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	<title>Bever GR - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;KurtR: erg</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;erg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärung Schweizer Kanton|GR|Bever}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Bever&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Bever 2020.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Bever COA.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Bever Ansicht.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Bever&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Maloja&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Maloja&lt;br /&gt;
| BFS = 3781&lt;br /&gt;
| PLZ = 7502&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.55&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 9.886&lt;br /&gt;
| HÖHE = 1708&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 45.75&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENTIN = Selina Nicolay&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.bever.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bever&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Audio|Roh-putèr-Bever.ogg|[ˈbevəɾ]}}, deutsch und bis 1943 offiziell &amp;#039;&amp;#039;Bevers&amp;#039;&amp;#039;, {{itS|Bevero}}) ist eine [[politische Gemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Graubünden]]. Sie liegt im [[Oberengadin]] und gehört zur [[Region Maloja]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das Dorf Bever liegt am Fusse des 2951 Meter hohen Beverser Hausberges Crasta Mora. Südlich und östlich durchfliesst der [[Inn]], von Westen der [[Beverin (Fluss)|Beverin]] die Gemeinde. Ihr höchster Punkt liegt beim [[Piz Calderas]] auf 3397 m. ü. M und der tiefste Punkt am Inn an der Grenze zu [[La Punt Chamues-ch]] auf 1688 m. ü. M. Zu Bever gehören der Weiler [[Spinas]] im [[Val Bever]] und der Hof Isellas nordöstlich des Dorfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet ist zweigeteilt. Einerseits das Siedlungsgebiet von Bever bis hinter Spinas und andererseits die fast ebenso grosse [[Exklave]] im hinteren Teil der [[Val Bever]]. (Zu den Gründen dieses ungewöhnlichen Grenzverlaufs siehe unten im Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Geschichte&amp;#039;&amp;#039;.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden sind [[Bergün Filisur]], [[La Punt Chamues-ch]], [[Samedan]], [[Silvaplana]], [[St. Moritz]] und [[Surses]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Westlich von Bever zwischen Bever und [[Spinas]] im Gebiet &amp;#039;&amp;#039;Curtins&amp;#039;&amp;#039; wurde 1914 eine Sichel aus der späten [[Bronzezeit]] gefunden, welche auf die Zeit um 1300 bis 1000 v. Chr. datiert wird. Unklar bleibt, ob dieser Fund mit einer Besiedelung zu tun hat oder ob der Gegenstand auf der Durchreise verloren ging.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Silke Redofli |Titel=Bever - Die Geschichte eines Engadiner Dorfes |Hrsg=Bürgergemeinde Bever |Verlag=Gammeter Druck |Ort=St. Moritz |Datum=2007 |Seiten=20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die von [[Arnold Nüscheler]] vermutete &amp;#039;&amp;#039;Marienkapelle&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Curtins&amp;#039;&amp;#039; und die davon abgeleitete Annahme, dass Bever einst in &amp;#039;&amp;#039;Bever dadains&amp;#039;&amp;#039; gelegen habe und erst später am heutigen Platz gebaut worden sei,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Arnold Nüscheler |Titel=Gotteshäuser der Schweiz – Historisch-antiquarische Forschungen |Hrsg=Züricherische antiquarische und schweizerische geschichtsforschende Gesellschaft |Band=Heft |Nummer=1 Bisthum Chur |Verlag=Orell Füssli |Ort=Zürich |Datum=1864 |Seiten=125}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist wohl nicht richtig. Es ist eher