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	<title>Betonschiff - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Betonschiff&amp;diff=71516&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Bekannte Betonschiffe */ Halbgeviertstrich, Leerzeichen nach Beleg eingefügt, Links normiert</title>
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		<updated>2025-10-26T20:15:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bekannte Betonschiffe: &lt;/span&gt; Halbgeviertstrich, Leerzeichen nach Beleg eingefügt, Links normiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Betonschiff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Schiff]] mit einem [[Schiffsrumpf|Rumpf]] aus [[Beton]], der mit Stahl oder mit anderen [[Zugspannung|zugfesten]] [[Bewehrung]]seinlagen versteift ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:DeutschesSchiffahrtsmuseumPaulKossel.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;[[Paul Kossel (Schiff, 1920)|Paul Kossel]]&amp;#039;&amp;#039;, Deutsches Schifffahrtsmuseum Bremerhaven]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mecklenburg-Vorpommern, Rostock, Betonschiff &amp;#039;Capella&amp;#039; NIK 7980.jpg|mini|Betonschiff [[Capella (Schiff, 1943)|&amp;#039;&amp;#039;Capella&amp;#039;&amp;#039;]] in Rostock]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Concrete boat Hans Martin.jpg|mini|Betonschiff &amp;#039;&amp;#039;Hans Martin&amp;#039;&amp;#039; in Norwegen, Schifffahrtsmuseum Porsgrunn]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BetonschiffTreue-2.jpg|mini|Betonschiff &amp;#039;&amp;#039;Treue&amp;#039;&amp;#039; an der [[Schlachte (Bremen)|Schlachte]] in Bremen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Betonschiff-Concrete-Ship Redentin.JPG|mini|Gestrandetes Betonschiff in der Wismarer Bucht (Ostsee) vor Redentin; siehe auch [[Betonschiff von Redentin]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Baustoff Beton ist preiswert und die Menge an Bewehrungsstahl ist geringer als bei einem Schiff, das vollständig aus Stahl besteht. Einzelanfertigungen sind aufwendig, wogegen durch den Einsatz von Betonschalungen kostensparender Serienbau möglich ist. Weiterhin ist Beton sehr widerstandsfähig. Schäden beispielsweise durch Holzschädlinge entfallen, die Anhaftung von Algen und Meerestieren ist im Vergleich mit anderen Schiffbaumaterialien minimal. Die Aufwendungen für Pflege und Reparatur sind niedriger als bei konventionellen Schiffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteilig sind die benötigten großen Wandstärken und das resultierende große Gewicht (Masse) größerer Schiffe, das sich negativ auf die Betriebskosten, die Tragfähigkeit bei gleicher Baugröße und die [[Manövrieren|Manövrierfähigkeit]] auswirkt. Im konventionellen Schiffbau werden in der Regel Stahl, Holz oder Kunststoffe verwendet. Der Baustoff Beton gilt in diesem Bereich als unüblich. Fortschritte in der [[Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung|Werkstoffforschung]] ermöglichen den Einsatz von Beton und Bewehrungsmaterial mit verbesserten Eigenschaften besonders bezüglich Gewicht und Flexibilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das erste Fahrzeug in der Stahlbetonbauweise wurde 1848 von [[Joseph-Louis Lambot]] als [[Boot]] hergestellt und 1855 auf der [[Weltausstellung Paris 1855|Weltausstellung]] in Paris gezeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.equipement.gouv.fr/IMG/pdf/barque_lambot_cle012731.pdf |wayback=20061118020931 |text=&amp;#039;&amp;#039;Barque de Lambot, 1849&amp;#039;&amp;#039;}} Dokumentation des ersten Betonbootes, Comité d’Histoire de l’Equipement, des Transports et du Logement (PDF; 116&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.museebrignolais.com/a-t-p/ |titel=Terroirs et métiers d’autrefois | zugriff=2019-03-15 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160213202420/http://www.museebrignolais.com/a-t-p/ |archiv-datum=2016-02-13 |sprache=fr}} Museum von [[Brignoles]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1860 wurden in den Niederlanden [[Leichter (Schiffstyp)|Leichter]] für die Kanalschifffahrt aus Beton gebaut. In Italien begann Carlo Gabellini um 1860 mit dem Bau kleinerer Schiffe aus Stahlbeton. Das bekannteste seiner Schiffe war die &amp;#039;&amp;#039;Liguria&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eberhardt&amp;quot;&amp;gt;Robert Eberhardt: [http://www.sandiegohistory.org/journal/95spring/shipbuilding.htm &amp;#039;&amp;#039;Concrete Shipbuilding in San Diego, 1918–1920.