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	<title>Bettwiesen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Jag9889: /* Lage */ wl &quot;Kaabach&quot;</title>
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		<updated>2026-03-25T09:36:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Lage: &lt;/span&gt; wl &amp;quot;Kaabach&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Bettwiesen&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Bettwiesen 2011.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Bettwiesen-blazon.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-TG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Münchwilen&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Münchwilen&lt;br /&gt;
| BFS = 4716&lt;br /&gt;
| PLZ = 9553&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.5&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 9.033337&lt;br /&gt;
| HÖHE = 550&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 3.85&lt;br /&gt;
| QUELLE-FLÄCHE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;TG in Zahlen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.bettwiesen.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bettwiesen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[politische Gemeinde]] und eine [[Ortschaft]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Orte TG&amp;quot; /&amp;gt; im [[Bezirk Münchwilen]] des [[Schweiz]]er Kantons [[Kanton Thurgau|Thurgau]]. Bis 1994 war Bettwiesen eine [[Ortsgemeinde (Schweiz)|Ortsgemeinde]] in der [[Munizipalgemeinde (Kanton Thurgau)|Munizipalgemeinde]] [[Lommis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Bettwiesen ist ein [[Straßendorf|Strassendorf]] 4 Kilometer nördlich von [[Wil SG|Wil]]. Die Gemeinde liegt im Süden des Kantons [[Kanton Thurgau|Thurgau]], dem [[Hinterthurgau]], am Fusse des Bruunauer Bärgs. Mit einer Fläche von 3,85&amp;amp;nbsp;km² ist Bettwiesen nach [[Wilen TG|Wilen]] und [[Rickenbach TG|Rickenbach]] die drittkleinste Gemeinde im [[Bezirk Münchwilen]]. Der höchste Punkt auf dem Gemeindegebiet befindet sich auf {{Höhe|676|CH}} nahe der nordöstlichen Gemeindegrenze. Die tiefste Stelle liegt an der Grenze zu [[Lommis]] bei der Einmündung des Dorfbachs in den [[Kaabach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gliederung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Bettwiesen besteht aus der Ortschaft Bettwiesen östlich der Bahnlinie entlang der Hauptstrasse zwischen Wil und [[Konstanz]] und den [[Weiler]]n Anet, Stocken und Winkel westlich davon sowie einigen Einzelhöfen. Anet befindet sich auch westlich der Strasse zwischen Tägerschen und Münchwilen mit den Weilern Thürn und Sedel. Thürn gehört dabei auch heute noch zur Schulgemeinde Bettwiesen. Beide Weiler gehören aber heute nicht mehr zur politischen Gemeinde Bettwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flächennutzung ===&lt;br /&gt;
88&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]] der Landfläche Bettwiesens entfallen auf [[Wald]], was einen Waldanteil von 22,9&amp;amp;nbsp;Prozent ausmacht. 243&amp;amp;nbsp;ha sind im [[Raumplanung in der Schweiz#Gemeinden|Zonenplan]] als landwirtschaftliche Nutzflächen eingetragen und 53&amp;amp;nbsp;ha als Siedlungsflächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Bettwiesen grenzt im Norden an die politischen Gemeinden [[Tobel-Tägerschen]] und [[Lommis]], im Westen an [[Wängi]], im Südwesten an [[Münchwilen TG|Münchwilen]] und im Süden an [[Wil SG|Wil]]. Alle Gemeinden befinden sich im Thurgau mit Ausnahme von Wil, welches im [[Kanton St.&amp;amp;nbsp;Gallen]] liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flüsse und Gewässer ===&lt;br /&gt;