mit [[Erwin Poeschel]] anzunehmen, dass es sich bei der oben genannten &amp;#039;&amp;#039;Marienkapelle&amp;#039;&amp;#039; nicht um ein Gebäude, sondern um eine Wiese der Kirche [[Sta. Maria (Pontresina)]] handelte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Silke Redolfi]] |Titel=Bever - Die Geschichte eines Engadiner Dorfes |Hrsg=Bürgergemeinde Bever |Verlag=Gammeter Druck |Ort=St. Moritz |Datum=2007 |Seiten=66–68}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ersturkundlich bezeugt ist Bever im [[Hochmittelalter]] in den [[Gamertinger Urkunden]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Casimir Bullier |Titel=Zwischen Alb und Alpen |Verlag=Südverlag |Ort=Konstanz |Datum=2019 |ISBN=978-3-87800-132-4 |Seiten=123-129}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Annemarie Schwarzenbach |url=https://baselgias-engiadinaisas.ch/Dokumente-und-Bibliothek/ |titel=Beiträge zur Geschichte des Oberengadins im Mittelalter und zum Beginn der Neuzeit |werk=Baselgias Engiadinaisas |hrsg=Universität Zürich - Dissertation |datum=1931 |sprache=de |abruf=2022-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die älteste Urkunde im Gemeindearchiv Bever stammt aus dem Jahre 1327. Im Namen des ganzen Dorfes verpachten drei Beverser Nachbarn einem Jakob de Andreae mehrere Wiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Silke Redolfi |Titel=Bever - Die Geschichte eines Engadiner Dorfes |Hrsg=Bürgergemeinde Bever |Verlag=Gammeter Druck AG |Ort=St. Moritz |Datum=2007 |Seiten=21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 1510 gehörte ein Drittel des Tales (Spinas bis Bever) einer Zuozer Bürgerin und einem Beverser Bürger. Grundbesitz im hinteren Teil des Tals hatten auch der [[Bistum Chur#Mittelalter|Bischof von Chur]] und die Ministerialenfamilie [[von Planta]]. Diese tolerierten, dass die Bauern von Bever und anderen [[Nachbarschaft (Graubünden)|Nachbarschaften]] ihre Tiere auf die dortigen Alpen trieben. 1528 kam das Gebiet zu Peter Travers und Jakob Schukan, welche nicht mehr so kulant waren. Die betroffenen Nachbarschaften unterlagen beim Versuch, Travers und Schukan zum Verkauf zu zwingen. Um das verlorene Alpgebiet zu kompensieren, kaufte Samedan in [[Silvaplana]] und in der &amp;#039;&amp;#039;Val Chamüera&amp;#039;&amp;#039; Gebiete, und Bever plante eine Alp in [[S-chanf]]. Dies löste bei Betroffenen Unmut aus und gab den Anstoss für den längst fälligen Oberengadiner Teilungsvertrag von 1538. Die Val Bever wurde [[Samedan]] und Bever gemeinsam zugesprochen, doch schon 1540 gab es Streit wegen der Grenzen. Der Notar und Richter [[Jachiam Tütschett Bifrun]] legte die Grenzen fest. Der Streit zwischen Samedan und Bever schwelte trotzdem weiter. 1546 beschlossen die Streithähne, das Tal definitiv in den heute unlogisch anmutenden Grenzverlauf zu teilen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Silke Redolfi |Titel=Bever - Die Geschichte eines Engadiner Dorfes |Hrsg=Bürgergemeinde Bever |Verlag=Gammeter Druck |Ort=St. Moritz |Datum=2007 |Seiten=44-45}}&amp;lt;/ref&amp;gt; So gehört der oberste Teil des Tales bis zur &amp;#039;&amp;#039;Alp Val&amp;#039;&amp;#039; und der untere Teil von oberhalb [[Spinas]] bis zur Mündung in den [[Inn]] der Gemeinde Bever und dazwischen ein etwa 5,5 km langes Teilstück der Gemeinde Samedan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
| Wappenbild = CHE Bever COA.svg&lt;br /&gt;
| Größe = 70&lt;br /&gt;
| Blasonierung = In Gold (Gelb) der schreitende heilige [[Jakobus der Ältere|Jakobus]] in blauem Gewand, mit einem [[Pilgerstab]]&lt;br /&gt;
