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	<title>Beyoğlu - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Beyo%C4%9Flu&amp;diff=314435&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hajo-Muc: /* Einleitung */ + Redundanz</title>
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		<updated>2025-12-10T19:16:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; + Redundanz&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Redundanztext&lt;br /&gt;
|3=Pera&lt;br /&gt;
|4=Galata (Istanbul)&lt;br /&gt;
|5=Beyoğlu|2=Dezember 2025|1=[[Benutzer:Hajo-Muc|Hajo-Muc]] ([[Benutzer Diskussion:Hajo-Muc|Diskussion]]) 20:16, 10. Dez. 2025 (CET)}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Türkei&lt;br /&gt;
|Name               = Beyoğlu&lt;br /&gt;
|Wappen             = Beyoğlu logo.svg&lt;br /&gt;
|Karte              = Istanbul location Beyoğlu.svg&lt;br /&gt;
|Bild               = Istiklal Avenue in Istanbul - Turkey.jpg&lt;br /&gt;
|Breitengrad        = 41/02/13/N&lt;br /&gt;
|Längengrad         = 28/58/39/E&lt;br /&gt;
|Provinz            = İstanbul&lt;br /&gt;
|Landkreis          = &lt;br /&gt;
|Höhe               = 58&lt;br /&gt;
|Gliederung         = 45 [[Mahalla (Stadtviertel)|Mahalle]]&lt;br /&gt;
|FlächeLk           = 8.96&lt;br /&gt;
|EinwohnerLk        = 226396&lt;br /&gt;
|EinwohnerLkStand   = 2020&lt;br /&gt;
|EinwohnerLkQuelle  = [https://www.nufusune.com/beyoglu-ilce-nufusu-istanbul Beyoğlu Nüfusu, İstanbul], abgerufen am 16. Juni 2021&lt;br /&gt;
|FlächeOrt          = 8.96&lt;br /&gt;
|EinwohnerOrt       = 226396&lt;br /&gt;
|EinwohnerOrtStand  = 2020&lt;br /&gt;
|EinwohnerOrtQuelle = [https://www.nufusune.com/beyoglu-ilce-nufusu-istanbul Beyoğlu Nüfusu, İstanbul], abgerufen am 16. Juni 2021&lt;br /&gt;
|Bürgermeister      = İnan Güney&lt;br /&gt;
|BürgermeisterStand = 2021&lt;br /&gt;
|Partei             = CHP&lt;br /&gt;
|AnschriftStraße    = Şahkulu Mah.&amp;lt;br /&amp;gt;Meşrutiyet Cad. No:121&lt;br /&gt;
|AnschriftOrt       = 34420 Beyoğlu / İSTANBUL&lt;br /&gt;
|Website            = www.beyoglu.bel.tr&lt;br /&gt;
|Kaymakam           = Abdullah Atakan Atasoy&lt;br /&gt;
|WebsiteKaymakam    = www.beyoglu.gov.tr/kaymakamimiz-abdullah-atakan-atasoy&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beyoğlu&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtbezirk von [[Istanbul]] in dessen [[Europa|europäischem]] Teil. Er ist zwischen [[Goldenes Horn (Türkei)|Goldenem Horn]] und dem [[Bosporus]] gelegen. Politisch ist der Stadtbezirk als Mitgliedsgemeinde ([[Belediye]]) der 1984 gebildeten Großstadtgemeinde ([[Büyükşehir Belediyesi]]) Istanbul organisiert und bildet seit der Gebietsreform 2013/2014 in der staatlichen Verwaltung einen räumlich mit dem Gemeindegebiet identischen Unterbezirk ([[İlçe]]) der [[Türkei|türkischen]] [[Istanbul (Provinz)|Provinz Istanbul]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Im Westen grenzt Beyoğlu an [[Eyüpsultan]], im Nordosten an [[Kağıthane]] und [[Şişli]], die nach 1950 als eigenständige Kreise ausgegliedert wurden. Der Bosporus bildet im Osten die natürliche Grenze. Der Stadtbezirk ist der drittkleinste und belegt in der Rangliste der Bevölkerung seit vier Jahren den 33. Platz (von 39).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltung ==&lt;br /&gt;
