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	<title>Beserlpark - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T16:32:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Beserlpark&amp;diff=948513&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mö1997: /* Verwendung außerhalb Wiens */ Archivbot überprüft ✓</title>
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		<updated>2025-11-16T06:32:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verwendung außerhalb Wiens: &lt;/span&gt; Archivbot überprüft ✓&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beserlpark&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist in Wien eine scherzhafte Bezeichnung für eine „kleine kümmerliche Parkanlage“.&amp;lt;ref&amp;gt;Österreichisches Wörterbuch, 42. neu bearbeitete Auflage, Wien 2012, Seite 111&amp;lt;/ref&amp;gt; Neuerdings wird der Ausdruck auch ohne abwertenden Charakter für eine Kleinparkanlage verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aus dem Wiener [[Dialekt]] stammende und inzwischen sowohl in der [[Umgangssprache]] als auch manchmal in der [[Geschriebene Sprache|Schriftsprache]] verwendete Wort bezeichnet eine kleine städtische Parkanlage vom Ausmaß einer größeren Verkehrsinsel oder einem begrünten und öffentlichen Vorplatz eines Gebäudes bis zur maximalen Größe eines Häuserblocks&amp;lt;ref&amp;gt;Arbeitsgemeinschaft der Hochschulpressestellen in Deutschland - Jahrestagung 2004 an der TU Wien: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv | url=http://www.unipr.ac.at/ag_wie.shtml | wayback=20080906145547 | text=Wienerisch}}&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;/ref&amp;gt; und ist von Häusern umgeben. Seit einigen Jahren werden auch immer wieder Baulücken im sehr dicht verbauten Gebiet innerhalb des [[Wiener Gürtel]]s in kleine Parkanlagen umgewandelt. Begrünt ist er vor allem mit Sträuchern und wenigen Bäumen, hat Bänke zum geselligen Beisammensein und je nach Platzangebot oft einen Kleinkinderspielplatz oder/und einen umzäunten Ballspielplatz für die größeren Kinder und Jugendlichen. Einige Beserlparks erhielten auch eigene Namen und bis Mitte der [[1950er]] Jahre waren viele, wie auch die großen Parks, eingezäunt.&amp;lt;ref&amp;gt;Arbeiterzeitung: &amp;#039;&amp;#039;[http://wirgratulieren.at/index.php?kid=18&amp;amp;a_s=701&amp;amp;h_a_sort=1&amp;amp;h_a_sort_d=1&amp;amp;historische_id_zeitung=0&amp;amp;historische_erscheinung_datum=&amp;amp;historische_online_datum=0 Parkanlagen ohne Gitter]&amp;#039;&amp;#039;, 26. April 1956&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien Brehmpark.jpg|mini|Der [[Brehmpark]] in [[Simmering]], ein wenige hundert Quadratmeter großer Beserlpark|alternativtext=]]&lt;br /&gt;
Für das Wort existieren zwei Herleitungen, eine sprachwissenschaftlich fundierte, die gut belegt ist, und eine durch Volksetymologie beeinflusste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Wortbestandteil Beserl hatte ursprünglich nichts damit zu tun, dass in kleinen, vernachlässigten Parks verkümmerte Sträucher oder Bäume wuchsen, die man in der Wiener Mundart als Beserln bezeichnete.&amp;lt;ref&amp;gt;Sigmar Grüner, Robert Sedlaczek: Lexikon der Sprachirrtümer Österreichs, Wien 2003&amp;lt;/ref&amp;gt; Die älteste Verwendung des Ausdrucks Beserlpark erfolgte in Zusammenhang mit einem Park, der 1860 auf dem Franz-Josefs-Kai am Ufer des dortigen Donauarms, des heutigen Donaukanals, errichtet worden ist. Dass es sich dabei um keinen kümmerlichen Park gehandelt hat, beweist eine Bemerkung in Moriz Bermanns Buch &amp;#039;&amp;#039;Alt- und Neu-Wien. Geschichte der Kaiserstadt und ihrer Umgebungen&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1880.&amp;lt;ref&amp;gt;Moriz Bermann: Alt- und Neu-Wien. Geschichte der Kaiserstadt und ihrer Umgebung, Wien 1880, Seite 1159&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Autor bezeichnete den Kaiser-Franz-Josef-Park samt seiner Allee als hübsche Örtlichkeit, die der fröhlichen Kinderwelt als Spielplatz diente. Laut Bermann sind damals die „dralligen Dienstmägde“ dieser Kinder, „umschwärmt von schmucken Kriegern“ im Park flaniert. Demnach war Beserl ein scherzhafter Ausdruck für Dienstmädchen. Carl Loritza vermerkt in seinem 1847 erschienenen Wörterbuch des Wienerischen das Zeitwort „beseln“ (= emsig hin und her trippeln, geschäftig sein) sowie den Ausdruck „Besen“ für eine „leichtsinnige, schmutzige Weibsperson“.&amp;lt;ref&amp;gt;Neues Idioticon Viennense, das ist: Die Volkssprache der Wiener mit Berücksichtigung der übrigen Landesdialekte, Wien-Leipzig 1847, Seite 25&amp;lt;/ref&amp;gt; Schließlich ist in einem Wörterbuch der Gaunersprache aus dem Jahr 1922 der Ausdruck „Beserl“ als Bezeichnung für ein „leichtsinniges, junges Weib“ bzw. eine „unkontrollierte (geheime) Prostituierte“ zu finden.