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	<title>Besenheide - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Besenheide&amp;diff=157829&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Werner, Deutschland: /* Bestäubungsökologie */ Blasenfüße sind auch Insekten</title>
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		<updated>2025-11-01T22:38:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bestäubungsökologie: &lt;/span&gt; Blasenfüße sind auch Insekten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Besenheide&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Calluna vulgaris&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl von Linné|L.]]) [[John Hull (Botaniker)|Hull]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Besenheide&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Calluna&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon2_Autor     = [[Richard Anthony Salisbury|Salisb.]]&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Heidekrautgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Ericaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Heidekrautartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Ericales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Asteriden&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Kerneudikotyledonen&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = CallunaVulgaris.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Besenheide (&amp;#039;&amp;#039;Calluna vulgaris&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Besenheide&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Calluna vulgaris&amp;#039;&amp;#039;) ist die einzige [[Art (Biologie)|Art]] der [[monotypisch]]en [[Gattung (Biologie)|Pflanzengattung]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Calluna&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die zur [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Heidekrautgewächse]] (Ericaceae) gehört. Sie ist eine prägende Pflanzenart der [[Heide (Landschaft)|Heidelandschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besenheide ist [[Blume des Jahres]] 2019.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Illustration Calluna vulgaris0.jpg|mini|links|Illustration von [[Otto Wilhelm Thomé]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Calluna vulgaris (scan).jpeg|mini|Habitus und Blätter]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Calluna vulgaris sl6.jpg|mini|Stängel mit Laubblättern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Calluna vulgaris sl9.jpg|mini|Blütenstand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Calluna vulgaris - Heather - Süpürge Çalısı 1.jpg|mini|Blüten im Detail]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Calluna vulgaris sl11.jpg|mini|Geöffnete Blüte]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Calluna vulgaris sl13.jpg|mini|Fruchtstand, die jeweils vier Kronblätter vertrocknen und fallen nicht von den Blüten ab.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Besenheide ist ein verholzender und immergrüner [[Zwergstrauch]], der relativ langsam wächst und etwa 40 Jahre alt werden kann. Seine Wuchshöhe beträgt 30 bis 100 Zentimeter, letztere setzt eine ungestörte Entwicklung voraus. Die Besenheide ist ein Tiefwurzler mit einer [[Mykorrhiza#Endomykorrhiza|endotrophen]] [[Mykorrhiza]] vom Ericaceen-Typ. Sie unterscheidet sich von den verwandten und teilweise recht ähnlichen &amp;#039;&amp;#039;Erika&amp;#039;&amp;#039;-Arten durch schuppenförmig an den Ästchen anliegende und nach oben eingerollte, ledrige [[Phyllotaxis#Grundtypen|gegenständige]] [[Blatt (Pflanze)|Blätter]], die nur 1 bis 3,5  Millimeter lang sind. Sie sind vierzeilig angeordnet und decken sich