki-Zipfel]]&amp;#039;&amp;#039;) den Njemen entlang bis [[Masty|Mosty]] (ausschließlich [[Hrodna|Grodno]]), einschließlich [[Waukawysk|Wolkowysk]] und [[Pruschany]] bis zum [[Bug (Fluss)|Bug]] westlich [[Brest (Belarus)|Brest]] und von dort entlang der bisherigen Grenzen zum [[Generalgouvernement]] und zu [[Ostpreußen]]. Die Übergabe des Bezirks Bialystok erfolgte am 1. August 1941; gleichzeitig schied er aus dem Operationsgebiet des [[Heer (Wehrmacht)|Heeres]] aus, und Teile ostwärts der bisherigen Grenze zur Sowjetunion wurden als neuer [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]] [[Troszyn (Powiat Ostrołęcki)|Troszyn]] dem [[Landkreis Scharfenwiese]] angegliedert. Damit erhielt die Stadt [[Ostrołęka|Scharfenwiese]] nunmehr etwas mehr „Hinterland“ in östlicher Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sitz der Verwaltung des Bezirkes Bialystok war die Stadt [[Białystok]]. Zunächst zum Zivilkommissar und dann zum [[Chef der Zivilverwaltung]] in Białystok wurde der ostpreußische Oberpräsident und Gauleiter [[Erich Koch]] aus [[Königsberg (Preußen)]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. November 1941 trat die Stadt Grodno nebst Umfeld vom [[Reichskommissariat Ostland]] zum Bezirk Bialystok. Zum 20. Oktober 1943 wurde die Südgrenze des [[Landkreis Sudauen|Landkreises Sudauen]] in der Provinz Ostpreußen zum Bezirk Bialystok begradigt und auf die Nordseite des [[Augustów-Kanal]]s zurückverlegt. Im Juli/August 1944 wurde der Bezirk Bialystok bis zur [[Narew]]-[[Biebrza]]-Linie von Osten her durch Truppen der Roten Armee besetzt. Die Behörde des Chefs der Zivilverwaltung wurde nach [[Bartoszyce|Bartenstein]] verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1945 besetzte die [[Rote Armee]] die letzten Teile des Bezirks Bialystok, d. h. den Restteil der Landkreise [[Łomża|Lomscha]] und [[Grajewo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltungsgliederung ==&lt;br /&gt;
Der ca. 31.000 km² große Bezirk Bialystok umfasste zunächst den Stadtkreis Białystok und die Landkreise [[Augustów|Augustowo]], [[Białystok]], [[Bielsk Podlaski|Bielsk]], [[Grajewo]], [[Łomża|Lomscha]], [[Pruschany|Pruzana]], [[Sokółka|Sokolka]] und [[Waukawysk|Wolkowysk]]. Am 1. September 1941 wurde u. a. das Gebiet um [[Hrodna|Grodno]] in das [[Reichskommissariat Ostland]] integriert. Der Erlass über die &amp;#039;&amp;#039;Abgrenzung des Bezirkes Bialystok&amp;#039;&amp;#039; vom 18. September 1941 trennte das Gebiet um [[Hrodna|Grodno]] vom Reichskommissariat Ostland ab und gliederte es am 1. November 1941 in den Bezirk Bialystok ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach trat eine Neugliederung der Kreise in Kraft. Der Landkreis [[Augustów|Augustowo]] wurde auf die Landkreise [[Grajewo]] und [[Hrodna|Grodno]] aufgeteilt, der Landkreis [[Pruschany|Pruzana]] wurde mit dem Landkreis [[Bielsk Podlaski|Bielsk]] vereinigt. Am 20. Oktober 1943 wurde die Grenze zum ostpreußischen [[Landkreis Sudauen]], Regierungsbezirk Gumbinnen, zugunsten des Bezirkes Bialystok begradigt. Weitere Gebietsveränderungen fanden bis Kriegsende nicht mehr statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amtschef ==&lt;br /&gt;
* [[Waldemar Magunia]] (Juni 1941 bis Januar 1942)&lt;br /&gt;