| Zusatz = Das Wappen zeigt den Patron der [[Reformierte Kirche Bever|reformierten Kirche Bever]] in den getauschten Farben des ehemaligen [[Kreis Oberengadin|Kreises Oberengadin]].&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;14&amp;quot;| Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center; background:#FFEC9B;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1850|| 1888|| 1900|| 1950|| 1980|| 1990|| 2000&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|1537|Bever|Autor=Ottavio Clavuot|Datum=2004-04-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || 2006|| 2010|| 2012|| 2015|| 2018|| 2020&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 181|| 151|| 407|| 227|| 432|| 496|| 631|| 704|| 660|| 636|| 627|| 616|| 584&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts sprach die gesamte Einwohnerschaft [[Oberengadinische Sprache|Puter]], ein [[Bündnerromanisch|rätoromanisches]] [[Idiom (Bündnerromanisch)|Idiom]]. Durch den Fremdenverkehr bedingt ging der Anteil der Romanischsprachigen bereits früh zurück. Gaben 1880 noch 81 % Romanisch als Muttersprache an, waren es 1910 bloss noch 59 %. 1941&amp;amp;nbsp;lag der Anteil letztmals über 50 % (50,4 %).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] erfolgte der Sprachwechsel zum Deutschen. In den 1990er-Jahren kam es wegen der starken Zuwanderung von Deutschsprachigen zu einem dramatischen Einbruch des Rätoromanischen. Heute ist Deutsch Behördensprache. 1990 konnten sich noch 47 % und im Jahr 2000 45 % der Einwohner auf Rätoromanisch verständigen. Die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte zeigt folgende Tabelle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#bfefff&amp;quot; colspan=&amp;quot;7&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sprachen in Bever GR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sprachen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volkszählung 1980&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volkszählung 1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volkszählung 2000&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anzahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anzahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anzahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Deutsche Sprache|Deutsch]] || align=right | 175 || align=right | 40,51 % || align=right | 292 || align=right | 58,87 % || align=right | 420 || align=right | 66,56 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Rätoromanische Sprachen|Rätoromanisch]] || align=right | 156 || align=right | 36,11 % || align=right | 120 || align=right | 24,19 % || align=right | 119 || align=right | 18,86 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Italienische Sprache|Italienisch]] || align=right | 87 || align=right | 20,14 % || align=right | 73 || align=right | 14,72 % || align=right | 74 || align=right | 11,73 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=right | 432 || align=right | 100 % || align=right | 496 || align=right | 100 % || align=right | 631 || align=right | 100 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beverser Ortsdialekt hat manche Eigentümlichkeit bewahrt, so z.&amp;amp;nbsp;B. das im Engadin sonst unbekannte &amp;#039;&amp;#039;buma saira&amp;#039;&amp;#039; (anstatt &amp;#039;&amp;#039;buna saira&amp;#039;&amp;#039; = «guten Abend»).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen und Konfessionen ===&lt;br /&gt;
Bever trat 1552 unter [[Pietro Paolo Vergerio]] zum evangelischen Glauben über. Erster Pfarrer wurde Petrus Parisotus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Refurmo |url=https://baselgias-engiadinaisas.ch/Dokumente-und-Bibliothek/ |titel=Daten zur Reformation |werk=Baselgias Engiadinaisas |hrsg=Baselgias Engiadinaisas |datum=2017 |sprache=de |abruf=2022-01-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Innerhalb der [[Evangelisch-reformierte Landeskirche Graubünden|evangelisch-reformierten Landeskirche Graubünden]] gehört Bever – das bis Ende 2011 eine Pastorationsgemeinschaft mit La Punt Chamues-ch bildete und seit 2012 mit diesem Dorf zu einer Kirchgemeinde mit Namen &amp;#039;&amp;#039;Las Agnas&amp;#039;&amp;#039; fusioniert war – seit 2017 zur Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Oberengadin (romanisch: Baselgia evangelica-refurmeda Engiadin’Ota), umgangssprachlich &amp;#039;&amp;#039;Refurmo&amp;#039;&amp;#039; genannt. Von den 584 Bewohnern (Stand: 31. Dezember 2020) waren 238 reformiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Oberengadin (Refurmo). Jahresrechnung 2020. S. 26&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Nationalität ===&lt;br /&gt;
