<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Betzingen</id>
	<title>Betzingen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Betzingen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Betzingen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T21:51:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Betzingen&amp;diff=204259&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler am 20. Juli 2025 um 03:24 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Betzingen&amp;diff=204259&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-07-20T03:24:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Betzingen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Reutlingen&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Coat of arms of Betzingen.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Ehemaliges Gemeindewappen von Betzingen&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48/29/58/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9/10/37/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 347 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 7.84&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 11206&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-05&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.reutlingen.de/de/Leben/Unsere-Stadt/Daten-Fakten/Einwohnerzahl |titel=Einwohnerzahl {{!}} Stadt Reutlingen |abruf=2022-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1907-04-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 72770&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 07121&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Betzingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist nach Reutlingen-Mitte der einwohnerstärkste [[Ortsteil|Stadtteil]] von [[Reutlingen]] in [[Baden-Württemberg]]. Obwohl bereits 1907 von Reutlingen eingemeindet und inzwischen sehr verstädtert und industrialisiert und mit Reutlingen komplett zusammengewachsen, weist der Ort mit rund 11.000 Einwohnern noch ursprüngliche und ländliche Züge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rathaus-Betzingen-Reutlingen-2008.jpg|mini|Betzinger Rathaus, 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betzingen liegt im [[Echaz]]tal zwischen den Städten [[Reutlingen]] und [[Tübingen]] auf einer Höhe von {{Höhe|360|DE-NHN|link=1}}. Im Ortskern mündet der, aus nördlicher Richtung kommende, Leyrenbach&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url= https://www.gea.de/reutlingen_artikel,-fiat-st%C3%BCrzt-in-den-betzinger-leyrenbach-_arid,5566565.html| titel= Fiat stürzt in den Betzinger Leyrenbach |hrsg= [[Reutlinger Generalanzeiger]]| datum=2017-10-12| zugriff=2022-04-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (im 19. Jahrhundert auch „Leirenbach“ geschrieben&amp;lt;ref&amp;gt;vlg. Johann Daniel Georg von Memminger: &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung des Oberamts Reutlingen&amp;#039;&amp;#039; (1824) [https://www.google.de/books/edition/Beschreibung_des_Oberamts_Reutlingen/7SIzAAAAYAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;printsec=frontcover bei Google Books] oder [https://de.wikisource.org/wiki/Beschreibung_des_Oberamts_Reutlingen Wikisource]&amp;lt;/ref&amp;gt;) in die Echaz. Weiter flussabwärts, beim Betzinger Friedhof, mündet der [[Breitenbach (Echaz)|Breitenbach]] von Süden kommend in die Echaz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
Folgende [[Stadt|Städte]] und [[Gemeinde]]n sowie Ortsteile grenzen an Betzingen (im [[Uhrzeigersinn]], beginnend im Norden). Die Gemeinden liegen im [[Landkreis Reutlingen]] und Tübingen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Degerschlacht]], Reutlingen, [[Ohmenhausen]], [[Kusterdingen]] ([[Landkreis Tübingen]]), [[Jettenburg]] (Landkreis Tübingen) und [[Wannweil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Frühgeschichte und Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Erste Spuren menschlicher Besiedlung in Betzingen gibt es aus der [[Hallstattzeit]] (700–500&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr.) mit mehreren Funden, vor allem Grabhügel. Auch die Römer siedelten sich an diesem Ort an, so wurde 1905 bei Ausgrabungsarbeiten eine römische Villa entdeckt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ludwig Sontheimer |url=https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/BHMLSTJ4EMTAI74S7KE7ZA7JDPDGVDL4 |titel=Eine römische Villa bei Betzingen - ausgegraben im September und Oktober 1905 |sprache=de |abruf=2025-05-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ortsname mit Endung [[-ing]]en lässt auf eine Gründung durch die [[Alamannen]] im 5. oder 6. Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr. schließen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;reutlingen.de&amp;quot;/&amp;gt; Die erste urkundliche Erwähnung von „Beczingin“ datiert auf den 12. März 1258, in der Heinrich Vink und sein Sohn Werner von der [[Burgstelle Schloßberg (Dettingen)|Burg Dettingen]] ihren Besitz an das [[Klarissenkloster Pfullingen]] übertragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;reutlingen.de&amp;quot;/&amp;gt; 1275 wird die Mauritiuskirche im [[Zehntregister]] der [[Diözese Konstanz]] erwähnt.&amp;lt;ref name = &amp;#039;helber&amp;#039; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 15. Jahrhundert ging Betzinger Grund, durch Verkauf oder Stiftung, in Reutlinger Besitz über, so dass Reutlingen zunehmend [[Ortsherrschaft]] erhielt. Die Zugehörigkeit Betzingens zu Reutlingen ist in einer Urkunde von 1480 belegt&amp;lt;ref name=&amp;quot;reutlingen.de&amp;quot;/&amp;gt; und wurde später in einer weiteren Urkunde des [[Römisch-deutscher König|römisch-deutschen Königs]] und späteren Kaisers [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian&amp;amp;nbsp;I.]] vom 8.&amp;amp;nbsp;August 1497 bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 17. Jahrhundert wurde die wirtschaftliche Situation schlechter, teils durch Abgaben der Bauern, teils durch Aufteilung der Höfe durch Erbe und teils durch Kriege wie den [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]], in dem Betzingen weitgehend zerstört wurde&amp;lt;ref name=&amp;quot;reutlingen.de&amp;quot;/&amp;gt; und die Bürger Schutz im befestigten Reutlingen suchten.&amp;lt;ref name = &amp;#039;helber&amp;#039; /&amp;gt; Einige Kleinbauern begannen ein Handwerk, vor allem die [[Weberei]], auszuüben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;reutlingen.de&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende des Heiligen Römischen Reichs und Industrielle Revolution ===&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der reichsstädtischen Zeit Reutlingens wurde Betzingen, das damals rund 1000 Einwohner hatte, 1803 selbstständige Gemeinde des [[Oberamt Reutlingen|Oberamts Reutlingen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;reutlingen.de&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts wurden in Betzingen mehrere (Textil-)Fabriken gegründet: 1846 die [[Spinnen (Garn)|Spinnerei]] und [[Zwirnerei]] Schickhardt, 1847 die Baumwoll[[weberei]] August Knapp, später die Zwinnerei Wilhelm Marggraff, der Textilfabrik-Zulieferer &amp;#039;&amp;#039;C.C. Egelhaaf&amp;#039;&amp;#039;, die [[Cord (Gewebe)|Cord]]weberei Hermann Schmidt und 1869 die Textilfabrik Ulrich Gminder (zwischen Betzingen und Reutlingen).&amp;lt;ref name = &amp;#039;helber&amp;#039; /&amp;gt; Mit Errichtung dieser Fabriken und dem Anschluss an die Eisenbahn 1861 wurde die wirtschaftliche Situation wieder besser.&amp;lt;ref name=&amp;quot;reutlingen.de&amp;quot;/&amp;gt; Betzingen wandelte sich so von einem „Bauern- und Weberdorf zu einer Arbeiterwohngemeinde.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;reutlingen.de&amp;quot;/&amp;gt; Um 1900 gab es ca. 400 Arbeitsplätze in den Fabriken, Landwirtschaft und selbstständige Tätigkeit nahmen ab; ungefähr ein Viertel der Einwohner war zugezogen.&amp;lt;ref name = &amp;#039;helber&amp;#039; /&amp;gt; Die wirtschaftliche Verflechtung und räumliche Nähe zu Reutlingen, sowie große öffentliche Aufgaben (Straßenbau, Kanalisation, Wasserversorgung) waren Gründe für die Eingemeindung Betzingens nach Reutlingen am 1.&amp;amp;nbsp;April 1907.&amp;lt;ref name=&amp;quot;reutlingen.de&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den 1840 und den 1890er Jahren bestand die [[Betzinger Künstlerkolonie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach der Eingemeindung 1907 und Drittes Reich ===&lt;br /&gt;
Von 1912 bis 1967 war der Stadtteil ferner durch die [[Straßenbahn Reutlingen]] mit der Kernstadt verbunden. Die Esslinger Holz- und Eisenwaren Wilhelm Heim pachtete ab 1936 das Gelände der Zwirnerei Schickhardt (heute Wannweiler Straße 11).&amp;lt;ref name = &amp;#039;bomben&amp;#039;&amp;gt;{{Internetquelle | url= https://www.pressreader.com/germany/reutlinger-nachrichten/20190309/282411285630821| titel= Bomben auf Betzingen|autor = Holger Lange|hrsg= [[Reutlinger Nachrichten]] via [[PressReader]]| datum=2019-03-09| zugriff=2022-04-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zunächst wurden dort Spinde für die Wehrmacht hergestellt und ab 1943 Flügel für die &amp;#039;&amp;#039;[[Fieseler Fi 103|V1]]&amp;#039;&amp;#039; – unter Ausnutzung von mindestens 450 [[Zwangsarbeit#Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeitern]].