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	<title>Betznau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T02:12:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Betznau&amp;diff=1584457&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Markus Bodensee: /* Literatur */ Literaturangabe korrigiert/vervollständigt</title>
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		<updated>2023-12-04T22:10:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Literaturangabe korrigiert/vervollständigt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Betznau&lt;br /&gt;
| Alternativname          = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = &lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Kressbronn am Bodensee&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen              = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 47/36/49/N&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 9/35/41/E&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-BW&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 427 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von                = 425&lt;br /&gt;
| Höhe-bis                = 450&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                  = &lt;br /&gt;
| Einwohner               = 284&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2011-01-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &amp;lt;!-- Gemeinde Kressbronn am Bodensee --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = &lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach       = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 88079&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 0 75 43&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                = &lt;br /&gt;
| Lagekarte               = D-BW-Kressbronn aB - Lage des Ortsteils Betznau.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = Lage des Ortsteils Betznau im Kressbronner Gemeindegebiet&lt;br /&gt;
| Poskarte                = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Betznau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Kressbronn am Bodensee]] im [[Baden-Württemberg|baden-württembergischen]] [[Bodenseekreis]] in [[Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Betznau liegt im Südosten des Bodenseekreises, rund zwei Kilometer westlich der Kressbronner Ortsmitte auf einer Terrasse des erweiterten [[Argen]]tals auf einer Höhe von {{Höhe|425|DE-NHN}} zwischen den anderen Ortsteilen [[Berg (Kressbronn)|Berg]], [[Gießen (Kressbronn)|Gießen]], [[Linderhof (Kressbronn)|Linderhof]], [[Kalkähren]] sowie der Argen. Am östlichen Ortsrand steigt das Gelände über die &amp;#039;&amp;#039;Betzhofer Halde&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|440|DE-NHN}}) bis zu den [[Drumlin]]s &amp;#039;&amp;#039;Ettenberg&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Lehensburg&amp;#039;&amp;#039;  und &amp;#039;&amp;#039;Mühlenberg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|503|DE-NHN}}) stufenförmig an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Betznau gehören die [[Flurstück]]e &amp;#039;&amp;#039;Bachtobel&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Betznau&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Brühl&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kornwinkel&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Oberer Rain&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Rain&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Schinderloch&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Stauden&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Untere Au&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vom [[Schleinsee (See)|Schleinsee]] über [[Nitzenweiler]] und durch das [[Feuchtwiese|&amp;#039;&amp;#039;Brühl&amp;#039;&amp;#039;]] kommende &amp;#039;&amp;#039;Betznauer Bach&amp;#039;&amp;#039; fließt unterhalb der &amp;#039;&amp;#039;Betzhofer Halde&amp;#039;&amp;#039; in und durch das Dorf. Anfang der 1990er Jahre wurde das Bachbett im Zuge der Dorfsanierung teilweise wieder freigelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:D-BW-Kressbronn aB-Betznau - Skizze Römerbad.jpg|mini|[[Römisches Bad bei Kressbronn-Betznau|Römisches Bad]] bei Betznau]]&lt;br /&gt;
