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	<title>Beusterburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Beusterburg Wall Graben Abhang.jpg|mini|hochkant=1.6|Graben der Beusterburg, links der Innenraum]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beusterburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ringwall]] auf der bewaldeten Erhebung des [[Hildesheimer Wald]]es. Sie befindet sich im Ortsteil [[Betheln]] der Stadt [[Gronau (Leine)|Gronau]] in der [[Samtgemeinde Leinebergland]] im [[Landkreis Hildesheim]] in [[Niedersachsen]]. Die 15 Hektar umfassende Wallanlage wird auf ein Alter von 5000 Jahren geschätzt. Über ihre einstige Funktion gibt es unterschiedliche Annahmen, wonach es sich um eine [[Wallburg]], ein  [[Erdwerk]] oder einen [[Kraal|Viehkraal]] gehandelt haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Beusterburg liegt auf etwa 250&amp;amp;nbsp;m über [[Normalhöhennull|NHN]] auf dem nach Südwesten [[Terrasse (Geologie)|terrassenförmig]] abfallenden Rücken des „Schiefen Berges“ am Westhang des Hildesheimer Waldes. Sie ist zwischen den Bachtälern des Rottebaches im Süden und des Nordbaches im Norden angelegt worden. Etwa 400 Meter östlich entspringt die [[Beuster (Innerste)|Beuster]], nach der die Anlage benannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Beusterburg Walldurchstich Waldweg.jpg|mini|hochkant=1.6|Blick vom Innenraum auf den Durchstich des Walls durch einen modernen Waldweg, der Graben liegt hier außen]]&lt;br /&gt;
Große Teile des zwei Kilometer langen, im Wald liegenden Ringwalls in Form eines Ovals sind erhalten geblieben. Bei Ausmaßen von rund 500 × 420 Metern beträgt die Innenfläche etwa 15 Hektar. Begrenzt wird die Beusterburg durch einen Sohlgraben von 2,5 m bis 3,5 m Tiefe mit einem außen, fortifikatorisch also verkehrt liegenden Vorwall von rund ein bis zwei Meter Höhe. An mehreren Stellen der Innenseite des Grabens wurde ein [[Palisade]]ngraben mit geringer Erdaufschüttung festgestellt. So stellt sich die Befestigung von außen gesehen als Vorwall, Sohlgraben und Palisadenzaun mit zugespitzten Holzpfählen dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wall, Graben und Palisadenring werden an zahlreichen Stellen durch Erdbrücken und Durchlässe unterbrochen, wobei ein Teil auf jüngere Durchstiche aus forstlichen Gründen zurückzuführen ist. Sechs Durchlässe in einer Breite von rund 1,5 Metern ließen sich bei den Ausgrabungen als [[Neolithikum|neolithisch]] einstufen, ihre ursprüngliche Gesamtzahl wird auf 20 geschätzt. Die Grabungsbefunde weisen darauf hin, dass die Durchlässe mit Pfosten und Hölzern verschlossen werden konnten. Im Nordosten des Innenraums der Wallanlage ist ein innerer Wall auf 120 Meter Länge erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Nach einer ersten Schürfung 1930 durch den &amp;#039;&amp;#039;Hildesheimer Verein für Anthropologie, Völkerkunde und Vorgeschichte&amp;#039;&amp;#039; nahm der Prähistoriker [[Kurt Tackenberg]] in den Jahren 1933, 1935 und 1936 an mehreren Stellen des Walls [[Ausgrabung]]en vor. Auf der Innenseite der Anlage fanden sich Reste eines [[Palisade]]ngrabens, was für die Umfassung des Innenraums mit einem Palisadenzaun spricht. Außerdem wurden Keramikreste, Feuersteine sowie Feuersteinklingen gefunden, jedoch keine Hausgrundrisse. Das Fundmaterial (Keramik, Steingeräte) wies der Ausgräber Kurt Tackenberg der [[Michelsberger Kultur]] zu, andere nahmen eine Herkunft aus der [[Trichterbecherkultur]] an. Es fanden sich auch Rand-, Wand- und Bodenscherben aus der Zeit der [[Schnurkeramik]]. Außerdem wurden Besiedlungsreste gefunden, die aus einer Zeit vor der Umwallung stammten.&amp;lt;ref&amp;gt; Ernst Andreas Friedrich: &amp;#039;&amp;#039;Die Beusterburg bei Betheln&amp;#039;&amp;#039;, S. 6, in: Wenn Steine reden könnten. Band IV&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ergebnisse der archäologischen Grabungskampagnen unter der Leitung von Kurt Tackenberg in den 1930er Jahren stellen bis heute die wichtigste Informationsquelle dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Archäologe [[Erhard Cosack]] vom [[Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege|Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege]] führte in den Jahren 2001 und 2002 im Innenbereich der Wallanlage [[Survey (Archäologie)|Begehungen]] mit dem [[Metalldetektor|Metallsuchgerät]] durch. Dabei wurden das Bruchstück eines bronzenen [[Tüllenbeil]]es und eine mittelalterliche [[Sichel (Werkzeug)|Sichel]] gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Beusterburg Infotafel.jpg|mini|Infotafel an der Beusterburg]] &lt;br /&gt;