Der Kreis wurde 1926 und damit erst nach Gründung der Türkischen Republik gebildet. Nach dem Jahre 1950&amp;lt;!-- wann genau? --&amp;gt; wurden sämtliche Dörfer eingegliedert und der Kreis bestand nur noch aus der &amp;#039;&amp;#039;Belediye&amp;#039;&amp;#039; (Stadtgemeinde) und Kreisstadt Beyoğlu.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.resmigazete.gov.tr/arsiv/404t.pdf Gesetz Nr. 877, erschienen am 26. Juni 1926 im Amtsblatt 404; PDF-Datei in türkischer Fassung, Seite 2]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtgliederung ==&lt;br /&gt;
Beyoğlu gliedert sich in 45 administrative Stadtteile ([[Machalla|Mahalle]]): Arapcami, Asmalımescit, Bedrettin, [[Bereketzade]], Bostan, Bülbül, [[Camiikebir]], [[Cihangir (Istanbul)|Cihangir]], Çatmamescit, [[Çukur (Istanbul)|Çukur]], [[Emekyemez]], Evliya Çelebi, [[Fetihtepe]], [[Firuzağa]], Gümüşsuyu, Hacıahmet, Hacımimi, [[Halıcıoğlu]], Hüseyinağa, İstiklal, Kadı Mehmet Efendi, Kalyoncukulluğu, Kamerhatun, [[Kaptanpaşa]], Katip Mustafa Çelebi, [[Keçecipiri]], Kemankeş, Kılıçalipaşa, Kocatepe, Kulaksız, Kuloğlu, Küçükpiyale, Müeyyetzade, Ömeravni, Örnektepe, Piripaşa, Piyalepaşa, Pürtelaş Hasan Efendi, Sururi Mehmet Efendi, Sütlüce, Şahkulu, Şehitmuhtar, Tomtom, Yahya Kâhya Yenişehir.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://beyoglu.bel.tr/beyoglu/beyoglu/mahalleler/ Mahalleler – Mahalle mit Links zu Übersichtskarten]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2020 lebten durchschnittlich 5.031 Menschen in jedem Mahalle, 21.830 Einw. im bevölkerungsreichsten (&amp;#039;&amp;#039;Piyalepaşa Mah.&amp;#039;&amp;#039;), dicht gefolgt von &amp;#039;&amp;#039;Kaptanpaşa&amp;#039;&amp;#039; (19.279 Einw.).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nufusune.com/beyoglu-ilce-nufusu-istanbul Mahallelere göre İstanbul Beyoğlu nüfusu – Die Mahalle mit ihren Einwohnerzahlen], abgerufen am 30. Juni 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als informelle, topographische Stadtteilsregionen ([[Semt]]) sind bekannt: Ayaspaşa, Azapkapı, Çıksalın, [[Çukurcuma]], Dolapdere, Fındıklı, Galatasaray, Hacıhüsrev, [[Hasköy (Istanbul)|Hasköy]], Kabataş, [[Karaköy (Istanbul)|Karaköy]] (das historische [[Galata (Istanbul)|Galata]]), [[Kasımpaşa (Beyoğlu)|Kasımpaşa]], Kuledibi, [[Şişhane]], Taksim, Talimhane, Tarlabaşı, Tepebaşı, Tophane, [[Tünel]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.turkeypostcode.com/search/?keyword=beyoglu&amp;amp;province=Istanbul Postakodu-Tabelle] Türk Posta Kodları Rehberi&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Matrakçı Nasuh - İstanbul (cropped-Galata).jpg|mini|links|290px|Karte von Pera im [[16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert]]]]&lt;br /&gt;
Das Gebiet des heutigen Stadtteils Beyoğlu, am nördlichen Ufer des Goldenen Horns am Bosporus, wird seit Jahrtausenden bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beyoğlu wurde zunächst unter seinem griechischen Namen [[Pera]] bekannt. Es war bereits im 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert ein Vorort von [[Byzantinisches Reich|Byzanz]]. Das griechische Wort &amp;#039;&amp;#039;Pera&amp;#039;&amp;#039; bedeutet &amp;#039;&amp;#039;gegenüber&amp;#039;&amp;#039; (von Konstantinopel). Im [[13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert]] wurde dort eine [[Genueser Kolonien|genuesische Handelskolonie]] gegründet. Im [[14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert]] wurde der Stadtteil umfriedet. Als letzte Spur des Festungswalls ist der [[Galataturm]] erhalten. Galata (türkisch: &amp;#039;&amp;#039;Karaköy&amp;#039;&amp;#039;) ist jener Teil Peras, der sich vom Ufer des Goldenen Horns und des Bosporus bis zu der Anhöhe erstreckt, auf welcher sich der Turm erhebt. Der Name Galata ist möglicherweise vom griechischen Wort [[Galactose|Gálaktos]] abgeleitet, das so viel wie „aus der Milch“ bedeutet. Die [[Italiener]], die auf der dem alten Konstantinopel gegenüber liegenden Seite des Goldenen Horns ihr Territorium hatten, glaubten, dass sich der Name aus Calata, zu deutsch: „die Abdachung“, herleite. Dies entspräche der Topographie, da die Festung der Kolonie der Genueser auf einer Anhöhe lag, die nach unten zum Meer abfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pera wurde ein wichtiger Knotenpunkt der europäischen – vor allem [[Republik Genua|genuesischen]] und [[Republik Venedig|venezianischen]] – Händler. Nach dem [[Vierter Kreuzzug|vierten Kreuzzug]] 1204, der unter dem Einfluss des [[Doge von Venedig|venezianischen Dogen]] [[Enrico Dandolo]] durchgeführt wurde, und während des [[Lateinisches Kaiserreich|lateinischen Kaiserreichs]] von Konstantinopel (1204–1261) nahm die Zahl der Venezianer in Pera stark zu. Die Dominikanerkirche St. Paul (1233), heute bekannt als &amp;#039;&amp;#039;[[Arap Camii]]&amp;#039;&amp;#039; (Arabische Moschee), stammt aus dieser Zeit. Nach Rückeroberung Konstantinopels durch die Byzantiner 1273 wurde Pera vom byzantinischen Kaiser [[Michael VIII.]] der Republik Genua überlassen. Es entwickelte sich unter einem genuesischen [[Podestà]] zu einer blühenden Handelskolonie. Der Genueser-Palast ([[Italienische Sprache|italienisch]] &amp;#039;&amp;#039;Palazzo del Comune&amp;#039;&amp;#039;) wurde 1316 von Montano de Marinis, dem Podestà von Pera, erbaut. Seine Überreste stehen heute noch zusammen mit jenen angrenzender genuesischer Gebäuden von 1300 in der [[Bankalar Caddesi]] in Galata. 1348 bauten die Genueser den berühmten Galataturm, eines der bekanntesten Wahrzeichen Istanbuls. Pera blieb bis zur [[Belagerung von Konstantinopel (1453)|Belagerung und Eroberung Konstantinopels]] durch die [[Osmanisches Reich|Osmanen]] 1453 unter Kontrolle der genuesischen Kolonie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der byzantinischen Periode waren die Genueser unter ihrem Podestà traditionelle Verbündete der Byzantiner. Bei der osmanischen Belagerung Konstantinopels verteidigten sie gemeinsam mit den Byzantinern die Stadt. Der osmanische Sultan [[Mehmed II.]] erlaubte den Genuesern, die in die [[Ägäisches Meer|Ägäis]] zu ihren Kolonien Lesbos und Chios geflohen waren, wieder zurück nach Konstantinopel zu kommen. In der Folgezeit wurde Pera das Wohnviertel der europäischen Kaufleute und Diplomaten. Die Republik Venedig ging mit dem Osmanischen Reich politische und wirtschaftliche Beziehungen ein; ein venezianischer [[Bailò]] wurde Peras politischer und wirtschaftlicher Botschafter und übernahm so die Rolle der genuesischen Podestà während der byzantinischen Periode. Die Venezianer schickten [[Gentile Bellini]] nach Konstantinopel, der das berühmte Porträt von Sultan Mehmed II. schuf, welches sich heute in der [[National Portrait Gallery (London)|National Portrait Gallery]] in [[London]] befindet. Den Venezianern wurde von Sultan [[Bayezid II.]] vorgeschlagen, [[Leonardo da Vinci]] Skizzen und Zeichnungen für einen Brückenbau über das Goldene Horn anfertigen zu lassen, die Leonardo 1502 mit der [[Galatabrücke]] verwirklichte. Die Skizzen und Zeichnungen befinden sich