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	<title>Bettenauer Weiher - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;DynaMoToR: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2025-06-27T05:16:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox See&lt;br /&gt;
|NAME= Bettenauer Weiher&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAME= &lt;br /&gt;
|BILD= 20090117-10 Bettenauer Weiher.JPG&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG= Bettenauer Weiher&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 47/25/48/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 9/6/11/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= CH-SG&lt;br /&gt;
|LAGE= [[Toggenburg]], [[Kanton St. Gallen]] (Schweiz)&lt;br /&gt;
|INSELN= &lt;br /&gt;
|ZUFLUSS= Mülelibach&lt;br /&gt;
|ABFLUSS= &lt;br /&gt;
|NAHERORT= [[Oberuzwil]], [[Jonschwil]]&lt;br /&gt;
|UFERORT= &lt;br /&gt;
|HÖHE= 586&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG= CH&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-HÖHE= &amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Bundesamt für Landestopografie swisstopo |Titel=Blatt 1074: Bischofszell |Sammelwerk=Landeskarte 1:25&amp;#039;000 |Datum=2016 |ISBN=978-3-302-01074-8 |Online=https://map.geo.admin.ch/?zoom=9&amp;amp;X=254563&amp;amp;Y=725573&amp;amp;topic=ech&amp;amp;lang=de&amp;amp;crosshair=marker |Abruf=2017-02-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|FLÄCHE= 0.091&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-FLÄCHE= &amp;lt;ref name=&amp;quot;Umweltamt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|MAX-TIEFE= 1.8&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-MAX-TIEFE= &amp;lt;ref name=&amp;quot;Umweltamt&amp;quot;&amp;gt;Amt für Umwelt und Energie des Kantons St. Gallen: [http://www.umwelt.sg.ch/home/Themen/wasser/seen/kleinseen_und_weiher/_jcr_content/Par/downloadlist/DownloadListPar/download_2.ocFile/BER2011_01c.pdf &amp;#039;&amp;#039;Bettenauer Weiher, Oberuzwil&amp;#039;&amp;#039;] (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|MED-TIEFE= &lt;br /&gt;
|NACHWEIS-MED-TIEFE= &lt;br /&gt;
|EINZUGSGEBIET= 1.62 &lt;br /&gt;
|NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= &amp;lt;ref name=&amp;quot;Umweltamt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|PH-WERT= &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bettenauer Weiher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, umgangssprachlich &amp;#039;&amp;#039;Betti,&amp;#039;&amp;#039; ist ein aus einem natürlichen [[Glazialsee]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Umweltamt&amp;quot; /&amp;gt; ausgebauter [[Weiher (Gewässer)|Weiher]] westlich von [[Oberuzwil]] und nordöstlich von [[Jonschwil]] im [[Kanton St. Gallen]], [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Bettenauer Weiher liegt in einer Senke zwischen Wildberg und [[Uzwil]] vollumfänglich auf dem Gebiet der Gemeinde [[Oberuzwil]], in der Region [[Toggenburg]] im Schweizer [[Voralpen]]gebiet. Der Weihergrund besteht aus [[Torf]]boden. Zum Weiher gehören die östlich gelegenen, kleineren Torfweiher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Bettenauer Weiher&amp;#039;&amp;#039; war ursprünglich ein Moorweiher, dessen Entstehung letztlich auf die Bildung einer Senke zwischen dem Wildberg und dem Vogelsberg während der [[Würm-Eiszeit]] zurückzuführen ist, als das gesamte [[Toggenburg]] vom [[Rheingletscher]] bedeckt wurde. 1464, im Jahr der ersten urkundlichen Erwähnung, erwarb der St.&amp;amp;thinsp;Galler [[Fürstabt]] [[Ulrich Rösch]] das Gut Schoran, zu dem auch der Weiher gehört. Durch die Erstellung eines Dammes am westlichen Ufer wurde aus dem Moorweiher ein Fischweiher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:20090117-08 Bettenauer Weiher.JPG|mini|links|Blick aus der Mitte des zugefrorenen Weihers auf den Vogelsberg]]&lt;br /&gt;
=== Entstehung des Namens ===&lt;br /&gt;
