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	<title>Beyer-Bau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T04:55:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Beyer-Bau&amp;diff=1710453&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Krdbot: Bot: Entferne 1 Byte Order Mark</title>
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		<updated>2025-11-10T09:35:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Entferne 1 &lt;a href=&quot;/index.php/Byte_Order_Mark&quot; title=&quot;Byte Order Mark&quot;&gt;Byte Order Mark&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Beyer-Bau totale.jpg|mini|Beyer-Bau der TU Dresden.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20090720070DR Dresden Beyerbau TU Dresden George-Bähr-Str.jpg|mini|Beyer-Bau, Haupteingangshalle. Sichtbeton.]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beyer-Bau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; der [[Technische Universität Dresden|Technischen Universität Dresden]] wurde von 1910 bis 1913 für die Abteilung Bauingenieurwesen der [[Technische Universität Dresden#Technische Hochschule|TH Dresden]] von [[Martin Dülfer]] errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Gantz, S. 69f., Nr. 71.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Liste der Kulturdenkmale in der Südvorstadt (Dresden)|denkmalgeschützte]] Gebäudegruppe beherbergt auch heute noch die Fakultät Bauingenieurwesen, das [[Institut für Angewandte Photophysik Dresden|Institut für Angewandte Photophysik]] der Fachrichtung Physik sowie die Professur für Astronomie der Fachrichtung Geowissenschaften. Markant im Stadtbild ist der 41 Meter hohe [[Observatorium]]s&amp;amp;shy;turm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Sammelwerk=[[Sächsische Zeitung]] |Datum=2025-10-17 |Seiten=14 |Online=https://www.saechsische.de/lokales/dresden/dresden-beyer-bau-auf-dem-tu-campus-nach-acht-jahren-sanierung-uebergeben-T4XVQESW2ZHCHF63OCTEFV4RNE.html |Titel=Bauende in Dresden: Beyer-Bau auf dem TU-Campus ist fertig |Autor=Kay Haufe |Sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der heutige Beyer-Bau wurde am 11. Oktober 1913 – in Anwesenheit des sächsischen Königs [[Friedrich August III. (Sachsen)|Friedrich August&amp;amp;nbsp;III.]] – seiner Bestimmung übergeben. Er wurde als Gebäude einer von Dülfer geplanten „Hochschulstadt“ von ihm realisiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lupfer&amp;quot;&amp;gt;Lupfer et al., S. 70 (Objektnr. 98, Beyer-Bau der Technischen Universität).&amp;lt;/ref&amp;gt; Dem Konzept folgte noch 1917–1926 der [[Fritz-Foerster-Bau]], ansonsten blieb das von Dülfer entwickelte Konzept unrealisiert. Die unvollendete Fassade der Südost-Ansicht zeugt überdies davon, dass Dülfers weitergehende Planungen für ein Zentralgebäude am [[Fritz-Foerster-Platz]] ebenfalls nicht umgesetzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;George-Bähr-Forum, S. 127.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gegenüberliegende, außeruniversitäre [[Fritz-Foerster-Platz 2|Amtsgebäude]] und der Beyer-Bau sind die beiden einzigen erhaltenen Vorkriegsgebäude am Fritz-Foerster-Platz. Obwohl das Dachgeschoss durch Kriegseinwirkungen ausbrannte und somit alle Holzbauteile des Dachstuhls sowie die Verkleidung des Observatoriumsturms verloren gingen, wurden in den Nachkriegsjahren nur geringe Veränderungen vorgenommen, so dass die Bausubstanz des Gebäudes weitgehend original erhalten ist.&amp;lt;ref&amp;gt;George-Bähr-Forum, S. 150f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau wurde 1953 nach dem Bauingenieur und Hochschulprofessor [[Kurt Beyer]] (1881–1952) benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://tu-dresden.de/tu-dresden/newsportal/ressourcen/dateien/universitaetsjournal/uj_pdfs/uj_2021/UJ02_21.pdf?lang=de#page=6 |autor=[[Jörg Zaun]] |titel=Uni-Gebäude und ihre Namen: Beyer-Bau |werk=[[Dresdner Universitätsjournal]] 02/21 |seiten=6 |datum=2021-02-02 |abruf=2021-02-20 |format=PDF; 1,2&amp;amp;nbsp;MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2018 bis 2025 erfolgte eine Sanierung des Gebäudekomplexes.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dnn.de/Dresden/Lokales/Die-TU-Dresden-plant-erhebliche-Investitionen |autor=Ingolf Pleil |titel=Die TU Dresden plant erhebliche Investitionen |werk=[[Dresdner Neueste Nachrichten]] |datum=2019-02-22 |abruf=2020-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Baukosten betrugen ca. 76 Millionen Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tag24.de/dresden/lokales/historisch-aber-topmodern-die-tu-dresden-hat-ihr-juwel-zurueck-3429441 |titel=Historisch, aber topmodern: Die TU Dresden hat ihr Juwel zurück |autor=Karoline Bernhardt |werk=[[Tag24]] |sprache=de |datum=2025-10-16 |abruf=2025-10-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab März 2022 wurde die zwölf Tonnen schwere und 8,50 Meter Durchmesser messende Sternwarten-Kuppel am Boden neben dem Gebäude instand gesetzt und am 19. Oktober 2023 wieder auf dem Turm platziert. Die neue Fassade soll den ursprünglichen Anblick mit Glas- und Leichtmetallelementen neu interpretieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://tu-dresden.de/tu-dresden/newsportal/ressourcen/dateien/universitaetsjournal/uj_pdfs/uj_2022/UJ06-22.pdf?lang=de#page=1 |autor= |titel=»Hut ab« vom Beyer-Bau |werk=Dresdner Universitätsjournal 06/22 |seiten=1 |datum=2022-03-29 |abruf=2022-04-07 |format=PDF; 1&amp;amp;nbsp;MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://tu-dresden.de/bu/bauingenieurwesen/imb/das-institut/news/observatorium-auf-dem-beyer-bau-hat-seine-sanierte-kuppel-zurueck |titel=Observatorium auf dem Beyer-Bau hat seine sanierte Kuppel zurück |autor=André Terpe |hrsg=Technische Universität Dresden |datum=2023-10-19 |abruf=2024-10-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