Von den 584 Bewohnern (Stand: 31. Dezember 2020) waren 85 % Schweizer Staatsangehörige. Den grössten Ausländeranteil stellten die Italiener mit 25 Personen (28 % der Ausländer), gefolgt von den Deutschen mit 22 Personen (25 % der Ausländer) und den Portugiesen mit 17 Personen (19 % der Ausländer).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/dvs/awt/statistik/Bevoelkerung/Seiten/Bevoelkerungsstand_und_-struktur.aspx |titel=Ständige Wohnbevölkerung Graubünden, nach detaillierter Nationalität, Gemeinden, 2020 |werk=Kanton Graubünden, Amt für Wirtschaft und Tourismus |hrsg=Kanton Graubünden |datum=2022 |sprache=de |abruf=2022-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
1962 erliess die Gemeinde ein totales Campingverbot auf dem Territorium der Gemeinde. 1971 lehnte Bever die geplante touristische Erweiterung mit Skiliften in Richtung &amp;#039;&amp;#039;Surset&amp;#039;&amp;#039; ab und erklärte das entsprechende Gebiet bei der [[Chamanna Jenatsch]] zur Ruhezone. 1973 wurde das ganze Val Bever zur Ruhezone. 1974 verbot Bever als erste Gemeinde im Oberengadin den Erwerb von Liegenschaften durch Ausländer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ottavio Clavout |url=https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/001537/2004-04-28/ |titel=Bever |werk=Historisches Lexikon der Schweiz |hrsg=HLS |datum=2004-04-28 |sprache=de |abruf=2022-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1982 trat ein Fahrverbot nach [[Spinas]] in Kraft. 1983 beschränkte Bever als erste Gemeinde in Graubünden den Zweitwohnungsbau (auf 50 %). Dieses einzigartige Gesetz erregte schweizweit mediale Aufmerksamkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Silke Redolfi |Hrsg=Bürgergemeinde Bever |Titel=Bever - Die Geschichte eines Engadiner Dorfes |Verlag=Gammeter Druck |Ort=St. Moritz |Datum=2007 |Seiten=274–277}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Anteil Zweitwohnungen beträgt aktuell (per 31. März 2021) 54,6 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) |url=https://www.are.admin.ch/are/de/home/raumentwicklung-und-raumplanung/raumplanungsrecht/zweitwohnungen.html |titel=Zweitwohnungen |hrsg=Schweizerische Eidgenossenschaft |datum=2021 |sprache=de |abruf=2022-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nationalratswahlen 2023 ergaben in Bever folgende Stimmenanteile: SVP 28,8 % (+0,1 %), SP 27,7 % (−1,5 %), FDP 17,1 % (−1,1 %), Mitte 14,9 % (+2,6 %), GLP 7,4 % (+1,0 %), Grüne 2,2 % (−3,1 %).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.elections.admin.ch/de/ch/ |titel=Nationalratswahlen 2023. Bever |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2023-10-22 |abruf=2025-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grossratswahlen 2022 ergaben in Bever folgende Parteistimmen-Anteile (gerundet): SP + Grüne 34 %, FDP 16 %, SVP 21 %, GLP 20 %, Die Mitte 9 %&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinde Bever, Protokoll der Grossratswahlen vom 15. Mai 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde-Steuerfuss 2022: 70 % der einfachen Kantonssteuer&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Steuerverwaltung Graubünden |url=https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/dfg/stv/berechnen/Seiten/gemeindesteuerfuesse.aspx |titel=Gemeinde- und Kirchensteuerfüsse |hrsg=Kanton Graubünden |datum=2021 |sprache=de |abruf=2022-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur- und Landschaftsschutz ==&lt;br /&gt;
