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	<title>Besessenheit - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den emotionalen Zustand; für den Film dieses Titels siehe [[Besessenheit (Film)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Peter Paul Rubens33.jpg|mini|[[Peter Paul Rubens]]: „Das Wunder des Hl. [[Ignatius von Loyola]]“, 1617/1618. Der Jesuit Ignatius treibt Dämonen aus. Links hat eine besessene Frau einen [[Krampfanfall]] und muss von einem Zuschauer gestützt werden. Die Menge blickt gebannt auf die Besessenen oder auf den Heiligen. Links im Hintergrund fliegen die grau dargestellten Dämonen durch das Kirchenschiff davon.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Vincent Crapanzano]]: &amp;#039;&amp;#039;Introduction.&amp;#039;&amp;#039; In: Vincent Crapanzano, Vivian Garrison (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Case Studies in Spirit Possession.&amp;#039;&amp;#039; John Wiley &amp;amp; Sons, New York 1977, S. 2 (= &amp;#039;&amp;#039;Contemporary Religious Movements: A Wiley-Interscience Series&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; ]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Besessenheit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet das „Inbesitzgenommensein“ eines Lebewesens durch das Handeln des Betroffenen bestimmende, in den Menschen „eingefahrene“ Wesen oder [[Supranaturalismus|übernatürliche]] Kräfte, die sich in einem ausgeprägten [[Erregung (Medizin)|Erregungszustand]] zeigt. Die [[Sozialverhalten|Verhaltens-]] und [[Bewusstseinszustand|Bewusstseinsänderung]] wird in einigen Religionsgemeinschaften und Glaubensrichtungen auf das Eindringen eines [[Dämon]]s, eines [[Gespenst|Geistes]] oder einer [[Gott]]heit zurückgeführt. Der Duden bezeichnet &amp;#039;&amp;#039;besessen&amp;#039;&amp;#039; als im [[Volksglaube]]n verwurzelt „von bösen Geistern beherrscht, wahnsinnig“ oder allgemeiner als „von etwas völlig beherrscht, erfüllt.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.duden.de/rechtschreibung/besessen#b2-Bedeutung-a &amp;#039;&amp;#039;besessen&amp;#039;&amp;#039;.] Duden.de; abgerufen am 7. Oktober 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Besessenheit&amp;#039;&amp;#039; wird im übertragenen Sinne auch medizinisch und psychologisch, aber auch historisch im kriminologisch-polizeilichen Bezug&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michel Foucault]]: &amp;#039;&amp;#039;Wahnsinn und Gesellschaft. Eine Geschichte des Wahns im Zeitalter der Vernunft.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt 1969. &amp;#039;&amp;#039;Surveiller et punir. La naissance de la prison.&amp;#039;&amp;#039; Gallimard 1975; deutsch: stw 1976.&amp;lt;/ref&amp;gt; verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Laut dem [[Religionspsychologie|Religionspsychologen]] [[Michael Utsch]] von der [[Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen|Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen]] werden als Besessenheit „religiöse Extremzustände“ gedeutet, die in vielen Kulturen und Religionen vorkommen. [[Religionswissenschaft]]lich werde „damit ein ungewöhnliches Verhalten in einem veränderten [[Bewusstseinszustand]] beschrieben, wobei sich die betroffene Person als durch einen Geist oder eine Gottheit besessen und gesteuert erlebt.“ Nach diesem erweiterten Begriff schließe er auch positiv-erwünschte Formen ein. Besessenheitsphänomene seien im [[Spiritismus]] der afrikanischen, asiatischen und lateinamerikanischen Kulturen (Passie 2011) sowie in den weltweiten Pfingstgemeinden (Währisch-Oblau 2011) sowie in Europa „im Milieu alternativer Lebenshilfe“ (Pöhlmann 2011) „recht häufig“ zu beobachten. Moshe Sluhovsky (2011) unterteilt zwischen „heiliger und dämonischer Besessenheit“. Eine stärkere Rolle außerhalb von sogenannten Stammeskulturen spiele der Begriff im Christentum in Teilen der [[Römisch-katholische Kirche|katholischen Kirche]] sowie der [[Pfingstbewegung]]; ferner auch der sogenannten „[[Esoterik]]szene“ in Europa (vgl. [[Medium (Person)|Channeling]]). Der [[islam]]ische Kulturraum kennt nach traditioneller Auffassung gute und böse Geister („[[Dschinn]]en“), die auf den Menschen einwirken würden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Utsch]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.ezw-berlin.de/publikationen/lexikon/besessenheit/ Besessenheit].