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	<title>Bethkustan - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T15:52:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bethkustan&amp;diff=946717&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zuebi: Einwohnerzahl aktualisiert. Quelle: https://www.nufusune.com/158071-mardin-midyat-bethkustan-mahallesi-nufusu</title>
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		<updated>2026-01-17T15:49:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einwohnerzahl aktualisiert. Quelle: https://www.nufusune.com/158071-mardin-midyat-bethkustan-mahallesi-nufusu&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Alagöz| Zum Künstler siehe [[Mehmet Alagöz]]}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Türkei&lt;br /&gt;
|Wappen             = &lt;br /&gt;
|Breitengrad        = 37/29/37/N&lt;br /&gt;
|Längengrad         = 41/37/35/E&lt;br /&gt;
|Provinz            = Mardin&lt;br /&gt;
|Landkreis          = [[Midyat]]&lt;br /&gt;
|Höhe               = 930&lt;br /&gt;
|FlächeOrt          = &lt;br /&gt;
|Gliederung         = &lt;br /&gt;
|EinwohnerOrt       = 153&lt;br /&gt;
|EinwohnerOrtStand  = 2024&lt;br /&gt;
|EinwohnerOrtQuelle = [https://www.nufusune.com/158071-mardin-midyat-bethkustan-mahallesi-nufusu Nufusune.com: BETHKUSTAN MAHALLESİ NÜFUSU MİDYAT MARDİN - İl İlçe Mahalle Köy Nüfusu], abgerufen am 17. Januar 2026&lt;br /&gt;
|Postleitzahl       = 47500&lt;br /&gt;
|Bürgermeister      = Fetrus Aktaș&lt;br /&gt;
|BürgermeisterStand = 2018&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Muhtar&lt;br /&gt;
|Partei             = &lt;br /&gt;
|AnschriftStraße    = &lt;br /&gt;
|AnschriftOrt       = &lt;br /&gt;
|Webpräsenz         = &lt;br /&gt;
|Kaymakam           = &lt;br /&gt;
|WebpräsenzKaymakam = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bethkustan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{arcS|ܒܝܬ ܩܘܣܛܢ|Beth Qūsṭan|de=Haus Konstantins}}, [[Kurdische Sprachen|kurdisch]] &amp;#039;&amp;#039;Baqisyan&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Ortschaft im Südosten der [[Türkei]] im Bezirk [[Midyat]] in der [[Mardin (Provinz)|Provinz Mardin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort wurde im 20. Jahrhundert in Alagöz umbenannt. 2015 war es das erste aramäische Dorf, das seinen ursprünglichen Namen zurückerhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Bethkustan liegt etwa 36 km nordöstlich von [[Midyat]] nahe der Grenze zu [[Syrien]]. Es wird, als eines der wenigen Dörfer in der Region, immer noch überwiegend von [[Syrisch-Orthodoxe Kirche von Antiochien|syrisch-orthodoxen]] [[Aramäer (Gegenwart)|Aramäern]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Zeki Joseph |Titel=Beth Qustan. Ein aramäisches Dorf im Wandel der Zeiten |Seiten=11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bewohnt. Die Einwohnerzahl beträgt knappe 150. Weitere benachbarte Ortschaften verteilen sich wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
| NORDWEST= [[Hasankeyf]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;52&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| NORD=&lt;br /&gt;
| NORDOST=[[Dargeçit]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;32&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEST=&lt;br /&gt;
| OST= [[Cizre]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;68&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| SUEDWEST= [[Midyat]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;36&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| SUED= [[Kloster Mor Gabriel]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;56&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| SUEDOST=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landschaft ==&lt;br /&gt;
