<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bezd%C4%9Bdovice</id>
	<title>Bezdědovice - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bezd%C4%9Bdovice"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bezd%C4%9Bdovice&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T05:41:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bezd%C4%9Bdovice&amp;diff=2879219&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Giorgio Michele: /* Kultur und Sehenswürdigkeiten */ link</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bezd%C4%9Bdovice&amp;diff=2879219&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-01-28T18:31:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kultur und Sehenswürdigkeiten: &lt;/span&gt; link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Bezdědovice&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Bezdědovice znak.jpg|111px|Wappen von Bezdědovice]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Jihočeský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          =&lt;br /&gt;
| Okres              = Strakonice&lt;br /&gt;
| Fläche             = 582&lt;br /&gt;
| Höhe               = 448&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 598895&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 388 01&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = C&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Blatná]] – [[Bělčice]]&lt;br /&gt;
| Schienen           = [[Bahnstrecke Březnice–Strakonice|Březnice–Strakonice]]&lt;br /&gt;
| Flughafen          = [[Flughafen České Budějovice]]&lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 3&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Jiří Bláha&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2018&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Bezdědovice 109&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 388 01 Blatná&lt;br /&gt;
| Website            = www.bezdedovice.cz&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49/26/40/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 13/52/51/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Paštiky (CZE) - church.jpg|mini|Kirche Johannes des Täufers in Paštiky]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pasticka lipa (1).jpg|mini|Paschtiker Linde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bezdědovice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈbɛzɟɛdɔvɪt͡sɛ}}] (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Besdiedowitz&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde in [[Tschechien]]. Sie liegt zwei Kilometer nördlich von [[Blatná]] in Südböhmen und gehört zum [[Okres Strakonice]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Bezdědovice befindet sich am linken Ufer des Baches Závišínský potok im Hügelland Blatenská pahorkatina. Im Norden erheben sich die Březová hora (495&amp;amp;nbsp;m) und die Dubiny (529&amp;amp;nbsp;m), südlich die Vinice (472&amp;amp;nbsp;m), im Südwesten die Škalí (473&amp;amp;nbsp;m) sowie nordwestlich die Hora (522&amp;amp;nbsp;m) und der U Nivy (534&amp;amp;nbsp;m). Westlich des Dorfes führen die Staatsstraße II/173 zwischen Blatná und [[Bělčice]] sowie die [[Bahnstrecke Březnice–Strakonice]] durch das Tal des Závišínský potok.&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Bezdědovice besteht aus den Ortsteilen Bezdědovice (&amp;#039;&amp;#039;Besdiedowitz&amp;#039;&amp;#039;), [[Dobšice (Bezdědovice)|Dobšice]] (&amp;#039;&amp;#039;Dobschitz&amp;#039;&amp;#039;) und [[Paštiky]] (&amp;#039;&amp;#039;Paschtik&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind Lopatárna, [[Hutě (Bělčice)|Hutě]], [[Závišín (Bělčice)|Závišín]] und [[Dobšice (Bezdědovice)|Dobšice]] im Norden, Nový Dvůr, [[Chobot]] und Újezd u Skaličan im Nordosten, Vahlovice, Dvořetice und [[Paštiky]] im Osten, Skaličany, [[Buzice]] und Buzický Dvůr im Südosten, [[Blatná]] im Süden, Pod Škalí, Řečice, Podtchořovický Mlýn und [[Tchořovice]] im Südwesten, [[Chlum u Blatné|Chlum]] im Westen sowie [[Kocelovice]], Nový Dvůr, Paračov und [[Hornosín]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Archäologische