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon für Religion und Weltanschauungen,&amp;#039;&amp;#039; [[Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen]], September 2013; abgerufen am 8. Oktober 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Juden- und Christentum ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Der liebende Jesus jagt Dämonen in unschuldige Schweine.jpg|mini|[[Julius Schnorr von Carolsfeld]]: &amp;#039;&amp;#039;Der liebende Jesus jagt Dämonen in unschuldige Schweine&amp;#039;&amp;#039;, 1860. Nach Heilungswundern in Bibelstellen: &amp;#039;&amp;#039;Die Heilung der Besessenen von Gadara&amp;#039;&amp;#039; {{Bibel|Mt|8|28-34}}, &amp;#039;&amp;#039;Die Heilung eines mondsüchtigen Jungen&amp;#039;&amp;#039; {{Bibel|Mt|17|14-20}} und &amp;#039;&amp;#039;Die Wirkung des ersten Auftretens&amp;#039;&amp;#039; {{Bibel|Mt|4|23-24}}]]&lt;br /&gt;
Im [[Neues Testament|Neuen Testament]] finden sich Fälle von angeblicher Besessenheit. Die [[Evangelium (Literaturgattung)|Evangelien]] berichten von Heilungen Betroffener durch [[Jesus von Nazaret|Jesus]], der selber von seinen Gegnern als &amp;#039;&amp;#039;(dämonisch) besessen&amp;#039;&amp;#039; (griechisch δαιμονιζόμενος) bezeichnet wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;Ferdinand Hahn: &amp;#039;&amp;#039;Theologie des Neuen Testaments&amp;#039;&amp;#039;. Band I: &amp;#039;&amp;#039;Die Vielfalt des Neuen Testaments&amp;#039;&amp;#039;. Band II: &amp;#039;&amp;#039;Die Einheit des Neuen Testaments&amp;#039;&amp;#039;. UTB 2011, S. 499&amp;lt;!-- steht diese Seitenzahl jetzt in Band I oder Band II ?????? --&amp;gt;; [https://books.google.de/books?id=FGOmXala3QAC&amp;amp;lpg=PA499&amp;amp;dq=besessenheit%20im%20neuen%20testament&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA499#v=onepage&amp;amp;q=besessen&amp;amp;f=false Google Bücher]&amp;lt;/ref&amp;gt; im Sinne einer „Austreibung“ in der geistigen Tradition des [[Judentum]]s. Von Seiten der modernen [[Historisch-kritische Methode (Theologie)|historisch-kritischen Bibelforschung]] wird die Existenz von Dämonen und damit die diesbezüglichen neutestamentlichen Zeugnisse abgelehnt mit der Erklärung, dass der damaligen Zeit heutige Kenntnisse über [[Psychische Störung|psychische Krankheiten]] fehlten und solche somit irrigerweise als dämonische Besessenheiten bezeichnet worden seien (so zum Beispiel [[Rudolf Bultmann]]: „Man kann nicht elektrisches Licht und Radioapparat benutzen, in Krankheitsfällen moderne medizinische und klinische Mittel in Anspruch nehmen und gleichzeitig an die Geister- und Wunderwelt des Neuen Testaments glauben“&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Bultmann: &amp;#039;&amp;#039;Neues Testament und Mythologie&amp;#039;&amp;#039; (1941), zitiert auf {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070613101727/http://www.bautz.de/bbkl/b/bultmann_r.shtml |autor=[[Werner Raupp]]|artikel=BULTMANN, Rudolf (Karl)|band=21|spalten=174-233}}&amp;lt;/ref&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach jüdischem Volksglauben kann es zu einem Zustand der Besessenheit kommen, indem ein [[Dibbuk]], ein Totengeist, in einen Menschen fährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unterschiedliche Bewertungen von &amp;#039;&amp;#039;Besessenen&amp;#039;&amp;#039; (genannt auch &amp;#039;&amp;#039;Energumenen&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Theodor Kirchhoff (Mediziner)|Theodor Kirchhoff]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Irrenärzte. Einzelbilder ihres Lebens und Wirkens.