dachig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt; Sie tragen am Grund 2 lange, spitze, am Rand drüsige, abwärts gerichtete Sporne oder Öhrchen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt; [[Spaltöffnung]]en befinden sich nur an der Blattunterseite und sind von Haaren geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Blütezeit reicht vom [[Spätsommer]] bis [[Herbst]]. Die nickenden Blüten stehen in einem dichten, [[Traube|traubigen]] [[Blütenstand]]. Sie stehen kurz gestielt an 5 bis 15 Zentimeter langen Kurztrieben und tragen am Grund 4 kleine, länglichrunde, am Rand häutige und langgefranste Hochblätter wie eine Art Außenkelch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt; Die zwittrigen, vierzähligen, weißen und rosa- bis purpurfarbenen Blüten haben eine Länge von 1 bis etwa 4 Millimetern. Die jeweils vier [[Kronblatt|Kron-]] und [[Kelchblatt|Kelchblätter]] sind gleich gefärbt; die Kelchblätter sind doppelt so lang wie die eher unscheinbare Krone. Es sind acht [[Staubblätter]] vorhanden. Die [[Staubbeutel]] besitzen jeweils zwei hornartige Anhängsel. Um den [[Pollen]] zu entlassen, öffnen sie sich mittels endständiger Poren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rothmaler5&amp;quot; /&amp;gt; Der Griffel überragt die Kelchblätter und trägt eine dicke, kopfige, vierhöckerige Narbe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt; Die Fruchtkapsel ist kugelig, 1,5 Millimeter lang, vierfächerig und enthält viele Samen. Die Samen sind sehr klein, wenig über 0,1 Millimeter lang und eilänglich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt; Bei der Besenheide beginnt die Blühreife mit vier Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Chromosomengrundzahl beträgt × = 8; es liegt [[Diploidie]] vor, also ist die [[Chromosomenzahl]] 2n = 16.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
=== Lebensweise ===&lt;br /&gt;
Es lassen sich charakteristische [[Lebenszyklus (Biologie)|Lebenszyklen]] von &amp;#039;&amp;#039;Calluna vulgaris&amp;#039;&amp;#039; unterscheiden, die jeweils eigene Lebensgemeinschaften beherbergen:&lt;br /&gt;
In der Pionierphase wächst die Besenheide sehr lückig und erreicht nur selten Wuchshöhen von 10 bis 15&amp;amp;nbsp;cm. In der Aufbauphase wird nach und nach eine fast vollständige Deckung erreicht, die Blüte ist sehr üppig, die Pflanzen werden bis zu 40&amp;amp;nbsp;cm hoch. Diese Phase ist für Schafhaltung, Imkerei und Tourismus am günstigsten. In der Reifephase verholzt die Calluna zunehmend und wird von Schafen nicht mehr verbissen. Sie wird (bei ungestörter Entwicklung) nun 60 bis 100&amp;amp;nbsp;cm hoch und lichter, Moose und Gräser dringen zunehmend ein. In der Degenerationsphase sterben die Pflanzen von der Mitte her ab, können sich aber gleichzeitig an aufliegenden Zweigen neu bewurzeln. Es entstehen typische ringförmige Strukturen mit zentraler Lücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anpassungen ===&lt;br /&gt;
Die ledrigen Rollblättchen, deren Spaltöffnungen auf der Blattunterseite durch Haare geschützt sind,  werden als Anpassungsleistung an stickstoffarme Böden gedeutet ([[Peinomorphose]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bestäubungsökologie ===&lt;br /&gt;
