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	<title>Beurteilung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T05:53:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Beurteilung&amp;diff=396339&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nina: keine sinnvolle Zwischenüberschrift, siehe WP:WSIGA#Überschriften und Absätze</title>
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		<updated>2026-01-15T16:55:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;keine sinnvolle Zwischenüberschrift, siehe &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:WSIGA&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:WSIGA (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:WSIGA#Überschriften und Absätze&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beurteilung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Werturteil]] über einen [[Sachverhalt]], über [[Situation]]en oder [[Eigenschaft]]en, [[Gegenstand|Objekte]] oder über eine [[Person]].&lt;br /&gt;
Wortbestandteil ist das [[Urteilen (Psychologie)|Urteil]] im psychologischen Sinne. Beteiligte sind der &amp;#039;&amp;#039;Beurteilende&amp;#039;&amp;#039; und das &amp;#039;&amp;#039;Beurteilungsobjekt&amp;#039;&amp;#039;. Der Beurteilende ist eine [[natürliche Person]], die einem Beurteilungsobjekt (Sachverhalt, Situation, Person usw.) einen [[Wertvorstellung|Wert]] auf einer &amp;#039;&amp;#039;Urteilsdimension&amp;#039;&amp;#039; zuordnet. Die Urteilsdimension ist eine abgestufte [[Skala (Bewertung)|Skala]] (gut – schlecht, zielbehindernd – zielfördernd; schwerwiegend – unbedenklich). Angewandte Skalen sind insbesondere [[Benotung]]en jeder Art, [[Schulnote]]n, [[Sportnote]]n, [[Rating]]s oder [[Kreditscoring]]s. Beurteilen ist also das Bewerten eines Beurteilungsobjekts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beurteilende muss von seiner [[Wahrnehmung]] und seiner [[Fachkompetenz]] her imstande sein, das Beurteilungsobjekt zutreffend und umfassend beurteilen zu können. Dazu gibt es je nach Beurteilungsobjekt bestimmte übergeordnete &amp;#039;&amp;#039;Beurteilungskriterien&amp;#039;&amp;#039;, die vom Beurteiler anzuwenden sind. Beurteilungskriterien sind die vor der Beurteilung – nicht unbedingt durch den Beurteilenden – festgelegten [[Merkmal]]e, die das [[Wesen (Philosophie)|Wesen]] des Beurteilungsobjekts vollständig erfassen sollen. Je mehr und je besser Beurteilungskriterien durch das Beurteilungsobjekt erfüllt werden, umso günstiger fällt die Urteilsdimension aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
Als Beurteilungsobjekte werden Sachverhalte, Situationen, Personen und Objekte erläutert:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sachverhalte&amp;#039;&amp;#039;: Die Beurteilung von Sachverhalten ist primär Aufgabe von [[Analyst]]en, [[Arzt|Ärzten]], [[Gutachten|Gutachtern]], [[Journalist]]en, [[Jurist]]en, [[Sachverständiger|Sachverständigen]] und der [[Richter]]. Die Tätigkeit des Juristen setzt bereits bei der Bildung des seiner rechtlichen Beurteilung zugänglichen Sachverhalts ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=Wle1BgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA262&amp;amp;dq=beurteilung+sachverhalt&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiCle_Pm5HZAhUMBSwKHRCZCEsQ6AEIKzAB#v=onepage&amp;amp;q=beurteilung%20sachverhalt&amp;amp;f=false Karl Larenz, &amp;#039;&amp;#039;Methodenlehre der Rechtswissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, 1979, S. 262]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei sind die aufgeworfenen [[Tatfrage]]n und [[Rechtsfrage]]n durch [[Rechtsanwendung]] zu [[Subsumtion (Recht)|subsumieren]]. Analysten oder Journalisten müssen [[Recherche|recherchierte]] Sachverhalte und [[Quelle (Nachrichtendienst)|Quellen]] zusammentragen, ordnen und einer Bewertung unterziehen.