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	<title>Bewirtschaftung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bewirtschaftung&amp;diff=104866&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nina: keine sinnvolle Zwischenüberschrift</title>
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		<updated>2025-02-28T19:04:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;keine sinnvolle Zwischenüberschrift&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bewirtschaftung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; versteht man die [[Planung|planvolle]] und [[Wertschöpfung (Wirtschaft)|wertschöpfende]] [[Nutzung (Gebäude)|Nutzung]] und das [[Management]] von [[Wirtschaftsobjekt]]en sowie die [[Verwendungszweck|Verwendung]] von [[Mittel (Buchhaltung)|Haushaltsmitteln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort „Bewirtschaftung“ leitet sich vom [[Wirtschaften]] ab, also der planmäßigen und [[Wirtschaftlichkeit|effizienten]] [[Entscheidung]] über [[Knappheit|knappe]] [[Ressource]]n zwecks bestmöglicher [[Bedürfnisbefriedigung]]. Als zu bewirtschaftende Wirtschaftsobjekte kommen [[Immobilie]]n ([[Wohnimmobilie|Wohn-]] oder [[Gewerbeimmobilie]]n), [[Anlage (Technik)|technische Anlagen]], [[Gewässer]], [[Landwirtschaft]] oder [[Wirtschaftswald]] in Betracht; flächenmäßig werden insbesondere [[Agrarfläche]]n, [[Gewerbefläche]]n, [[Waldfläche]]n, [[Wasserfläche]]n oder [[Wohnfläche]]n bewirtschaftet. Die Bewirtschaftung hat auch im Rahmen der [[Staatsfinanzen]] eine große Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Immobilien ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Gebäudemanagement}}&lt;br /&gt;
Die Bewirtschaftung von Immobilien ist eine Teilaufgabe des [[Facilitymanagement]]s. Die Aufgabe der &amp;#039;&amp;#039;Immobilienbewirtschaftung&amp;#039;&amp;#039; besteht darin, Immobilien bereitzustellen, die die Ziele der [[Grundeigentum|Grundeigentümer]] möglichst weitgehend erfüllen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=KrRhMo8w_ZoC&amp;amp;pg=PA128&amp;amp;dq=ImmobilienBewirtschaftung&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjYp6TurNTqAhWMtIsKHU_3BdkQ6AEwCHoECAUQAg#v=onepage&amp;amp;q=ImmobilienBewirtschaftung&amp;amp;f=false Holger Wallbaum/Susanne Kytzia/Samuel Kellenberger, &amp;#039;&amp;#039;Nachhaltig Bauen: Lebenszyklus, Systeme, Szenarien, Verantwortung&amp;#039;&amp;#039;, 2011, S. 128]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Kerngeschäft]] der Immobilienbewirtschaftung umfasst insbesondere [[Buchhaltung]] ([[Immobiliarmiete|Mieten]], [[Betriebskosten (Immobilien)|Betriebskosten]] und [[Nebenkosten]] sowie die Anforderung von [[Nachzahlung]]en), [[Controlling]], [[Gebäudeversicherung]]en, [[Immobilienverwaltung]] ([[Kaution]]en, Wohn- und Gewerbeflächen), [[Leerstand]]smanagement, [[Parkraumbewirtschaftung]], [[Mietvertrag (Deutschland)|Vermietungswesen]] oder [[Vertrag]]swesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=DDWaAgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA27&amp;amp;dq=ImmobilienBewirtschaftung&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjYp6TurNTqAhWMtIsKHU_3BdkQuwUwAHoECAEQBw#v=onepage&amp;amp;q=ImmobilienBewirtschaftung&amp;amp;f=false Michaela Hellerforth, &amp;#039;&amp;#039;Schnelleinstieg Immobilienbewirtschaftung&amp;#039;&amp;#039;, 2014, S. 27]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Immobilienbewirtschaftung steht die Nutzung im Vordergrund, die durch die Grundeigentümer, die [[Betreiber]] und die [[Nutzer]] bestimmt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Wallbaum/Susanne Kytzia/Samuel Kellenberger, &amp;#039;&amp;#039;Nachhaltig Bauen: Lebenszyklus, Systeme, Szenarien, Verantwortung&amp;#039;&amp;#039;, 2011, S. 128&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Immobilienbewirtschaftung kann eine [[Funktion (Organisation)|Funktion]] im eigenen Unternehmen darstellen, aber auch [[Dienstleistung]] für Dritte sein ([[Immobilienmanagement]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landwirtschaft/Forstwirtschaft/Gewässer ==&lt;br /&gt;