Funde belegen eine frühzeitliche Besiedlung der Gegend. In den Hügeln linksseitig des Závišínský potok wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch den Lehrer Josef Siblík aus Blatná [[Brandgrab|Brandgräber]] mit verschiedenen Beigaben aus der späten [[Hallstattzeit]] aufgefunden. An der Březová hora sowie in der Flur &amp;#039;&amp;#039;V chlumských obcinách&amp;#039;&amp;#039; nördlich von Bezdědovice befinden sich aus Steinen und Lehm errichtete Gruppen von [[Hügelgrab|Hügelgräbern]] der frühen [[Latènezeit]]. Im 1. Jahrhundert v. Chr. befand sich in der Flur &amp;#039;&amp;#039;V chlumských obcinách&amp;#039;&amp;#039; eine keltische Siedlung, von der Siblík die Reste von acht Hütten, die zugleich zum Wohnen und als Werkstätten für Eisenwaren, Schmuck und Wirtelsteine genutzt wurden, freilegte. Es wird angenommen, dass bereits die Kelten im Závišínský potok nach Gold seiften. Untersuchungen der zahlreichen Raithalden im Tal zwischen Závišín und Bezdědovice ergaben, dass diese wahrscheinlich nicht aus dem Mittelalter stammen, sondern älter sind. Nach dem Beginn der Zeitrechnung verdrängten germanische Siedler die Kelten. Nachweis für eine Besiedlung der Gegend zu jener Zeit ist eine 1925 auf einem Feld gefundene römische Münze, die der Regentschaft Kaiser [[Konstantin II. (Rom)|Konstantin II.]] oder seines Sohnes [[Constans]] zwischen 337 und 350 zuzuordnen ist. Im 8. und 9. Jahrhundert besiedelten Slawen die Gegend, aus dieser stammen kleine Gruppen von Hügelgräbern am Hliniční vrch und in den Wäldern U bílých kamenů und Na Staré mýti.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste schriftliche Erwähnung der Goldseifnersiedlung erfolgte 1186, als Herzog [[Vladislav Heinrich]] Bezdědovice zusammen mit sechs anderen Dörfern dem [[Kloster Kladruby]] schenkte. Weitere Erwähnungen des Dorfes fehlen auf lange Zeit; wann Bezdědovice zur Herrschaft Blatná gelangte, ist deshalb unbekannt. Im Jahre 1558 wurde &amp;#039;&amp;#039;Bezdiedowicze&amp;#039;&amp;#039; schließlich als Teil der Herrschaft Blatná aufgeführt. Die Mühle entstand 1608. Im Jahre 1624 wurde das Dorf durch kaiserliche Truppen niedergebrannt. In der [[berní rula]] von 1654 sind für Bezdědovice lediglich der Bauer und Besitzer einer einrädrigen Mühle und Brettsäge Šimon Mlynář sowie ein weiterer Bauer Vít Fijala aufgeführt. Im 17. Jahrhundert ließ die Herrschaft eine Schäferei und eine Ziegelei errichten. Um 1700 bestand Bezdědovice aus zwei Chaluppen, die der Heger und der Ziegelmacher bewohnten. Im Jahre 1709 erwarb Josef Graf [[Serényi von Kis-Serény]] die Herrschaft Blatná. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts ließ die Herrschaft einen Vorwerkshof anlegen. Im Jahre 1785 standen in Bezdědovice drei Chaluppen, die Ziegelei, der Hof mit der Schäferei sowie eine Mühle. 1798 erwarben die Freiherren Hildprandt von und zu Ottenhausen die Herrschaft Blatná. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wuchs das Dorf stark an. Im Jahre 1837 bestand &amp;#039;&amp;#039;Bezdědowitz&amp;#039;&amp;#039; aus 39 Häusern mit 293 Einwohnern. Im Ort gab es einen Meierhof, eine Schäferei und eine Mühle. Pfarrort war [[Blatná|Blatna]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Gottfried Sommer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Königreich Böhmen. Statistisch-topographisch dargestellt.&amp;#039;&amp;#039; Band 8: &amp;#039;&amp;#039;Prachiner Kreis.&amp;#039;&amp;#039; Calve, Prag 1840, [https://reader.digitale-sammlungen.de//de/fs1/object/display/bsb10011368_00151.html S. 97.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb &amp;#039;&amp;#039;Bezdědowitz&amp;#039;&amp;#039; immer der Herrschaft Blatná untertänig und unterstand dem Richter im Paschtik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der [[Grundherrschaft|Patrimonialherrschaften]] bildete &amp;#039;&amp;#039;Bezdědovice&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;Bezdědowitz&amp;#039;&amp;#039; ab 1850 einen Ortsteil der Gemeinde Paštiky in der Bezirkshauptmannschaft und dem Gerichtsbezirk Blatná. Zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Dorf zeitweilig als &amp;#039;&amp;#039;Bezděkovice&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Im Jahre 1890 bestand &amp;#039;&amp;#039;Bezděkovice&amp;#039;&amp;#039; aus 57 Häusern, in denen 368 Personen lebten. 