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	<title>Beutegermane - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T01:58:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Beutegermane&amp;diff=94018&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RonMeier: Kleinkram</title>
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		<updated>2024-12-08T15:25:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beutegermane&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Begriff, der seit der [[Annexion]] von Gebieten durch das [[Deutsches Reich|Deutsche Reich]] im Jahr 1938 benutzt wird. Auch nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde er, nicht nur von [[Deutsche]]n, bis in die Gegenwart hinein benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fremdbezeichnung ==&lt;br /&gt;
=== Benutzer: Deutsche in Deutschland ===&lt;br /&gt;
==== 1938–1945 ====&lt;br /&gt;
Als „Beutegermanen“ wurden von großen Teilen der Bevölkerung im Deutschen Reich (vor allem in abwertender Absicht) ab 1938 die „[[Volksdeutsche]]n“ genannt, die nach dem [[Münchner Abkommen]] und danach im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in die [[Deutsche Volksliste]] aufgenommen worden waren, z.&amp;amp;nbsp;T. mit [[Deutsche Volksliste#Einbürgerungsverfahren und Selektionskriterien|fragwürdigen Methoden]]. Die Männer unter ihnen mussten Kriegsdienst in der deutschen [[Wehrmacht]] leisten. In die Kategorie der „Beutegermanen“ wurden oft auch Nicht-Deutsche eingestuft, die (teils wirklich freiwillig, teils gezwungenermaßen) als „[[Hilfswilliger|Hilfswillige]]“ am Kriegsgeschehen auf deutscher Seite teilnahmen (vgl. z.&amp;amp;nbsp;B. [[Lettische SS-Verbände]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Über das Schicksal von in den Krieg gezwungenen jungen Männern aus Polen hat der in Darmstadt lebende polnische Filmemacher [[Marian Czura]] den Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;Beutekameraden&amp;#039;&amp;#039; (2003) gedreht.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Beutegermanen“ wurden beispielsweise die Rekruten der freiwilligen [[7. SS-Freiwilligen-Gebirgs-Division „Prinz Eugen“|SS-Division Prinz Eugen]] genannt, die mit freiwilligen Volksdeutschen (Donau-Schwaben aus Rumänien und Jugoslawien) aufgestellt wurde. Auch die [[Ausländische Freiwillige der Waffen-SS|nicht-deutschen Einheiten]] bzw. Soldaten der [[Waffen-SS#Divisionen der Waffen-SS|Divisionen der Waffen-SS]] wurden so bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 7. Armee der Wehrmacht, die in der [[Normandie]] stationiert war und die [[Operation Overlord|Invasion der Alliierten]] abwehren sollte, bestand zu einem Fünftel der Soldaten aus zwangsrekrutierten Polen und sowjetischen Kriegsgefangenen. Auch Letztere galten zur Zeit ihres Einsatzes als „Beutegermanen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Boris Peter: [http://www.tagesspiegel.de/kultur/6-juni-1944/1848302.html &amp;#039;&amp;#039;6. Juni 1944&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Tagesspiegel.&amp;#039;&amp;#039; 30. Mai 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 1945 bis heute ====&lt;br /&gt;
Die Fremdbezeichnung „Beutegermanen“ blieb für diese Menschen weiterhin bestehen, nachdem sie aus ihren Siedlungsgebieten im Osten (der [[Sowjetunion]], den [[Baltendeutsche|baltischen Staaten]], [[Zwangsgermanisierung|Polen]], dem Sudetenland, [[Rumäniendeutsche|Rumänien]] und [[Ungarndeutsche|Ungarn]]) nach Deutschland gekommen waren (meistens mit der zurückweichenden deutschen [[Wehrmacht]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=R. M. Douglas |url=https://books.google.de/books?id=trBDCx6oDbYC&amp;amp;pg=PA79&amp;amp;lpg=PA79&amp;amp;dq=beutegermanen+polen&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=hIpi_QkvbA&amp;amp;sig=4j9qkYzgBA4fDr1OnXV7PMTGPTs&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwia7YLpvo3YAhUR3KQKHaCGClIQ6AEISDAG#v=onepage&amp;amp;q=beutegermanen%20polen&amp;amp;f=fals |titel=Ordnungsgemäße Überführung&amp;quot; Die Vertreibung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg |sprache=de |abruf=2017-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie auch [[Deutsche Staatsangehörigkeit|deutschen Staatsangehörigen]] aus den Gebieten östlich der [[Oder-Neiße-Grenze]] warfen Einheimische in der unmittelbaren Nachkriegszeit oft den „Beutegermanen“ vor allem vor, dass diese sie nötigten, ohnehin knappe Güter mit ihnen teilen zu müssen.