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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bewegungskopplung</id>
	<title>Bewegungskopplung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T01:21:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bewegungskopplung&amp;diff=2280625&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aeranthropos: Ergänze Vornamen</title>
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		<updated>2024-05-03T10:11:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ergänze Vornamen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bewegungskopplung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; versteht die [[Bewegungswissenschaft]] die Verbindung mehrerer Teilkörperbewegungen zu einem geordneten Bewegungsablauf. Mit der Bewegungskopplung entsteht eine „Gliederkette“ von Einzelbewegungen und Teilimpulsen, deren Koordinierung und Feinabstimmung zu einer Dynamisierung und Optimierung der Gesamtbewegung führt. Das Entstehen einer optimalen Bewegungsqualität setzt ein zweckmäßiges Zusammenspiel der Teilkörperbewegungen und Impulse in Form einer räumlichen, zeitlichen und dynamischen Abstimmung voraus. Der Anfangsimpuls kann vom Kopf (Kopfsteuerung), vom Rumpf oder von den Extremitäten ausgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bewegungskopplung ist ein wesentliches Element bei der Realisierung einer gut koordinierten Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematisierung ==&lt;br /&gt;
Je nach Betrachterperspektive findet eine unterschiedliche Einordnung und Charakterisierung statt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom &amp;#039;&amp;#039;Sachaspekt der Bewegung&amp;#039;&amp;#039; her gesehen wird die Bewegungskopplung als „Bewegungseigenschaft“ oder als „Bewegungsmerkmal“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;K. Meinel / G. Schnabel: &amp;#039;&amp;#039;Bewegungslehre – Sportmotorik&amp;#039;&amp;#039;. München (Südwest), 11. Auflage 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Strukturkennzeichen verbindet sie sich mit weiteren Merkmalen wie etwa der Bewegungspräzision, der Bewegungskonstanz oder dem Bewegungsrhythmus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom &amp;#039;&amp;#039;Subjektaspekt&amp;#039;&amp;#039; der sich bewegenden Person her gesehen wird das Kopplungsvermögen den [[Koordinative Fähigkeiten (Motorik)|„Bewegungsfähigkeiten“]] zugerechnet.&amp;lt;ref&amp;gt;S.A. Warwitz: &amp;#039;&amp;#039;Der Wiener Koordinationsparcours (WKP)&amp;#039;&amp;#039;. In: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Das sportwissenschaftliche Experiment. Planung-Durchführung-Auswertung-Deutung&amp;#039;&amp;#039;. Schorndorf (Hofmann) 1976. S. 48–62&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie steht dann in einer Reihe mit der [[Orientierungsfähigkeit|Raumorientierung]], der [[Antizipation]] oder der [[Steuerungsfähigkeit]] der Bewegung und stellt als solche eine wesentliche Komponente zur Gestaltung einer gelungenen [[Bewegungskoordination]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Bewegungslehre unterscheidet man bei der Bewegungskoppelung ferner zwischen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einer [[Morphologie (Sportwissenschaft)|morphologischen]] Betrachtungsweise (Erfassung des ganzheitlichen Erscheinungsbildes)&amp;lt;ref&amp;gt;K. Roth / K. Willimczik: &amp;#039;&amp;#039;Bewegungswissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. Reinbek (Rowohlt) 1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* einer funktionalen Betrachtungsweise (Analyse der Informationsverarbeitung auf der physiologischen Prozessebene)&amp;lt;ref&amp;gt;H. de Marées: &amp;#039;&amp;#039;Sportphysiologie&amp;#039;&amp;#039;. Köln (Sportverlag) 9. Auflage 2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;J. Weineck: &amp;#039;&amp;#039;Leistungsphysiologische Trainingslehre unter besonderer Berücksichtigung des Kinder- und Jugendtrainings&amp;#039;&amp;#039;. Balingen (Spitta) 16. Auflage 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; und&lt;br /&gt;
* einer biomechanischen  Betrachtungsweise (Zusammenspiel zwischen Zentralnervensystem, Muskulatur, Gelenkapparat)&amp;lt;ref&amp;gt;J. Weineck: &amp;#039;&amp;#039;Optimales Training&amp;#039;&amp;#039;. Erlangen (Balingen) 10. Auflage 2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungsfelder ==&lt;br /&gt;
Die Bewegungskopplung spielt beim Bewegungslernen (Methodik, Training), bei der Beurteilung der Qualität einer Bewegung ([[Bewegungswissenschaft|Bewegungsanalyse]]) und bei der Erstellung von Tests zur Erfassung der [[Bewegungskoordination]] (Experimentalverfahren) eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
Beim [[Kugelstoßen]] (O’Brien-Technik) findet eine Impulsübertragung vom Fuß über die Beinstreckung, die Hüft- und Rumpfdrehung und die Armstreckung statt, bis die Hand schließlich die Kugel in der Abstoßphase mit der aufgebauten Impulskette entlässt. Dieser ganzkörperliche Schwungaufbau entwickelt, wenn er in einer bruchlosen Bewegungskopplung und harmonischen Bewegungsübertragung stattfindet, eine weitaus höhere Dynamik und Effektivität, als wenn der Kugelstoß lediglich aus der Armkraft erfolgen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem [[Salto (Sprung)|Schraubensalto]] gehen die Dreh- und Steuerungsimpulse zu den Bewegungen um die Quer- und Längsachse des Körpers vom Kopf und den Extremitäten aus und übertragen sich von dort auf den Rumpf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
[[Bewegungskoordination]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Koordinative Fähigkeiten (Motorik)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* H. de Marées: &amp;#039;&amp;#039;Sportphysiologie&amp;#039;&amp;#039;. Köln (Sportverlag) 9. Auflage 2003&lt;br /&gt;
* Kurt Meinel / Günter Schnabel: &amp;#039;&amp;#039;Bewegungslehre – Sportmotorik&amp;#039;&amp;#039;. München (Südwest) 11. Auflage 2007&lt;br /&gt;
* K. Roth / K. Willimczik: &amp;#039;&amp;#039;Bewegungswissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. Reinbek (Rowohlt) 1999&lt;br /&gt;
* Günter Schnabel u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Trainingslehre – Trainingswissenschaft: Leistung-Training-Wettkampf&amp;#039;&amp;#039;. Aachen (Meyer &amp;amp; Meyer) 2009&lt;br /&gt;
* Siegbert A. Warwitz: &amp;#039;&amp;#039;Der Wiener Koordinationsparcours (WKP)&amp;#039;&amp;#039;. In: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Das sportwissenschaftliche Experiment. Planung-Durchführung-Auswertung-Deutung&amp;#039;&amp;#039;. Schorndorf (Hofmann) 1976. S. 48–62&lt;br /&gt;
* Jürgen Weineck: &amp;#039;&amp;#039;Optimales Training&amp;#039;&amp;#039;. Erlangen (Balingen) 10. Auflage 2000&lt;br /&gt;
* Jürgen Weineck: &amp;#039;&amp;#039;Leistungsphysiologische Trainingslehre unter besonderer Berücksichtigung des Kinder- und Jugendtrainings&amp;#039;&amp;#039;. Balingen (Spitta) 16. Auflage 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neurophysiologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bewegungswissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aeranthropos</name></author>
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