Bever ist seit vielen Jahrzehnten dem Natur- und Landschaftsschutz verbunden. Einen Grundstein dazu legten schon die beiden Beverser Botaniker Melchior Bovelin (1774–1842)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Silke Redolfi |Hrsg=Bürgergemeinde Bever |Titel=Bever – Die Geschichte eines Engadiner Dorfes |Verlag=Gammeter Druck |Ort=St. Moritz |Datum=2007 |Seiten=110-111}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Johann Luzius Krättli (1812–1903).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Silke Redolfi |Hrsg=Bürgergemeinde Bever |Titel=Bever - Die Geschichte eines Engadiner Dorfes |Verlag=Gammeter Druck |Ort=St. Moritz |Datum=2007 |Seiten=138-143}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1910 lehnte die Bürgergemeinde Bever einhellig ein Gesuch der Firma Froté &amp;amp; Cie, Zürich, ab, welche das ganze hintere Val Bever mit einer riesigen Staumauer unter Wasser setzen wollte. Das Wasser des Beverin hätte durch einen Druckstollen ins [[Albulatal]] und dort zur Stromgewinnung abgeleitet werden sollen. Die Beverser Bürger nahmen damit erstmals Partei für den Landschaftsschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Silke Redolfi |Hrsg=Bürgergemeinde Bever |Titel=Bever - Die Geschichte eines Engadiner Dorfes |Verlag=Gammeter Verlag |Ort=St. Moritz |Datum=2007 |Seiten=246-248}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Umfrage von 1973 bei allen Haushaltungen in Bever sprach sich eine Mehrheit der Befragten für den Landschaftsschutz aus. An erster Stelle wollten sie die Val Bever schützen. Dieses Anliegen wurde in der Ortsplanung von 1975 aufgenommen. Das besondere am [[Zonenplan]] waren die ausgeprägten Landschafts- und Naturschutzzonen u. a. in der Val Bever. 1976 verlieh die [[Schweizerische Stiftung für Landschaftsschutz und Landschaftspflege]] der Gemeinde Bever einen Preis für die vorbildliche Ortsplanung wegen der neugeschaffenen grosszügigen Landschaftsschutzzonen, die alle erhaltenswerten Landschaftsteile ausserhalb der Bauzone umfasse und nur die land- und forstwirtschaftliche Nutzung zuliess.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Silke Redolfi |Hrsg=Bürgergemeinde Bever |Titel=Bever - Die Geschichte eines Engadiner Dorfes |Verlag=Gammeter Druck |Ort=St. Moritz |Datum=2007 |Seiten=236-244}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1985 erhielt die Gemeinde den Preis des schweizerischen Naturschutzbundes (heute [[Pro Natura]]). Gewürdigt wurde der Verzicht auf touristische Erschliessung der Val Bever und die Ortsplanung mit der Zweitwohnungsklausel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ottavio Clavout |url=https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/001537/2004-04-28/ |titel=Bever |werk=Historisches Lexikon der Schweiz |hrsg=HLS |datum=2004-04-28 |sprache=de |abruf=2022-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der das [[Val Bever]] durchfliessende [[Beverin (Fluss)]] trägt seit dem Sommer 2021 (als erster Fluss der Schweiz) das Label &amp;#039;&amp;#039;Gewässerperle PLUS&amp;#039;&amp;#039;, das den Fluss schützen und eine Verbesserung des natürlichen Zustands einleiten soll.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gewaesserperleplus.ch/index.php/de/beverin-2021/ |titel=Beverin 2021 |werk=Gewässerperle Plus |hrsg=Verein Gewässerperlen c/o WWF Schweiz |datum=2021 |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220118163616/https://gewaesserperleplus.ch/index.php/de/beverin-2021/ |archiv-datum=2022-01-18 |abruf=2022-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Bahnhof [[Spinas]] verunmöglicht aktuell noch eine Sperre den freien Fischaufstieg. Die Gemeinde Bever plant eine Umgehungsgerinne bei Spinas, damit die natürliche Wanderung der [[Bachforelle]] und anderer Tiere wieder stattfinden kann. Die Gemeindeversammlung Bever stimmte im Sommer 2020 einem entsprechenden Projekt zu. Die Realisation ist für 2022 geplant.