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Hrsg. mit Unterstützung der Deutschen Forschungsanstalt für Psychiatrie in München sowie zahlreicher Mitarbeiter. Springer, Berlin 1921–1924, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Besessenheit&amp;#039;&amp;#039; zeigen sich in verschiedenen historischen Lexikoneinträgen, so schrieb etwa [[Meyers Großes Konversations-Lexikon]] 1905 mit Hinzunahme eines historischen Abrisses:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Besessene (Obsessi, Daemoniaci, auch Lunatici, »von einem bösen Geist oder Dämon in Besitz Genommene«), zur Zeit Jesu Bezeichnung einer besonders in [[Galiläa]] häufig vorkommenden Klasse von Kranken, die an einer Art [[Epilepsie]] oder [[Epilepsie|fallender Sucht]] litten. Manche Krankheiten, die wir nach dem heutigen Stande der Wissenschaft Wahnsinn oder Tobsucht nennen würden, erklärte das nachexilische, vom [[Zoroastrismus|Parsismus]] beeinflußte [[Judentum]] aus dem Vorhandensein böser Geister. Derselben Ursache wurden dann auch mit einer Trübung des Geisteslebens verbundene Krankheiten und Gebrechen zugeschrieben, wie Epilepsie, [[Somnambulismus|Mondsucht]], Stummsein, Lähmung u. dgl. Aus [[Flavius Josephus|Josephus]] wissen wir, wie verbreitet diese den Lehren [[Mose]]s&amp;#039; und der Propheten entgegenstehende Vorstellung war, die nicht nur in jüdischen Kreisen vorherrschte, sondern auch von der alexandrinischen Theologie und durch sie im [[Neuplatonismus]] verwendet wurde. Der Widerspruch, den unsre heutige Wissenschaft gegen die ganze Vorstellung erhebt, darf uns nicht blind machen gegen die Tatsache, daß die neutestamentlichen Schriftsteller den Glauben an Besessenheit durchweg teilen. Ebenso geht Jesus selbst ganz unbefangen auf die Ansichten der Kranken und der Pharisäer ein; nur greift er nicht, wie diese, zu magischen Beschwörungen, sondern übt durch die Macht seiner Persönlichkeit eine rein geistige Wirkung auf die Kranken aus. […] Auch in den Zeiten mittelalterlichen [[Aberglaube]]ns hielt man einen großen Teil von Irren für B., wofür die [[Hexenverfolgung|Hexenprozesse]] des 13.–15. Jahrh. zahllose Beispiele liefern. Noch 1573 erlaubte ein englischer Parlamentsbeschluß, auf diejenigen Jagd zu machen, die sich für [[Werwolf|Werwölfe]] […] ausgaben und in den Wäldern umherirrten. Bis in die neueste Zeit fehlt es übrigens nicht an Theologen, die, am Buchstaben der Bibel hangend, ein Besessensein der Menschen durch Dämonen behaupten zu müssen glauben und sie durch Erfahrungsfälle und deren mystische oder spekulativ-psychologische Deutung erweisen wollen (I.&amp;amp;nbsp;Kerner u.&amp;amp;nbsp;a.).&lt;br /&gt;
 |Quelle=Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1905&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Meyers-1905 |Lemma=Besessene |Band=2 |Seite=754 |zenoID=20006320554}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;[[Universal-Lexikon der Gegenwart und Vergangenheit]]&amp;#039;&amp;#039; konzentrierte sich 1857 im Wesentlichen auf die Krankheitsbilder der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Besessenen&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Besessene (Dämonische, Daemoniaci), Menschen, welche nach den Vorstellungen der Juden einen od. mehrere böse Geister (Dämon) in sich hatten, welche sie mit einer körperlichen od. geistigen Krankheit, mit Melancholie, Epilepsie, [[Tobsucht]], Wahnsinn plagten. Es gab Beschwörer, welche diese Geister austrieben, u. auch Jesus wußte solche Kranke durch die Kraft seines Wortes u. Geistes zu heilen. Farmer (Versuch über die dämonischen Leute, aus dem Englischen 1776) u. [[Johann Salomo Semler|Semler]] (De daemoniacis, 1779) haben diese Krankheiten zuerst aus natürlichen Ursachen abgeleitet. Die B-n sinb Kranke, welche an Epilepsie, [[Tanzwut|Veitstanz]], [[Geisteskrankheit]], Mondsucht (daher Lunatici) leiden. Ganz neuerlich hat man wieder versucht, in den B-n, vorzüglich Geisteskranken u. Mondsüchtigen, die Einwirkung böser Geister zu sehen.&lt;br /&gt;