Die [[Blüte]]n sind „Glockenblumen mit Streueinrichtung“ (allerdings ohne Streukegel). Ihre Schauwirkung geht auf die lange erhalten bleibenden [[Kelchblätter]] zurück; die unscheinbaren Kronblätter sind in dieser Hinsicht bedeutungslos. Die [[Staubblätter]] sind bereits in der [[Knospe]] geöffnet. Der [[Nektar (Botanik)|Nektar]] ist leicht zugänglich, und es findet ein reger Besuch von [[Insekten]] statt; besonders häufige Besucher sind die [[Honigbiene]] ([[Heidehonig]]) und [[Schmetterlinge]] wie der [[Ockergelber Blattspanner|Ockergelbe Blattspanner]]. Die [[Bestäubung]] erfolgt durch Insekten ([[Insektenbestäubung]]), zum Beispiel durch die winzige Blasenfuß-Art [[Taeniothrips ericae]] („Gewitterwürmchen“). Die Weibchen fliegen auf der Suche nach den ungeflügelten Männchen von Blüte zu Blüte und bestäuben dadurch die Blüten. Auch [[Windbestäubung]] ist möglich. Wenn der Insektenbesuch unterbleibt, verlängern sich die Staubfäden und es wird reichlich [[Pollen]] mit dem Wind übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbreitungsökologie ===&lt;br /&gt;
Die fachspaltigen, vielsamigen [[Kapselfrucht|Kapselfrüchte]] bleiben im Kelch verborgen. Die winzigen, nur 1,5&amp;amp;nbsp;mm langen, aber trotzdem langlebigen [[Same (Pflanze)|Samen]] werden vom Wind ausgeschüttelt und breiten sich als Körnchenflieger ([[Meteorochorie]]) aus. [[Fruchtreife]] ist von März bis April des Folgejahres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Samen sind [[Lichtkeimer]] und die Verbreitung der Besenheide wird durch nicht zu starke [[Waldbrand|Brände]] besonders gefördert: Die [[Keimung]] wird durch [[Feuerökologie|Hitzestress]] verbessert und der abgebrannte Boden bietet mehr Nährstoffe sowie ideale Keimbedingungen für die [[Konkurrenz (Ökologie)|konkurrenzempfindliche]] Art.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann Remmert]]: &amp;#039;&amp;#039;Ökologie. Ein Lehrbuch&amp;#039;&amp;#039;. 5. Auflage. Berlin Heidelberg 1992, ISBN 3-540-54732-0. S. 63–64.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Vegetative Vermehrung]] erfolgt gelegentlich durch sich bewurzelnde Zweige (Legetriebe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Synökologie ===&lt;br /&gt;
Die Besenheide gilt als Futterpflanze für zahlreiche Schmetterlingsarten und deren Raupen, darunter auch gefährdete Arten, wie den [[Kiefernheidensackträger]], die [[Heidekraut-Bunteule]], den [[Grüner Moorheidenspanner|Grünen Moorheidenspanner]] oder den [[Komma-Dickkopffalter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nektar der Besenheide enthält den Stoff [[Callulen]], der den Darmparasiten [[Crithidia|&amp;#039;&amp;#039;Crithidia bombi&amp;#039;&amp;#039;]] der [[Hummeln]] bekämpft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Heidekraut als Hummelmedizin – wissenschaft.de |Sammelwerk=wissenschaft.de |Datum=2019-10-11 |Online=https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/heidekraut-als-hummelmedizin/ |Abruf=2019-10-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HeathHabitat.jpg|mini|Blühende Besenheide in einem Sandheide-Biotop in Norddeutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Natürlich verbreitet ist die Besenheide in ganz Europa mit Schwerpunkt in [[Mitteleuropa|Mittel-]] und [[Nordeuropa]], im Osten kommt sie bis [[Sibirien|Westsibirien]] vor. Besonders häufig ist sie in [[Eiszeitalter|eiszeitlich]] geprägten Gebieten. [[Schottland|Schottische]] Einwanderer führten die Besenheide im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert nach [[Kanada]] ein. Seitdem breitet sie sich in [[Nordamerika]] aus und gilt dort als [[Neophyt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besenheide gilt als [[Säurezeiger]]. Sie kommt natürlich auf sonnigen bis lichten Standorten, vornehmlich auf kalkfreien [[Sand]]en vor. Sie wächst bevorzugt auf trockenen, aber auch auf wechselfeuchten [[Boden (Bodenkunde)|Böden]], beispielsweise in entsprechenden Bereichen von [[Moor]]en. Lebensraum sind Heiden, Moore, Dünen, lichte Wälder. Sie ist in Mitteleuropa eine Nardo-Callunetea-Klassen[[charakterart]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besenheide kommt vom Flachland bis in Höhenlagen von 2700 Metern vor. In den [[Allgäuer Alpen]] steigt die Besenheide im Tiroler Teil an der Mutte oberhalb [[Bernhardseck]] bis zu einer Höhenlage von bis zu 2100 Meter auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr-Lippert2004&amp;quot; /&amp;gt; Im Tessin kommt sie an der [[Fibbia]] sogar bis etwa 2700 Meter Meereshöhe vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt; Nordwärts findet man sie in Norwegen bis 71° 5&amp;#039; nördlicher Breite.