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	<title>Betonbombe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T02:54:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Betonbombe&amp;diff=992820&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nuedel: /* Einsatzbomben */</title>
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		<updated>2026-04-08T12:27:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einsatzbomben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt einen Begriff aus der Waffentechnik. Für den Behälter zum Transport und die Verteilung von Beton auf der Baustelle siehe [[Betonkübel]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Betonbomben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind [[Fliegerbombe]]n, die ganz oder zu einem wesentlichen Anteil aus [[Beton]] bestehen. Dabei kann es sich sowohl um reine Übungsbomben als auch um Einsatzbomben mit oder ohne Sprengstoffanteil handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übungsbomben dienen der Ausbildung der Piloten und der Erprobung der Lenktechnik – mangels Sprengwirkung entsteht nur ein kleiner Krater, weshalb die Einschlagstelle genau ermittelt werden kann. Darüber hinaus können Übungsbomben auch Raucherzeuger u.&amp;amp;nbsp;ä. enthalten, um die Beobachtbarkeit zu verbessern. Durch die fehlende Sprengwirkung erzeugen reine Betonbomben geringere Schäden am Übungs- oder Testgelände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung durch Deutschland im Zweiten Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Deutschland setzte im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] sowohl massive Betonbomben ein als auch explosive Bomben mit Betonmantel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übungsbomben ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Betonbombe.JPG|mini|250px|Deutsche Betonbombe aus dem Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
Zum einen wurden Übungsbomben wie die ZC 50 oder die ZC 250 aus [[Beton]] gefertigt, um für die einmalige Verwendung einen billigen Abwurfkörper herzustellen, der aber die gleichen ballistischen Eigenschaften aufwies wie die eigentliche (Spreng-)Bombe. Zur besseren Beobachtung wurden derartige Bomben entweder mit Glasampullen versehen, die beim Aufschlag der Bombe im Zielgebiet zerbrachen und eine Flüssigkeit freisetzten, die eine Rauchwolke erzeugte (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Chlorsulfonsäure]]) oder bei Nachteinsätzen mit einem Leuchtsatz, der die Flugbahn der Bombe und den Aufschlagpunkt sichtbar machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatzbomben ===&lt;br /&gt;
Als Einsatzmunition wurden von deutscher Seite ebenfalls Betonbomben eingesetzt. Diese besaßen einen Mantel aus Beton, in den einerseits Stahldrähte als [[Bewehrung]] zur Erhöhung der Festigkeit, weiterhin auch bis zu einem Zentimeter große [[Schrott|Stahlschrott]]-Stücke eingegossen waren, die als vorgeformte [[Splitter (Munition)|Splitter]] fungierten. In diesen Bombenkörper war eine Sprengladung einlaboriert, die beim Aufschlag der Bombe zur Detonation gebracht wurde. Durch die Detonation wurde der Betonmantel zerlegt und die Stahlsplitter mit hoher Geschwindigkeit fortgeschleudert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu anderen Behelfskampfmitteln wie Minen aus [[Betonmine|Beton]], [[Glasmine|Glas]], oder Sperrholz, Handgranaten aus Beton oder Glas etc., die von deutscher Seite gegen Kriegsende aus Rohstoffmangel gefertigt und eingesetzt wurden, wurden Betonbomben wie die SC 10 dw, die SBe 50 oder die SBe 250 von der deutschen Luftwaffe bereits zu Beginn des Zweiten Weltkrieges eingesetzt. Allerdings wiesen insbesondere die 50- und die 250-kg-Betonbomben einen wesentlich geringeren Sprengstoffanteil als die vergleichbaren Splitterbomben mit Stahlhülle auf, so dass sie später nicht mehr eingesetzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
  ! Bezeichnung ||Gewicht (kg) ||Durchmesser (mm) ||Länge (mm) ||Sprengstoff (kg)&lt;br /&gt;
  |-&lt;br /&gt;
    ||SC 10 dw&lt;br /&gt;
    ||10&lt;br /&gt;
    ||86&lt;br /&gt;
    ||545&lt;br /&gt;
    ||0,9&lt;br /&gt;
  |-&lt;br /&gt;
    ||SBe 50&lt;br /&gt;
    ||60&lt;br /&gt;
    ||200&lt;br /&gt;
    ||1100&lt;br /&gt;
    ||3 bis 5,4&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
    ||SBe 250&lt;br /&gt;
    ||229&lt;br /&gt;
    ||370&lt;br /&gt;
    ||1637&lt;br /&gt;
    ||49&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Moderne lasergelenkte Betonbomben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kampf eingesetzte Betonbomben ohne Sprengstoffanteil wirken lediglich durch ihre [[kinetische Energie]]. Da der Zerstörungsradius mangels einer Sprengwirkung eng begrenzt ist, verfügen heutige Betonbomben über eine [[Lasergelenkte Bombe|Laserlenkung]], um das Ziel zu treffen. Sie werden vor allem gegen [[Panzerfahrzeug|gepanzerte Fahrzeuge]] und [[Artillerie]]stellungen in besiedeltem Gebiet eingesetzt, um [[Kollateralschaden|Kollateralschäden]] zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jüngerer Zeit wurden lasergelenkte Betonbomben im [[Zweiter Golfkrieg|2. Golfkrieg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nytimes.com/1999/10/07/world/us-wields-defter-weapon-against-iraq-concrete-bomb.html U.S. Wields Defter Weapon Against Iraq: Concrete Bomb], [[The New York Times]], 7. Oktober 1989 (abgerufen am 21. Juli 2016)&amp;lt;/ref&amp;gt; und im [[Bürgerkrieg in Libyen 2011|libyschen Bürgerkrieg (2011)]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.defensetech.org/2011/04/29/france-using-concrete-bombs-in-libya/ France Dropping Concrete Bombs In Libya] auf www.defensetech.org (abgerufen am 21. Juli 2016)&amp;lt;/ref&amp;gt; verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Holzbombe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Lazy Dog]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Luftwaffendienstvorschrift L. Dv. 4200 „Die deutsche Abwurfmunition“&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Abwurfmunition des Zweiten Weltkrieges]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Thamm (Feuerwerker)|Wolfgang Thamm]]: &amp;#039;&amp;#039;Fliegerbomben.&amp;#039;&amp;#039; Bernard &amp;amp; Graefe Verlag, ca. 300 Seiten, ISBN 3-7637-6228-0&lt;br /&gt;
* Wolfgang Fleischer: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Abwurfmunition&amp;#039;&amp;#039; Motorbuchverlag, 290 Seiten, ISBN 3-613-02286-9&lt;br /&gt;
* Karl R. Pawlas: &amp;#039;&amp;#039;Munitions-Lexikon, Bd.3: Deutsche Bomben&amp;#039;&amp;#039; Journal-Verl. Schwend GmbH, 334 Seiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fliegerbombe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauteil aus Beton]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nuedel</name></author>
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