heute im Nationalmuseum der Wissenschaft und Technik (italienisch &amp;#039;&amp;#039;Museo Nazionale della Scienza e della Tecnologia&amp;#039;&amp;#039;) in [[Mailand]]. Der Bailo-Sitz des venezianischen Palastes beherbergte bis 1923 die italienische Botschaft und heute das italienische Konsulat. Der türkische Name Beyoğlu leitet sich vom Palast des Bailo ab, der ein markantes Bauwerk des Viertels darstellte. Der Name &amp;#039;&amp;#039;[[Bey (Titel)|Bey]] Oğlu&amp;#039;&amp;#039; bedeutet „Sohn des Herrn“. Der türkische Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;Venedik Beyleri&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;die Herren von Venedig&amp;#039;&amp;#039; (das venezianische Patriziat), war der diplomatische Terminus für die [[Republik Venedig]]. Mit &amp;#039;&amp;#039;beyoğlu&amp;#039;&amp;#039; war Lodovico Gritti gemeint, der während der Regierungszeit von Sultan [[Süleyman I.]] der venezianische Bailo in Pera war. Luigis Wohngebäude befand sich in der Nähe des heutigen [[Taksim-Platz]]es. Auch wenn das Osmanische Reich und die Republik Venedig schon öfters Kriege und Schlachten geführt hatten, pflegten sie intensive Beziehungen zueinander. Die Venezianer waren schon vor der [[Zweite Wiener Türkenbelagerung|Schlacht vor Wien]] 1683 die ersten Europäer, die den Geschmack osmanischer Köstlichkeiten wie [[Kaffee]] probierten. Dies kann als Beginn der heutigen reichen Kaffeekultur in Venedig und später im gesamten [[Italien]] angesehen werden. Für die [[Levantiner]] genannte europäische Bevölkerung der Stadt entstanden in dem Viertel [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] Kirchen wie [[Basilika St. Antonius (Istanbul)|Sankt Antonius von Padua]], [[Kirche St. Peter und Paul (Istanbul)|Sankt Peter und Paul]] und [[Sankt Maria Draperis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Istanbul asv2021-11 img71 StAnthony of Padua Church.jpg|mini|Basilika St. Antonius]]&lt;br /&gt;
Während des 19. Jahrhunderts stieg die Zahl der europäischen Kaufleute und Diplomaten in Pera, wie es damals in Europa allgemein genannt wurde, noch einmal an. Besonders entlang der &amp;#039;&amp;#039;Grande Rue de Péra&amp;#039;&amp;#039; (heute [[İstiklal Caddesi]]) entstanden Botschaften, luxuriöse Hotels, Restaurants und Cafés. Verglichen mit den türkisch-islamisch geprägten Stadtteilen der Altstadt war Beyoğlu sehr europäisch geprägt: So war es der erste Stadtteil, in dem es Telefonanschlüsse, Elektrizität, eine Gemeindeverwaltung im europäischen Sinne, eine Straßenbahn und mit dem [[Tünel]] sogar eine Untergrundbahn gab. Diese wurde 1875 als zweite U-Bahn der Welt nach der [[London Underground]] eingeweiht, um Menschen vom Hafen von Galata mit dem nahe gelegenen Geschäfts- und Bankenviertel [[Karaköy (Istanbul)|Karaköy]] zu verbinden, wo u.&amp;amp;nbsp;a. die &amp;#039;&amp;#039;Bankalar Caddesi&amp;#039;&amp;#039;, die „Straße der Banken“ als Finanzzentrum des Osmanischen Reiches lag. In der Reformperiode des [[Tanzimat]] geriet das Osmanische Reich politisch, wirtschaftlich und kulturell stark unter europäischen Einfluss, was sich in der Entwicklung Beyoğlus widerspiegelt. Die reiche Auswahl an Theatern, Kinos, Patisserien und Cafés in Beyoğlu aus dieser Zeit hat sich zum Teil bis heute erhalten. Die Europäer gründeten ebenso wie die griechische und armenische Minderheit auch moderne Schulen, in denen bald auch die Söhne der osmanisch-türkischen Elite ausgebildet wurden