Die Bewirtschaftung [[landwirtschaftliche Nutzfläche|landwirtschaftlicher Nutzflächen]] erfolgt durch [[Anbau (Landwirtschaft)|Anbau]], [[Pflanzenschutz]] und [[Ernte]] im Rahmen der [[Agrarproduktion]]. Landwirtschaft sind gemäß {{§|585|bgb|juris}} Abs. 2 [[Bürgerliches Gesetzbuch|BGB]] die [[Bodenbewirtschaftung]] und die mit der [[Bodennutzung]] verbundene [[Nutztierhaltung|Haltung]] von [[Nutztier]]en, um pflanzliche oder tierische [[Agrarprodukt]]e zu gewinnen, sowie die [[gartenbau]]liche Erzeugung. Die [[Waldbewirtschaftung]] von Wirtschaftswald geschieht durch die [[Forstwirtschaft]]. Bei der Bewirtschaftung von Grundflächen im Eigentum oder Besitz der [[öffentliche Hand|öffentlichen Hand]] sollen die Ziele des [[Naturschutz]]es und der [[Landschaftspflege]] in besonderer Weise berücksichtigt werden ({{§|1|bnatschg_2009|juris}} Abs. 4 [[BNatSchG]]). Als &amp;#039;&amp;#039;unbewirtschaftet&amp;#039;&amp;#039; gelten zum Beispiel [[Brachland]], [[Ödland]], [[Urwald|Urlandschaften]] oder [[Leerstand|leerstehende]] Gebäude. Durch Bewirtschaftung einer [[Naturlandschaft]] bilden sich [[Kulturlandschaft]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweck des [[Wasserhaushaltsgesetz]]es (WHG) ist es, durch eine nachhaltige [[Wasserbewirtschaftung]] die Gewässer als Bestandteil des [[Naturhaushalt]]s, als Lebensgrundlage des Menschen, als Lebensraum für Tiere und Pflanzen sowie als nutzbares Gut zu schützen ({{§|1|whg_2009|juris}} WHG). Die Wasserwirtschaft ist die Bewirtschaftung des Wassers durch den Menschen. Sie wird eingeteilt in die Bewirtschaftung von [[Oberflächenwasser|ober-]] und [[Grundwasser|unterirdischen]] [[Gewässer]]n, die [[Trinkwasser]]gewinnung und -verteilung, die Bewirtschaftung von [[Abwasser|Abwässern]] und die [[Entwässerung]] von niederschlagsreichen oder die [[Bewässerung]] von niederschlagsarmen Gebieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Anlagen ==&lt;br /&gt;
Die Betreiber technischer Anlagen müssen bei deren Bewirtschaftung besondere gesetzliche Anforderungen erfüllen (siehe [[Betriebserlaubnis]]). Das liegt an den großen [[Betriebsgefahr]]en, die von [[Industrieanlage]]n und anderen technischen Systemen ausgehen können. Zu den technischen Anlagen zählen insbesondere [[Abwasseranlage|Abwasser-]], [[Förderanlage|Förder-]], [[Lufttechnik|lufttechnische]], [[Kommunikationsanlage|Kommunikations-]], [[Telekommunikationsanlage|Telekommunikations-]], [[Wärmenetz|Wärmeversorgungs-]] oder [[Wasserkraftwerk|Wasserkraftanlagen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=PNboBQAAQBAJ&amp;amp;pg=PA317&amp;amp;dq=bewirtschaftung+technischer+Anlagen&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwj7mrvSp9bqAhVMLpoKHfCUAWUQuwUwB3oECAkQBw#v=onepage&amp;amp;q=bewirtschaftung%20technischer%20Anlagen&amp;amp;f=false Ulrich Bogenstätter, &amp;#039;&amp;#039;Property Management und Facility Management&amp;#039;&amp;#039;, 2008, S. 317]&amp;lt;/ref&amp;gt; Viele davon sind [[überwachungsbedürftige Anlage]]n. Im Zentrum steht die Verhinderung oder Minimierung von [[Betriebsstörung]]en, wobei das [[Facilitymanagement]] für eine umfassende [[Instandhaltung]], [[Wartung]] sowie die Durchführung von erforderlichen [[Reparatur]]en zu sorgen hat. Das [[Gebäudemanagement#Technisches Gebäudemanagement|technische Gebäudemanagement]] soll die Gebäude und Anlagen [[Funktionsfähigkeit|funktionsfähig]] halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Aspekte ==&lt;br /&gt;
