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	<title>Bettendorf (Haut-Rhin) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Exa: /* Geschichte */ Etymologie</title>
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		<updated>2025-05-09T12:59:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Etymologie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Bettendorf&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason de la ville de Bettendorf (68).svg&lt;br /&gt;
|région=[[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Haut-Rhin|Haut-Rhin]] / [[Europäische Gebietskörperschaft Elsass]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Altkirch|Altkirch]]&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Communauté de communes Sundgau|Sundgau]]&lt;br /&gt;
|insee=68033&lt;br /&gt;
|cp=68560&lt;br /&gt;
|latitude=47/35/02/N&lt;br /&gt;
|longitude=07/16/36/O&lt;br /&gt;
|alt moy=364&lt;br /&gt;
|alt mini=321&lt;br /&gt;
|alt maxi=407&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bettendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (elsässisch &amp;#039;&amp;#039;Batterf&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Gemeinde (Frankreich)|französische Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|68033}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|68033}}) im [[Département Haut-Rhin]] in der [[Europäische Gebietskörperschaft Elsass|Europäischen Gebietskörperschaft Elsass]] und in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]]. Sie gehört zum [[Arrondissement Altkirch]] und zum Gemeindeverband [[Communauté de communes Sundgau|Sundgau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Bettendorf liegt im [[Sundgau]], sieben Kilometer südöstlich von [[Altkirch]]. Die [[Ill (Elsass)|Ill]] fließt durch das Gemeindegebiet, der Ortskern liegt oberhalb des Willerbaches, kurz vor dessen Mündung in die Ill. Das Gemeindegebiet ist durch das Illtal und die Nebentäler des Willerbaches und des Ruederbaches geprägt. Im Norden des Gemeindeareals erhebt sich eine markante Geländestufe bis zu 60 Meter über dem Talboden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden von Bettendorf sind [[Schwoben]] und [[Hausgauen]] im Nordosten, [[Willer]] im Osten, [[Illtal]] im Südosten, [[Ruederbach]] im Süden sowie [[Hirsingue]] im Westen und Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Bettendorf liegt im [[löss]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;bedeckten [[Sundgau]]er [[Tertiär]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;hügelland im Bereich der unter der [[Löss]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;decke lagernden [[Sundgauschotter]]. Diese sind die Hinterlassenschaft einer einst (im [[Pliozän]] und [[Altpleistozän]]) über Doubs, Saône und Rhône zum Mittelmeer entwässernden Ur-Aare. Unter den die oberen Talhänge bildenden Sundgauschottern liegen die sandig-mergeligen Schichten der [[Oligozän|oligozänen]] [[Elsässer Molasse]] (Molasse-Oligocène alsacienne).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Urkundlich wurde Bettendorf erstmals 991 als &amp;#039;&amp;#039;Bedendorf&amp;#039;&amp;#039; und zwischen 1139 und 1147 Ort als &amp;#039;&amp;#039;Betendorf&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Der Ortsname kommt nicht - wie das erst im 19. Jahrhundert phantasievoll entworfene Ortswappen vermuten lässt - von &amp;quot;beten&amp;quot;, da eine solche Ortsnamenbildung zur Zeit der Entstehung des Ortes kaum denkbar wäre. Der erste Namensbestandteil leitet sich wahrscheinlich von einem germanischen Personennamen &amp;#039;&amp;#039;Betto&amp;#039;&amp;#039; ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Michel Paul Urban: &amp;#039;&amp;#039;La Grande Encyclopédie des Lieux d&amp;#039;Alsace: toponymie, étymologie, histoire&amp;#039;&amp;#039;, Nuée bleue, Strasbourg, 2010, ISBN 978-2-7165-0756-1, S.&amp;amp;nbsp;133f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ortsnamenendung &amp;#039;&amp;#039;-dorf&amp;#039;&amp;#039; und die günstige Ortslage weisen auf eine Gründung zur Zeit des frühen fränkischen Landesausbaues hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 11. Jahrhundert besaß das Kloster Eschau hier einen [[Dinghof]]. Bis 1324 gehörte der Ort zur [[Grafschaft Pfirt]] und kam dann durch die Heirat der [[Johanna von Pfirt]] mit Herzog [[Albrecht II. (Österreich)|Albrecht II. von Österreich]] an [[Habsburg]]. Im [[Westfälischer Friede|Westfälischen Frieden]] 1648 ging der Ort mit dem ganzen elsässischen Besitz der Habsburger an die französische Krone. Das Dorf soll im 15. Jahrhundert wegen Hochwassergefahr hangaufwärts verlagert worden sein. Die Kapelle Notre-Dame-des Champs von 1891 befindet sich an der Stelle der einstigen Martinskirche. Von 1871 bis zum Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] gehörte Bettendorf als Teil des [[Reichsland Elsaß-Lothringen|Reichslandes Elsaß-Lothringen]] zum [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] und war dem [[Kreis Altkirch]] im [[Bezirk Oberelsaß]] zugeordnet. Im 19. Jahrhundert war hier eine Zöllnerbrigade stationiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=400&lt;br /&gt;