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gemeinde Bever |url=https://www.gemeinde-bever.ch/fileadmin/user_upload/PDFs/PDFs_Gemeindeversammlung/Gemeindeversammlung_2-2020.pdf |titel=Protokoll der Gemeindeversammlung vom 14.9.2020 |werk=Gemeinde Bever |datum=2020 |format=PDF |sprache=de |abruf=2022-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Revitalisierung der Inn-Auen: Bereits um 1850 begann man den Inn in ein «Korsett» zu drängen. Die Dämme schützten viele Jahre vor Überflutungen, beeinträchtigten jedoch Natur und Landschaft. Seit 2012 läuft am Inn ein grosses Revitalisierungsprojekt. In einem ersten Schritt wurde 2012–2013 der Abschnitt vom Einlauf des [[Beverin (Fluss)|Beverin]] bis zur Isellasbrücke und in einem zweiten, grösseren Schritt der Abschnitt von der Isellasbrücke bis zur Gemeindegrenze [[La Punt Chamues-ch]] realisiert. Dabei wurden Dämme abgebrochen und dem Flusslauf des Inn viel mehr Raum gewährt. Die Gesamtkosten beliefen sich auf über 11 Millionen Franken. Davon übernahmen das Bundesamt für Umwelt, das Amt für Natur und Umwelt Graubünden, [[Pro Natura]] Schweiz, der Fonds Landschaft Schweiz, der naturmade star-Fonds des [[Elektrizitätswerk der Stadt Zürich|Elektrizitätswerks der Stadt Zürich]] (ewz) sowie die [[Ernst Göhner Stiftung]] den grössten Teil der Kosten. Inzwischen sind [[Fischotter]], [[Biber]], [[Flussregenpfeifer]], [[Flussuferläufer]], [[Äsche]], Bachforelle und viele weitere seltene Arten zurückgekehrt. Auch die [[Deutsche Tamariske]] - eine bedrohte Spezialität - findet auf den anderswo selten gewordenen Kiesbänken ideale Voraussetzungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gemeinde Bever |url=https://www.gemeinde-bever.ch/bever-tor-zur-auenwelt.html |titel=Bever – Tor zur Auenwelt. Ein Fluss wird ausgewildert |werk=Gemeinde Bever |datum=2020 |sprache=de |abruf=2022-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Bever setzt auf sanften Tourismus. Im Dorf gibt es Übernachtungs- und Verpflegungsmöglichkeiten in Hotels, B&amp;amp;B, Pensionen, Gruppenunterkünften und Ferienwohnungen, in Spinas gibt es einen Gasthof mit Zimmern, und im hintersten Teil der Val Bever bietet die [[Chamanna Jenatsch]] Unterkunft und Schutz. Das Val Bever ist ein kaum besiedeltes und weitgehend unberührtes Hochtal und wird touristisch genutzt für Wanderungen, Bergsteigen, Langlauf und Fahrrad/Bike-Touren. Im Talabschnitt zwischen Spinas und Bever befindet sich ein «Märchenweg»: Entlang der linken Talseite findet man acht Märchen erzählt und geschrieben von Engadiner Frauen und inszeniert von einheimischen Künstlern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Graubünden Tourismus |url=https://www.graubuenden.ch/de/touren/maerchenweg-val-bever#beschreibung |titel=Märchenweg Val Bever |werk=Graubünden Tourismus |hrsg=Engadin Tourismus |datum=2020 |sprache=de |abruf=2022-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Passroute für Fussgänger führt von Bever via Spinas auf die [[Fuorcla Crap Alv]] und weiter nach Preda im Albulatal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Seit 1982 verarbeitet die «Lesa Lataria Engiadinaisa SA», dessen Aktien zu 80 % im Besitz von [[Emmi AG|Emmi]] sind,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://report.emmi.com/2024/de/category/notes-group_de/#note-602 |titel=Geschäftsbericht 2024 |titelerg=Übersicht über Konzerngesellschaften, assoziierte Gesellschaften und Gemeinschaftsorganisationen |werk=report.emmi.com |datum=2025 |abruf=2025-09-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in einer der höchstgelegenen Molkereien Europas jährlich 5 bis 6 Mio. kg Engadiner Bergmilch zu Milchprodukten. Die Kuhmilch stammt von rund 50 Bergbauern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Lesa |url=https://www.lesa.ch/che/de |titel=Der Geschmack von 1&amp;#039;706 m