* [[Fritz Brix]] (Januar 1942–1945)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=iXlykWtA4DAC&amp;amp;pg=PA153&amp;amp;lpg=PA153&amp;amp;dq=friedrich+brix+bialystok&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=MmWaJEoP1j&amp;amp;sig=eYql-MocIs2WPYZm7eH8b2-YPxc&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=-fHUUvPaHYfBswb88YGQDQ&amp;amp;ved=0CEQQ6AEwAw#v=onepage&amp;amp;q=friedrich%20brix%20bialystok&amp;amp;f=false Die Herstellung der Wahrheit – Strafverfahren gegen ehemalige Angehörige der Sicherheitspolizei für den Bezirk Bialystok]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Der Bezirk Bialystok hatte zu Beginn 1.382.000 Einwohner. Hiervon waren 830.000 polnischer, 300.000 weißruthenischer (weißrussischer), 200.000 ukrainischer, 50.000 jüdischer und 2.000 deutscher Herkunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auf dem Weg zur vollständigen Eingliederung ==&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 1942 galt als alleiniges gesetzliches Zahlungsmittel die [[Reichsmark]]. Zum 1. April 1942 wurde das deutsche Post- und Fernmelderecht eingeführt. Der Bezirk Bialystok gehörte nun zur Reichspostdirektion Gumbinnen. Ab 1. August 1942 galt das ostpreußische Kennzeichen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I C&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; für Kraftfahrzeuge. Seit dem 1. November 1942 galt im gesamten Bezirk das deutsche bürgerliche, Straf- und Strafverfahrensrecht. Dementsprechend wurden Amtsgerichte in [[Białystok]] und [[Hrodna|Grodno]] unter dem [[Landgericht Bialystock]] gebildet, das dem Oberlandesgericht [[Königsberg (Preußen)|Königsberg (Pr)]] nachgeordnet war, sowie zusätzlich das [[Sondergericht]] Bialystok. Zum 1. Dezember 1942 wurde der allgemeine (Reichs-)Postdienst übernommen. Ostpreußen und der Bezirk Bialystok erhielten später gemeinsam die [[Postleitzahl]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5 b&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Am 1. Mai 1943 wurde für die nicht reichsdeutschen Bewohner des Bezirks Bialystok eine zweijährige Dienstleistungspflicht eingeführt, unter der Zuständigkeit der Arbeitsämter. Zuletzt wurden ab 1. November 1943 auch die Vorschriften über die [[Hitler-Jugend]] (HJ) noch eingeführt, unter der Leitung des Führers des Gebietes Ostpreußen der HJ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsnamen ==&lt;br /&gt;
Wesentliche Umbenennungen außer lautlichen Angleichungen wie zum Beispiel [[Łomża|Łomża/Lomscha]] sind nicht mehr durchgeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kreise im Bezirk Bialystok 1944 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bezirk Bialystok.jpg|mini|Karte des Bezirks Bialystok (hier als Süd-Ostpreußen bezeichnet), gedruckt im Juli 1944]]&lt;br /&gt;
=== Stadtkreis ===&lt;br /&gt;
#[[Białystok]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landkreise ===&lt;br /&gt;
#[[Białystok]]&lt;br /&gt;
#[[Bielsk Podlaski|Bielsk]]&lt;br /&gt;
#[[Grajewo]]&lt;br /&gt;
#[[Grodno]]&lt;br /&gt;
#[[Łomża|Lomscha]]&lt;br /&gt;
#[[Sokółka|Sokolka]]&lt;br /&gt;
#[[Waukawysk|Wolkowysk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Marcin Markiewicz|Herausgeber=[[Instytut Pamięci Narodowej]]|Titel=Biuletyn Instytutu Pamięci Narodowej|Nummer=12-1/2003-2004|Kapitel=Represje hitlerowskie wobec wsi białostockiej|Seiten=65-68|ISSN=1641-9561|Online=http://www.ipn.gov.pl/download.php?s=1&amp;amp;id=3922 |Sprache=pl}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=129831-8|VIAF=165057748}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Besetzung Polens 1939–1945 (Verwaltungsgliederung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Besetzung Weißrusslands 1941–1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte von Białystok]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Malabon</name></author>
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