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	<title>Bethel Mission - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T18:44:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bethel_Mission&amp;diff=2317886&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: Kategorie genauer</title>
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		<updated>2025-08-23T08:32:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bethel Mission&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Bielefelder Mission&amp;#039;&amp;#039;) war eine deutsche [[evangelisch]]e [[Missionsgesellschaft]] mit dem Schwerpunkt ihres Wirkens in [[Ostafrika]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung ==&lt;br /&gt;
Auf Betreiben des deutschen Kolonialisten [[Carl Peters]] wurde 1886 in Berlin die „Deutsch-Ostafrikanische Missionsgesellschaft“ gegründet, um die kolonialen Erwerbungen durch missionarische Arbeit zu festigen. Unter Peters’ maßgeblicher Beteiligung erfolgte in Ostafrika 1890 die Begründung der Kolonie [[Deutsch-Ostafrika]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Konflikten und Peters’ Ausscheiden wurde die Gesellschaft 1887 in „Evangelische Missionsgesellschaft für Deutsch-Ostafrika“ (EMDOA) umgegründet und umbenannt. Sie nahm mit einer Missionsstation in [[Daressalam]] und einem Krankenhaus auf [[Sansibar]] ihre Arbeit auf. Da es an [[Missionar]]en mangelte, wandte sich die EMDOA 1890 an den in der [[Innere Mission|Inneren Mission]] erfolgreichen Pastor [[Friedrich von Bodelschwingh der Ältere|Friedrich von Bodelschwingh]] der [[Von Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel|Von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel]], dessen Jugendtraum einst war, als Missionar der damals führenden [[Basler Mission]] die [[Heidentum|Heiden]] in [[Indien]] zu [[Bekehrung (Christentum)|bekehren]]. Mit seiner Hilfe und Organisation wurde die Missionierung fortgesetzt, die nach seinem Verständnis nicht ohne die [[Diakonie]] zu verwirklichen war, wenn auch das nach der Abtretung von Sansibar nach Daressalam verlegte Krankenhaus von der Kolonialverwaltung übernommen worden war. Eine weitere Station wurde um 1890 in der Küstenstadt [[Tanga (Tansania)|Tanga]] eingerichtet. Man entsandte – neben in einem Kandidatenkonvikt auf die Missionsarbeit vorbereitete studierten Theologen – auch Betheler Diakone und [[Diakonisse]]n für den Dienst im Gesundheitswesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Konvikt ging 1905 die &amp;#039;&amp;#039;Theologische Schule&amp;#039;&amp;#039; hervor, an die 1912 [[Johannes Warneck]], der zuvor im Dienste der [[Rheinische Missionsgesellschaft|Rheinischen Missionsgesellschaft]] auf [[Sumatra]] gewirkt hatte, als erster Dozent für [[Missionswissenschaft]] berufen wurde. Zugleich wurde eine Missionsstudienanstalt angegliedert, in der auch Schüler mit Mittlerer Reife und Berufsausbildung zu Missionaren ausgebildet wurden. Auch deren Leiter, Gottfried Simon, der zugleich an der Theologischen Schule [[Neues Testament]] lehrte, kam von der Rheinischen Mission. Die Missionsschule hatte Bestand bis zum [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. Die Theologische Schule wurde zur Vorläuferin der [[Kirchliche Hochschule Bethel|Kirchlichen Hochschule Bethel]], der ersten evangelischen Kirchlichen Hochschule in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bethel-historisch.de/index.php?article_id=29&amp;amp;clang=0 Bethel historisch], bethel-historisch.de, abgerufen am 24. Mai 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umzug nach Bethel ==&lt;br /&gt;
Mit dem Umzug der Gesellschaft nach Bethel, 1906, und der Übernahme der Leitung durch Bodelschwingh und nach dessen Tod, 1910, durch dessen Sohn [[Friedrich von Bodelschwingh der Jüngere|Friedrich]] setzte sich der Name &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bethel Mission&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mehr und mehr durch, bis er 1920 auch zum offiziellen Namen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Missionsgebiete ==&lt;br /&gt;
1891 gründeten Missionare – ohne militärischen Geleitschutz, „ohne [[Bajonett]]e“ – von Tanga aus im Inland in den [[Usambara-Berge]]n Stationen mit Schulen, in bescheidenem Maße auch für Mädchen, darunter die [[Missionsstation Hohenfriedeberg]]. Am Vorabend des Weltkrieges waren etwa 2000 Gemeindeglieder gewonnen und 3600 afrikanische Schulkinder aufgenommen, die in ihren Muttersprachen unterrichtet wurden. Seit 1902 bildete man afrikanische Lehrer an einer Mittelschule aus, seit 1909 gab es eine Deutsche Schule. Nach dem Weltkrieg wurde die Arbeit fortgesetzt, die Deutsche Schule wurde 1931 als Friedrich v. Bodelschwingh-Schule in Luandai wieder errichtet. Ein Missionskrankenhaus wurde schließlich 1927/28 in Bumbuli gegründet, das den Missionsärztlichen Dienst verbesserte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1906 wurde auch im [[Königreich Ruanda]] mit zunächst bescheidenem Erfolg