Bis heute ist unklar, zu welchem Zweck die Anlage errichtet worden ist. Die Funktion als [[Jungsteinzeit|neolithisches]] Erdwerk ist bisher nicht belegt. Der Ausgräber Kurt Tackenberg vermutete aufgrund der wenigen Funde und hoher [[Phosphate|Phosphatwerte]] im Boden einen Viehkraal. Für ein Gehege sprechen die zahlreichen Durchlässe im Wall, die eine Verteidigung der Anlage zu schwierig gemacht hätten. Auch die Nähe von [[Solequelle|Salzquellen]], die am Nordfuß des Hildesheimer Waldes bei [[Heyersum]] vorhanden waren, spricht für eine Tierhaltung. Ebenfalls für eine Viehschutzanlage sprechen die Zaundurchlässe, die häufig zu den Bächen im Norden und Süden führen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Andreas Friedrich: Die Beusterburg bei Betheln, S. 7, in: Wenn Steine reden könnten. Band IV&amp;lt;/ref&amp;gt; In einer zweiten Bauphase, die sich nicht datieren lässt, fanden Umbauten im Wall- und Graben-System statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besonderheit der Beusterburg liegt darin, dass sich Wall und Graben seit der Errichtung in der [[Jungsteinzeit]] erhalten haben, was anscheinend auf ihrer abgeschiedenen Lage auf einem bewaldeten Höhenzug beruht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Kurt Tackenberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Beusterburg. Ein jungsteinzeitliches Erdwerk in Niedersachsen&amp;#039;&amp;#039;. Hildesheim 1951. &lt;br /&gt;
* [[Hans-Jürgen Häßler]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ur- und Frühgeschichte in Niedersachsen&amp;#039;&amp;#039;. Theiss, Stuttgart 1991, ISBN 3-8062-0495-0, S. 390.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Andreas Friedrich]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Beusterburg bei Betheln&amp;#039;&amp;#039;, S. 6–8, in: &amp;#039;&amp;#039;Wenn Steine reden könnten&amp;#039;&amp;#039;. Band IV, Landbuch-Verlag, Hannover 1998, ISBN 3-7842-0558-5&lt;br /&gt;
* [[Hans-Wilhelm Heine]]: &amp;#039;&amp;#039;Die ur- und frühgeschichtlichen Burgwälle im Regierungsbezirk Hannover.&amp;#039;&amp;#039; Hannover 2000, ISBN 3-7752-5645-8, S. 117–119.&lt;br /&gt;
* Margret Zimmermann, Hans Kensche: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser im Hildesheimer Land&amp;#039;&amp;#039;. Hildesheim, 2001, S. 113–115&lt;br /&gt;
* [[Erhard Cosack]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Beusterburg bei Betheln, Ldkr. Hildesheim&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Neue Forschungen zu den latènezeitlichen Befestigungsanlagen im ehemaligen Regierungsbezirk Hannover&amp;#039;&amp;#039;, Neumünster, 2008, S. 24–33&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Beusterburg}}&lt;br /&gt;
* [http://www.beusterburg.de/ Website zur Beusterburg]&lt;br /&gt;
* [https://denkmalatlas.niedersachsen.de/viewer/metadata/32217757/1/-/ &amp;#039;&amp;#039;Beusterburg&amp;#039;&amp;#039;] im [[Denkmalatlas Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=52.13196|EW=9.828215|type=landmark|region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4225443-7|VIAF=240410883}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgwall in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Gronau (Leine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Gronau (Leine))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Gronau (Leine))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Niedersachsen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AxelHH</name></author>
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