 |Quelle=Pierer’s Universal-Lexikon, 1857&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Pierer-1857 |Lemma=Besessene |Band=2 |Seite=672 |zenoID=20009515887}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;[[Damen Conversations Lexikon]]&amp;#039;&amp;#039; warnte bereits 1834 vor „Aberglauben“:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Besessene, nannten die Juden bereits zu Jesu Zeiten alle diejenigen, welche an schweren Krankheiten, wie [[Melancholie]], [[Wahnsinn]], [[Lepra|Aussatz]] u. dergl., litten, indem nach ihrer Meinung der Teufel seine Dämonen in solche Menschen geschickt haben sollte. Dieser Glaube hat sich unter veränderten Gestalten lange fort erhalten, ist aber in der neuern Zeit, wo wir mit den Kräften der Natur und ihren Wirkungen vertrauter geworden sind, fast ganz verschwunden. [[Mystizismus|Mysticismus]], [[Animalischer Magnetismus|Magnetismus]] und [[Galvanismus]], und letztere namentlich durch ihre noch nicht genug bekannten Einwirkungen auf den Menschen, haben in neuester Zeit Leichtgläubigen oder Betrügern zuweilen die Hand geboten, den alten Aberglauben wieder aufzufrischen.&lt;br /&gt;
 |Quelle=Damen Conversations Lexikon, 1834&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{DamenConvLex-1834 |Lemma=Besessene |Band=2 |Seite=39 |zenoID=20001715674}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;[[Brockhaus Bilder-Conversations-Lexikon]]&amp;#039;&amp;#039; ergänzte 1837 hinsichtlich christlicher Praktiken:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=[…] Obgleich der Geist des Christenthums den Glauben an die Gewalt böser Geister über die Menschen nicht begünstigt, ging er doch auf die ersten Christen über und wurde später so allgemein, daß die [[Beschwörung]] böser Geister einen Theil der kirchlichen [[Liturgie]] ausmachte und daß der […] [[Exorzismus|Exorcismus]] oder die Austreibung der [[Teufel]] aus Besessenen und die Bannung böser Geister überhaupt mittels [[Weihwasser]], [[Kruzifix|Crucifix]], [[Reliquie]]n und [[Gebet]] noch im [[Mittelalter]] ein wichtiges und einträgliches Geschäft der [[Klerus|Geistlichkeit]] war, ja selbst der neuesten Zeit sind Beispiele dieses Aberglaubens nicht fremd geblieben.&lt;br /&gt;
 |Quelle=Brockhaus Bilder-Conversations-Lexikon, 1837&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Brockhaus-1837 |Lemma=Besessene |Band=1 |Seite=237 |SeiteBis=238 |zenoID=20000814539}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kontroversen ====&lt;br /&gt;
Angenommene Besessenheitsphänomene polarisieren bis heute stark. Sie werden von Teilen der [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen Kirche]] als Beleg der Existenz dämonischer Wesen verstanden. Andererseits werden sie von Naturwissenschaftlern für Symptome von psychischen Erkrankungen oder organischen Störungen (zum Beispiel [[Epilepsie]]) gesehen. Der katholische Publizist [[Joseph Görres]] thematisierte die religiös gedeuteten Krankheiten in seinem Werk &amp;#039;&amp;#039;[[Die christliche Mystik]]&amp;#039;&amp;#039; in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Frage der Editionsmotive der dann gescheiterten Ausgabe Balls und zu Balls Auseinandersetzung mit Schmitt findet sich manches in der von Hans Burkhard Schlichting herausgegebenen und kommentierten Aufsatzsammlung. &amp;#039;&amp;#039;Der Künstler und die Zeitkrankheit&amp;#039;&amp;#039;. Suhrkamp 1984. Und vor allem in der neuen dreibändigen Ausgabe der Briefe. ISBN 3-89244-701-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die römisch-katholische Kirche erkannte Anfang Juli 2014 die in etwa 30 Ländern vertretene [[Internationale Vereinigung der Exorzisten]] (AIE) offiziell als private rechtsfähige Gesellschaft an. [[Axel Seegers]], Theologe bei der Beratungsstelle für Sekten- und Weltanschauungsfragen der [[Erzbistum München und Freising|Erzdiözese München]] sagte in einem Interview: „Prinzipiell ist das weltweit in der Katholischen Kirche kein umstrittenes Thema. Ob in Italien oder Spanien, in Südamerika oder Asien: Überall gibt es ganz selbstverständlich Priester, die Exorzismus durchführen.