Der Weiher hat seinen Namen vom nahegelegenen [[Weiler]] [[Bettenau]], der aber im Gegensatz zum See zu Jonschwil gehört. Bettenau selbst wurde erstmals 772 als &amp;#039;&amp;#039;Betinavia&amp;#039;&amp;#039; und zum zweiten Male 883 als &amp;#039;&amp;#039;Bettenova&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt, wodurch sich auch der Name des Sees einbürgerte. Der Weiher selbst wurde beim Verkauf an den St. Galler Fürstabt Ulrich Rösch erstmals unter diesem Namen erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nutzung ===&lt;br /&gt;
Nach dem Verkauf an den St. Galler Fürstabt wurde der ehemalige Moorweiher zum Fischweiher umgebaut. Am Abfluss des Weihers wurde eine Mühle betrieben. Die Nutzung als Fischweiher dauerte bis 1813 an, im Gebiet um den See wurde [[Torfstich|Torfstecherei]] betrieben. In diesem Jahr kaufte der Kantonsrat Jakob Weber aus Oberuzwil die Wasserrechte auf und baute die Nutzung der Wasserkraft stärker aus. 1844 kaufte der Niederuzwiler Industrielle [[Mathias Naef]] die Rechte, dessen Unternehmen Naef &amp;amp; Cie. die Rechte später übernahm. 1912 wurde das Weiherareal durch Naefs Urenkel [[Gustav Adolf Bühler]] aufgekauft. Dessen Unternehmen [[Bühler (Unternehmen)|Bühler]] übernahm die Rechte 1927, übergab sie später an die Uze AG, eine von Bühler gegründete Genossenschaft (ehemals &amp;#039;&amp;#039;Bau- und Wohngenossenschaft Uze&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.uze.ch/ &amp;#039;&amp;#039;Geschichte&amp;#039;&amp;#039;] auf uze.ch (abgerufen am 26. Juli 2018)&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2018 übernahm die Gemeinde Oberuzwil den Bettenauer Weiher von der Uze AG inklusive Bootshaus, Pfadiheim und allen Wegen durch einen Tauschvertrag. Die Gemeinde tauschte den Weiher gegen drei Grundstücke im Gebiet Wilen-Heiterbach-Neuhaus. Die Fläche der getauschten landwirtschaftlich genutzten und verpachteten Grundstücke betrug 45&amp;#039;000&amp;amp;nbsp;m². Der Gemeinderat begründete das Tauschgeschäft damit, dass mit dem Tausch die Zugänglichkeit zu einem beliebten Naherholungsgebiet auch für zukünftige Generationen erhalten bleiben würde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.oberuzwil.ch/dl.php/de/5b346f6b72396/MIOU_13-18.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;«Betti» ist jetzt im Gemeindebesitz&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20180726234401 |archiv-bot=2019-08-27 02:32:16 InternetArchiveBot}} Mitteilungsblatt der Gemeinde Oberuzwil, Ausgabe 13/2018, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die Zeit um 1930 ist belegt, dass Eisblöcke aus dem See herausgestochen wurden, die für die Brauerei in Oberuzwil verwendet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
=== Fauna ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ringelnatter Bettenauer Weiher.jpg|mini|Ringelnatter am Bettenauer Weiher]]&lt;br /&gt;
Im See kommen [[Karpfen]], [[Schleie]], [[Flussbarsch|Egli]], [[Rotfeder]] und [[Hecht]] vor, letzterer wird jährlich eingesetzt. Noch in den 1980er Jahren wurden mit [[Grasfrosch]], [[Erdkröte]], [[Bergmolch]], [[Fadenmolch]], [[Wasserfrosch]] und [[Europäischer Laubfrosch|Laubfrosch]] sechs [[Amphibien]]arten gezählt. Letzteres Vorkommen ist in den 1990er Jahren erloschen. Am See gibt es Vorkommen von [[Entenvögel|Enten]] und [[Blesshuhn|Blesshühnern]]. Regelmässig werden Brutvorkommen von [[Haubentaucher]]n gesichtet. Zeitweise gesichtet werden [[Graureiher]], [[Schwäne]] jedoch seit mehreren Jahren nicht mehr. Weiter werden häufiger [[Ringelnatter]]n gesichtet.&lt;br /&gt;
Um das Jahr 2000 wurden zudem drei Schildkröten ausgesetzt, die auch heute noch (2012) an bestimmten Stellen zu beobachten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flora ===&lt;br /&gt;
Der natürliche Bestand an [[Weiße Seerose|weissen Seerosen]] ist einer der letzten in der Schweiz, wobei ein starker Rückgang der Vorkommen seit den 1980er Jahren zu verzeichnen ist. Vorher wurde ein Mähschiff eingesetzt, um den starken Bewuchs einzudämmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sediment ===&lt;br /&gt;
Die Tiefe des Sees hat in den Jahren nach 1949 kontinuierlich abgenommen, blieb aber seit 1988 weitgehend konstant. Eine Verlandung ist fast nicht nachweisbar. Eine [[Verlandung]] wird, wenn überhaupt, nur in den Schilfzonen am südwestlichen und südöstlichen Ufer des Weihers vermutet, da dort die Wassertiefe am geringsten ist. Die nach 1960 angepflanzten Bäume wurden 2002/03 aus Sicherheitsgründen gerodet. Damit fiel gleichzeitig ein wesentlicher Grund für die Verlandung weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzstatus ===&lt;br /&gt;