&amp;lt;ref&amp;gt; Albert Petrikovits: Die Wiener Gauner-, Zuhälter- und Dirnensprache, Wien-Köln-Graz 1986 = Nachdruck der 2. Auflage, Wien 1922, Seite 20&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Wiener Polizeiarzt Josef Schrank wird in dem 1886 erschienenen Werk &amp;#039;&amp;#039;Die Prostitution in Wien&amp;#039;&amp;#039; noch deutlicher: „Die gemeinsten, meist mit keinem Gesundheitsbuch versehenen Prostituierten benützen zur Ausübung ihres Schandgewerbes bei Nacht die öffentlichen Parkanlagen, besonders den [[Wiener Stadtpark|Stadtpark]], den [[Rathauspark (Wien)|Rathauspark]], den Park am Franz-Josefs-Kai Quai (Beserlpark), den [[Wiener Prater|Prater]] u. s. w.“&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Schrank: Die Prostitution in Wien in historischer, administrativer und hygienischer Beziehung, Wien 1886, 1. Band, Seite 376&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Als die ursprüngliche Bedeutung des Ausdrucks „beseln“ in Vergessenheit geriet, übertrug man das Wort Beserlpark auf kleine, kümmerliche Parkanlagen, deren Sträucher oder Bäume wie Besen aussahen. Diese Erklärung gab beispielsweise [[Arthur Schnitzler]] in seiner posthum erschienenen [[Autobiografie|Autobiographie]] &amp;#039;&amp;#039;Jugend in Wien&amp;#039;&amp;#039;, die dieser vorwiegend 1915 und 1918 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Leben und Nachklang. Werk und Widerhall&amp;#039;&amp;#039; ausgearbeitet hatte: „Die häufigsten Zusammenkünfte hatten wir in den neuen Anlagen am [[Donaukanal]], dem eben neuangelegten Quaipark, der im Volksmund wegen seines damals noch nicht sehr üppigen Baumwuchses der »Beserl«-Park hieß, was uns übrigens nicht sonderlich kümmerte, da wir uns meist in den dunkeln Abendstunden trafen, nach den Klavierlektionen, die Fännchen in befreundeten Familien erteilte.“&amp;lt;ref&amp;gt;Arthur Schnitzler: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.zeno.org/Literatur/M/Schnitzler,+Arthur/Autobiographisches/Jugend+in+Wien/Drittes+Buch/ Jugend in Wien – September 1879 bis Juli 1882]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung außerhalb Wiens ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen ist das Wort auch in städtischen Gebieten [[Niederösterreich]]s – wo zum Beispiel in [[Mank]] seit 1994 ein „Beserlpark-Festival“ stattfindet&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beserlpark.at/ www.beserlpark.at]&amp;lt;/ref&amp;gt; und in [[St. Pölten]] ein mittelgroßer Park an der Ecke Julius Raab Promenade / Radetzkystraße diese Bezeichnung als offiziellen Namen trägt&amp;lt;ref&amp;gt;Bürgerservice St. Pölten: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.st-poelten.gv.at/Content.Node/buergerservice/stadtentwicklung/Parkanlagen.pdf |wayback=20060922092457 |text=Parkanlagen im Stadtgebiet}}&amp;#039;&amp;#039;, 23. Februar 2006&amp;lt;/ref&amp;gt; – [[Oberösterreich]]s, [[Salzburg]]s, [[Kärnten]]s und in weniger starkem Maße auch in der [[Steiermark]] sowie in [[Innsbruck]] bekannt und wird von Bevölkerungsteilen aktiv für die Bezeichnung bestimmter Parkanlagen verwendet. Im zum [[Alemannische Sprache|alemannischen Sprachraum]] zählenden [[Vorarlberg]] und auch in Bayern ist der Begriff wenigen bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;ostarichi.org: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.ostarrichi.org/wort-1051-at-Beserlpark.html Beserlpark]&amp;#039;&amp;#039;, Stand 13. Jänner 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gregor Retti: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv | url=http://oewb.retti.info/oewb-public/show.cgi?lexnr=8ef83ofOf63eLY6af93dg21dwCsqe1wRH3f%5CFhe%5C4WQCSV%5CYRNKb/g==&amp;amp;pgm_stat=show | wayback=20070927225050 | text=Datenbank zur deutschen Sprache in Österreich – Beserlpark}}&amp;#039;&amp;#039;, Stand 11. Juli 2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption in Kunst und Kultur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Wienerlied]] widmet ihm das &amp;#039;&amp;#039;Duo Czapek&amp;#039;&amp;#039; das Lied „A klaner Beserlpark“, im Nachlass von [[Ernst Waldbrunn]] findet sich die [[Lyrik]] „Das Grabgespenst vom Beserlpark“ sowie im Nachlass von [[Peter Herz (Librettist)|Peter Herz]] die Konzepte zu „Liebe im Beserlpark“ und „Sommer im Beserlpark“. Bestimmte Vorgänge sind oft zu beobachten und werden immer wieder angesprochen. So füttern vor allem die alten Leute aus der Umgebung die Tauben, was unter anderem in [[Ludwig Hirsch]]s schaurigem Lied über den Sexualstraftäter „Der Herr Haslinger“ vorkommt. Weitere angesprochene Themen sind das Problem mit dem liegengebliebenen Hundekot in der kleinen städtischen Grünoase und die [[Fußball]]spiele der Jungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parkanlage in Wien|!Beserlpark]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mö1997</name></author>
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