Der Dorfkern von Bettwiesen liegt am Rande eines lokalen Grundwasservorkommens im Bachschutt des Dorf- oder Tobelbaches und mehrerer ihm zufliessender Seitenbäche. Zu letzteren gehören insbesondere der Schlossbach und der Aneterbach vom Abhang des wasserreichen Bruunauer Bärgs (mit mehreren Quellwasserfassungen) und von «Schlössli» beim Weiler Winkel. Ende der Eiszeit befand sich hier ein Gletscherrandsee. Erhöht über diesen Bächen befand sich unter anderem die frühere Burg bzw. der Wohnturm der Edlen von Bettwiesen (bei «Schlössli») und die Anfang des 20. Jahrhunderts abgebrochene alte Kirche (südlich des Schulhauses). Allerdings sind heute die meisten Bach-Abschnitte wie die früher zahlreichen offenen Wassergräben im überbauten Gebiet eingedolt und nicht mehr auf den ersten Blick erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dorfbach fliesst dabei vom Wald Oberhau oberhalb Bettwiesens in nordwestlicher Richtung durch das Gemeindegebiet zum Kaabach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Unteres Schloss Bettwiesen.jpg|mini|links|1627 baute der damalige Abt des Klosters Fischingen das Schloss Bettwiesen, an dessen Hängen heute [[Spätburgunder|Blauburgunder]] angebaut wird. Schloss und unteres Schloss (Schlosshof) von Bettwiesen.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Bettwiesen v. S. aus 400 m-Inlandflüge-LBS MH01-004013.tif|mini|Bettwiesen im Jahr 1923]]&lt;br /&gt;
868/869 wurde Bettwiesen zum ersten Mal als &amp;#039;&amp;#039;Pettenwison&amp;#039;&amp;#039; («Wiese des Petto») urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stiftsarchiv St. Gallen|StiASG]], Urk. III 326. [https://www.e-chartae.ch/de/charters/view/417 Online auf e-chartae], abgerufen am 12. Juni 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bettwiesen gehörte vom [[Mittelalter]] an zum bischöflich-konstanzischen [[Tannegger Amt]], das 1693 an das [[Kloster Fischingen]] gelangte. Letzteres besass seit dem Spätmittelalter Güter in Bettwiesen, wo es 1627 ein Schloss bauen liess. Die 1275 erwähnte Marienkapelle gehörte zur [[Pfarrei]] [[Geschichte der Stadt Wil (SG)|Wil]] und wurde vom Kloster aus versorgt. Unter dessen Führung wurde Bettwiesen 1530 reformiert, ab 1542 aber wieder rekatholisiert. Die reformierten Einwohner wurden nach [[Sirnach]] verwiesen und später, vermutlich im 18. Jahrhundert, definitiv der Kirche [[Affeltrangen]] zugeteilt. 1646 erfolgte die Loslösung von Wil und die Bildung einer eigenen katholischen Pfarrei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acker- und Rebbau wurden um 1900 von der Viehwirtschaft abgelöst. 1870 wurde eine Viehleihkasse gegründet, 1889 eine Käserei. Nach 1900 liessen sich zwei Schiffli[[stickerei]]en und 1942 eine Verzinkerei in Bettwiesen nieder, die 1964 235 Angestellte beschäftigte. Die mit letzterer verbundene Industrie- und Wohnbautätigkeit hat das Ortsbild nachhaltig geprägt. 1936 bis 1979 bestand eine Schuhfabrik. 1990 waren 52 % der in Bettwiesen Erwerbstätigen im [[Industriegesellschaft|zweiten]], 35 % im [[Dienstleistungsgesellschaft|dritten Sektor]] beschäftigt. In jüngster Zeit nahm die Orientierung der Einwohner nach Wil stark zu. 1990 betrug der Weg[[pendler]]anteil 69 %.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 wurde die [[Ortsgemeinde (Schweiz)|Ortsgemeinde]] Bettwiesen von der [[Munizipalgemeinde (Kanton Thurgau)|Munizipalgemeinde]] [[Lommis]] abgetrennt und in die [[politische Gemeinde]] Bettwiesen umgewandelt. Gleichzeitig vereinigten sich die verbleibenden Ortsgemeinden [[Kalthäusern]], Lommis und [[Weingarten TG|Weingarten]] zur politischen Gemeinde Lommis.&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatistikTG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bettwiesen-blazon.svg|links|60px]]&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: [[Teilung (Heraldik)|Geteilt]] von Weiss mit zwei fünfblättrigen roten [[Rose (Heraldik)|Rosen]] mit gelben [[Butzen (Heraldik)|Butzen]] und Rot mit einem weissen [[Helmkissen|Kissen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Staatsarchiv&amp;quot;&amp;gt;[https://staatsarchiv.tg.ch/de/wissen/gemeindewappen.html/881 &amp;#039;&amp;#039;Gemeindewappen.