“ Die Katholische Kirche habe „mehr als eine Milliarde Mitglieder in sehr unterschiedlichen Kulturräumen. Was für uns ausgeschlossen sei, werde in anderen Ländern als vollkommen normal betrachtet.“ Seit dem Fall [[Anneliese Michel]] habe es in Deutschland keinen offiziellen Exorzismusfall gegeben, jedoch würden zahlreiche inoffizielle „Teufelsaustreibungen“ teils auch von Priestern vorgenommen. Zudem sei seit der Überarbeitung des sogenannten [[Rituale Romanum]] 1999 vorgeschrieben, dass Priester bei der Begutachtung auch Mediziner und Psychiater hinzuziehen sollen. Der katholische Theologe und Psychotherapeut [[Jörg Müller (Psychotherapeut)|Jörg Müller]] berichtet ebenso von einem Bedürfnis von vielen Patienten, von „dämonischer Besessenheit und bösen Flüchen geheilt“ zu werden. Die Mehrheit sei „[[Trauma (Psychologie)|traumatisiert]] aus der Kindheit aufgrund von [[Missbrauch]] sexueller, physischer oder emotionaler Art. Das ist meistens [[Verdrängung (Psychoanalyse)|verdrängt]] und kann dann später Symptome erzeugen, die man irgendeiner Besessenheit zuordnet.“ Heute würden wir aber wissen, „dass das eine Form der Abspaltung von Empfindungen und Gefühlen ist, um sich zu schützen.“ Eine [[Dissoziation (Psychologie)|Abspaltung]] „führe später zu den bekannten Symptomen wie Stimmen hören, Fratzen sehen oder sich von etwas Fremdem berührt fühlen.“ [[Christa Roth-Sackenheim]], Vorsitzende des Berufsverbandes Deutscher Psychiater hält exorzistische Rituale für reine [[Suggestion]], da durch sie die Vorstellung von Besessenheit erst geschaffen und das Leid der Betroffenen unter Umständen noch verstärkt werde. „Manifeste seelische Erkrankungen können nicht durch Exorzismus gelöst oder geheilt werden. Es kann aber zu Verschlimmerungen kommen, wenn medizinische Hilfe“ unterbleibe.&amp;lt;ref&amp;gt;Günther Birkenstock: [http://www.dw.de/exorzismus-weiter-gefragt/a-17773866 &amp;#039;&amp;#039;Katholische Kirche: Exorzismus weiter gefragt&amp;#039;&amp;#039;.] [[Deutsche Welle]], 10. Juli 2014; abgerufen am 11. September 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Afrikanische Religionen ===&lt;br /&gt;
In Kulturen in Afrika gibt es Besessenheitskulte sowohl innerhalb von traditionellen Religionen (etwa den &amp;#039;&amp;#039;[[Nya (Kult)|Nya-Kult]]&amp;#039;&amp;#039; in Mali und Burkina Faso) und im christlichen Umfeld (&amp;#039;&amp;#039;[[Mashawe]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Vimbuza]]&amp;#039;&amp;#039; in Sambia, &amp;#039;&amp;#039;[[Pepo]]&amp;#039;&amp;#039; in Tansania), als auch innerhalb des [[Volksislam]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Bori (Hausa)|Bori]]&amp;#039;&amp;#039; in Nigeria, &amp;#039;&amp;#039;[[Islam in Afrika#Sudan II – Zar-Kult und die Rolle der Frauen|Zar]]&amp;#039;&amp;#039; im Sudan und in Ägypten, &amp;#039;&amp;#039;[[Aisha Qandisha]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Derdeba]]&amp;#039;&amp;#039; in Marokko, &amp;#039;&amp;#039;[[Stambali]]&amp;#039;&amp;#039; in Tunesien). In den sich aus der afrikanischen Tradition ableitenden [[Synkretismus|synkretistischen]] Religionen ([[Voodoo]], [[Santería]], [[Candomblé]]) gibt es einen Zustand der [[Trance]] oder künstlich herbeigeführten temporären Besessenheit, der sogar erwünscht ist, in dem Götter oder Geister Verstorbener, meist sogenannte „Ahnen“, von den Menschen Besitz ergreifen sollen, wie es zum Beispiel der Regisseur [[Jean Rouch]] im Film &amp;#039;&amp;#039;Les Maitres Fous&amp;#039;&amp;#039; darstellte. Im &amp;#039;&amp;#039;Zar&amp;#039;&amp;#039;- und &amp;#039;&amp;#039;Pepo-&amp;#039;&amp;#039;Kult werden im Wesentlichen Fremdgeister (von anderen Ethnien stammende Geister) verehrt, ebenso im &amp;#039;&amp;#039;[[Tchamba (Kult)|Tchamba]]&amp;#039;&amp;#039;-Kult im Süden [[Togo]]s. Die fremden Geister stammen hier von früheren Sklaven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Indien ===&lt;br /&gt;
