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	<title>Beta-2-Sympathomimetika - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T11:26:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Beta-2-Sympathomimetika&amp;diff=572021&amp;oldid=prev</id>
		<title>195.52.18.115: siehe zB fenoterol beim foetus</title>
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		<updated>2025-06-11T23:41:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;siehe zB fenoterol beim foetus&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;β&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Sympathomimetika&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;,  auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;β&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Adrenozeptor-Agonisten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, sind [[Arzneistoffe]], welche die Wirkung der [[Katecholamine]] [[Adrenalin]] und [[Noradrenalin]] im [[Sympathikus]] über eine Aktivierung von [[β2-Adrenozeptor|β&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Adrenozeptoren]] imitieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
β&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Sympathomimetika finden ihren Einsatz vor allem in der Therapie des [[Asthma bronchiale]] und der [[Chronisch obstruktive Lungenerkrankung|COPD]], da sie erweiternd auf das Bronchialsystem wirken. Es wird zwischen schnell- (rapid acting beta agonists, RABA) bzw. kurzwirksamen (short acting beta agonists, SABA) und langwirksamen (long acting beta agonists, LABA) β&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Sympathomimetika unterschieden. Die schnell wirksamen Substanzen (wie [[Salbutamol]], [[Fenoterol]] und [[Reproterol]]) werden vorwiegend als sogenannte „reliever“ in der Akuttherapie von obstruktiven Atemwegserkrankungen eingesetzt, die langwirksamen Substanzen ([[Salmeterol]] und [[Formoterol]]) hingegen als „controller“ in der Dauertherapie und dienen damit zur Prophylaxe von Asthmaanfällen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verabreichung erfolgt in der Regel über ein [[Inhalator]]-System direkt in die Lunge, es kann bei einigen Substanzen jedoch auch eine Applikation in Muskeln, Blutgefäße oder unter die Haut erfolgen. Alternativ kann der Wirkstoff über Kapseln eingenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;uLABA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;u&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ltra &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ong &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;cting &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;B&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;eta 2 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gonists) bezeichnete Wirkstoffe dieses Typs mit weiter verlängerter Wirkdauer und nur noch der Notwendigkeit täglicher Einmalgabe sind verfügbar (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Indacaterol]]).&amp;lt;ref&amp;gt;J. Beier: &amp;#039;&amp;#039;Bronchodilator effects of indacaterol and formoterol in patients with COPD.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Pulm Pharmacol Ther]].&amp;#039;&amp;#039; 22(6), Dec 2009, S. 492–496.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin findet vor allem [[Fenoterol]] Anwendung als [[Tokolytikum]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerd Geisslinger, Sabine Menzel, Thomas Gudermann, Burkhard Hinz, Peter Ruth |Titel=Mutschler Arzneimittelwirkungen. Pharmakologie – Klinische Pharmakologie – Toxikologie |Auflage=11 |Verlag=Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft |Ort=Stuttgart |Datum=2020 |ISBN=978-3-8047-3663-4 |Seiten=349}}&amp;lt;/ref&amp;gt; also als wehenhemmender Arzneistoff. Dies beruht auf der Tatsache, dass eine Aktivierung von β&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Adrenozeptoren zur Erschlaffung der Muskulatur im Uterus führt. So kann ein vorzeitiges Austreiben des Kindes verhindert werden. In diesem Fall wird der Arzneistoff intravenös oder peroral appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nebenwirkungen ==&lt;br /&gt;
Unerwünschte Nebenwirkungen sind beispielsweise Schwitzen, Unruhe, [[Tremor]] und [[Tachykardie]], welche durch die Aktivierung von β&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt;-Rezeptoren auch außerhalb der Lunge entstehen. Durch eine Steigerung des Sauerstoffverbrauchs bei beschleunigtem Herzschlag kann es zu einer Unterversorgung der Herzmuskelzellen kommen, was sich unter Umständen in einer [[Angina Pectoris]] äußert. Eine weitere unerwünschte Wirkung kann eine Absenkung der Kaliumkonzentration im Serum sein, die in ungünstigen Fällen zu [[Arrhythmie]]n führt. Je höher die verwendete Dosis ist, desto stärker fallen die Nebenwirkungen aus. Die inhalative Anwendung verursacht geringere Nebenwirkungen als in Tablettenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schwangerschaft sollten die Wirkstoffe nur bedingt und nach ärztlichem Rat angewendet werden, da sie zum einen teilweise Wehen hemmende Funktionen haben ([[Fenoterol]]), das ungeborene Kind Entwicklungsschäden erleiden kann, und zum anderen die [[Bronchodilatator]]en über die Muttermilch in den kindlichen Organismus gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Doping ==&lt;br /&gt;
β&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Sympathomimetika werden aufgrund ihrer bronchienerweiternden und zum Teil [[Anabolika|anabolen]] Wirkung, wie das Kälbermastmittel [[Clenbuterol]], welches in der EU zu diesem Zwecke eigentlich verboten ist, als Dopingmittel eingesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jacobson&amp;quot;&amp;gt;G. A. Jacobson, M. Hostrup, C. K. Narkowicz, D. S. Nichols, E. H. Walters: &amp;#039;&amp;#039;Enantioselective disposition of (R,R)-formoterol, (S,S)-formoterol and their respective glucuronides in urine following single inhaled dosing and application to doping control.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Drug testing and analysis.&amp;#039;&amp;#039; [elektronische Veröffentlichung vor dem Druck] März 2019, {{DOI|10.1002/dta.2587}}, PMID 30865387.&amp;lt;/ref&amp;gt; Besonders bei Ausdauersportarten ist es ein leistungsförderndes Medikament. In der Vergangenheit war jede Verwendung von Betamimetika verboten. Ausnahmen bestehen jedoch mittlerweile z.&amp;amp;nbsp;B. für: Inhaliertes Salbutamol: Maximal 1600 Mikrogramm über 24 Stunden in geteilten Dosen, wobei 800 Mikrogramm über 12 Stunden ab einer beliebigen Dosis nicht überschritten werden dürfen. Inhaliertes Formoterol: Maximale abgegebene Dosis von 54 Mikrogramm über 24 Stunden,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jacobson&amp;quot; /&amp;gt; Inhaliertes Salmeterol: maximal 200 Mikrogramm über 24 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemikaliengruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arzneistoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bronchospasmolytikum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sympathomimetikum| Beta-2-Sympathomimetika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Phenylethylamin| Beta-2-Sympathomimetika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agonist (Pharmakologie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>195.52.18.115</name></author>
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