Auf der &amp;#039;&amp;#039;[[Lenensburg]]&amp;#039;&amp;#039; nördlich von Betznau gab es schon zur [[Hallstattzeit]] eine Höhensiedlung&amp;lt;ref&amp;gt;OAB Tettnang 1915, S. 115.&amp;lt;/ref&amp;gt; – der früheste Beweis für menschliche Besiedlung in dem Gebiet. Die Burg selbst geht auf die spätmerowingisch-karolingische Zeit zurück und dürfte identisch mit der 769 erwähnten &amp;#039;&amp;#039;Entinesburg&amp;#039;&amp;#039; sein.&lt;br /&gt;
Anfang des 20. Jahrhunderts legt der [[Prähistoriker]] [[Gerhard Bersu]] bei Betznau eine [[Römisches Bad bei Kressbronn-Betznau|Römische Badruine]] frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Herr namens &amp;#039;&amp;#039;Patacho&amp;#039;&amp;#039; wird als Gründer Betznaus vermutet, ab 805 wird dieser Name in den Urkunden des [[Argengau]]s wiederholt genannt. Betznau könnte also jenes &amp;#039;&amp;#039;Pacenhoven&amp;#039;&amp;#039; gewesen sein, das als Ausstellungsort einer Urkunde im Jahr 905/906 erstmals erwähnt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stiftsarchiv St. Gallen|StiASG]], Urk. IV 452. [https://www.e-chartae.ch/de/charters/view/745 Online auf e-chartae], abgerufen am 12. Juni 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1112 wird eine &amp;#039;&amp;#039;Grafschaft Betznau&amp;#039;&amp;#039;, die wahrscheinlich den Mittelpunkt des Argengaus bildete und als [[Thing|Dingstätte]]&amp;lt;ref&amp;gt;Landesdenkmalamt Baden-Württemberg: &amp;#039;&amp;#039;Liste der Kulturdenkmale.&amp;#039;&amp;#039; Teil A 1: &amp;#039;&amp;#039;unbewegliche Bau- und Kunstdenkmale einschließlich Objekte der Mittelalterarchäologie.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;mgoe&amp;quot;&amp;gt;Martina Goerlich: &amp;#039;&amp;#039;Betznau - Zur Orts und Siedlungsgeschichte eines Dorfes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kressbronner Jahrbuch 1994/95.&amp;#039;&amp;#039; S. 66–84.&amp;lt;/ref&amp;gt; desselben große Bedeutung hatte, erwähnt. Die Flurbezeichnung „Waibelhub“ deutet noch heute auf diesen ehemaligen Gerichtsplatz hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Übernahme dieser Funktion durch Tettnang fällt das Gebiet Ende des [[12. Jahrhundert]]s an den Grafen [[Hugo von Montfort]]. 1268 folgt eine weitere Erwähnung: das Stift St. Johann zu Konstanz erwirbt einen &amp;#039;&amp;#039;Hof mit Obstbäumen in Bazenon&amp;#039;&amp;#039;. 1309 hinterlässt Hugo III. seinem Sohn und seinem Neffen neben anderen Ländereien auch &amp;#039;&amp;#039;Leute und Güter zu Betznau&amp;#039;&amp;#039;. Die Grafen von Montfort besitzen 1371 unter anderem acht Höfe in Betznau. Im Jahr 1515 wird Betznau erstmals als dem Amt Hemigkofen und der Pfarrkirche St. Gallus in [[Gattnau]] zugehörig genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1934 gehört Betznau zur [[Schultheiß]]erei Hemigkofen, die dann mit Nonnenbach zur Gemeinde Kressbronn vereinigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
In der 1515 erschienenen Beschreibung der Herrschaft Tettnang wird für Betznau erstmals eine Größe von 39 Häusern angegeben; das entspricht einer Einwohnerzahl von rund 200. In einer im Jahr 1789 von Österreich durchgeführten Bestandsaufnahme des [[Kaiserlich-königlich|K.K.]]-Oberamts Tettnang sind 44 Häuser mit 47 Familien bzw. 218 Einwohnern erfasst. Heute, Stand Jan. 2011, ist Betznau mit 284 Einwohnern nach [[Retterschen]] der zweitgrößte Ortsteil der Gemeinde Kressbronn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Tabelle: Einwohnerzahlen Betznaus (1515 bis 2011)&amp;lt;ref name=&amp;quot;mgoe&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! 1515 !! 1789 !! 1825 !! 1838 !! 1907 !! 1910 !! 1973 !! 1994 !! 2011&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