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Situationen&amp;#039;&amp;#039;: Will beispielsweise ein [[Verbraucher]] seinen [[Bedarf]] decken und hat er hierfür die Auswahl zwischen mehreren alternativen Kaufobjekten, so kann er seine [[Kaufentscheidung]] nur aufgrund einer vorausgegangenen Beurteilung treffen. Als Beurteilungskriterien kommen hierbei vor allem die [[Bedürfnis-Pyramide]], [[Präferenz (Wirtschaftswissenschaften)|Präferenz]]en, [[Nutzen (Wirtschaft)|Nutzen]], [[Kaufpreis]]e oder [[Produktqualität]] in Betracht. Sie zielen auf die vor dem Kauf unmittelbar beurteilbaren Leistungseigenschaften ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Markus Müller: &amp;#039;&amp;#039;Die Verminderung von asymmetrisch verteilten Informationen im Electronic Commerce&amp;#039;&amp;#039;, 2006, S. 56.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nimmt er nun durch Anwendung dieser Kriterien ein hierzu passendes Produkt im Laden wahr, so wählt er dieses durch [[Kaufvertrag|Kauf]] aus. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Personen&amp;#039;&amp;#039;: Eine Beurteilung von Personen mit Folgewirkungen findet durch [[Schulzeugnis]]se ([[Schüler]]), [[Leistungsbeurteilung (Personalwesen)|Leistungsbeurteilung]], [[Mitarbeiterbewertung]] ([[Arbeitnehmer]] in der [[Privatwirtschaft]]), [[dienstliche Beurteilung]] ([[Beamter (Deutschland)|Beamte]] und [[Soldat (Deutschland)|Berufs- und Zeitsoldaten]]), [[Arbeitszeugnis]]se (sonstige  Arbeitnehmer) oder [[Sportnote]]n ([[Sportler]]) statt. Folgewirkung bedeutet, dass diese Beurteilungen Grundlage für eine [[Versetzung (Schule)|Versetzung]] (Schüler) oder [[Beförderung (Personalwesen)|Beförderung]] und [[Degradierung (Rang)|Degradierung]] ([[Personalwesen]]) oder [[Sieg]] und [[Wettkampf|Niederlage]] (Sportler) sind. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Objekte&amp;#039;&amp;#039;: Beispielsweise spielt die Beurteilung von [[Beleihungsobjekt]]en bei der [[Beleihung (Kreditwesen)|Beleihung]] im [[Finanzwesen]] im Zusammenhang mit der [[Wertermittlung]] eine wichtige Rolle. Beurteilungsobjekt sind [[Immobilie]]n ([[Wohnimmobilie|Wohn-]] und [[Gewerbeimmobilie]]n), Beurteiler ist der in der [[Immobilienwirtschaft]] kundige [[Kreditanalyst]], dem als Beurteilungskriterien [[Lage (Immobilie)|Lage]], [[Marktwert (Immobilie)|Marktwert]], [[Sachwert]], [[Ertragswert]] und [[Beleihungswert]]/[[Beleihungsgrenze]]/[[Beleihungsauslauf]] zur Verfügung stehen. Urteilsdimension ist das &amp;#039;&amp;#039;Objektrating&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Auch weitere Beurteilungsobjekte wie [[Werkstoff]]e, [[Handlung (Erzählkunst)|Handlungen]] (Filmhandlung, Handlung eines Theaterstücks), [[Schwachstelle (Organisation)|Schwachstellen]] oder abstrakte Konstrukte ([[Aufbauorganisation|Aufbau-]] oder [[Ablauforganisation]], [[Risiko]]) können Gegenstand einer Beurteilung sein. Risiken werden vom [[Risikoträger]] oder Dritten einer [[Risikobeurteilung]] unterzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Subjektivität ==&lt;br /&gt;