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of San Diego History.&amp;#039;&amp;#039; 41:2, Frühjahr 1995.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zeiten mit Stahlknappheit griff man auf die Idee zurück, Schiffe aus Stahlbeton (und speziell [[Ferrozement]], engl. Ferrocement) herzustellen. Pioniere im deutschen Betonschiffbau waren [[Friedrich Achenbach]] und [[Gottfried Feder]]. Um die Zeit von 1916 bis 1918 versuchte sich der von kriegsbedingten Verlusten hart geforderte Frachtschiffbau mit Eisenbeton-Handelsschiffen, die auch noch einige Jahre später gebaut und eingesetzt wurden. Durch die Auslegung, die sich zu sehr an der herkömmlichen [[Spantenbauweise]] orientierte, kam es jedoch noch zu keinem Serienbau. Die Schiffe ließen sich schlecht manövrieren und zeigten zudem schlechte Seeeigenschaften. An der [[Donau]] wurden während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] und danach von dem [[Bauunternehmen]] [[Wayss &amp;amp; Freytag]] Betonschleppkähne gebaut. Auch in Amerika wurden in dieser Zeit etliche Betonschiffe hergestellt, 1917 entstand die &amp;#039;&amp;#039;Namsenfjord&amp;#039;&amp;#039; als erstes seegängiges Betonschiff,&amp;lt;ref&amp;gt;N. K. Fougner: &amp;#039;&amp;#039;Seagoing and other Concrete Ships&amp;#039;&amp;#039;. Oxford Technical Publications, Henry Frowde and Hodder &amp;amp; Stoughton, London 1922.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1918 schließlich die &amp;#039;&amp;#039;Faith&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eberhardt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 entstand infolge der Stahlknappheit der Beton-Motorschlepper &amp;#039;&amp;#039;Paul Kossel&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Dirk J. Peters: &amp;#039;&amp;#039;Vor 82 Jahren: Betonschiff &amp;#039;Paul Kossel&amp;#039; auf Probefahrt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Schiffahrt&amp;lt;!--sic--&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;, 25 (2003) 2, S.&amp;amp;nbsp;12–13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurden wieder Betonschiffe gebaut. Durch Einsatz der für den Werkstoff Beton günstigeren [[Schale (Technische Mechanik)|Schalenbauweise]] konnten diese Fahrzeuge ab ca. 1940 wirtschaftlich in Serie gefertigt werden. Vier Grundtypen wurden projektiert: Leichter für die Binnenschifffahrt, Tanker, Frachter und Küstenmotorschiffe. Es konnten Stahleinsparungen von bis zu 70&amp;amp;nbsp;Prozent erzielt werden, was auch die Anfälligkeit für Minen mit Magnetzündern verringerte. Das [[Bauunternehmen]] [[DYWIDAG]] (Dyckerhoff&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;Widmann) stellte einen Großteil der Rümpfe in Zusammenarbeit mit diversen Werften her (die Anzahl ist unklar; mindestens 50&amp;amp;nbsp;Stück, Schätzungen gehen bis zu 200&amp;amp;nbsp;Stück).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.mareud.com/Ferro-Concrete/f-c-list.htm |wayback=20071015190601 |text=Übersicht der Werften mit Betonschiffbau und Bauverzeichnisse}} (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Entwicklung der Schalenbauweise wurde von [[Ulrich Finsterwalder]], Leiter des Konstruktionsbüros, vorangetrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch von Seiten der USA wurde im Zweiten Weltkrieg der Betonschiffbau intensiviert. Nur ein Teil dieser Schiffe (FCB Ferroconcrete Barge,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.concretebarge.co.uk/frames/index.htm FCB Informationen über Betonschiffe in England].&amp;lt;/ref&amp;gt; LST Landing Ship Tank) kam zum Einsatz. Andere wurden nach dem Krieg in der amerikanischen [[Berufsschifffahrt]] eingesetzt. Zehn dieser Schiffe, darunter die [[USS Quartz (IX-150)|&amp;#039;&amp;#039;USS Quartz&amp;#039;&amp;#039; (IX-150)]], die beim Atombombenversuch [[Operation Crossroads]] eingesetzt wurde, waren noch 2015&amp;lt;!