|- align=center class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1962&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1968&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1975&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1982&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2011&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2021&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
|align=left|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| 272 || 318 || 329 || 342 || 394 || 427 || 486 || 454&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Im Jahr 1851 wurde mit 518 Bewohnern die bisher höchste Einwohnerzahl ermittelt. Die Zahlen basieren auf den Daten von cassini.ehess&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cassini.ehess.fr/fr/html/fiche.php?select_resultat=4042 Bettendorf auf cassini.ehess]&amp;lt;/ref&amp;gt; und INSEE&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.insee.fr/fr/statistiques/2011101?geo=COM-68033 Bettendorf auf INSEE]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Für das Jahr 1302 ist eine erste Kirche in Bettendorf bezeugt, sie war dem [[Martin von Tours|Heiligen Martin]] geweiht. An die Stelle dieser Kirche trat 1682 die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Église Sainte-Croix&amp;#039;&amp;#039; (Heiligkreuzkirche)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die, mehrmals renoviert, 1841 schließlich völlig umgebaut wurde. Die jetzige Kirche ist ein schlichter Bau der Louis-Philippe-Zeit mit einem klassizistischen Portal in der Turmfassade. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mairie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (früher Pfarrhaus) ist ein schmuckloser Bau der Barockzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut erhaltene &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachwerkbauten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Das Haus &amp;#039;&amp;#039;Nr. 2 an der Rue de l&amp;#039;Èglise&amp;#039;&amp;#039; (ehemaliges Gasthaus zu den &amp;#039;&amp;#039;Zwei Schlüsseln)&amp;#039;&amp;#039; noch in der altertümlichen Ständerbauweise mit traufwandhohen Wandständern und Langstreben. Weitabständiges unregelmäßiges Fachwerk und traufwandparallele Deckenbalken. (18. Jahrhundert, eher älter. [[Stichbogen]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;fenster neuer.) - &amp;#039;&amp;#039;Nr. 2 Rue de Henflingen&amp;#039;&amp;#039;. Ein typisches Haus des späten 18. bzw. frühen 19. Jahrhunderts. Erbaut in [[Rähmbauweise]] 1787. Regelmäßiges, engmaschiges, auf Symmetrie bedachtes Fachwerk. Die Fensterbrüstungen verziert – im Erdgeschoss mit [[Baluster]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;pfosten, im Obergeschoss mit [[Kartusche (Kunst)|kartusche]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;nartigen Verzierungen. Inschriften auf den giebelseitigen Schwellen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bettendorf, Église Sainte-Croix 1.jpg|Heiligkreuz-Kirche&lt;br /&gt;
Bettendorf, Ecole.jpg|Schulgebäude&lt;br /&gt;
Bettendorf, Mairie.jpg|[[Mairie]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
In der Gemeinde sind zehn Landwirtschaftsbetriebe ansässig (Getreideanbau, Milchwirtschaft).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.annuaire-mairie.fr/entreprise-culture-production-animale-chasse-bettendorf-pennsylvanie.html Landwirtschaftsbetriebe auf annuaire-mairie.fr] (französisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Süden Bettendorfs verläuft die Départementsstraße D 9b von [[Hirsingue]] nach [[Werentzhouse]], die das obere Illtal erschließt. Im nahen [[Altkirch]] treffen mehrere überregional wichtige Straßen zusammen. [[Altkirch#Verkehrsanbindung|Hier]] besteht auch Anschluss an das Bahnnetz ([[Bahnstrecke Paris–Mulhouse|Strecke &amp;#039;&amp;#039;Paris-Est - Mulhouse-Ville&amp;#039;&amp;#039;]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin.&amp;#039;&amp;#039; Flohic Editions, Band 1, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 551–552.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Altkirch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 12. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Ill (Elsass)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Exa</name></author>
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