Weinberge, Eichen und andere Fruchtbäume prägen das Bild der Landschaft. Nordöstlich der Ortschaft, an der gegenüberliegenden Bergseite, befinden sich die Ruinen des &amp;#039;&amp;#039;Harbe d-Mor Gabriel&amp;#039;&amp;#039;. Die Ruine des [[Kloster Mor Gabriel|Klosters des Heiligen Gabriel]], des berühmtesten Sohnes dieses Dorfes, ist ein Hof, dessen Mauern aus schweren Steinblöcken bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweit des Dorfes liegt der &amp;#039;&amp;#039;Shu&amp;#039;o d-Helane&amp;#039;&amp;#039;, ein Felsen, der nach [[Helena (Mutter Konstantins des Großen)|Helena]], der Mutter Konstantins, benannt wurde. Südlich des Dorfes befinden sich [[Höhle]]nkomplexe, die durch den Abbau des [[Kalkstein|Kalkgesteins]] vergrößert wurden. Beim Abbau des Kalkgesteins am südlichen Dorfrand wurden sehr alte Gräber freigelegt, die zum Teil in das Gestein gehauen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Entfernung von etwa vier Kilometern östlich des Dorfes befindet sich im Berg &amp;#039;&amp;#039;i M&amp;#039;artho da &amp;#039;ajobe&amp;#039;&amp;#039; die &amp;#039;&amp;#039;Höhle der Wunder&amp;#039;&amp;#039;, eine besonders komplexe und von vielen Sagen umwobene Höhle, deren Eingang jedoch versperrt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landschaft &amp;#039;&amp;#039;Zini&amp;#039;&amp;#039; befindet sich weiter nordöstlich, hier stößt man auf Ruinen einer alten Zivilisation sowie auf ins harte Felsgestein gehauene Höhlen, Brunnen und andere Bauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Harbe da Hadode&amp;#039;&amp;#039; (Ruinen der Schmiede) nordwestlich davon sind die Überreste eines alten Dorfes. Große Gesteinssäulen stehen hier inmitten der Häuser aus rechteckigen, tonnenschweren Steinen. Die meisten Wände stehen noch fast vollständig aufrecht, die Decken hingegen sind alle eingestürzt. Über die Bevölkerung ist nichts bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Dayrinto&amp;#039;&amp;#039; ist eine kahle Bergseite nordöstlich des Dorfes. Hier befinden sich ebenfalls Überreste von alten Bauten, zu denen die &amp;#039;&amp;#039;Mor Shem&amp;#039;un&amp;#039;&amp;#039; Kirche gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Beth Kustan war, wie viele andere Ortschaften in [[Tur Abdin]], vermutlich bereits in vorchristlicher Zeit besiedelt. Es wird erzählt, dass Beth Kustan in vorchristlicher Zeit eine Herberge oder Raststelle für Reisende war und die Armee [[Konstantin der Große|Konstantins]] mehrmals das Dorf durchquerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beth Kustan wurde wahrscheinlich wie viele andere Dörfer im Tur Abdin im 4. Jahrhundert christianisiert. Die Kirche Mor Eliyo ist auf das Jahr 343 datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 640 wurde Bethkustan durch die [[Araber]] erobert, in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts von den [[Seldschuken]], um 1400 von [[Timur|Timur Lenk]] und danach von den [[Osmanisches Reich|Osmanen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914/1915 wurde der [[Völkermord an den Aramäern]] („Jahr des Schwertes“) verübt, 1915/1916 der [[Völkermord an den Armeniern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1960 begann die [[Auswanderung|Emigration]], zunächst nach [[Midyat]] und [[Istanbul]] und später ins westliche [[Europa]] und nach [[Skandinavien]]. Die Auswanderung hat das Dorf fast entvölkert. Gegenwärtig leben in Beth Kustan etwa 12 Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchen ==&lt;br /&gt;
In der Gegend um Bethkustan finden sich neben dem bekannten Kloster Mor Gabriel die Ruinen vieler Kirchen. Die Mor Barsawmo-Kirche liegt auf einem Berggipfel und auch in der &amp;#039;&amp;#039;Sarhavdana&amp;#039;&amp;#039;-Landschaft befinden sich die Überreste zweier Kirchen, &amp;#039;&amp;#039;Mor Osyo&amp;#039;&amp;#039; und einer Mutter-Gottes-Kirche. Die Kirchen wurden vermutlich vom Tatarenkhan [[Timur]] um das Jahr 1400 zerstört. Südöstlich von Sarhavdana befinden sich in der Schlucht auf einem Hügel die Ruinen der Mor Esha&amp;#039;yo Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Zeki Joseph: &amp;#039;&amp;#039;Beth Qustan. Ein aramäisches Dorf im Wandel der Zeiten&amp;#039;&amp;#039;. Bar-Ebroyo-Verlag, Glane bei Losser 2010, ISBN 978-90-5047-032-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://beth-kustan.org/ Beth Kustan – Das aramäische Dorf]&lt;br /&gt;
* [https://flickr.com/photos/arnasia/sets/845594/ Fotos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Provinz Mardin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tur Abdin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Midyat]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zuebi</name></author>
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