und die bis heute zu den renommiertesten der Stadt zählen. In dieser Zeit begann auch die osmanische Elite stärker in Beyoğlu Fuß zu fassen, wo für sie zahlreiche prachtvolle Gebäude errichtet wurden, die traditionelle osmanische Stile mit neueren europäischen verbanden. Auch der 1843–1856 errichtete [[Dolmabahçe-Palast]], der bis zum Ende des Reiches als Residenz des Sultans diente, befindet sich in Beyoğlu. Nach dem Ende des Osmanischen Reiches und der Gründung der Türkischen Republik nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] begann in Beyoğlu ein allmählicher Niedergang. Mit der Vertreibung der [[Griechen|griechischen]] Minderheit – deren Geschäfte bis dahin eine wichtige Funktion in diesem Viertel eingenommen hatten und die aufgrund des [[Zypernkonflikt]]s immer mehr zum Hassobjekt geworden waren bis hin zum [[Pogrom von Istanbul]] 1955 – verstärkte sich dieser in den 1950er und 1960er Jahren. In den 1970er und 1980er Jahren kam es in der Istanbuler Innenstadt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen rechts- und linksgerichteten Gruppierungen, was zur Flucht der Mittelschicht in die neu erbauten Vorstädte wie [[Levent (Istanbul)|Levent]] oder [[Yeşilköy]] führte. In den [[Neoklassizismus (Bildende Kunst)|neoklassizistischen]] und [[Art nouveau|Art-nouveau]]-Wohngebäuden, die einst von der osmanischen Elite bewohnt worden waren, siedelten sich Einwanderer aus den ländlichen Gebieten [[Anatolien]]s an, was dem Viertel eine orientalischere und islamischere Atmosphäre verlieh. Seit Beginn des 21. Jahrhunderts ist Beyoğlu wiederum Schauplatz einer schnellen und oft brutalen [[Gentrifizierung]]. Die &amp;#039;&amp;#039;İstikal Caddesi&amp;#039;&amp;#039; ist heute wieder ein Hauptanziehungspunkt für Touristen und eine von internationalen Marken dominierte Einkaufsstraße, einstige [[Bohème]]-Viertel wie [[Cihangir (Istanbul)|Cihangir]] sind wieder angesagt und teuer. Während einige der Prachtbauten aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert aufwändig saniert wurden, wurden andere durch weitgehend gleichförmige neue Einkaufszentren ersetzt. Dabei kommt es immer wieder zu Konflikten zwischen neuen und alteingesessenen, reichen und ärmeren, liberalen und konservativen Bewohnern von Beyoğlu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2011 besteht ein Freundschaftsvertrag mit der deutschen Stadt [[Mannheim]]. 2023 wurde beschlossen, die Freundschaft in eine offizielle Städtepartnerschaft zu überführen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mannheim.de/de/nachrichten/gemeinsam-herausforderungen-bewaeltigen Gemeinsam Herausforderungen bewältigen], 8. Mai 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Volkszählungsergebnisse ===&lt;br /&gt;
Ergebnisse der Volkszählungen aus E-Books der Originaldokumente.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kutuphane.tuik.gov.tr Bücherei des Türkischen Statistikinstituts TÜIK], abrufbar nach Suchdateneingabe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Tabellenstile}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable mw-datatable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Jahr&lt;br /&gt;
! 1927 || 1935 || 1940 || 1945 || 1950 || 1955 || 1960 || 1965 || 1970 || 1975 || 1980 || 1985 || 1990 || 2000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;background:#EEE0CA&amp;quot; | Einwohner Kreis&lt;br /&gt;
| 294.025 || 235.051 || 247.252 || 257.091 || 279.238 || 208.158 || 216.425&lt;br /&gt;