missioniert. Dabei war man bei den geringer angesehenen [[Hutu]]s und den ärmeren Angehörigen unter den [[Tutsi]]s erfolgreicher und verschärfte so ungewollt den ethnischen Konflikt. (&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch&amp;#039;&amp;#039;: [[Völkermord in Ruanda]].) Weitere Einsatzgebiete waren im Reich [[Buhaya]] in [[Bukoba]] am [[Viktoriasee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weltkrieg unterbrach die Missionsarbeit, die Stationen wurden im Laufe des Jahres 1916 von Belgiern, Briten und Südafrikanern besetzt, die meisten Missionare und Missionsmitarbeiter wurden mit ihren Familien ausgewiesen. Zuvor legte man durch die [[Ordination]] sieben afrikanischer Gemeindehelfer zu Pastoren den Keim einer kirchlichen Selbständigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Missionsgesellschaft arbeitete zwischenzeitlich auf der Insel [[Java (Insel)|Java]]. Mitte der 1920er Jahre kehrte sie zurück. geriet aber bald in Konflikt mit der Ideologie und den Einschränkungen der [[NS-Zeit]] und bald darauf des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibelübersetzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühe Bibelübersetzer der Missionsgesellschaft waren Ernst Johannsen und Karl Roehl.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.wlb-stuttgart.de/fileadmin/user_upload/sammlungen/bibeln/Missionsbibeln/Missionsbibel_Institutionen.pdf|hrsg=wlb-stuttgart.de|titel=Frühe Missionsbibeln: Wichtige Institutionen, Seite 2|datum=|zugriff=2023-04-05|format=PDF| sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit ==&lt;br /&gt;
Dank ökumenischer Beziehungen arbeiteten die in Afrika [[Internierung|internierten]] Missionare nach 1945 unter dem Dach nicht deutscher Gesellschaften weiter. Ab 1950 konnten wieder Missionare aus Deutschland entsandt werden, allerdings unter amerikanischen oder skandinavischen Gesellschaften. Seit Beginn der Tätigkeit gab es Kontakte zur Rheinischen Missionsgesellschaft und Überlegungen sich zusammenzuschließen. Dies wurde, nicht zuletzt auch durch den sich wandelnden Charakter der entstehenden Kirchen in der [[Dritte Welt|Dritten Welt]], 1970/71 erreicht mit dem Zusammenschluss zur &amp;#039;&amp;#039;Vereinigten Evangelischen Mission&amp;#039;&amp;#039; (VEM) mit Sitz in Wuppertal, dem Kern des späteren umfassenderen Zusammenschlusses der deutschen Missionsgesellschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Situation ==&lt;br /&gt;
Heute trägt die [[Evangelisch-Lutherische Kirche in Tansania]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www1.wdr.de/unternehmen/karriere/volontariate_und_traineeprogramme/jahresvolontariat/bethel/missionsarbeit-von-bethel-in-tansania100.html Bethel-Mission in Tansania: Schulen für die Verstoßenen], wdr.de, Artikel vom 27. November 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; die [[Seelsorge]] in den ehemaligen Missionsgebieten. Die deutschen Missionsgesellschaften schlossen sich mit den &amp;#039;&amp;#039;Missionskirchen&amp;#039;&amp;#039; 1996 zur [[Vereinte Evangelische Mission|Vereinten Evangelischen Mission]] zu partnerschaftlicher Zusammenarbeit zusammen. Die &amp;#039;&amp;#039;Von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel&amp;#039;&amp;#039; sind konstituierendes Mitglied. Archiv und Museumsbestände wurden an den neuen Sitz in [[Bielefeld-Bethel]] überstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gustav Menzel: &amp;#039;&amp;#039;Die Bethel-Mission: Aus 100 Jahren Missionsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Vereinte Ev. Mission, 1986, ISBN 978-3-921900-09-3.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Helen-Kathrin Treutler |Titel=Christliches Missionsverständnis und nationalsozialistische Weltanschauung. Die Bethel-Mission zwischen 1933 und 1945 |Verlag=Luther-Verlag |Ort=Bielefeld |Datum=2017 |Reihe=Beiträge zur westfälischen Kirchengeschichte |NummerReihe=45 |ISBN=978-3-7858-0710-1 |Kommentar=zugleich Dissertation Universität Osnabrück}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bethel.de/ Offizielle Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=2004281-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=52.01248|EW=8.52316|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelische Missionsgesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelische Missionsgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum in Bielefeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Bielefeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedrich von Bodelschwingh der Ältere]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch-Ostafrika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gründung einer religiösen Organisation 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Bielefeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentumsgeschichte (Afrika)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Afrikamission]]&lt;/div&gt;</summary>
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