&amp;lt;ref name = &amp;#039;bomben&amp;#039; /&amp;gt; Die (Textil-)Fabriken waren Ziele der [[Liste von Luftangriffen der Alliierten auf das Deutsche Reich (1939–1945)|Luftangriffen der Alliierten auf das Deutsche Reich]]. Der erste Angriff auf Betzingen erfolgte am 16. März 1944.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url= https://themator.museum-digital.de/ausgabe/scrolltopic.php?m_tid=1278&amp;amp;tid=1278| titel= Kriegsende! Kriegsende? Reutlingen nach 1945|hrsg= [[museum-digital]]| zugriff=2022-04-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 20. April 1945 ging [[Oskar Kalbfell]] in Betzingen den aus Tübingen anrückenden französischen Truppen ([[1ere armée (1944–1945)|1. Armee]]) mit [[Parlamentärflagge|weißer Flagge]] entgegen und konnte so weiteren Schaden von Reutlingen abwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Einwohner&amp;lt;ref name = &amp;#039;helber&amp;#039; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ~1800 || align=right | 1.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ~1860 || align=right | 1.500&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ~1885 || align=right | 2.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ~1900 || align=right | 3.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 || align=right | 4.800&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || align=right | 11.471&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
=== Politik ===&lt;br /&gt;
* 1905 wurde der auf Lebenszeit eingesetzte [[Schultheiß]], Martin Leibßle, gedrängt in den Ruhestand zu treten.&amp;lt;ref name = &amp;#039;helber&amp;#039; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In der Zeit des [[Drittes Reich|Dritten Reiches]] wurden die Betzinger Vereine [[Gleichschaltung|gleichgeschaltet]]. Lieder-, Trachten- und Tanzgruppe wurden von den Nationalsozialisten vereinnahmt.&amp;lt;ref name = &amp;#039;helber&amp;#039; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Von 2004 bis 2019 war [[Thomas Keck (Politiker)|Thomas Keck]] (SPD) Bezirksbürgermeister von Betzingen&lt;br /&gt;
* 2019 wurde Friedemann Rupp (Grüne)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url= https://www.pressreader.com/germany/reutlinger-nachrichten/20190713/282368336218015| titel= Viel Applaus für Bezirksürgermeister Rupp|autor = Norbert Leister|hrsg=[[Reutlinger Nachrichten]] via [[PressReader]]| datum=2019-07-13| zugriff=2022-04-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zum Bezirksbürgermeister gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Norbert Leister |url=https://www.gea.de/reutlingen_artikel,-beifall-in-betzingen-f%C3%BCr-schultes-friedemann-rupp-_arid,6153784.html |titel=Beifall in Betzingen für Schultes Friedemann Rupp - Reutlingen - Reutlinger General-Anzeiger |sprache=de |abruf=2019-08-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt zwei nebeneinander stehende Bäume, die in der Heraldik als Tannen angesehen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;reutlingen.de&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://archive.org/details/bub_gb_DFNDAQAAMAAJ/page/n607/mode/2up | titel= Württembergisches Adels- und Wappenbuch. Heft 16: Figurenregister von Albert Freiherrn v. Botzheim |seiten=112|autor = [[Otto von Alberti]]|hrsg= Internet Archive| datum=1889| zugriff=2022-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= Helmut Schepper|Titel=Wappenbuch Landkreis Reutlingen – Die Städte- und Gemeindewappen |Ort= Münsingen |Datum=2001 |ISBN= 3-9805531-4-0|Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Siegel von &amp;#039;&amp;#039;Eberhard von Betzingen&amp;#039;&amp;#039; an einer Urkunde aus dem Jahr 1341 und Zeichnung im Württembergischen Adels- und Wappenbuch wurde in den 1960er Jahren als Betzinger Wappen aufgegriffen. Da Betzingen bereits 1907 nach Reutlingen eingemeindet worden war, besaß es nie [[Rechtsgültigkeit]]. 1994 wurde das erste Mal eine Fahne mit dem Wappen vor dem Betzinger Rathaus gehisst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;reutlingen.de&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tracht ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Betzinger Tracht}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 19. Jahrhundert ist die Betzinger Tracht über den Ort hinaus bekannt. Sie war bei Malern, Fotografen, auf Trachtenumzügen und am Württemberger Hofe durch [[Wilhelm II. (Württemberg)|Wilhelm II.]] beliebt. Die Betzinger konnten durch das Präsentieren der Tracht Geld verdienen. Im 20. Jahrhundert wurde sie noch auf Hochzeiten getragen, im 21. Jahrhundert auf Volksfesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-width:20em&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Umweltbildungszentrum Listhof&lt;br /&gt;