| 218.985 || 225.850 || 230.532 || 223.360 || 245.999 || 229.000 || 231.900&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;background:#DCEECA&amp;quot; | Einwohner Stadt (Şehir){{0|000}}&lt;br /&gt;
| 286.970 || 230.000 || 246.042 || 253.588 || 277.807 || 208.158 || 216.425&lt;br /&gt;
| 218.985 || 225.850 || 230.532 || 223.360 || 245.999 || 229.000 || 231.900&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;background:#DCEECA&amp;quot; | Ländlicher Anteil (%)&lt;br /&gt;
| 2,75 || 2,15 || 0,49 || 1,36 || 0,51 || colspan=&amp;quot;9&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;kein ländlicher Anteil mehr&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortschreibungsergebnisse ===&lt;br /&gt;
Nachfolgende Tabelle zeigt die Bevölkerungsfortschreibung des Kreises/des Stadtbezirks Beyoğlu. Die Daten wurden durch Abfrage über das MEDAS-System des Türkischen Statistikinstituts [[TÜIK]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://biruni.tuik.gov.tr/medas/ Merkezi Dağıtım Sistem]&amp;lt;/ref&amp;gt; nach Auswahl des Jahres und der Region ermittelt.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable mw-datatable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Jahr&lt;br /&gt;
! 2007 || 2008 || 2009 || 2010 || 2011 || 2012 || 2013 || 2014 || 2015 || 2016 || 2017 || 2018 || 2019 || 2020&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;background:#EEE0CA&amp;quot; | Einwohner{{0|00000}}&lt;br /&gt;
| 247.256 || 245.064 || 244.516 || 248.084 || 248.206 || 246.152 || 245.219&lt;br /&gt;
| 241.520 || 242.250 || 238.762 || 236.606 || 230.526 || 233.323 || 226.396&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Rang || 23 || 25 || 25 || 27 || 27 || 28 || 28 || 29 || 29 || 32 || 33 || 33 || 33 || 33&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Beyoğlu ist das Zentrum des westlich geprägten Istanbul, was sich auch in den zahlreichen Gebäuden aus der Wende zum 20. Jahrhundert zeigt, die im [[Jugendstil]] oder dem des [[Historismus]] errichtet wurden, nachdem [[1870]] die meisten der bis dahin vorherrschenden Holzhäuser durch einen Großbrand vernichtet worden waren.&lt;br /&gt;
[[Datei:Istanbul Galatabrücke.JPG|mini|Blick auf die [[Galatabrücke]] und den Stadtteil Beyoğlu]]&lt;br /&gt;
Vom höchsten Punkt, dem Taksim-Platz im gleichnamigen Viertel Taksim, führt ein moderner Einkaufsboulevard mit Kaufhäusern und internationalen Geschäften, die [[İstiklâl Caddesi]], zum [[Tünel-Platz]] hinunter. Sie ist seit Anfang der [[1990er]] Jahre für den Autoverkehr gesperrt, wird aber seitdem wieder von einer historischen Straßenbahn befahren. In den Straßen um die İstiklâl Caddesi herum gibt es zahllose Fachgeschäfte, Restaurants, Imbisse, christliche Kirchen wie die [[Krim-Gedenkkirche]], einen Basar und das [[Tokatlıyan-Hotel]]. Im traditionsreichen [[Pera Palas|Pera Palace Hotel]] stiegen [[Agatha Christie]], [[Greta Garbo]], [[Mata Hari]], [[Sarah Bernhardt]] und [[Mustafa Kemal Atatürk]] ab. Auf halber Strecke zwischen Tünel- und Taksim-Platz befindet sich der [[Galatasaray-Platz]] mit der Istanbuler Eliteschule, dem [[Galatasaray-Gymnasium]]. In unmittelbarer Nähe befinden sich das [[Vereinigtes Königreich|britische]] Konsulat und das [[Goethe-Institut]]. In einer Seitenstraße, die vom Tünel-Platz abgeht, findet man die [[Deutsche Schule Istanbul]] (Alman Lisesi).