Zentrale [[Kostenart]] bei der Bewirtschaftung sind die [[Bewirtschaftungskosten]], die in {{§|187|bewg|juris}} Abs. 1 [[Bewertungsgesetz|BewG]] eine [[Legaldefinition]] besitzen. Danach sind die Bewirtschaftungskosten die bei gewöhnlicher Bewirtschaftung nachhaltig entstehenden [[Verwaltungskosten]], [[Betriebskosten (Betriebswirtschaftslehre)|Betriebskosten]], Instandhaltungskosten und das [[Mietausfall#Mietausfallwagnis|Mietausfallwagnis]]; durch [[Umlage (Rechnungswesen)|Umlagen]] gedeckte Betriebskosten bleiben unberücksichtigt. Ertragsfähigkeit ist der bei ordnungsmäßiger und schuldenfreier Bewirtschaftung mit entlohnten fremden [[Arbeitskraft|Arbeitskräften]] gemeinhin und nachhaltig erzielbare [[Reinertrag]] ({{§|36|bewg|juris}} Abs. 2 BewG). Der [[Ertragswert|Gebäudeertragswert]] ergibt sich nach {{§|185|bewg|juris}} Abs. 1 BewG aus dem [[Rohertrag]] des Grundstücks ({{§|186|bewg|juris}} BewG) abzüglich der Bewirtschaftungskosten ({{§|187|bewg|juris}} BewG).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Staatliche Bewirtschaftung ==&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Staatsfinanzen betrifft die Bewirtschaftung die [[Haushaltswirtschaft]], die unter anderem dem Prinzip einer sparsamen Bewirtschaftung unterliegt ({{§|12|hgrg|juris}} Abs. 3 [[HGrG]]). [[Haushaltsrecht]]lich wird unter Bewirtschaftung die [[Steuererhebung]] von [[Staatseinnahmen]] oder die Verteilung der [[Staatsausgaben]] verstanden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=cFPt0n_UCU0C&amp;amp;pg=PA157&amp;amp;dq=bewirtschaftung+haushalt&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwj8_orCvdbqAhUByaQKHWWmBKUQuwUwAHoECAIQCA#v=onepage&amp;amp;q=bewirtschaftung%20haushalt&amp;amp;f=false Herbert Wiesner/Antonius Westermeier, &amp;#039;&amp;#039;Das staatliche Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen&amp;#039;&amp;#039;, 2007, S. 157]&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Zuweisung von Ausgaben zur selbständigen Bewirtschaftung wird eine [[Dienststelle]] zum „Bewirtschafter“. Bewirtschaftung bedeutet in diesem Sinne, den durch [[Haushaltsgesetz]] festgestellten [[Haushaltsplan]] auszuführen.&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Wiesner/Antonius Westermeier, &amp;#039;&amp;#039;Das staatliche Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen&amp;#039;&amp;#039;, 2007, S. 188 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bewirtschaftung geschieht in der [[Öffentliche Verwaltung|öffentlichen Verwaltung]] durch den [[Haushaltsvollzug]] aufgrund eines Haushaltsplans und gibt der Verwaltung die Möglichkeit, [[Verbindlichkeit]]en einzugehen und [[Forderung]]en zu begründen durch [[Verwaltungshandeln]] nach außen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Bewirtschaftung kann auch im Rahmen der [[Kriegswirtschaft]] oder [[Mangelwirtschaft]] eine staatliche Maßnahme in Form der [[Rationierung]] von verbrauchseinschränkenden [[Teilmenge]]n bestimmter [[Gut (Wirtschaftswissenschaft)|Güter]] an die Bevölkerung verstanden werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Verlag Dr. Th. Gabler (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Gablers Wirtschaftslexikon&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, 1984, Sp. 739&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wird durch Rationierung mit Hilfe von [[Lebensmittelmarke|Bezugsscheinen]] oder bestimmter [[Kontingent]]e umgesetzt. Ein Mangel an [[Devisen]] wegen unzureichender [[Währungsreserve]]n führt zur [[Devisenbewirtschaftung]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Gabler_Banklexikon_A_J/SC3KDwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Devisenbewirtschaftung+au%C3%9Fenwirtschaftsverkehr&amp;amp;pg=PA532&amp;amp;printsec=frontcover Andreas Horsch/Gerd Waschbusch/Klaus Schäfer/Ludwig Gramlich/Peter Gluchowski, &amp;#039;&amp;#039;Gabler Banklexikon: Bank – Börse – Finanzierung&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, 2020, S. 532]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4121020-7}}&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Humanökologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Immobilienwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land- und Forstwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Management]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltsrecht (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkswirtschaftslehre]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nina</name></author>
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