| ≈200 || 218 || ≈250 || 274 || 165 || 182 || 240 || 258 || 284&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
In Betznau und Umgebung stehen die ehemalige Wehranlage &amp;#039;&amp;#039;Lehensburg&amp;#039;&amp;#039;, der ehemalige Gasthof „Zum Hirschen“ (Haupthaus um 1700), das „Backhaus“ von 1841 und der im Sebastiansweg stehende [[Bildstock]] mit der [[Dreifaltigkeit|Heiligen Dreifaltigkeit]] (Ende des 17. Jahrhunderts) unter Denkmalschutz. Des Weiteren gibt es eine Liste von vierzehn Gebäuden, die das historische Ortsbild Betznaus auf besondere Weise prägen: Bauernhäuser, Wohnhäuser, Gasthaus, Gerhöft und Schulhaus.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmale in Kressbronn am Bodensee}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sebastianskapelle ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Kressbronn-Betznau - Sebastianskapelle.jpg|mini|Kapelle zum Hl. Sebastian]]&lt;br /&gt;
Direkt an der alten Landstraße von [[Lindau (Bodensee)|Lindau]] nach [[Tettnang]] steht bei [[Linderhof (Kressbronn)|Linderhof]] die im Jahr 1600 vom [[Montfort (Adelsgeschlecht)|Grafen Johann&amp;amp;nbsp;III. von Montfort]] gestiftete Sebastianskapelle. Die über dem Eingangsportal angebrachte Jahreszahl 1696 weist auf den Zeitpunkt einer Renovierung bzw. Erweiterung (Turmanbau) hin.&lt;br /&gt;
Die [[Kirchenausstattung|Ausstattung]] des einschiffigen Rechteckbaus mit einem eingezogenen, dreiseitig geschlossenen Chor fällt eher schlicht aus. Vielleicht deshalb, weil die Kapelle immer wieder von Kunsträubern heimgesucht wurde. Ein Blickfang sind das Deckengemälde mit der heiligen Familie (H. Siebenrock, 1906) und das Glasfensterbild in der Chormitte.&lt;br /&gt;
Oben im Turm läuten zweierlei Glocken: Die Wetterglocke ist der Heiligen [[Dreifaltigkeit]], die andere – sie wurde 1617 gegossen – den beiden Heiligen &amp;#039;&amp;#039;[[Sebastian (Heiliger)|Sebastian]]&amp;#039;&amp;#039; (= der Erhabene) und &amp;#039;&amp;#039;[[Philippus (Apostel)|Philippus]]&amp;#039;&amp;#039; geweiht.&lt;br /&gt;
Großen Zulauf hat die heilige Messe naturgemäß am Sebastianstag (20. Januar).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brauchtum ===&lt;br /&gt;
Schon vor vielen Jahrhunderten wurde in Betznau [[Wein]] angebaut. Die örtliche, 1994 gegründete [[Narrenzunft]] nahm sich den [[Rebbau]] zum Thema und entwarf die Figur des Rebweibs. Mit den Rebweibern soll verdeutlicht werden, welche harte, mühevolle Handarbeit erledigt werden musste, ehe der Wein im Fass seiner Reife entgegenging.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Hornikel: &amp;#039;&amp;#039;„Rebweiber“ zogen erstmals durch die Dörfer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kressbronner Jahrbuch 1996/97.&amp;#039;&amp;#039; (= Band 10), S. 32.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Narrenruf]] der Rebweiber lautet „Rebweib&amp;amp;nbsp;-&amp;amp;nbsp;Rätsch!“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rebweiber-betznau.de/index.php?article_id=10 Geschichte der Rebweiber auf www.rebweiber-betznau.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Sigbert Baumann, Lorenz L. Göser, [[Elmar Kuhn|Elmar L. Kuhn]], Gerhard Schaugg, Walter Schmid, Ulrich Woyte, Stefan Weigele&lt;br /&gt;
   |Titel=Kressbronner Kirchenweg: Die Kirchen und Kapellen von Kressbronn&lt;br /&gt;
   |Auflage=1.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Kunstverlag Josef Fink&lt;br /&gt;
   |Ort=Lindenberg&lt;br /&gt;
   |Datum=2007&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-89870-422-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.rebweiber.com/ Narrenverein Rebweiber Betznau e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile und Weiler von Kressbronn am Bodensee}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7787663-5|VIAF=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kressbronn am Bodensee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Bodenseekreis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Markus Bodensee</name></author>
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