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Beyoğlu lebten seit Beginn der genuesischen Handelskolonie traditionell die Europäer Istanbuls, ein beliebtes Wohnquartier für Europäer ist der [[Doğan Apartmanı|Doğan-Apartmanı]]-Komplex, in dem bereits vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] zahlreiche europäische Führungskräfte in Wirtschaft und Medien lebten. Das Viertel ist – neben Ortaköy – auch Zentrum des Nachtlebens mit Kneipen, Bars, Clubs und Diskotheken. Es gibt dort zu Anfang des 20. Jahrhunderts errichtete Geschäftspassagen, z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Markiz-Passage]]. Östlich der İstiklâl Caddesi befindet sich in einem ehemaligen Wohnhaus in der Dalgıç Çıkmazı [[Orhan Pamuk]]s „Museum der Unschuld“, eine fiktive Dokumentation des Lebens der Protagonisten des [[Das Museum der Unschuld|gleichnamigen Romans]] anhand von Alltagsgegenständen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das größte Gotteshaus der [[Türkische Juden|Juden in der Türkei]], die [[Neve-Schalom-Synagoge (Istanbul)|Neve-Schalom-Synagoge]] sowie das einzige [[Jüdisches Museum der Türkei|jüdische Museum]] (türkisch &amp;#039;&amp;#039;Türk Musevileri Müzesi&amp;#039;&amp;#039;) des Landes befinden sich in Beyoğlu. Nach zweijähriger Bauzeit wurde die Synagoge am 25. März 1951 fertiggestellt und ihrer Bestimmung übergeben. Ältere Synagogen sind die [[Aschkenasische Synagoge (Istanbul)|Aschkenasische Synagoge]], die [[Mayor-Synagoge (Istanbul)|Mayor-Synagoge]] und die [[Karäische Synagoge (Hasköy, Istanbul)|Karäische Synagoge]]. Das [[Burhan Cahit Doğançay|Doğançay-Museum]] (&amp;#039;&amp;#039;Doğançay Müzesi&amp;#039;&amp;#039;), ein Museum für zeitgenössische Kunst, befindet sich am Ende der Balo Sokak, einer Querstraße zur İstiklâl Caddesi. Das Museum für Kunst der Gegenwart, [[Istanbul Modern]], befindet sich ebenso in Beyoğlu im Viertel Karaköy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 1884 errichtete historische Bauwerk des [[Emek-Kino (Istanbul)|Emek-Kinos]] wurde Ende Mai 2013 trotz der [[Proteste in der Türkei 2013#Neue Bauvorhaben|Proteste]] abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit 2008 besteht eine [[Gemeindepartnerschaft|Partnerschaft]] mit dem [[Berlin-Mitte|Bezirk Mitte]] von [[Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berlin.de/ba-mitte/ueber-den-bezirk/staedtepartnerschaften/artikel.145273.php Partnerschaft mit Berlin-Mitte] Abgerufen am 24. November 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Der Sportverein [[Galatasaray Istanbul]] kommt aus Beyoğlu aus dem namensgebenden Viertel Galata. Jedoch befand sich die Heimstätte des Fußball-Traditionsclubs &amp;#039;&amp;#039;Aslanlar&amp;#039;&amp;#039; („Die Löwen“), das [[Ali-Sami-Yen-Stadion]], bis Januar 2011 im benachbarten Stadtteil [[Şişli]] im Viertel Mecidiyeköy. Die neue Heimstätte, die im Januar 2011 eröffnete &amp;quot;Türk Telekom-Arena&amp;quot;, liegt im noch weiter vom Stadtzentrum entfernten Maslak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fußballclub [[Kasımpaşa Istanbul]] ist in Beyoğlu im gleichnamigen Viertel Kasımpaşa beheimatet. Die Heimstätte des Vereins, das [[Recep-Tayyip-Erdoğan-Stadion]], liegt ebenfalls in Kasımpaşa. Die Arena wurde nach dem türkischen Ministerpräsidenten [[Recep Tayyip Erdoğan]] benannt, der seine Jugend in Kasımpaşa verbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Istanbul asv2020-02 img73 Taksim F1 station.jpg|mini|Zug der Standseilbahn [[Füniküler Kabataş–Taksim]] in der Bergstation Taksim]]&lt;br /&gt;