Im indischen Volksglauben stammen allgemein &amp;#039;&amp;#039;[[Bhuta (Geist)|Bhuta]]&amp;#039;&amp;#039; genannte Geister, die Besessenheit verursachen können, von den Seelen der Menschen ab, die auf unnatürliche Weise (Unfall, Mord oder Suizid) zu Tode gekommen oder nicht mit den erforderlichen Ritualen bestattet worden sind. In [[Rajasthan]] heißt ein solcher Geist &amp;#039;&amp;#039;Vir&amp;#039;&amp;#039;, wenn er von einem Menschen Besitz ergriffen hat, der plötzlich krank geworden ist oder ungewöhnliche Verhaltensweisen zeigt. Solcherart Erkrankte stammen meist aus den unteren Bevölkerungsschichten. Eine Erklärung verweist auf den Versuch des Verhaltensauffälligen, aus den rigiden sozialen Zwängen der Familie oder Dorfgemeinschaft vorübergehend und gesellschaftlich akzeptiert auszubrechen. Ein Heilungspriester &amp;#039;&amp;#039;(Bhopa)&amp;#039;&amp;#039; behandelt die Krankheitsfälle, nachdem er in einem Ritual sich selbst vom besonderen Totengeist &amp;#039;&amp;#039;Bavaji&amp;#039;&amp;#039;, der in der Schlange [[Vasuki]] wiedergeboren wurde, hat befallen lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Jyotindra Jain: &amp;#039;&amp;#039;Bavaji und Devi. Besessenheitskult und Verbrechen in Indien.&amp;#039;&amp;#039; Europaverlag, Wien 1973, S. 23–27.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei ursprünglich volksreligiösen Ritualdramen, die später mit dem [[Hinduismus]] verschmolzen sind, werden auf dem Höhepunkt der Veranstaltung die Ritualtänzer von einer Gottheit besessen und sind während dieser Zeit in der Lage, Orakel an die versammelten Gläubigen zu geben. Neben der einfachen Form des &amp;#039;&amp;#039;Bhuta kola&amp;#039;&amp;#039; in [[Karnataka]] und [[Kerala]] an der Südwestküste Indiens gehören zu diesen, auf altindische Traditionen zurückgehenden Ritualen unter anderem das mit großem finanziellen Aufwand organisierte &amp;#039;&amp;#039;[[Teyyam]]&amp;#039;&amp;#039;-Fest, das ähnliche Ritualtheater &amp;#039;&amp;#039;[[Mutiyettu]]&amp;#039;&amp;#039; und das nur für Gläubige in kleinerem Rahmen organisierte &amp;#039;&amp;#039;[[Ayyappan tiyatta]]&amp;#039;&amp;#039; in derselben Region sowie die beiden Maskentänze &amp;#039;&amp;#039;[[Gambhira]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Midnapur [[chhau]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Westbengalen]]. Zum Umfeld des &amp;#039;&amp;#039;Bhuta kola&amp;#039;&amp;#039; gehört das an mehreren Dörfern in derselben Region jährlich stattfindende Ritual &amp;#039;&amp;#039;[[Siri jatre]]&amp;#039;&amp;#039;, bei dem nicht wie sonst in Indien einer oder wenige männliche Teilnehmer, sondern eine große Zahl Frauen zugleich von der niederen weiblichen Gottheit Siri besessen werden. Rituelle Besessenheit von einem höheren Gott ([[Deva (Gott)|Deva]]) ist üblicherweise ein Privileg von Mitgliedern der obersten [[Brahmanen]]kaste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Gaddis, einer Stammesgesellschaft am Südrand des Himalaya in den Bundesstaaten [[Himachal Pradesh]] und [[Jammu und Kashmir (Bundesstaat)|Jammu und Kaschmir]] gehört Besessenheit als öffentlich inszeniertes Verhalten zu den hinduistischen Ritualen, die von unteren Kasten und zugleich von Brahmanen praktiziert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Côté: {{Webarchiv |url=http://www.mecon.nomadit.co.uk/pub/conference_epaper_download.php5?PaperID=2447&amp;amp;MIMEType=application%2Fpdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Narrative reconstruction of spirit possession experience: the double hermeneutic of Gaddis religious specialists in Western Himalaya (India).