--Luftbild bei GoogleEarth --&amp;gt; als [[Wellenbrecher (Wasserbau)|Wellenbrecher]] vor der Mündung des [[Powell River (Straße von Georgia)|Powell River]] in [[British Columbia]], [[Kanada]] im Einsatz ({{Coordinate|NS=49.865236|EW=-124.555760|type=landmark|dim=100|region=CA|text=Lage|name=Betonschiffe}}).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/mediathek/serie/technik-und-wissen/sendung188626897/Lost-Places-Schiffe-aus-Beton.html &amp;#039;&amp;#039;Lost Places – Schiffe aus Beton&amp;#039;&amp;#039;] (18:30).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen eines von den USA geförderten Projektes wurden 1969 auf den Philippinen und in Südvietnam je ein Prototyp für [[Patrouillenboot]]e vom Typ Swift PCF-2 in Betonbauweise gefertigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://swiftboats.net/extras/boat_background.htm Patrouillenboot Prototypen Philippinen, Südvietnam].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die vietnamesische Marine hatte 71&amp;amp;nbsp;Betondschunken vom Typ &amp;#039;&amp;#039;Yabuta&amp;#039;&amp;#039; im Einsatz.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.warboats.org/yabuta.htm Vietnam, Betondschunke Typ &amp;#039;&amp;#039;Yabuta&amp;#039;&amp;#039;].&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitte der 1970er Jahre wurde ein seetauglicher [[Flüssigerdgas|LNG]]-[[Tanker]] entwickelt, es kam jedoch niemals zur Herstellung.&amp;lt;ref&amp;gt;Jan Grambow: [http://www.berliner-zeitung.de/archiv/schiffe-kann-man-auch-aus-beton-bauen--aber-es-wird-selten-versucht-und-es-schwimmt-doch,10810590,10320872.html &amp;#039;&amp;#039;Und es schwimmt doch&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 20. September 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die lange Lebensdauer der Rümpfe sind noch ältere Schiffe im Einsatz.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.yachtworld.com/privatelabel/listing/cache/pl_search_results.jsp?slim=pp268390&amp;amp;cit=true&amp;amp;sm=3&amp;amp;is=false&amp;amp;man=&amp;amp;fromLength=&amp;amp;toLength=&amp;amp;luom=126&amp;amp;fromYear=&amp;amp;toYear=&amp;amp;fromPrice=&amp;amp;toPrice=&amp;amp;currencyid=100&amp;amp;hmid=108&amp;amp;ftid=&amp;amp;enid=&amp;amp;city=&amp;amp;spid=&amp;amp;rid=&amp;amp;cint=&amp;amp;msint=&amp;amp;ps=30&amp;amp;ErrorMessage=Please%20check%20one%20or%20more%20boats Marktüberblick existierender Stahlbetonschiffe].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch heute werden Schiffe oder Boote in Stahlbetonweise gebaut und unter Studenten auch [[Betonbootsbauwettbewerb]]e ausgetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Betonschiffe ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Betonowiec - panoramio.jpg|mini|Wrack des Betonschiffs &amp;#039;&amp;#039;[[Ulrich Finsterwalder (Schiff)|Ulrich Finsterwalder]]&amp;#039;&amp;#039; (ehemaliger Tanker der [[Hydrierwerke Pölitz AG]]) im [[Dammscher See|Dammschen See]], 2008]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Concrete Boat at Old Dominion University.jpg|alternativtext=Betonboot auf dem Campus der Old Dominion University|mini|Betonboot auf dem Campus der Old Dominion University]]&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Capella&amp;#039;&amp;#039; liegt am Warnowufer in [[Rostock]]. Sie gehört zum Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum Rostock und wird als Ausstellungsraum genutzt. Der Seeleichter vom Typ Wiking ist ohne eigenen Antrieb. In der Planung wurden dafür zwei Antriebsmaschinen vorgesehen. Das Schiff hat die Jahre bis zum Museumseinsatz in einem Nebenarm der [[Warnow (Fluss)|Warnow]] verbracht und schwimmt noch heute.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://schifffahrtsmuseum-rostock.de/ausstellungen/freilichtausstellung/ Schifffahrtsmuseum Rostock - &amp;#039;&amp;#039;Freilichtausstellung – Seezeichen und Leuchtfeuer&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das [[Betonschiff von Redentin]] befindet sich in der Wismarer Bucht bei Redentin. Es ist ein Betonschiff des Typs „Seeleichter Wiking Motor“ und gehörte zu einer Serie von mehr als 50 während des Zweiten Weltkrieges für die „[[Transportflotte Speer]]“ an verschiedenen Bauplätzen erstellten Frachtmotorschiffen.&lt;br /&gt;