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] [[et al.]] 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 3w+ (mäßig feucht aber stark wechselnd), Lichtzahl L = 3 (halbschattig), Reaktionszahl R = 1 (stark sauer), Temperaturzahl T = 2+ (unter-subalpin und ober-montan), Nährstoffzahl N = 2 (nährstoffarm), Kontinentalitätszahl K = 2 (subozeanisch).&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie und Systematik ==&lt;br /&gt;
Die Erstveröffentlichung erfolgte 1753 unter dem Namen ([[Basionym]]) &amp;#039;&amp;#039;Erica vulgaris&amp;#039;&amp;#039; durch [[Carl von Linné]] in &amp;#039;&amp;#039;[[Species Plantarum]]&amp;#039;&amp;#039; 1: 352. Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Calluna&amp;#039;&amp;#039; wurde 1802 durch [[Richard Anthony Salisbury]] in &amp;#039;&amp;#039;Transactions of the Linnean Society of London&amp;#039;&amp;#039;, Band 6, S. 317 aufgestellt. Die Neukombination zu &amp;#039;&amp;#039;Calluna vulgaris&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.) Hull}} wurde 1808 durch [[John Hull (Botaniker)|John Hull]] in &amp;#039;&amp;#039;The British Flora&amp;#039;&amp;#039;, 1, S. 114 veröffentlicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tropicos&amp;quot; /&amp;gt; Der Gattungsname &amp;#039;&amp;#039;Calluna&amp;#039;&amp;#039; leitet sich vom [[Altgriechische Sprache|griechischen]] Wort &amp;#039;&amp;#039;kallyno&amp;#039;&amp;#039; für „ich reinige, fege“ ab. Das [[Epitheton#Biologie|Artepitheton]] &amp;#039;&amp;#039;vulgaris&amp;#039;&amp;#039; bedeutet gewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Calluna vulgaris&amp;#039;&amp;#039; ist die einzige [[Art (Biologie)|Art]] der [[monotypisch]]en [[Gattung (Biologie)|Gattung]] &amp;#039;&amp;#039;Calluna&amp;#039;&amp;#039; aus der [[Tribus (Biologie)|Tribus]] Ericeae in der [[Familie (Biologie)|Unterfamilie]] [[Ericoideae]] innerhalb der [[Familie (Biologie)|Familie]] [[Heidekrautgewächse|Ericaceae]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Die Besenheide stellt in der [[Imkerei]] eine wichtige [[Bienentrachtpflanze|Bienenweide]] dar, denn ihr [[Nektar (Botanik)|Nektar]] enthält 24 % [[Zucker]], überwiegend [[Saccharose]], und jede einzelne Blüte produziert durchschnittlich 0,12&amp;amp;nbsp;mg Zucker täglich ([[Zuckerwert]]). Der von den [[Honigbiene|Bienen]] aus ihrem Nektar gewonnene [[Heidehonig]] zeichnet sich durch eine [[Gel|gallertartige]] Konsistenz aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Horn2006&amp;quot; /&amp;gt; Für Weidetiere wie [[Hausschaf|Schafe]], [[Hausziege|Ziegen]] und [[Hausrind|Rinder]] bietet die Besenheide nur geringe Futterwerte und hat eine geringe Futterattraktivität. Am ehesten sind noch Schafe in der Lage, Besenheide-geprägte Lebensräume (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Lüneburger Heide]]) zur Gewichtszunahme zu nutzen, wobei sich einige Rassen besonders eignen (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Heidschnucke]]). Das Ertragsniveau bleibt allerdings niedrig. Es kann durch die Beimischung von Ziegen geringfügig verbessert werden. Die Bewirtschaftung Besenheide-geprägter Lebensräume muss in der heutigen landwirtschaftlichen Ordnung in Mitteleuropa allerdings immer durch die öffentliche Hand finanziell unterstützt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=K. Osoro, L. M. M. Ferreira, U. García, A. Martínez, R. Celaya |Titel=Forage intake, digestibility and performance of cattle, horses, sheep and goats grazing together on an improved heathland |Sammelwerk=Animal Production Science |Band=57 |Nummer=1 |Datum=2017 |ISSN=1836-0939 |DOI=10.1071/AN15153 |Seiten=102 |Online=http://www.publish.csiro.au/?paper=AN15153 |Abruf=2022-10-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ohne den Einfluss der Beweidung (oder anderer Pflegeverfahren) überaltern Besenheidebestände und verlieren damit an Wert für den Biodiversitätsschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besenheide ist für Wildpflanzengärten zu empfehlen und zur Begrünung sandiger Böschungen geeignet. Sie ist auch eine beliebte [[Zierpflanze]], die als „Calluna(heide)“ oder „Sommerheide“ in etwa 10.000 Sorten mit sehr unterschiedlichen Blütezeiten und Färbungen der Blüten und Blätter kultiviert wird. Kultursorten sind beispielsweise ‘Beoley Crimson’ (karminrote Blüten), ‘Boskoop’ (helles lila), ‘Cuprea’ (kupferfarben), ‘Firefly’ (dunkellila) und ‘Long White’ (weiß). Beliebt sind auch „knospenblühende“ Calluna-Züchtungen, deren dauerhaft geschlossene Knospen eine lang anhaltende, farbintensive Blüte vortäuschen, und deren Knospen im Gegensatz zur Blüte frosthart sind. Diese „Knospenheiden“ sind unfruchtbar und aufgrund der sich nicht öffnenden Knospen nicht als Insektenweide geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besenheide wird zur Firstverkleidung von reetgedeckten Dächern verwendet. Aufgrund der sehr langen Haltbarkeit im Außenbereich wird sie auch zu Sicht-, Wind- und Lärmschutzelementen zusammengebunden. Besenheide trotzt allen Witterungsverhältnissen und bleibt daher über lange Jahre beständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namensgebend ist allerdings die Nutzung der Besenheide in der [[Besenbinder]]ei. Noch in den 1980er Jahren wurden solche Besen in der [[Teer]]industrie verwendet&amp;lt;ref&amp;gt;Besenbinden in der Königshardt, Landes- und volkskundliche Filmdokumentation ALTES HANDWERK IM RHEINLAND, LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte, 1979, Abrufbar unter https://www.youtube.com/watch?v=IwS24Pj78pw, zuletzt abgerufen am 29. Oktober 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;. Unter anderem waren diese Besen industriell gefertigten Besen durch ihre Temperaturbeständigkeit überlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher galt die Besenheide als Herba Ericae cum florbus offizinell und wurde bei Nierensteinen angewandt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivialnamen ==&lt;br /&gt;
Für die Besenheide bestehen bzw. bestanden auch die weiteren deutschsprachigen [[Trivialnamen]]: Bäsareis ([[St. Gallen]] bei [[Werdenberg SG|Werdenberg]]), Besenhaide ([[Bern]]), Bessenheide ([[Ostfriesland]], [[Schleswig-Holstein]]), Bienenheide, Brandheide ([[Weser]]), Brauch (Bern), Brauttreue ([[Lüchow (Wendland)|Lüchow]] bei [[Salzwedel]]), Breinbart ([[Bayern]]), Breusch ([[Schweiz]] um [[Solothurn]]), Brüch (St. Gallen bei [[Sargans]]), Brüsch (Bern, St. Gallen), Bruch (Bern), Brui ([[Graubünden]] bei [[Oberhalbstein]]), Brusch, Bultheide ([[Unterweser]] bei [[Hudemühl]]), Doppheide (Ostfriesland), Eyden ([[mittelhochdeutsch]]), Gaisbrüsch (St. Gallen), Genst ([[Tübingen]]), rote Grampen ([[Tirol]]), Haadach ([[Kärnten]]), Haid ([[Holstein]], mittelhochdeutsch), Haide (Holstein, mittelhochdeutsch), Heede ([[Osnabrück]]), Heen (Osnabrück), Hei ([[Altmark]]), Heid ([[Norddeutschland]]), Heide ([[althochdeutsch]]), Heidache (althochdeutsch), Heidahi (althochdeutsch), Heide ([[Hannover]] bis [[Pommern]]), Heidekraut (Hannover bis Pommern), Heiderer ([[Österreich]]), Heie (Hannover) Heude (mittelhochdeutsch), Hey (mittelhochdeutsch), Heyde (mittelhochdeutsch), Hoadach (Tirol), Krankrebbe (Österreich), Monsee, Nivuihtholz (althochdeutsch), Plaggen, Prisi (St. Gallen bei [[Obertoggenburg]]), Prog (St. Gallen bei Werdenberg), Rehheide, Ruchabruch (St. Gallen im [[St. Galler Rheintal|Rheintal]]), Sefi ([[Appenzell (Ort)|Appenzell]], St. Gallen), Sevi (Appenzell, St. Gallen), Sendach (Kärnten), Senden (Tirol), Senfen ([[Allgäu]]), Sör (Appenzell bei [[Walzenhausen]]), Strahlgras und Tannenmyrthe ([[Berner Oberland]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg August Pritzel]], [[Carl Jessen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Volksnamen der Pflanzen. Neuer Beitrag zum deutschen Sprachschatze.&amp;#039;&amp;#039; Philipp Cohen, Hannover 1882, Seite 143 ([http://archive.org/stream/diedeutschenvol00pritgoog#page/n161/mode/2up online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aberglaube ==&lt;br /&gt;
Ein Kranz von Besenheide um den Spiegel gelegt, sollte Unglück vom Hause abhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Julius Wilde: &amp;#039;&amp;#039;Die Pflanzennamen im Sprachschatze der Pfälzer&amp;#039;&amp;#039;. Neustadt a. d. H. 1923, S. 99 (Zitiert nach [[Heinrich Marzell]]: &amp;#039;&amp;#039;Heidekraut&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hanns Bächtold-Stäubli]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 3 (1931), Sp. 1632)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weißblütige „weiße Heidt“ galt im deutschen Sprachraum als [[Dämon|antidämonisch]] wirksames Mittel, wobei nach Marzell „weiße Heidt“ in nachstehendem Zitat eher als [[Sumpfporst]] zu deuten ist.&lt;br /&gt;
:: „[[Oregano|Dost]], [[Echtes Johanniskraut|Harthaw]] und weiße Heidt tun dem Teuffel vil leidt.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hieronymus Bock]]: &amp;#039;&amp;#039;Kreütter Buch&amp;#039;&amp;#039;, Straßburg 1551, Blatt 27v: „Die alte weiber sprechen also / Dost / Harthow vnd weisse Heidt …“ [https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb00091270?page=96 (Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Marzell]]: &amp;#039;&amp;#039;Dosten und Dorant&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizerisches Archiv für Volkskunde]]&amp;#039;&amp;#039;, Basel, 23 (1920–1921), S. 157–180 (S. 166 und S. 173: &amp;#039;&amp;#039;Dost, Harthaw und weisse Heidt&amp;#039;&amp;#039;) [https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=sav-001%3A1920%3A23#184 (Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Marzell: &amp;#039;&amp;#039;Heidekraut&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hanns Bächtold-Stäubli]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 3 (1931), Sp. 1631–1632: &amp;#039;&amp;#039;Heidekraut (Calluna vulgaris)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor die Kuhhirten des [[Kreis Disentis|Kreises Disentis]] zum Essen gingen, steckten sie neben ihre Kühe jeweils eine Erikastaude in die Erde und beteten: „O guter, heiliger [[Valentin von Rätien|Valentin]], ich stecke eine Erikastaude, hüte mein Vieh, bis ich geh und bis ich komme; ich will ein Vaterunser beten und dem Vieh ein Kreuz auf den Rücken machen.“ Nach der Rückkehr deckten sie die Erikastauden mit Erde und beteten zum Dank wieder ein Vaterunser.