Das Gebiet um den &amp;#039;&amp;#039;Bettenauer Weiher&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Flachmoor]] von regionaler Bedeutung. Er ist Bestandteil eines Amphibienlaichgebietes von nationaler Bedeutung. Aus diesem Grund besitzt der Weiher seit 1993 ein [[Amphibienleitwerk]], also eine geschützte Strassenunterführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Bettenauer Weiher Sommer.jpg|780|Panoramabild des Bettenauer Weihers im Sommer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet um den Bettenauer Weiher dient als Naturschutz- und Naherholungsgebiet innerhalb der Region und ist durch Wanderwege erschlossen, der 2018 bis 2023 aufgewertete Rundweg um den Weiher ist rund 1,7 km lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wirtschaftliche Bedeutung des Bettenauer Weihers ist sehr gering. Direkt genutzt wurde der Weiher bis zur Übernahme durch die Gemeinde Oberuzwil 2018 durch ausgewählte Pensionäre der Firma Bühler AG, die das Recht, am Weiher zu fischen, exklusiv besassen. Bei den Restaurants in Seenähe machen Spaziergänger nur einen Teil der Kundschaft aus. Eine Vermarktung findet nur in geringem Masse statt, als Beispiel sei der &amp;#039;&amp;#039;Betti-Kalender&amp;#039;&amp;#039; mit einer Auflage von ca. 1000 Exemplaren genannt. Im Winter ist die gefrorene Seeoberfläche für den Eislauf freigegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Statistik ==&lt;br /&gt;
Der Bettenauer Weiher liegt 590 m über Meer. Das im See enthaltene Wasservolumen beträgt etwa 200&amp;#039;000 m³ bei einer Tiefe von bis zu 1,80 m. Der Weiher selbst hat eine Oberfläche von 100&amp;#039;000 m², die Torfweiher zusätzlich 14&amp;#039;000 m². Der Weiher entwässert im Prinzip nur den am südlichen Ufer gelegenen Hang, der für die [[Viehzucht|Viehwirtschaft]] genutzt wird. Die Wasserzufuhr ist somit gering und daraus resultierend die [[Wassererneuerungszeit|Verweildauer]] im See hoch. Bis in die 1970er Jahre wurde der Weiher regelmässig abgelassen und der Weiherboden ausgefroren, was negative Auswirkungen auf den Fischbestand hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Bettenauer Weiher Winter.jpg|780|Panoramabild des Bettenauer Weihers im Winter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
In den [[Geschichten aus Lachweiler]] (gemeint ist Jonschwil) von [[Heinrich Federer]] wird immer wieder auf den Weiher angespielt, wenn auch der Name des Weihers, wie auch von Jonschwil, nicht genannt wird. In der Novelle [[Der gestohlene König von Belgien]] finden sich beispielsweise solche Hinweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Festschrift der Gemeinde Oberuzwil: Drei Dörfer – eine Gemeinde 1803 bis 2003. Oberuzwil 2003.&lt;br /&gt;
* J. Barandun: Gestaltungs- und Pflegekonzept Bettenauer Weiher; 2002.&lt;br /&gt;
* E. Städler: Die Bedeutung des Bettenauer Weihers für die Region im Wandel der Zeit. Maturaarbeit. Wil 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* Amt für Umwelt und Energie des Kantons St. Gallen: [https://www.sg.ch/content/dam/sgch/umwelt-natur/wasser/seen-und-weiher/02-01--gew%C3%A4sserqualit%C3%A4t-seen/kleinseen-und-weiher/Bettenauer%20Weiher.pdf &amp;#039;&amp;#039;Bettenauer Weiher, Oberuzwil&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 2,2&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [https://hallowil.ch/bettenauer-weiher-ein-naherholungs-gebiet-zu-jeder-jahreszeit.html &amp;#039;&amp;#039;Bettenauer Weiher: Ein Naherholungs-Gebiet zu jeder Jahreszeit&amp;#039;&amp;#039;] Artikel auf hallowil.ch vom 27. Dezember 2018 (mit Hinweis zum Eislauf auf dem Bettenauer Weiher)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberuzwil]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bühler (Unternehmerfamilie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DynaMoToR</name></author>
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