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	<title>Bethe-Salpeter-Gleichung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T21:46:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bethe-Salpeter-Gleichung&amp;diff=1205871&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ternera: (GR)  File:JxBSEtr.gif → File:JxBSEtr.svg gif --&gt; svg</title>
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		<updated>2025-01-12T22:26:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;(&lt;a href=&quot;/index.php?title=C:GR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:GR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;GR&lt;/a&gt;)  &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:JxBSEtr.gif&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:JxBSEtr.gif (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:JxBSEtr.gif&lt;/a&gt; → &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:JxBSEtr.svg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:JxBSEtr.svg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:JxBSEtr.svg&lt;/a&gt; gif --&amp;gt; svg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bethe-Salpeter-Gleichung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=H. Bethe, E. Salpeter |Titel=A Relativistic Equation for Bound-State Problems |Sammelwerk=Physical Review |Band=82 |Nummer=2 |Datum=1951-04-15 |Seiten=309–310 |Kommentar=Teil der &amp;#039;&amp;#039;Proceedings of the American Physical Society.&amp;#039;&amp;#039; New York, 1.–3. Februar 1951 |DOI=10.1103/PhysRev.82.291}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=E. E. Salpeter, H. A. Bethe |Titel=A Relativistic Equation for Bound-State Problems |Sammelwerk=Physical Review |Band=84 |Nummer=6 |Datum=1951-12-15 |Seiten=1232 |DOI=10.1103/PhysRev.84.1232}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (nach [[Hans Bethe]] und [[Edwin Salpeter]] 1951) beschreibt [[Bindungszustand|Bindungszustände]] eines [[Quantenfeldtheorie|quantenfeldtheoretischen]] Zwei-Körper-Systems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:JxBSE.pdf|mini|Eine graphische Darstellung der Bethe-Salpeter-Gleichung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Bethe-Salpeter-Gleichung in vielen Bereichen der Theoretischen Physik ihre Anwendung findet, gibt es auch verschiedene Schreibweisen. Eine Form, wie sie in der [[Teilchenphysik]] häufig verwendet wird, ist&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt; \Gamma(P,p) =\int\!\frac{\mathrm d^4k}{(2\pi)^4} \; K(P,p,k)\, S\Bigl(k-\frac{P}{2}\Bigr) \,\Gamma(P,k)\, S\Bigl(k+\frac{P}{2}\Bigr) &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
wobei &amp;#039;&amp;#039;Γ&amp;#039;&amp;#039; die Lösung der Bethe-Salpeter-Gleichung, die Bethe-Salpeter-Amplitude, darstellt, &amp;#039;&amp;#039;K&amp;#039;&amp;#039; den Wechselwirkungskern und &amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039; jeweils die [[Propagator]]en der Teilchen, die den Bindungszustand bilden (im Folgenden als Konstituenten bezeichnet).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Quantentheorie sind Bindungszustände stabil, das heißt, sie existieren unendlich lange und so können ihre Konstituenten unendlich oft miteinander wechselwirken. Die Bethe-Salpeter-Gleichung beschreibt diese Zustände, indem sie jede mögliche Wechselwirkung, die zwischen den beiden Konstituenten passieren kann, unendlich oft iteriert. Ihre Lösung, die Bethe-Salpeter-Amplitude beschreibt den Bindungszustand, z.&amp;amp;nbsp;B. im Orts- oder im Impulsraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Anwendungen der Bethe-Salpeter-Gleichung sind das [[Wasserstoffatom]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=W. A. Newcomb, E. E. Salpeter |Titel=Mass Corrections to the Hyperfine Structure in Hydrogen |Sammelwerk=Physical Review |Band=97 |Nummer=4 |Datum=1955-02-15 |Seiten=1146–1158 |DOI=10.1103/PhysRev.97.1146}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Positronium]], [[Exziton]]en&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mildred S. Dresselhaus, Gene Dresselhaus, Riichiro Saito, Ado Jorio |Titel=Exciton Photophysics of Carbon Nanotubes |Sammelwerk=[[Annual Review of Physical Chemistry]] |Band=58 |Nummer=1 |Datum=2007-05 |Seiten=719–747 |DOI=10.1146/annurev.physchem.58.032806.104628}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Meson]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=D. B. Leinweber, L. von Smekal, A. G. Williams, P. Maris, P. C. Tandy |Titel=Proceedings of the Cairns Topical Workshop on Light-Cone QCD and Nonperturbative Hadron PhysicsQCD modeling of hadron physics |Sammelwerk=[[Nuclear Physics|Nuclear Physics B]] |Band=161 |Ort= |Datum=2006-11 |Seiten=136–152 |Fundstelle=hier S. 136. |DOI=10.1016/j.nuclphysbps.2006.08.012}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herleitung ==&lt;br /&gt;