[[Datei:20031018600MDR Dresden Beyerbau TU Dresden.jpg|mini|Beyer-Bau von Süden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dülfer orientierte sich nicht an den damals in Dresden dominierenden Stilelementen, sondern orientierte sich an eher [[Norddeutschland|norddeutschen]] Bautraditionen. Roter Backstein, Walmdächer, flache Erker, schmale Fenster bei enger Pfeilerstellung sind typisch dafür, andererseits gibt es auch einige wenige Jugendstilelemente.&amp;lt;ref name=&amp;quot;B136&amp;quot;&amp;gt;Bahr, S. 136.&amp;lt;/ref&amp;gt; „Die Ästhetik des Baustoffes“ und die „Materialgerechtigkeit“ „demonstrieren eine neue Form- und Materialgewinnung, die Dülfer eigen war“. So hatte sich Dülfer der Dresdner Reformbewegung angeschlossen und war Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zunft|Zunft]]&amp;#039;&amp;#039; geworden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hübner et al.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gebäudekomplex besteht aus einem östlichen Hauptblock, der zwei Innenhöfe umschließt, einem schmaleren Flügelbau und einem Turm, der einerseits zu „den ersten Hochhausbauten in Deutschland“ gehört&amp;lt;ref&amp;gt;Hübner et al., S. 10–11.&amp;lt;/ref&amp;gt; und zu den [[Wahrzeichen]] der Technischen Universität Dresden zählt, andererseits, als Observatorium konzipiert, als solches noch heute genutzt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderes Architekturelement sind die roten [[Klinker]]fassaden. Damit orientierte sich Dülfer einerseits an den älteren, von [[Karl Weißbach]] errichteten  Gebäuden, andererseits an norddeutschen Vorbildern: Vom norddeutschen [[Landhaus (Architektur)|Landhausbau]] beeinflusst sind die [[Walmdach|Walmdächer]] und leicht gewölbten Flach[[erker]]. Die Klinkerfassade wird durch „[[ornament]]artig vor[[Auskragung|kragende]] Ziegel und farbig gefaßte [[Sandstein]]- und [[Sichtbeton]]flächen“ unterschiedlich strukturiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lupfer&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dülfer gliederte den gestaffelten Turm des [[Lohrmann-Observatorium]] auf achteckiger Grundfläche, der an einem gläsernen Rondell mit einer darüber befindlicher Kuppel endet, durch viele hohe Fenster, die sich mit [[Lisene]]n abwechseln. Er wollte einerseits die Vertikalität betonen, anderseits einen Eindruck von Monumentalität erzielen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;B136&amp;quot; /&amp;gt; Nach dem Krieg wurde der ausgebrannte Turm nach den Plänen von [[Karl Wilhelm Ochs]] mit einer Glasziegelfassade und hellem Putz ausgeführt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;B136&amp;quot; /&amp;gt; die später im oberen Teil durch eine noch heute vorhandene Thermoscheibenfassade ersetzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Hübner et al., S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lupfer&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Holger Gantz|Titel=100 Bauwerke in Dresden. Ein Wegweiser zu Bauwerken von historischem und baukünstlerischem Rang|Verlag=Schnell und Steiner|Ort=Regensburg|Jahr=1997|ISBN=3-7954-1111-4}}&lt;br /&gt;
* Gilbert Lupfer, Bernhard Sterra, Martin Wörner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Architekturführer Dresden.&amp;#039;&amp;#039; Dietrich Reimer Verlag, Berlin 1997, ISBN 3-496-01179-3.&lt;br /&gt;
* Ulrich Hübner et al.: &amp;#039;&amp;#039;Symbol und Wahrhaftigkeit. Reformbaukunst in Dresden.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Kunst Dresden Ingwert Paulsen jun., Husum 2005, ISBN 3-86530-068-5.&lt;br /&gt;
* George-Bähr-Forum: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch 2007.&amp;#039;&amp;#039; Sandstein Verlag, Dresden 2007, ISBN 978-3-940319-25-8&lt;br /&gt;
* Christian Bahr: &amp;#039;&amp;#039;Architekturführer – die 100 wichtigsten Dresdner Bauwerke.&amp;#039;&amp;#039; Jaron, Berlin 2011, ISBN 978-3-89773-920-8, S. 136–137.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Beyer-Bau, Dresden}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stadtwikidd.de/wiki/Beyer-Bau Der Beyer-Bau] im Stadtwiki Dresden&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |wayback=20180426144459 |url=https://tu-dresden.de/bu/bauingenieurwesen/imb/studium/biw5-01/abgeschlossene-diplomarbeiten-1/studienjahr-2016-17/copy49_of_diplomarbeit-nr-d878 |text=Zusammenfassung einer Diplomarbeit zur Sanierung des Turmes des Beyer-Baus}} (2017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=51/1/47/N|EW=13/43/46/E|type=landmark|region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Reformarchitektur in Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technische Universität Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1910er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Südvorstadt (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalgeschütztes Bauwerk in Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Martin Dülfer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Krdbot</name></author>
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