&amp;#039;&amp;#039;] Auf der Webseite des Staatsarchivs des Kantons Thurgau, abgerufen am 8. Dezember 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen von Bettwiesen wurde dem Ort 1678 vom [[Kloster Fischingen]] verliehen. Das Kloster brauchte ein Wappen für das Dorf und übernahm deshalb das [[Redendes Wappen|redende Wappen]] des schon lange erloschenen Adelsgeschlechts der Freiherren von Bettwiesen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{{Einwohner_B_Diagramm|width=600|float=none|Name=Bettwiesen|maxEinwohner=1500&lt;br /&gt;
 |werte=(1850,296)(1860,284)(1870,276)(1880,299)(1888,343)(1900,332)(1910,417)(1920,405)(1930,436)(1941,436)(1950,409)(1960,565)(1970,740)(1980,747)(1990,986)(2000,1016)(2010,1051)(2018,1241)&lt;br /&gt;
 |quelle=&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatistikTG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Bevölkerungsentwicklung der Orts- und ab 1995 der Einheitsgemeinde&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatistikTG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;     || 1850 || 1880 || 1900 || 1930 || 1950 || 1960 || 1970 || 1980 || 1990 || 2000 || 2010 || 2018&lt;br /&gt;
|2023&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;||  296 ||  299 ||  332 ||  436 ||  409 ||  565 ||  740 ||  747 ||  986 || 1016 || 1051 || 1241&lt;br /&gt;
|1319&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Bettwiesen1.jpg|mini|Katholische Kirche]]&lt;br /&gt;
Von den insgesamt 1319 Einwohnern der Gemeinde Bettwiesen am 31. Dezember 2023 waren 314 bzw. 23,8 % ausländische Staatsbürger.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.tg.ch/themen-und-daten/raum-verkehr-und-umwelt/flaechen-raumgliederungen/ortschaftenverzeichnis.html/9817 |titel=Die Ortschaften des Kantons Thurgau und ihre Wohnbevölkerung 2024 |hrsg=Kanton Thurgau, Dienststelle für Statistik, Frauenfeld |datum=2024 |abruf=2024-05-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vorwiegend protestantischen Kanton bildet das schon seit jeher wie der [[Hinterthurgau]] überwiegend katholisch geprägte Bettwiesen eine Ausnahme. Obwohl der Anteil der Katholiken durch Zuwanderung leicht abnimmt, lag er am 31. Dezember 2023 immer noch bei 38,7 % (511 Personen). 243 Einwohner (18,4 %) waren zu diesem Zeitpunkt evangelisch-reformiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Die Legislative bildet in Bettwiesen die [[Gemeindeversammlung]]. Die Gemeindeversammlung besteht aus allen volljährigen in Bettwiesen wohnhaften Schweizer Bürgern, wovon aber meist nur ein kleiner Teil seine Rechte wahrnimmt und auch tatsächlich zur Versammlung geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]] repräsentiert die Exekutive und besteht aus vier Mitgliedern und einem [[Gemeindepräsident]]en. Der Gemeinderat wird jeweils für 4&amp;amp;nbsp;Jahre an der Gemeindeversammlung im [[Mehrheitswahl|Majorzverfahren]] gewählt. Der Gemeindepräsident ist Patrick Marcolin (Stand 2024).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bettwiesen.ch/politik/gemeinderat.html/129 |titel=Gemeinderat |hrsg=Gemeinde Bettwiesen |abruf=2024-05-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bezirksgericht, welches für Bettwiesen zuständig ist, hat seinen Sitz in [[Münchwilen TG|Münchwilen]]. Ebenso das Betreibungsamt und das [[Friedensgericht|Friedensrichteramt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Das Abtschloss des 17. Jahrhunderts mit Schlosskapelle, das sogenannte Untere «Schloss» und die Kirche sind bauliche Wahrzeichen von Bettwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Bettwiesen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tanks - panoramio.jpg|mini|Industrieareal in Bettwiesen]]&lt;br /&gt;