&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160313122443 |archiv-bot=2022-10-10 20:03:42 InternetArchiveBot}} European Association of Social Anthropologists (EASA) Ljubljana, 26. August 2008, S. 1–20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medizin bzw. Psychopathologie ==&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;Trance- und Besessenheitszustände&amp;#039;&amp;#039; ([[ICD-10]]-Codierung F44.3) werden in der [[Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme|Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme]] [[psychische Störung]]en bezeichnet, bei denen ein „zeitweiliger Verlust der persönlichen Identität und der vollständigen Wahrnehmung der Umgebung auftritt“. Diese Unterformen einer [[Dissoziation (Psychologie)|dissoziativen Störung]] dürfen nur diagnostiziert werden, sofern sie nicht in kulturell oder religiös akzeptierten Situationen auftreten oder nicht freiwillig bzw. gewollt gesucht werden. Ebenso auszuschließen sind eine [[dissoziative Identitätsstörung]], eine [[Schizophrenie]], [[Paranoia|anhaltend paranoide Störung]] und [[Wahn]]vorstellungen im Rahmen einer schweren [[Depression]]. Ausgeschlossen sind auch Zustandsbilder auf einer organischen Grundlage (so [[Vergiftung]]en durch [[psychotrope Substanz]]en, vorangegangenes [[Schädel-Hirn-Trauma]], [[Persönlichkeitsstörung|organische Persönlichkeitsstörung]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.icd-code.de/icd/code/F44.0.html &amp;#039;&amp;#039;Dissoziative Störungen – Konversionsstörungen&amp;#039;&amp;#039;.] icd-code.de; abgerufen am 8. Oktober 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wird &amp;#039;&amp;#039;[[Trance]]&amp;#039;&amp;#039; als vorübergehende Bewusstseinsveränderung mit zwei der folgenden Merkmale: Verlust des Gefühls der persönlichen Identität, Einengung des Bewusstseins in Bezug auf die unmittelbare Umgebung oder eine ungewöhnlich eingeengte und selektive Fokussierung auf [[Reiz]]e aus der Umgebung sowie der Einschränkung von Bewegungen, Haltungen und Gesprochenem auf die Wiederholung eines kleinen Repertoires. Als &amp;#039;&amp;#039;Besessenheitszustand&amp;#039;&amp;#039; wird dagegen die Überzeugung des Betroffenen genannt, von einem Geist, einer Macht, einer Gottheit oder einer anderen Person beherrscht zu werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Hausotter: &amp;#039;&amp;#039;Neurologische Begutachtung – Einführung und praktischer Leitfaden&amp;#039;&amp;#039;. Schattauer Verlag 2005, S. 149; [https://books.google.de/books?id=ConXvAdpTxQC&amp;amp;lpg=PA149&amp;amp;dq=Besessenheitszustände&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA149#v=onepage&amp;amp;q=Besessenheitszustände&amp;amp;f=false Google Bücher]&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide Merkmale fänden sich insbesondere bei Patienten der sogenannten [[Dritte Welt|Dritten Welt]].&amp;lt;ref&amp;gt;Harald J. Freyberger, Wolfgang Schneider, [[Rolf-Dieter Stieglitz]], Theodor Spoerri: &amp;#039;&amp;#039;Kompendium Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatische Medizin.&amp;#039;&amp;#039; 11., vollständig erneuerte und erweiterte Auflage. Karger Publishers 2002, S. 148 (orientiert an der ICD-10); [https://books.google.de/books?id=JnLYPrLk1-MC&amp;amp;lpg=PA147&amp;amp;dq=Besessenheitszustände&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA148#v=onepage&amp;amp;q=Besessenheitszustände&amp;amp;f=false books.google.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helmut Aichelin: &amp;#039;&amp;#039;Dämonenglaube und Exorzismus.&amp;#039;&amp;#039; Stellungnahmen und Perspektiven (= &amp;#039;&amp;#039;Orientierungen und Berichte.&amp;#039;&amp;#039; 5). Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen, Stuttgart 1976 ([https://www.ezw-berlin.de/fileadmin/user_upload/ezw-berlin/publications/downloads/Orientierungen_u_Berichte_5.pdf PDF; 149 KB]).&lt;br /&gt;
* [[Augustin Calmet]]: &amp;#039;&amp;#039;Gelehrte Verhandlung der Materi, Von Erscheinungen der Geistern, und denen Vampiren in Ungarn, Mahren etc.&amp;#039;&amp;#039; Augspurg, verlegts Matthäus Rieger, Buchhändler&lt;br /&gt;
* Zweyte Auflage 1752.&lt;br /&gt;