Eine Herleitung der Bethe-Salpeter-Gleichung basiert auf der Tatsache, dass Bindungszustände Pole in den [[Greensche Funktion|Greenschen Funktionen]] der Theorie sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu beginnt man mit der [[Dyson-Gleichung]] für die 4-Punktfunktionen&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt; G = S_1\,S_2 + S_1\,S_2\, K_{12}\, G &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
wobei &amp;lt;math&amp;gt;G&amp;lt;/math&amp;gt; die 4-Punkt-Green-Funktion &amp;lt;math&amp;gt; \langle\Omega|\mathcal T \left\{ \phi_1 \,\phi_2\, \phi_3\,\phi_4 \right\}|\Omega\rangle &amp;lt;/math&amp;gt;, &amp;lt;math&amp;gt;S&amp;lt;/math&amp;gt; sind die [[Propagator]]en und &amp;lt;math&amp;gt;K&amp;lt;/math&amp;gt; der Wechselwirkungskern, der alle Zweiteilchen-irreduziblen Wechselwirkungen enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der so genannten Bethe-Salpeter-Wellenfunktionen &amp;lt;math&amp;gt; \Psi = \langle\Omega|\mathcal T \left\{ \phi_1 \,\phi_2 \right \}|\psi\rangle &amp;lt;/math&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Steven Weinberg |Titel=The Quantum Theory of fields |Band=Vol. 1 |Auflage=2. |Verlag=Cambridge University Press |Datum=2005 |ISBN=0-521-67053-5 |Seiten=430}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, die man als Übergangsamplitude der zwei Konstituenten in den Bindungszustand ansehen kann, kann man, in der Nähe des Bindungszustandpoles, die Greensche Funktion ansetzen als&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt; G = \frac{\Psi\;\bar\Psi}{P^2-M^2}&amp;lt;/math&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
wobei &amp;lt;math&amp;gt;P&amp;lt;/math&amp;gt; den Gesamtimpuls des Systems darstellt und &amp;lt;math&amp;gt;M&amp;lt;/math&amp;gt; die Masse des gebundenen Zustandes. Für &amp;lt;math&amp;gt; P^2 = M^2&amp;lt;/math&amp;gt; hat dieser Ansatz einen Pol&lt;br /&gt;
was genau der [[Massenschale]]nbedingung für relativistische Impulse entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geht man mit diesem Ansatz in die Dyson-Gleichung oben erhält man&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt; \frac{\Psi\;\bar\Psi}{P^2-M^2} = S_1\,S_2 +S_1\,S_2\, K_{12}\frac{\Psi\;\bar\Psi}{P^2-M^2} &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wobei, setzt man &amp;lt;math&amp;gt; P^2 = M^2&amp;lt;/math&amp;gt;, beide Seiten von ihren [[Residuum (Funktionentheorie)|Residuen]] dominiert werden und man erhält&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt; \Psi=S_1\,S_2\, K_{12}\Psi &amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist schon eine Form der Bethe-Salpeter-Gleichung. Oft werden jetzt noch die Bethe-Salpeter-Amplituden Γ eingeführt als&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt; \Psi = S_1\,S_2\,\Gamma &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
womit man die obige Form der Bethe-Salpeter-Gleichung erhält:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt; \Gamma= K_{12}\,S_1\,S_2\,\Gamma &amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Näherungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:JxBSEtr.svg|mini|Die Bethe-Salpeter-Gleichung in Leiter-Näherung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Bethe-Salpeter-Gleichung &amp;#039;&amp;#039;alle möglichen&amp;#039;&amp;#039; Wechselwirkungen zwischen den zwei Konstituenten beinhaltet ist eine vollständige Lösung nur selten (wenn überhaupt) möglich und in praktischen Rechnungen sind Näherungen nötig.&lt;br /&gt;
* Eine Möglichkeit ist, eines der Teilchen als viel schwerer als das andere anzunehmen und dann die [[Dirac-Gleichung]] &amp;#039;&amp;#039;eines&amp;#039;&amp;#039; (des leichten) Teilchens in einem Potential zu lösen.&lt;br /&gt;
*Will man wirklich, im Gegensatz zu oben, die Bethe-Salpeter-Gleichung lösen, so muss man den Wechselwirkungskern modellieren. In Quantenfeldtheorien werden Wechselwirkungen durch Teilchenaustausch beschrieben. Die einfachste Annahme über den Wechselwirkungskern ist nun, dass er genau aus dem Austausch eines dieser &amp;#039;&amp;#039;Kraftteilchen&amp;#039;&amp;#039; (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Photon]]en in der [[Quantenelektrodynamik]], [[Gluon]]en in der [[Quantenchromodynamik]]), zwischen den zwei Konstituenten besteht, der dann unendlich oft wiederholt wird. Da das entsprechende [[Feynmandiagramm]] einer Leiter ähnelt, heißt diese Näherung die Leiter-Näherung (oder Regenbogen-Leiter-Näherung) der Bethe-Salpeter-Gleichung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Dyson-Gleichung]]&lt;br /&gt;
* [[Dyson-Schwinger-Gleichungen]]&lt;br /&gt;
* [[Gebundener Zustand]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bethe-salpeter.org/ &amp;#039;&amp;#039;The Bethe-Salpeter Equation&amp;#039;&amp;#039;] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4144979-4|LCCN=sh85013462}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quantenfeldtheorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hans Bethe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ternera</name></author>
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