&amp;lt;ref&amp;gt;Walther Mann: [http://www.kuhlaendchen.de/media/Archiv/140625-Mann-EaO2-oSzk-Tuerk.pdf &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen an Odrau. Erlebnisse in einer kleinen Stadt im Sudetenland vor und nach dem Zweiten Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;]. Band II. 2002, S. 61.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übernahme des Begriffs durch Nicht-Deutsche ===&lt;br /&gt;
Auch in Polen wurde nach dem Zweiten Weltkrieg der Begriff „Beutegermane“ benutzt. Dort ist er Bestandteil der These, dass es unter den polnischen Staatsbürgern im Jahr 1939 keine Deutschen gegeben habe. Ein Teil der längst polonisierten [[Deutschstämmige]]n unter den polnischen Staatsangehörigen habe sich aus opportunistischen Gründen an seine deutschen Vorfahren erinnert, und andere Polen seien zwangsgermanisiert worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Theodor Bierschenk: [https://archive.org/stream/SC047DieDeutscheVolksgruppeInPolen/SC%20047%20Die%20Deutsche_Volksgruppe_in_Polen_djvu.txt &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Volksgruppe in Polen 1934–1939&amp;#039;&amp;#039;]. Kitzingen 1954.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenbezeichnung ==&lt;br /&gt;
Gelegentlich wurde nach 1945 der Begriff „Beutegermane“ auch als nicht abwertend gemeinte Selbstbezeichnung benutzt,&lt;br /&gt;
z.&amp;amp;nbsp;B. in einem 1951 verfassten Brief des bekannten Judenretters [[Oskar Schindler]]: „Erst will ich feststellen, dass ich nicht Altreichs-Deutscher, sondern Sudetendeutscher bin, also Beutegermane, und gehöre heute in die Millionenarmee der Heimatvertriebenen. (Mir sind die Bilder meiner Flucht und Erniedrigung mit all dem blutigen Gräuel der sadistischen Meute der Tschechei genauso lebhaft in Erinnerung wie die Untaten deutscher ›Übermenschen‹ gegen wehrlose Juden, Polen, Frauen und Kinder).“&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Kukuk: [http://www.vip-ev.de/text553.htm &amp;#039;&amp;#039;Vorwort zum Buchtitel: Jitka Gruntová: &amp;quot;Die Wahrheit über Oskar Schindler - Weshalb es Legenden &amp;gt;&amp;gt;über gute Nazis&amp;lt;&amp;lt; gibt&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;]. Verband für Internationale Politik und Völkerrecht e. V. Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.dhm.de/lemo/zeitzeugen/werner-mork-musterung-zum-wehrdienst-im-herbst-1939.html Werner Mork: &amp;#039;&amp;#039;Musterung zum Wehrdienst im Herbst 1939&amp;#039;&amp;#039;]. Lebendiges Museum Online. [[Deutsches Historisches Museum]]. Juli 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &amp;lt;!-- siehe Diskussion#Mängelliste, Punkt 4. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Winfried Welzer: &amp;#039;&amp;#039;Der Beutegermane. Ein Ausflug in die Vergangenheit.&amp;#039;&amp;#039; Self-Publishing, Engeldorfer Verlag, 2008, ISBN 978-3-86901-180-6.&lt;br /&gt;
* Klaus-Peter Möller: &amp;#039;&amp;#039;Der wahre E: ein Wörterbuch der DDR-Soldatensprache.&amp;#039;&amp;#039; 2000, ISBN 3-931836-22-3, S. 55 und S. 87. (Verweis)&lt;br /&gt;
* Gustav Muthmann: &amp;#039;&amp;#039;Rückläufiges deutsches Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; 2001, ISBN 3-11-092066-2, S. 170.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehrmacht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachbegriff (Militärwesen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprache des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personenbezeichnung (Militär)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Volkstumspolitik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RonMeier</name></author>
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