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Emil Wettstein (Bibliothekar)|Emil Wettstein]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Anthropologie und Ethnographie des Kreises Disentis&amp;#039;&amp;#039;. Zürcher Diss. 1902, S. 162 (Zitiert nach Heinrich Marzell: &amp;#039;&amp;#039;Heidekraut&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hanns Bächtold-Stäubli]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 3 (1931), Sp. 1632)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In den Schriften der Antike wird die Besenheide nicht erwähnt. Die erste sichere Beschreibung der Besenheide erfolgte in spätmittelalterlichen Kräuterbüchern. Eine Pflanze namens „erice“, über welche [[Pedanios Dioskurides|Dioscorides]] und [[Plinius der Ältere|Plinius]] übereinstimmend schrieben, dass sie schlechten Honig liefere und dass ihr Laub und ihre Blüte als Umschlag nach Schlangenbissen zu verwenden sei, wurde von [[Kurt Sprengel]] als [[Baumheide]] oder als [[Europäischer Queller]] gedeutet. Diese „erice“ wurde 1543 von [[Leonhart Fuchs]], einem der Väter der Botanik, als Besenheide gedeutet, und er übernahm die von Dioskurides und Plinius für diese Pflanze angegebenen Indikationen. [[Hieronymus Bock]] jedoch betonte 1546 in seinem Kräuterbuch, dass die Besenheide als guter Honiglieferant bekannt sei und dass die „erice“ der Klassiker unmöglich die bei uns wachsende Pflanze sein könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erste sichere Erwähnung der Besenheide war bereits 1485 in der Mainzer Kräuterbuchinkunabel &amp;#039;&amp;#039;[[Gart der Gesundheit]]&amp;#039;&amp;#039; erschienen, wo der Kompilator [[Johann Wonnecke von Kaub]] mit Bezug auf den byzantinischen Arzt [[Paulos von Aigina]] der „mirica – heyde“,&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. auch [[Otto Beßler]]: &amp;#039;&amp;#039;Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart.&amp;#039;&amp;#039; Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 204 (&amp;#039;&amp;#039;Mirica – heyde&amp;#039;&amp;#039; = Calluna vulgaris (L.) Hull).&amp;lt;/ref&amp;gt; die durch eine beigefügte Abbildung sicher als Besenheide zu deuten war, ein ganzes Kapitel widmete. Nach der [[Humoralpathologie|Säftelehre]] beurteilt er sie als „warm und trocken“. Die in Honig gebeizten Blüten empfahl er zur Behandlung des Viertagefiebers. Zusammen mit [[Kleines Habichtskraut|Kleinem Habichtskraut]] und [[Oregano]] verwendet, sollten sie [[Scheidenausfluss]] heilen. Außerdem sollte das Kraut, als Aufguss nach dem Bade eingerieben, Lendenbeschwerden heilen. In seinem &amp;#039;&amp;#039;[[Kleines Destillierbuch|Kleinen Destillierbuch]]&amp;#039;&amp;#039; empfahl der Straßburger Wundarzt [[Hieronymus Brunschwig]] ein Destillat aus „mirica – heyde“ zur Behandlung von „sandigen Stellen“ am Auge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besenheide galt allgemein als schleimlösend und schweißtreibend. Eingesetzt wurde sie bei Nierensteinen, Gicht, Entzündungen und rheumatischen Beschwerden. [[Hieronymus Bock]] (1539) beispielsweise hob mit Bezug auf die Werke von Paulos von Aigina die Wirkung auf Geschwülste hervor.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hieronymus Bock]]. &amp;#039;&amp;#039;New Kreütter Bůch&amp;#039;&amp;#039;. Wendel Rihel, Straßburg 1546, Teil III, Kapitel 4 [https://www.biodiversitylibrary.org/item/33579#page/761/mode/1up (Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=Bock/&amp;gt; [[Tabernaemontanus]] (ca. 1522–1590) gab an, dass das Öl der Pflanze bei „herpetes“ (sprachlich eine flektierte Form von [[Herpes]]) hilfreich sei. [[Sebastian Kneipp]] (1821–1897) befürwortete die Anwendung bei Gicht und Rheuma aufgrund blutreinigender Eigenschaften. In der heutigen Pflanzenheilkunde wird die Besenheide nicht mehr eingesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bock&amp;quot;&amp;gt;Manfred Boksch: &amp;#039;&amp;#039;Das praktische Buch der Heilpflanzen.&amp;#039;&amp;#039; BLV-Verlag, ISBN 3-405-14937-1, S. 244.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juni 1990 veröffentlichte die [[Kommission E]] des früheren [[Bundesgesundheitsamt]]es eine Negativ-Monographie zu Heidekraut und Heidekrautblüten, was besagt, dass deren Wirksamkeit nicht belegt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Negativ-Monographie vom 1. Juni 1990[https://buecher.heilpflanzen-welt.de/BGA-Kommission-E-Monographien/callunae-vulgaris-herba-heidekraut-callunae-vulgaris-flos-heidekrautblueten.htm (Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