Beurteilungen bleiben trotz der angewandten Beurteilungskriterien stets subjektiv, denn [[Objektivität]] im naturwissenschaftlichen Sinne kann es bei der Beurteilung durch und von Personen nie geben. Wenn Menschen andere Menschen beurteilen, geht es stets um subjektive Auffassungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=eGoR2ZfnZWYC&amp;amp;pg=PA33&amp;amp;dq=beurteilung+subjektiv&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiIhMnxkJHZAhVBrCwKHXndAH4Q6AEIQTAF#v=onepage&amp;amp;q=beurteilung%20subjektiv&amp;amp;f=false Sonja Schustereit/Jochen Welscher, &amp;#039;&amp;#039;Arbeitszeugnisse und Personalbeurteilung nach dem TVöD&amp;#039;&amp;#039;, 2008, S. 33]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits die Auswahl der Beurteilungskriterien und ihre (zulässige) [[Gewichtung]] enthalten subjektive Elemente. Allenfalls kann &amp;#039;&amp;#039;relative Objektivität&amp;#039;&amp;#039; hergestellt werden. Die relative Objektivität einer Beurteilung ist erfüllt, wenn sie nicht von den persönlichen Beurteilungskriterien des Beurteilers abhängt. Die Wissenschaft spricht von „kontrollierter Subjektivität“ als wichtiger Voraussetzung zur Reduzierung von Beurteilungsfehlern.&amp;lt;ref&amp;gt;Eduard W. Kleber: &amp;#039;&amp;#039;Diagnostik in pädagogischen Handlungsfeldern&amp;#039;&amp;#039;, 1992, S. 138 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beurteilungsfehler ==&lt;br /&gt;
[[Beurteilungsfehler]] gibt es bei der fehlenden oder falschen Wahrnehmung des Beurteilungsobjekts ([[Wahrnehmungsfehler]]) etwa durch [[selektive Wahrnehmung]] des Beurteilers, bei der fehlenden oder falschen Anwendung der Beurteilungskriterien sowie bei der fehlerhaften Anwendung der Urteilsdimension. Auch mangelnde [[Fachkompetenz]] ist ein Beurteilungsfehler. So kann es bei der Personalbeurteilung vorkommen, dass die Beteiligten bereits mit bestimmten [[Prägung (Verhalten)|Prägungen]] und [[Einstellung (Psychologie)|Einstellungen]] in die Beurteilungssituation kommen, welche die gegenseitige Wahrnehmung der Personen, die zu beurteilenden Sachverhalte und schließlich die Ergebnisse der Leistungsbeurteilung wesentlich beeinflussen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=7yP9H-uU9hUC&amp;amp;pg=PA9&amp;amp;dq=beurteilung+Situation&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwi_gu_dp5HZAhWFiSwKHfJpAaMQ6AEIJzAA#v=onepage&amp;amp;q=%22Ergebnisse%20der%20Leistungsbeurteilung%22&amp;amp;f=false Andrea Fried/Christof Baitsch/Ralf Wetzel, &amp;#039;&amp;#039;Wenn zwei das Gleiche tun… Diskriminierungsfreie Personalbeurteilung&amp;#039;&amp;#039;, 2000, S. 9]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fehlbeurteilungen können weitreichende Folgen haben. Eine ungerechtfertigt schlechte Beurteilung – etwa aufgrund des [[Halo-Effekt]]s – kann bei Mitarbeitern zur [[Arbeitsmotivation|Demotivation]] führen und möglicherweise eine Verschlechterung der gesamten [[Arbeitsleistung]] zur Folge haben. Eine fehlerhafte, zu gute Beurteilung – etwa wegen eines [[Logischer Fehler|logischen Fehlers]] – kann zu einer [[Stelle (Organisation)|Fehlbesetzung]] führen. Beides ist mit den [[Unternehmensziel]]en im [[Personalwesen]] unvereinbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Beurteilungsspielraum]]&lt;br /&gt;
* [[Degustation]]&lt;br /&gt;
* [[Urteil (Logik)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4132339-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personalwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Allgemeine Psychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nina</name></author>
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