ü. M. |hrsg=Lataria Engiadinaisa SA |datum=2020 |sprache=de |abruf=2022-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben gibt es mehrere Gewerbebetriebe aus dem Bereich der Holzbearbeitung (Schreinereien), Mechanische- und Autowerkstätten sowie Dienstleistungsbetriebe. Die Landwirtschaftliche Konsumgenossenschaft Oberengadin führt in Bever einen [[Volg]]-Laden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Über die [[Albulabahn]] und die [[Bahnstrecke Landquart–Thusis|Strecke Chur–Thusis]], beides [[Meterspur|meterspurige]] Linien der [[Rhätische Bahn|Rhätischen Bahn]] (RhB), besteht eine Verbindung mit der Kantonshauptstadt [[Chur]]. Die Albulalinie endet südwestlich von Bever im Kur- und Wintersportort [[St. Moritz]], von wo aus über die [[Berninabahn]] [[Tirano]] in der [[Lombardei]] (Italien) zu erreichen ist. Ab Bever verläuft innabwärts die [[Bahnstrecke Bever–Scuol-Tarasp|Engadinerlinie]] der RhB bis [[Scuol]]. Bever ist in das Busnetz des [[Engadin Bus]] eingebunden. Nach [[Spinas]] verkehrt ein Pferdeomnibus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2020 ist die Bahnstrecke Bever–Samedan doppelspurig. Gleichzeitig wurde das neue Mittelperron am Bahnhof Bever in Betrieb genommen. Die rund 100 Meter lange Dachkonstruktion der Perronüberdeckung stammt aus den Anfängen des Bahnbaus im Engadin und stand bis 2015 am Bahnhof St. Moritz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jon Duschletta |url=https://archiv.engadinerpost.ch/pdf/2020/105_2020_09_08.pdf |titel=Zusammenbringen, was zusammengehört |werk=[[Engadiner Post]] |hrsg=Gammeter Media |datum=2020-09-08 |format=PDF |sprache=de |abruf=2022-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Bever bahnhof.jpg|[[Rhätische Bahn|RhB]]-Bahnhof Bever&lt;br /&gt;
 Bever bogen.jpg|Charakteristischer Bogen im historischen Dorfkern&lt;br /&gt;
 Bever chesa salis.jpg|Hotel «Chesa Salis»&lt;br /&gt;
 Bever haus.jpg|Haus im historischen Dorfkern&lt;br /&gt;
 Bever gr.jpg|Im Winter&lt;br /&gt;
 ETH-BIB-Bevers mit Oberengadin aus 2100 m-Inlandflüge-LBS MH01-000859.tif|Historisches Luftbild von [[Walter Mittelholzer]] (1919)&lt;br /&gt;
 ETH-BIB-Bever-LBS H1-017888.tif|Bever, historisches Luftbild von [[Werner Friedli (Fotograf)|Werner Friedli]] (1954)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Jakob Pool]] (1700–1771), Kaufmann und Plantagenbesitzer in der Karibik&lt;br /&gt;
* Melchior Bovelin (1774–1842), Apotheker, Meteorologe und Botaniker&lt;br /&gt;
* Johann Luzius Krättli (1812–1903), Lehrer und Botaniker&lt;br /&gt;
* Angelo Klainguti (1835–1901), Dorffotograf&lt;br /&gt;
* Urs Maurhofer (* 1946), Fallschirmspringer. Schweizermeister 1970 im Stilspringen und in der Kombination&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Buchdruckerei Oberwallis |Titel=Unser Sportbericht. Fallschirm Schweizermeisterschaften: erfolgreiche Tessiner |Sammelwerk=Walliser Volksfreund (Zeitung) |Band=51. Jahrgang |Nummer=159 |Verlag=Buchdruckerei Oberwallis |Ort=Naters |Datum=1970-08-19 |Seiten=5}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Weltmeister 1972 im Mannschaftszielspringen an der Fallschirm-Weltmeisterschaft in [[Tahlequah]], [[Oklahoma]], USA&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=si |url=https://www.e-newspaperarchives.ch/?a=d&amp;amp;d=FZG19720721-01.2.27&amp;amp;e=-------de-20--1--img-txIN--------0----- |titel=Die Schweizer Fallschirmspringer für die WM |werk=Freiburger Nachrichten |datum=1972-07-21 |sprache=de |abruf=2022-02-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=si |url=https://www.e-newspaperarchives.ch/?a=d&amp;amp;d=DTT19720822-01.2.41&amp;amp;e=-------de-20--1--img-txIN--------0----- |titel=Schweizer Weltmeister im Fallschirmspringen |werk=Zeitung &amp;#039;Die Tat&amp;#039; |datum=1972-08-22 |sprache=de |abruf=2022-02-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* [[Giachem Guidon]] (* 1961), Skilangläufer&lt;br /&gt;