* Der Betonrumpf der &amp;#039;&amp;#039;[[Ulrich Finsterwalder (Schiff)|Ulrich Finsterwalder]]&amp;#039;&amp;#039; liegt nach einer wechselvollen Geschichte seit Ende der 1970er Jahre auf einer Sandbank am Nordende des [[Dammscher See|Dammschen Sees]] in der [[Oder]]-Mündung ({{Coordinate|NS=53.525349|EW=14.650480|type=landmark|dim=50|region=PL-32|text=Lage|name=Betonschiff &amp;#039;&amp;#039;Ulrich Finsterwalder&amp;#039;&amp;#039;}}).&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Cementesse&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Schoner]], der auf der Arolsener Bauwerft in Arolsen von 1975 bis 1982 entstand. Das Schiff gehört der Flotte der Schiffergilde Bremerhaven an.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.schiffergilde.de/index.php/cementesse.html |wayback=20160213210813 |text=Stagsegelschoner Cementesse |archiv-bot=2022-10-10 22:37:43 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039;, Schiffergilde Bremerhaven.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Heraclitus&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Dschunke]] aus Beton. Sie segelt seit 1975 im Auftrag des Institute of Ecotechnics und ermöglicht mit ihren Forschungsreisen maritime Untersuchungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Dschunke Heraclitus, Institute of Ecotechnics |url=http://rvheraclitus.org/the-heraclitus/building-ship/ |wayback=20160213210815 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Kranich&amp;amp;nbsp;VII&amp;#039;&amp;#039; lief im Juni 2002 vom Stapel. Konstruiert und hergestellt wurde sie von Willi Hartung in 17-jähriger Arbeit und ist zu 100 % im Eigenbau entstanden. Die Yacht weist eine Länge über alles von 15&amp;amp;nbsp;m und eine Rumpflänge von 14&amp;amp;nbsp;m auf. Sie ist 4,2&amp;amp;nbsp;m breit und hat einen Tiefgang von 2&amp;amp;nbsp;m. Der Mast misst 17&amp;amp;nbsp;m über Deck. Für den Fall, dass nicht genügend Wind vorhanden sein sollte, wird die Yacht mit einem Dieselmotor von 53,8&amp;amp;nbsp;PS&amp;amp;nbsp;max / 50&amp;amp;nbsp;PS Dauerleistung angetrieben.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Paul Kossel&amp;#039;&amp;#039;, eine als Motorschlepper gebaute [[Barkasse|Zementbarkasse]], liegt im [[Deutsches Schifffahrtsmuseum|Deutschen Schifffahrtsmuseum]] in [[Bremerhaven]] und ist dort zu besichtigen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.dsm.museum/ausstellung/museumshafen/paul-kossel.4192.de.html |wayback=20120720071543 |text=Paul Kossel, Betonrumpfschiff}}&amp;#039;&amp;#039;, Deutsches Schifffahrtsmuseum&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das Betonschiff &amp;#039;&amp;#039;Riverboat&amp;#039;&amp;#039; liegt seit den 1950er Jahren in [[Lübeck]]. Das Schiff ist 55&amp;amp;nbsp;Meter lang und 7,5&amp;amp;nbsp;Meter breit und verfügte nie über einen eigenen Antrieb. Es wurde 1943 von [[DYWIDAG]] (Dyckerhoff&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;Widmann) in Holland gebaut und diente kurz nach dem Krieg als Auffangstation für Flüchtlinge. Ende der 1970er Jahre wurde ein Jazzlokal daraus, und jetzt liegt es, generalüberholt, als Gastronomieschiff im Lübecker Klughafen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.riverboat-luebeck.de/historie.html| wayback=20090627023527| text=CS Riverboat, Betonschiff, Lübeck}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Kerkschip St. Jozef]] ist eine [[Kirche (Bauwerk)|Kirche]] auf einem Betonschiff (ehemaliger deutscher [[U-Boot-Begleitschiff|U-Boot-Tender]]) in [[Antwerpen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kerkschip-antwerpen.be/historiek.html |wayback=20131219172149 |text=Sint-Jozef, Antwerpen}} Betonschiff als Kirche (niederländisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das [[Küstenmotorschiff]] &amp;#039;&amp;#039;Treue&amp;#039;&amp;#039; wurde 1943 gebaut, wegen des knappen Stahls aus wasserdichtem Beton. Das 44 Meter lange und sieben Meter breite Schiff gehörte der Transporterflotte Speer an, die den Nachschub für das Heer und die Luftwaffe unterstützen sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Kaule: Nordseeküste 1933–1945, Der historische Führer, Links Verlag, Berlin 2011, S. 38&amp;lt;/ref&amp;gt; Fast zwei Jahrzehnte lang transportierte es Holz auf der [[Nordsee|Nord-]] und [[Ostsee]]. 