* Heimatmuseum „[[Reutlinger Heimatmuseum#Museum Im Dorf Betzingen|Im Dorf]]“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-width:20em&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Mauritiuskirche (Betzingen)|Evangelische Mauritiuskirche]]&lt;br /&gt;
* Bürgermeisterhaus&lt;br /&gt;
* Wernersche Mühle&lt;br /&gt;
* Betzinger Zehntscheuer&lt;br /&gt;
* Kirche Hl. Kreuz der [[Priesterbruderschaft St. Pius X.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Trippel ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
W Kleinfeldt - Betzingen. Untere Wasengasse (1927).jpg|Haus mit Doppeltrippel&lt;br /&gt;
W Kleinfeldt - Betzinger Bürgermeisterhaus (1928).jpg|Bürgermeisterhaus mit Doppeltrippel&lt;br /&gt;
Betzingen Mühlstraße Brucklacher Dez 2015 2.JPG|Haus mit Trippel&lt;br /&gt;
Betzingen Heimatmuseum.jpg|Trippel am Museum &amp;#039;&amp;#039;Im Dorf&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch für Betzinger Bauernhäuser war der &amp;#039;&amp;#039;Trippel&amp;#039;&amp;#039;, eine „[...] steile Freitreppe [...]. Vermutlich um Raum zu sparen wurde der Aufgang zur Wohnung im ersten Obergeschoss ins Freie verlegt.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.reutlingen.de/de/Kultur/Museen-Galerien/Museum-im-Dorf/Rundgang | titel= Museum &amp;#039;Im Dorf&amp;#039; Betzingen -&amp;gt; Rundgang|hrsg= Website der Stadt [[Reutlingen]]| zugriff=2022-07-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationen ==&lt;br /&gt;
* In der Hoffmannschule ([[Grundschule|Grund-]] und [[Hauptschule]]) werden rund 560 Schüler unterrichtet.&lt;br /&gt;
* Der [[TSV Betzingen]] ist der größte Sportverein in Betzingen, er ist in 14 Sparten aufgeteilt. Darunter auch eine [[BMX]] Bundesligamannschaft sowie mehrere Fußballmannschaften in verschiedenen Klassen. Die Handballmannschaften sind bis zur Oberliga Württemberg vertreten.&lt;br /&gt;
* Betzinger Sängerschaft, 1837 als [[Gesangsverein]] für Betzinger Männer. 1909 um einen Frauen- und gemischten Chor erweitert.&amp;lt;ref name = &amp;#039;helber&amp;#039;&amp;gt;{{Literatur | Autor=[[Ingrid Helber]] | Titel=Die Betzinger Tracht. Anmut, Stolz und Selbstbewusstsein| Verlag=[[Schwäbischer Albverein]] Ortsgruppe Betzingen | Ort=Betzingen| Jahr=2015 | ISBN=978-3-939775-53-9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Musikverein Betzingen]], gegründet 1903.&amp;lt;ref name = &amp;#039;helber&amp;#039; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Boepple]] (1887–1950), Verleger in [[München]] und während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] Staatssekretär im [[Generalgouvernement]].&lt;br /&gt;
* [[Oskar Kalbfell]] (1897–1979), Politiker der SPD und Oberbürgermeister von Reutlingen&lt;br /&gt;
* [[Hans Baltisberger]] (1922–1956), Motorradrennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Karl Kußmaul]] (1930–2022), deutscher Werkstofftechniker und Materialprüfer, emeritierter Professor und ehemaliger Direktor der [[Universität Stuttgart#Materialprüfungsanstalt|Staatlichen Materialprüfanstalt Stuttgart]] (MPA)&lt;br /&gt;
* [[Klaus Engler]] (1934–2006), Musikwissenschaftler, Bibliothekar und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Daddes Gaiser]] (1956–2004), Sänger der Gruppe [[Kiz (NDW-Band)|Kiz]]&lt;br /&gt;
* [[Hubert Kah]] (* 1961), deutscher Musiker, Komponist, Liedtexter und Produzent&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Reutlingen |Titel=Betzingen |Seite=105–107 |Wikisource=#B2}}&lt;br /&gt;
* {{Gartenlaube |Wikisource=Land und Leute/Nr. 14. Sonntagmorgen in Betzingen |Titel=Sonntagmorgen in Betzingen |Autor= |Jahr=1864 |Heft=28 |Seite=437–441}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.reutlingen.de/de/Leben-in-Reutlingen/Unsere-Stadt/Stadtteile/Betzingen/Start Offizielle Internetpräsenz des Stadtteils]&lt;br /&gt;
* [http://www.betzingen.info/ www.betzingen.info] – Bilder aus Betzingen und Links zu weiterführenden Informationen&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/15968/Betzingen+-+Wohnplatz Betzingen bei leo-bw, dem landeskundlichen Informationssystem für Baden-Württemberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;reutlingen.de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=https://www.reutlingen.de/betzingen/geschichte-betzingens |titel=Geschichte Betzingens |hrsg=Stadt Reutlingen |abruf=2022-04-14}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Reutlingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4076683-4|VIAF=239457988}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortschaft von Reutlingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Reutlingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1258]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1803]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Reutlingen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
	</entry>
</feed>