Vom Tünel-Platz führt eine der ältesten [[U-Bahn]]en der Welt hinunter zur Galatabrücke, die in die Altstadt führt. Die [[Tünel]] genannte [[Standseilbahn]] wurde [[1875]] eröffnet und überwindet mit zwei durch ein Stahlseil verbundenen Wagen einen Höhenunterschied von 62 m. Anfangs wurde die Bahn mithilfe einer Dampfmaschine, deren Schornstein man noch gegenüber der „Bergstation“ sieht, betrieben, heute – einem Sessellift vergleichbar – elektrisch über das Rad in der Bergstation, das von dem Stahlseil umwunden wird. Die Fahrt zwischen den beiden etwa 500 m voneinander entfernten Stationen dauert nur gut eine Minute. Außerdem verkehrt auf der Istiklâl Caddesi eine historische Straßenbahn, die vom [[Taksim-Platz]] bis zur Tünel-Station fährt. Viele [[Stadtbus]]se halten ebenso am Taksim-Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Viertel Galata, das westlich des Tünel-Platzes liegt und bis in den alten Hafen am Goldenen Horn reicht, befinden sich in enger Folge meist Großhandels-Geschäfte für neue Werkzeuge, Eisenwaren, Musikinstrumente, Elektro- und Haushaltsgeräte, Baumaterial, Fischerei- und Anglerbedarf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nordwestlich der İstiklâl Caddesi, jenseits der verkehrsreichen Parallelstraße &amp;#039;&amp;#039;Tarlabaşı Bulvarı&amp;#039;&amp;#039;, befinden sich einige der ärmsten Viertel Istanbuls, Dolapdere, Kasımpaşa und Halıcıoğlu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1846 wurde von [[Bosporus-Deutsche|Deutschen in Konstantinopel]] das [[Alman Hastanesi]] (&amp;quot;Deutsches Krankenhaus) gegründet, es bestand bis 2013. Die [[Griechen|griechischen]] und [[Armenier|armenischen]] Minderheiten besitzen das 1848 gegründete [[Zoğrafyon-Gymnasium]] respektive das 1886 erbaute [[Getronagan-Gymnasium]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Partnerstädte == --&amp;gt;&amp;lt;!-- https://en.wikipedia.org/wiki/Beyo%C4%9Flu#Twin towns — sister cities --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karsten Kronas: &amp;#039;&amp;#039;Beyoglu Blue&amp;#039;&amp;#039;, Kehrer Verlag, Heidelberg 2010, ISBN 978-3-86828-121-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* Th. Groß: &amp;quot;[https://www.zeit.de/2005/08/Istanbul-Musik Das Beste aus zwei Welten]&amp;quot; – In: Die Zeit (17. Februar 2005)&lt;br /&gt;
* [http://www.beyoglu.gov.tr/ilcenin-tarihcesi İlçenin Tarihçesi – Kreisgeschichte]&lt;br /&gt;
* [https://beyoglu.bel.tr/beyoglu/tarihce/ Tarihçe – Geschichte der Stadt]&lt;br /&gt;
* [https://beyoglu.bel.tr/wp-content/uploads/2021/02/Buyuk_Beyoglu_Haritasi.jpg Büyük Beyoğlu Haritası – Stadtplan]&amp;lt;!-- https://beyoglu.bel.tr/beyoglu/beyoglu-haritalari/ --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [https://beyoglu.bel.tr/beyoglu/fotograflarla-beyoglu/ Fotoğraflarla Beyoğlu – Fotogalerie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Landkreise der Provinz Istanbul}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4378943-2|LCCN=n79051909|VIAF=130819843}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Beyoglu}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil (Istanbul)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landkreis in der Provinz Istanbul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beyoğlu| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hajo-Muc</name></author>
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