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	<title>Beutenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T09:20:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Beutenberg&amp;diff=711394&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lysippos: /* Geologie, Geografie */ lf</title>
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		<updated>2025-01-19T06:33:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geologie, Geografie: &lt;/span&gt; lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum Forschungsstandort in Jena siehe [[Beutenberg Campus]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
| NAME            = Beutenberg&lt;br /&gt;
| BILD            = Euba, Beutenberg-Häuser.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG   = Blick zum Gipfelbereich mit den Beutenberghäusern&lt;br /&gt;
| HÖHE            = 420.9&lt;br /&gt;
| LAGE            = [[Niederwiesa]], [[Chemnitz]], [[Sachsen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| GESTEIN         =[[Tuff]]&lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN         = liegt im [[Zeisigwald]]&lt;br /&gt;
| DOMINANZ        = &lt;br /&gt;
| SCHARTENHÖHE    = &lt;br /&gt;
| DOMINANZ-BEZUG  = &lt;br /&gt;
| SCHARTE            = keine Angabe&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD     = 50.848210&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD      = 12.98173&lt;br /&gt;
| REGION-ISO      = DE-SN&lt;br /&gt;
| TYP             = &lt;br /&gt;
| ALTER           =&lt;br /&gt;
| ERSCHLIESSUNG   = Radwanderwege&lt;br /&gt;
| BILD1              = &lt;br /&gt;
| BILD2              =Beuthenberg GK25, No. 96b - saxony.jpg&lt;br /&gt;
| BILD2-BESCHREIBUNG =Der Beutenberg auf einer geologischen Karte (1876)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beutenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Beuthenberg&amp;#039;&amp;#039;, veraltet &amp;#039;&amp;#039;Beutigberg&amp;#039;&amp;#039;, ist ein 420,9 Meter hoher Berg in der [[Vorerzgebirgs-Senke]], dessen Gipfel im Gemeindegebiet von [[Niederwiesa]] liegt und wesentliche seiner Flächen sich ansonsten in [[Chemnitz]] erstrecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie, Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Beutenberg ist ein Rest [[vulkan]]ischer Aktivität im Bereich der als [[Zeisigwald]]-[[Caldera (Krater)|Caldera]] bezeichneten Struktur im Osten von Chemnitz mit mehreren Ausbruchszentren an ihren Rändern, hier die &amp;#039;&amp;#039;Beutenberg-Störungszone&amp;#039;&amp;#039; (etwa 290 Millionen Jahre alt). Der Beutenberg gehört zu einer regionalen [[Tuff]]lagerstätte des [[Perm (Geologie)|Perm]], die hier eine [[Mächtigkeit (Geologie)|Mächtigkeit]] von bis zu 55 Metern erreicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Alexowsky et al.: &amp;#039;&amp;#039;Geologische Karte des Freistaates Sachsen 1:25&amp;amp;nbsp;000, Erläuterungen zu Blatt 5143 Chemnitz&amp;#039;&amp;#039;. Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, Freiberg 2010, S. 50–51.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weiter westlich fand man gut erhaltene versteinerte Hölzer aus dem so genannten &amp;#039;&amp;#039;[[Versteinerter Wald (Chemnitz)|Versteinerten Wald]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Beutenberg [[Anstehendes Gestein|steht]] eine [[Verkieselung|verkieselte]] Gesteinseinheit des [[Zeisigwald#Porphyrtuffabbau|Porphyrtuffs]] an, die wegen ihrer Festigkeitswerte zu [[Schotter]] im [[Eisenbahnbau|Gleisbau]] in mehreren Steinbrüchen abgebaut wurde. Zwei Steinbrüche nah am Standort des früheren Aussichtsturmes wurden im 20. Jahrhundert als städtische Mülldeponie genutzt und sind verfüllt. Eine abschließende Rekultivierung durch Aufforstungsarbeiten ist erfolgt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{WdH|33|172–173|Lemma=Zeisigwald}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name des Berges hat sich auf eine Siedlung östlich des Gipfels übertragen, die Beutenberghäuser, die teilweise jeweils zu den Gemeindegebieten von Niederwiesa und Chemnitz gehören. Zudem gibt es hier die Straßenzüge &amp;#039;&amp;#039;Am Beutenberg&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Beutenbergstraße&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Topographische Karte. Ausgabe mit Wanderwegen, 1:25&amp;amp;nbsp;000 Chemnitz&amp;#039;&amp;#039;. Staatsbetrieb Geobasisinformation und Vermessung. 