1899 nahm die Bahnstrecke Březnice–Strakonice, noch ohne Halt in &amp;#039;&amp;#039;Bezděkovice&amp;#039;&amp;#039;, den Betrieb auf. Die Eisenbahnverbindung begünstigte um Blatná den Betrieb zahlreicher Steinbrüche und ein Großteil der Männer des Dorfes arbeitete als Steinmetze im nahe gelegenen Bruch Dubinská skála, andere in den Brüchen bei Blatná, Paštiky und [[Hudčice]]. 1921 nahm der Müller František Scheinherr bei der Mühle ein modernes Dampfsägewerk mit 15 Beschäftigten in Betrieb. In den Jahren 1924 bis 1926 arbeiteten acht Steinmetze aus Bezdědovice, die in der Heimat ihre Arbeit verloren hatten, in Frankreich. 1933 wurde an der Mühle für einen einjährigen Probetrieb die Bahnstation Bezdědovice eingerichtet. Die Freiwillige Feuerwehr gründete sich 1936. Zum Ende des Zweiten Weltkrieges wurden in Bezdědovice im Frühjahr 1945 40 Flüchtlinge aus Ostpreußen im örtlichen Tanzsaal untergebracht. Nach Kriegsende wurde die Bahnstation offiziell eröffnet und eine Wartehalle errichtet. Im Jahre 1948 wurde die aus den Ortsteilen Bezdědovice, Dobšice und Paštiky bestehende Gemeinde Paštiky in Bezdědovice umbenannt&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zakonyprolidi.cz/cs/1949-22 Předpis č. 22/1949 Sb. &amp;#039;&amp;#039;Vyhláška ministerstva vnitra o změnách úředních názvů míst v roce 1948&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1955 wurde der seit dem Ersten Weltkrieg angedachte Bau einer Brücke über den Závišínský potok, über deren Standort unter den Einwohnern lange Zeit Uneinigkeit herrschte, realisiert. Im Zuge der Aufhebung des Okres Blatná wurde die Gemeinde Bezdědovice 1960 dem Okres Strakonice zugeordnet. Am 1. Jänner 1974 erfolgte die Eingemeindung nach Blatná. 1988 lebten in Bezdědovice 274 Menschen. Bezdědovice, Dobšice und Paštiky lösten sich am 24. November 1990 wieder von Blatná los und bildeten die Gemeinde Bezdědovice. Nach Starkregenfällen brach in der Nacht vom 12. zum 13. August 2002 bei [[Bělčice]] der Damm des Teiches Velký bělčický rybník; das Hochwasser des Závišínský potok hinterließ in Bezdědovice schwere Schäden am 15 Häusern, 18 Gärten und dem Wasserwerk der Stadt Blatná. Die Gesamtschadenshöhe wurde auf 10 Mio. Kronen geschätzt, davon entfielen 2 Mio. Kronen auf kommunales Eigentum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Barocke [[St. Johannes der Täufer (Paštiky)|Kirche Johannes des Täufers]] in Paštiky, sie entstand zwischen 1747 und 1753 nach Plänen von [[Kilian Ignaz Dientzenhofer]] anstelle eines mittelalterlichen Vorgängerbaus. Die Fresken schuf Johann Wenzel Spitzer, die reich verzierte barocke Innenausstattung stammt von Ferdinand Ublaker.&lt;br /&gt;
* Friedhof Paštiky, er befindet sich um die Kirche. Das an der Ostseite gelegene Eingangstor ist mit steinernen Schädeln verziert. Die Friedhofskapelle mit darunterliegender Krypta entstand ebenfalls nach einem Entwurf Dientzenhofers. Im Jahre 1846 ließ die Familie Hildprandt von und zu Ottenhausen die Friedhofskapelle zu ihrer Familiengrablege umgestalten.&lt;br /&gt;
* Paschtiker Linde, Baumdenkmal&lt;br /&gt;
* Kapelle des hl. Adalbert in Bezdědovice, geweiht 1898&lt;br /&gt;
* Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges auf dem Dorfplatz von Bezdědovice&lt;br /&gt;
* Kapelle in Dobšice&lt;br /&gt;
* Raithalden von Goldseifen am Závišínský potok&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bezdedovice.cz/historie.php Geschichte von Bezdědovice]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Strakonice}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Bezdědovice}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bezdedovice}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezdědovice| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1186]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Giorgio Michele</name></author>
	</entry>
</feed>