** Erster&amp;amp;nbsp;Theil ({{URN|nbn:de:gbv:8:2-725060}}) ({{Digitalisat |MDZ=10132541 |SZ=6,7 |LT=Digitalisat MDZ}}).&lt;br /&gt;
** Zweyter&amp;amp;nbsp;Theil ({{URN|nbn:de:gbv:8:2-730140}}) ({{Digitalisat |MDZ=11174371 |SZ=,17 |LT=Digitalisat MDZ}}).&lt;br /&gt;
* Augustin Calmet: &amp;#039;&amp;#039;Gelehrte Verhandlung der Materie von den Erscheinungen der Geister, und der Vampire in Ungarn und Mähren.&amp;#039;&amp;#039; Bearbeitet und mit Anmerkungen versehen von Abraham &amp;amp; Irina Silberschmidt. Edition Roter Drache, Verlag Rudolstadt 2006, ISBN 978-3-939459-03-3 (Ungekürzte Ausgabe).&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Dammann (Mediziner)|Gerhard W. Dammann]]: &amp;#039;&amp;#039;Besessenheits- und Trancezustände.&amp;#039;&amp;#039; In: A. Eckhardt-Henn, S. O. Hoffmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dissoziative Störungen des Bewusstseins.&amp;#039;&amp;#039; Schattauer, Stuttgart / New York 2004, ISBN 3-7945-2203-6, S. 161–174.&lt;br /&gt;
* [[Peter Dinzelbacher]]: &amp;#039;&amp;#039;Besessenheit.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]], Bernhard D. Haage, [[Gundolf Keil]], Wolfgang Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 171–172.&lt;br /&gt;
* Hermes A. Kick, [[Dietrich von Engelhardt]], [[Horst-Jürgen Gerigk]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Besessenheit, Trance, Exorzismus. Affekte und Emotionen als Grundlagen ethischer Wertebildung und Gefährdung in Wissenschaften und Künsten.&amp;#039;&amp;#039; Lit Verlag, 2004, ISBN 978-3-8258-7697-5.&lt;br /&gt;
* Richard Kriese: &amp;#039;&amp;#039;Okkultismus im Angriff.&amp;#039;&amp;#039; Hänssler Verlag, Stuttgart 1976, ISBN 3-7751-0222-1.&lt;br /&gt;
* [[Karl-Heinz Leven]]: &amp;#039;&amp;#039;Die „unheilige“ Krankheit – epilepsia, Mondsucht und Besessenheit in Byzanz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Mitteilungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 13, 1995, {{ISSN|0177-5227}}, S.&amp;amp;nbsp;17–57.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Modersohn]]: &amp;#039;&amp;#039;Im Banne des Teufels.&amp;#039;&amp;#039; Wuppertal 1955.&lt;br /&gt;
* {{WiBiLex |Titel=Ekstase / Besessenheit |Autoren=Rainer Neu |Datum=2006-05 |Referenz=17160 |Abruf= |Abruf-verborgen=}}&lt;br /&gt;
* Holger Karsten Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Vom Zauberlehrling zum Magier.&amp;#039;&amp;#039; Diemar Klotz Verlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 3-88074-540-4.&lt;br /&gt;
* {{WiBiLex |Titel=Besessenheit (NT) |Autoren=[[Christian Strecker]] |Datum=2015-07 |Referenz=59454 |Abruf= |Abruf-verborgen=}}&lt;br /&gt;
* Ulrich Andreas Wien, Bernhard Heigl und Thomas Sindilariu (Hrsg., Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Reformation, Pietismus, Spiritualität&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Siebenbürgisches Archiv.&amp;#039;&amp;#039; 41). Böhlau, Wien&amp;amp;#x200A;/&amp;amp;#x200A;Köln 2011, ISBN 978-3-412-20697-0, S.&amp;amp;nbsp;176 ([https://books.google.de/books?id=9amSi4hyiW0C&amp;amp;lpg=PA176&amp;amp;pg=PA176#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false eingeschränkte Vorschau books.google]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Tobias Martin Schwaiger: &amp;#039;&amp;#039;»Three Cameras! And we got nothing!« Medientechnische Strategien zur Darstellung außersinnlicher Phänomene im Medium Film.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;MueSem – Münchner Semiotik&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 2015, {{ISSN|2365-0230}}, ([http://www.muenchner-semiotik.de/wordpress/wp-content/uploads/2018/07/Schwaiger-Horrorfilm-und-Semiotik.pdf PDF; 444 KB])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4006019-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychische Störung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religionsphilosophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biblisches Thema]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Exorzismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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