1962 aus dem Schiffsregister gelöscht, diente die &amp;#039;&amp;#039;Treue&amp;#039;&amp;#039; zunächst als schwimmende Motorradwerkstatt und später als Lagerkahn im [[Hamburger Hafen]]. Inzwischen liegt sie als schwimmendes Event- und Gastronomieschiff in [[Bremen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mstreue.de/ms-treue/ MS Treue, Betonschiff, Küstenmotorschiff, Bremen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der [[Tanker]] [[Palo Alto (Schiff)|&amp;#039;&amp;#039;Palo Alto&amp;#039;&amp;#039;]] wurde 1919 in [[Oakland]] gebaut und liegt als Wrack am Strand von [[Aptos]], [[Kalifornien]].&lt;br /&gt;
* Der [[Bug (Schiffbau)|Bug]] und das [[Heck]] eines Nachbaus von 1932  des Segelschulschiffes &amp;#039;&amp;#039;[[Niobe (Schiff, 1913)|Niobe]]&amp;#039;&amp;#039; aus Beton sind an der [[Talsperre Kriebstein]] in Sachsen erhalten und dienen heute als Bootshalle ({{Coordinate|NS=51/00/23.91|EW=12/59/11.11|type=landmark|region=DE-SN|text=Lage|name=Niobe-Nachbau aus Beton}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Autoren / Herausgebern alphabetisch geordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Achenbach]]: &amp;#039;&amp;#039;Grundlegende Betrachtungen zum Eisenbetonschiffbau&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Jahrbuch der Schiffbautechnischen Gesellschaft]] 20 (1921). ISSN 0374-1222, S. 280 ff.&lt;br /&gt;
* A. A. Boon: &amp;#039;&amp;#039;Der Bau von Schiffen aus Eisenbeton&amp;#039;&amp;#039; = Sonderdruck aus &amp;#039;&amp;#039;Beton und Eisen&amp;#039;&amp;#039; 1917. Digitalisat: [https://books.google.de/books?id=z9Rk3kMpS4oC&amp;amp;pg=PA12&amp;amp;lpg=PA12&amp;amp;dq=%22B.+Nast%22+Frankfurt&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=NsqGEBimnI&amp;amp;sig=31pkCbI8zYrfVcUH4nUNJD32Sw0&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwisr6j4o6fXAhXBzaQKHTuRC9gQ6AEILDAC#v=onepage&amp;amp;q=%22B.%20Nast%22%20Frankfurt&amp;amp;f=false].&lt;br /&gt;
* Colin Brookes: &amp;#039;&amp;#039;Ferro-cement Boats&amp;#039;&amp;#039;. The (...) Manual for Builders &amp;amp; Owners. International Marine Pub. ISBN 0-9521067-3-6.&lt;br /&gt;
* Peter Danker-Carstensen: &amp;#039;&amp;#039;Betonschiffbau in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. In: Deutsches Schiffahrtsarchiv 32 (2010), S.&amp;amp;nbsp;107&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
* W. Petry: &amp;#039;&amp;#039;Zur Frage des Eisenbetonschiffbaues&amp;#039;&amp;#039;. Zementverlag, Charlottenburg 1920.&lt;br /&gt;
* Jack R. Whitener: &amp;#039;&amp;#039;Ferro-Cement Boat Construction&amp;#039;&amp;#039; (1970). ISBN 978-0-87033-140-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Concrete ships|Betonschiffe}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.mareud.com/Ferro-Concrete/f-c-list.htm |wayback=20071015190601 |text=Übersicht der Werften mit Betonschiffbau und Bauverzeichnisse}} (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.betonboot.de/ Betonboot-Projekt der TU Dresden]&lt;br /&gt;
* [https://www.welt.de/wissenschaft/article1604762/Ingenieure-bauen-ein-U-Boot-aus-Beton.html &amp;#039;&amp;#039;U-Boot aus Beton&amp;#039;&amp;#039;.] [[Die Welt|Welt Online]]&lt;br /&gt;
* [http://www.concreteships.org/history/ Betonschiffe in Amerika] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.ferrocement.org/ Informationen über Betonschiffbauweisen, Reparaturen, etc.] (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://forum-marinearchiv.de/smf/index.php?topic=34962.0 Marine-Archiv Forum Betonschiffbau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffstyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauteil aus Beton]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schalenkonstruktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiff nach Material]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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