* [[Silke Redolfi]] (* 1964), Historikerin, Autorin und Archivarin, wuchs in Bever auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Bever}}&lt;br /&gt;
* [[Reformierte Kirche Bever]] eine chorlose Barockkirche von 1667 mit Fresken aus dem 14. Jh. an der Westfront.&lt;br /&gt;
* [[Val Bever]] ein kaum besiedeltes und weitgehend unberührtes Hochtal.&lt;br /&gt;
* [[Beverin (Fluss)]] der erste Fluss der Schweiz, welcher das Label &amp;#039;&amp;#039;Gewässerperle PLUS&amp;#039;&amp;#039; trägt.&lt;br /&gt;
* [[Spinas]] – ein weitgehend autofreier Weiler am Südportal des [[Albulatunnel]]s.&lt;br /&gt;
* [[Lej da Gravatscha]] ein wichtiger Brut- und Rastplatz für Vögel mit grosser Artenvielfalt.&lt;br /&gt;
* [[Las Agnas]] – eine abgegangene Siedlung und Versammlungsstätte der alle zwei Jahre stattfindenden [[Landsgemeinde]] des Oberengadins.&lt;br /&gt;
* [[Funtauna Merla]] die historische Grenze zwischen den beiden neuen Gerichten &amp;#039;&amp;#039;Sur Funtauna Merla&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Suot Funtauna Merla.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Chesa Orlandi erbaut um 1822 für Giachem Orlandi,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/chesa_orlandi.31235 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Chesa Orlandi (Foto) |wayback=20220818112241}}&amp;lt;/ref&amp;gt; das markanteste Patrizierhaus von Bever.&lt;br /&gt;
* Salis-Häuser&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/salis_haeuser.31237 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Salis-Häuser (Foto) |wayback=20220818113807}}&amp;lt;/ref&amp;gt; – zwei bedeutende historische Häuser in Bever.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Carl Camenisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Bevers.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2. &amp;#039;&amp;#039;Beringer – Bion.&amp;#039;&amp;#039; Attinger, Neuenburg 1921, S.&amp;amp;nbsp;217, 218 ([https://biblio.unibe.ch/digibern/hist_bibliog_lexikon_schweiz/Beringen_Bion_136_270.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* {{HLS|1537|Bever|Autor=Ottavio Clavuot|Datum=2004-04-28}}&lt;br /&gt;
* [[Erwin Poeschel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden III. Die Talschaften Räzünser Boden, Domleschg, Heinzenberg, Oberhalbstein, Ober- und Unterengadin&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler der Schweiz]].&amp;#039;&amp;#039; Band 11). Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1940. {{DNB|760079625}}.&lt;br /&gt;
* [[Silke Redolfi]]: &amp;#039;&amp;#039;Bever: Die Geschichte eines Engadiner Dorfes.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der Bürgergemeinde Bever. Bever 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bever, Switzerland|Bever GR|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde-bever.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Bever]&lt;br /&gt;
* {{ISOS|1951|Bever|Abruf=2023-06-15|Sprache=de}}&lt;br /&gt;
* {{ethorama|z1ItMO7fjiGPHFk09de2}} (interaktive Karte und digitalisierte Dokumente, die einen direkten Bezug zur Schweiz haben und geografisch mit einem bestimmten Ort verbunden sind; deutsch)&lt;br /&gt;
* [https://www.engadin.ch/de/guide/engadin-ferienorte/bever Bever Tourismus] auf engadin.ch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|1537|Bever|Autor=Ottavio Clavuot}}{{HLS-Hinweis|Abschnitte}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Region Maloja}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4321224-4|VIAF=159682819}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Engadin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Inn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Graubünden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bever GR| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;KurtR</name></author>
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