Laut der eidgenössischen Betriebszählung gibt es in Bettwiesen 33 gewerbliche sowie 16 landwirtschaftliche Betriebe. Die Landwirtschaft hatte in Bettwiesen früher eine hohe Bedeutung, welche aber seit der Industrialisierung stetig zurückgeht. Heute wird in Bettwiesen vor allem [[Zucht|Viehzucht]] betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bettwiesen gibt es heute vorwiegend [[Kleine und mittlere Unternehmen|KMUs]]. Die grössten Betriebe sind ein Baugeschäft und ein Metallverarbeitungsbetrieb. Von 1953 bis 1989 bestand auch heute noch markant im Ortsbild erkennbar eine grössere Verzinkerei nach dem Schmelztauchverfahren direkt gegenüber dem Bahnhof. Bis zur Wirtschaftskrise der 1930er-Jahre bestanden in Bettwiesen auch mehrere [[Sticken|Schifflistickereien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2016 bot Bettwiesen 218 Personen Arbeit (umgerechnet auf Vollzeitstellen). Davon waren 12,7 % in der Land- und Forstwirtschaft, 50,9 % in Industrie, Gewerbe und Bau sowie 36,3 % im Dienstleistungssektor tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TG in Zahlen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
73 % der in der Gemeinde wohnhaften erwerbstätigen Einwohner sind Wegpendler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bettwiesen hat einen Brotladen, der von einem Bäcker aus [[Matzingen]] betrieben wird, und seit Ende Januar 2016 einen [[Volg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wiler-nachrichten.ch/hinterthurgau/detail/article/das-karussell-der-dorflaeden-dreht-sich-nach-bettwiesen-0072770/ &amp;#039;&amp;#039;Das Karussell der Dorfläden dreht sich nach Bettwiesen&amp;#039;&amp;#039;] Wiler Nachrichten, Artikel vom 27. Januar 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; mit einer Postagentur&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bettwiesen.ch/xml_1/internet/de/application/d25/f89.cfm |wayback=20160620064827 |text=&amp;#039;&amp;#039;Firmenverzeichnis&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2023-03-20 16:24:47 InternetArchiveBot }} unter &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaft&amp;#039;&amp;#039; auf bettwiesen.ch&amp;lt;/ref&amp;gt;. Früher existierte ausserdem noch eine Käserei, welche vor allem für ihren [[Appenzeller (Käse)|Appenzeller]] und den Bettwieser Schlosskäse viele Preise erhielt. Sie brannte aber im Jahr 2004 vollständig ab. In Bettwiesen gibt es auch einige Spezialgeschäfte wie zum Beispiel ein Waffengeschäft oder ein Autospritzwerk. In der Gemeinde gibt es auch einige Handwerksbetriebe unterschiedlicher Grösse. So gibt es ein Holzbau-, ein Spengler-, ein Sanitär- und ein Malergeschäft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Durch die Gemeinde verläuft die [[Hauptstrasse 16]] zwischen dem [[Toggenburg]] und [[Konstanz]]. Die nächsten Autobahnanschlüsse der [[A1 (Schweiz)|A1]] liegen in Münchwilen und Wil und sind vier bzw. sechs Kilometer entfernt. Ausserdem verläuft durch Bettwiesen die Strasse zwischen Münchwilen und Tägerschen.&lt;br /&gt;
In der Gemeinde wurden bisher acht [[Tempo-30-Zone]]n eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michael Anderegg |url=https://www.wilernachrichten.ch/hinterthurgau/detail/article/tempo-30-bettwiesen-arbeitet-nach-umfrage-an-einem-gesamtprojekt-00144279/ |titel=Tempo 30: Bettwiesen arbeitet nach Umfrage an einem Gesamtprojekt |werk=[[Wiler Nachrichten|wilernachrichten.ch]] |datum=2018-06-29 |zugriff=2019-08-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Olaf Kühne |url=https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/frauenfeld/nach-ruege-durch-den-kanton-bettwiesen-legt-tempo-30-zonen-auf-ld.1142051 |titel=Nach Rüge durch den Kanton: Bettwiesen legt Tempo-30-Zonen auf |werk=[[St. Galler Tagblatt|tagblatt.ch]] |datum=2019-08-09 |zugriff=2019-08-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bettwiesen liegt an der [[Mittelthurgaubahn|Bahnlinie Wil-Weinfelden]], die von [[Thurbo]] betrieben wird. Die Linie wird primär im Halbstundentakt bedient, am späten Abend und am Wochenende im Stundentakt. In Wil und Weinfelden besteht Anschluss an das Inter-City-Netz der Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schulhaus Bettwiesen - panoramio (1).jpg|mini|Schulhaus]]&lt;br /&gt;