3. Auflage, Dresden 2014, ISBN 978-3-89679-335-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beutenberg befindet sich direkt auf der Wasserscheide zwischen den Einzugsgebieten der Flüsse [[Chemnitz (Fluss)|Chemnitz]] und [[Zschopau (Fluss)|Zschopau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Der sächsische [[Jakobsweg]] verläuft südlich und westlich des Beutenberggipfels durch den Zeisigwald.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.saechsischer-jakobsweg.de/der-weg/hauptweg-bautzen-dresden-chemnitz-zwickau-hof/ &amp;#039;&amp;#039;Hauptweg Bautzen–Dresden–Chemnitz–Zwickau–Hof. Chemnitz–Zwickau&amp;#039;&amp;#039;]. In: Sächsischer Jakobsweg an der Frankenstraße (siehe in der Karte), &amp;#039;&amp;#039;saechsischer-jakobsweg.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Steinbrecheraktivitäten am Beutenberg waren im 19. Jahrhundert intensiv und lieferten für Chemnitz und Umgebung Bausteine. Die Arbeiter kamen zum großen Teil aus dem östlich gelegenen Dorf [[Chemnitz-Euba|Euba]]. Hier waren um 1840 etwa 200 Einwohner aus Euba als Steinbrecher und Steinmetzen tätig. Seit 1903 lagen die meisten Steinbrüche in diesem Gebiet still.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Euba&amp;#039;&amp;#039;. In: {{WdH|28|57}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem geologischen Kenntnisstand um 1838 wurde das Gestein vom „Beutigberg“ von [[Carl Friedrich Naumann]] noch als „Zeisigwalder Sandstein“ angesehen, das man später als vulkanischen [[Tuff]] erkannte. Es gab hier zwei [[Steinbruch|Steinbrüche]]. Der eine wurde als „harter Bruch“ und der andere als „Ludwigs Bruch“ bezeichnet. Sie lieferten wegen guter Gesteinseigenschaften gefragte Mengen zu baulichen Zwecken in die Region Chemnitz.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Carl Friedrich Naumann]]: &amp;#039;&amp;#039;Erläuterungen zu Section XV der geognostischen Charte des Königreiches Sachsen und der angränzenden Länderabtheilungen, oder: Geognostische Skizze der Gegend zwischen Gössnitz, Oederan, Sebastiansberg und Auerbach&amp;#039;&amp;#039;. Arnoldische Buchhandlung, Dresden / Leipzig 1838, S. 392, 394, 398.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Zeisigwald Beutenbergturm LvT.JPG|mini|Erinnerungstafel an den früheren Beutenbergturm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Belege}}&lt;br /&gt;
1887 wurde auf dem Beutenberg ein Turm errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Anonym: &amp;#039;&amp;#039;Der Aussichtsturm auf dem Beutenberg&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Adelsberger Heimat- und Stadtteilzeitung&amp;#039;&amp;#039;, 16. Ausgabe, Juli/August 2011, S. 1 ([http://www.adelsberg.de/images/stories/adelsberg/adelsberger/Juli_August11.pdf PDF (unvollständig)])&amp;lt;/ref&amp;gt; Der 25 m hohe, hölzerne Aussichtsturm mit einer 25 m² großen Aussichtsplattform wurde am 11. September 1887 eröffnet. Die Plattform konnte über 137 Stufen erreicht werden und bot bis zu 30 Personen Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurden Zivilisten von den sowjetischen Truppen gezwungen, die vielen Blindgänger aus diesem Gebiet in den Steinbruch zu transportieren. Die Detonationswelle der anschließenden gezielten Sprengung zerstörte die Beutenbergbaude. Der Turm wurde dabei nur beschädigt. Zwischen 1945 und 1946 verschwand der Turm, die notleidende Bevölkerung nutze ihn und die Reste der Baude als Brennholz. Andere Überlieferungen gehen von einem Abriss auf Befehl der sowjetischen Militäradministration aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein geplanter Neubau des Turmes wurde angestrebt, aber aufgrund von fehlenden finanziellen Mitteln nicht realisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Chemnitz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lysippos</name></author>
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