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	<title>Beugniot-Hebel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T09:19:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Beugniot-Hebel&amp;diff=1107213&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Derkoenig: lf, Commonscat mit Helferlein hinzugefügt</title>
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		<updated>2026-03-13T19:03:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf, Commonscat mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Wurgl/8Schwestern&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Wurgl/8Schwestern (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Helferlein&lt;/a&gt; hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Beugniot bogie.png|mini|Zwei parallel verschiebbare Achsen sind mit einem Beugniot-Hebel (blau) verbunden, damit sie sich Gleis&amp;amp;shy;krümmungen anpassen können.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aku V 60 Ostrava b.JPG|mini|Beugniot-Hebel an einer Lok der Baureihe 106 der DR]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beugniot-Hebel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein mechanisches Bauteil in einigen [[Lokomotive]]n mit Stangenantrieb, das zur Verbesserung der Bogenläufigkeit dient. Es wurde nach seinem Erfinder [[Édouard Beugniot]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beugniot entwickelte um das Jahr 1860 als Chefingenieur bei der Firma [[André Koechlin &amp;amp; Cie]] im elsässischen [[Mülhausen]] ein System, bei dem die vier [[Radsatz|Radsätze]] im Fahrzeugrahmen zwar seitenverschiebbar gelagert sind, doch die Verschiebung der zwei jeweils benachbarten Radsätze durch einen zweiarmigen Hebel gegenläufig gekuppelt ist. Dieser Hebel ist in seiner Mitte um die vertikale Drehachse schwenkbar gelagert, um diese Verschiebungen gegengleich zu halten. Das Fahrzeug wird entlang der zwei Hebeldrehachsen seitenmittig zentriert, deren Abstand bildet die Führungslänge des Fahrzeugs. In diesem Fall existiert kein fester Achsstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seitliche Führungskräfte der Gleis-Fahrschulter auf die [[Spurkranz|Spurkränze]] werden die vier Radsätze in der Art verschoben, dass alle Radsatzmitten nahe der Gleismitte liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ihre Achsen dabei parallel und auf unveränderten Abständen bleiben, ist der [[Stangenantrieb]] über [[Kuppelstange]]n möglich, allerdings müssen die Kuppelzapfen an den Rädern entsprechend lang ausgebildet sein, um unterschiedliches seitliches Verschieben der einzelnen Radsätze gegenüber den Kuppelstangen zu erlauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Führungskräfte des Gleises auf das Fahrzeug verteilen sich über die Hebel gleichmäßig auf beide vorauslaufende Radsätze, wodurch eine Verringerung der Abnutzung der Spurkränze erreicht wird. Durch die Querbeweglichkeit der Radsätze sind bei diesen die sonst bei Einrahmenlokomotiven zum Zwecke eines zwängungsfreien Laufes in Weichen, Kurven und engen Gleisbögen üblichen Spurkranz- und Rückenschwächungen nicht erforderlich. Die geführte Länge der Lokomotive wird durch den Abstand der beiden Drehzapfen der Beugniothebel gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Radsätze, paarweise auf [[Drehgestell]]en, schmiegen sich Gleisbögen deutlich besser an, weil sie sich auch verdrehen können, doch nicht vollständig, weil sie ja paarweise parallel ausgerichtet bleiben, etwa in der Richtung des Gleisradius am Ort der Drehgestellachse. An Fahrzeugen mit sehr langem Radstand ist die Verdrehbarkeit durch Drehgestelle ein großer Vorteil, an kurzen schwindet der Vorteil so weit, dass die konstruktiv einfachere Lösung hebelgekoppelter Achsverschiebung bisweilen bevorzugt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland wurden Beugniot-Hebel vor allem in der Mitte des 20. Jahrhunderts verwendet. Die bekanntesten Beispiele hierfür sind wohl die [[MaK-Stangenlokomotiven]] und die Lokomotiven der Baureihen [[DR-Baureihe V 60|105 und 106]] der DR, aber auch in Dampflokomotiven wie der [[DB-Baureihe 82]] wurden diese Hebel genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Krauss-Helmholtz-Lenkgestell]]&lt;br /&gt;
* [[Schwartzkopff-Eckhardt-Lenkgestell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
Bedienungs- und Wartungsanleitungen der [[Maschinenbau Kiel|MaK]]-Baureihen [[MaK 600 D|600&amp;amp;#x202f;D]], [[MaK 650 D|650&amp;amp;#x202f;D]] und [[MaK 1200 D|1200&amp;amp;#x202f;D]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Helmut Petrovitsch |Titel=Besserer Bogenlauf |Sammelwerk=eisenbahn magazin |Nummer=6 |Datum=2023 |Seiten=42–45}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Beugniot lever|Beugniot-Hebel}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bahnen-im-rheinland.de/pb/kfb-53.htm Stichwort: Beugniot] – Erklärung mit Prinzip-Skizze (unten auf der verlinkten Seite)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenfahrzeugtechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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