In Bettwiesen gibt es eine [[Primarschule]], wobei teilweise zwei Klassenstufen in einer Klasse unterrichtet werden. Bettwiesen gehört zur Oberstufengemeinde Affeltrangen. Diese hat zwei Schulhäuser: Tobel und Affeltrangen. Bis zur Umstellung auf Niveau-Unterricht befand sich die Realschule in Tobel und die Sekundarschule in Affeltrangen. Die Bettwieser [[Oberstufenschule|Oberstufenschüler]] werden seither dem nähergelegenen Schulhaus Tobel zugeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Bau der [[Kantonsschule Wil]] im Jahr 2004 können Schüler aus Bettwiesen dahin ins Gymnasium und müssen nicht mehr nach [[Frauenfeld]], was eine erhebliche Zeitersparnis bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
An sportlicher Infrastruktur bietet Bettwiesen eine Turnhalle und einen Allwetterplatz beim Schulhaus, einen 300-m-Schiessstand und einen Fussballplatz. Ausserdem gibt es noch zwei privat betriebene Reithöfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bettwiesen gibt es mehrere Sportvereine. Den grössten Teil machen die verschiedenen [[Turnen|Turnvereine]] aus; es gibt für die verschiedenen Altersgruppen und Geschlechter jeweils einzelne Vereine (TV, Damenriege, Frauenturnverein, Männerriege, Altersturnen, Jugendriege und Mädchenriege).&lt;br /&gt;
Ausserdem gibt es noch die Schützengesellschaft Bettwiesen, welche zu den besten des Kantons gehört, und einen Fussballclub. Fussball ist bei Bettwieser Kindern die beliebteste Sportart, aber da der FC Bettwiesen keine Nachwuchsarbeit betreibt, spielen die meisten Kinder beim FC Tobel-Affeltrangen in Tobel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[August Hollenstein]] (1920–2003), mehrfacher Welt- und Europameister im [[Sportschießen|Sportschiessen]] und Ehrenbürger von Bettwiesen&lt;br /&gt;
* [[Otto Kappeler (Politiker)|Otto Kappeler]] (1892–1959), Kaufmann und Kantonsrat&lt;br /&gt;
* [[Walter Siegmann]] (1910–2002), Schweizer Politiker, Militär und Unternehmer, Ehrenbürger von Bettwiesen&lt;br /&gt;
* [[Emil Spiess (Geistlicher)|Emil Spiess]] (1895–1985), Geistlicher, Pädagoge und Publizist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Josef Müller: &amp;#039;&amp;#039;Bettwiesen 840-1990, ein Gang durch seine Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, 1993&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bettwiesen|Bettwiesen}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bettwiesen.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Bettwiesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;TG in Zahlen&amp;quot;&amp;gt;{{Zahlen TG 2018}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Orte TG&amp;quot;&amp;gt;{{Orte TG 2018}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatistikTG&amp;quot;&amp;gt;{{Statistik TG 1850–2018}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|1952|Bettwiesen|Autor=[[Gregor Spuhler]]}}{{HLS-Hinweis|Abschnitte}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Münchwilen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4369658-2|VIAF=234756707}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Thurgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bettwiesen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 840]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jag9889</name></author>
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