[[Theophrastos von Eresos|Theophrast]] um 371 – um 287 ([[Kurt Sprengel]])&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kurt Sprengel]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Theophrastos von Eresos|Theophrast’s]] Naturgeschichte der Gewächse&amp;#039;&amp;#039;. Friedrich Hammerich, Altona 1822, Buch 1. Kapitel 10, Abschnitt 4. Teil I, Übersetzung (S. 35): &amp;#039;&amp;#039;Doch hat unter den Sträuchern auch die Erike ein fleischiges Blatt&amp;#039;&amp;#039;. [https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10238430?page=49 (Digitalisat)] Teil II Erläuterungen (S. 49) [https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10238431?page=57 (Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt; --- [[Pedanios Dioskurides|Dioskurides]] 1. Jh.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Pedanios Dioskurides]]. 1. Jh. &amp;#039;&amp;#039;De Medicinali Materia libri quinque.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzung. [[Julius Berendes (Apotheker)|Julius Berendes]]. &amp;#039;&amp;#039;Des Pedanius Dioskurides Arzneimittellehre in 5 Büchern.&amp;#039;&amp;#039; Enke, Stuttgart 1902, S. 106 (Buch I, Kapitel 117): &amp;#039;&amp;#039;Erice&amp;#039;&amp;#039; [https://archive.org/stream/despedaniosdios00pedagoog#page/n118/mode/1up (Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt; --- [[Plinius der Ältere|Plinius]] 1. Jh.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Plinius der Ältere|Plinius]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Naturalis historia]]&amp;#039;&amp;#039;, Buch 11, Kapitel 16 (15): &amp;#039;&amp;#039;Die dritte, am wenigsten geschätzte Honigart ist der Waldhonig, welche man auch Heidenhonig nennt&amp;#039;&amp;#039;. (Ericaceum von erice, Heide (Erica vulgaris L.)) [https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10217965?page=548 (Digitalisat)]; Buch 11, Kapitel 15 (§41) &amp;#039;&amp;#039;Tertium genus mellis&amp;#039;&amp;#039; [https://penelope.uchicago.edu/Thayer/L/Roman/Texts/Pliny_the_Elder/11*.html#xv(Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Plinius: &amp;#039;&amp;#039;[[Naturalis historia]], &amp;#039;&amp;#039;Buch 24, Kapitel 39: &amp;#039;&amp;#039;Heidekraut nennen die Griechen einen Strauch …&amp;#039;&amp;#039; [https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10246060?page=320 (Digitalisat)]; &amp;#039;&amp;#039;Ericen Graeci vocant fructicem …&amp;#039;&amp;#039; [https://penelope.uchicago.edu/Thayer/L/Roman/Texts/Pliny_the_Elder/24*.html#xxxix (Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt; --- [[Galenos|Galen]], 2. Jh.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Galenos|Galen]], 2. Jh. &amp;#039;&amp;#039;De simplicium medicamentorum temperamentis ac facutatibus&amp;#039;&amp;#039;, Buch VI, Kapitel V/19 (nach der Ausgabe Kühn 1826, Band XI, S. 877): &amp;#039;&amp;#039;De Erice&amp;#039;&amp;#039; [https://www.biusante.parisdescartes.fr/histoire/medica/resultats/index.php?do=page&amp;amp;cote=45674x11&amp;amp;p=880 (Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt; --- &amp;#039;&amp;#039;[[Gart der Gesundheit]]&amp;#039;&amp;#039; 1485&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Gart der Gesundheit]]&amp;#039;&amp;#039;. Mainz 1485, Kapitel 264: &amp;#039;&amp;#039;Mirica, heyde&amp;#039;&amp;#039; [https://daten.digitale-sammlungen.de/0003/bsb00032739/images/index.html?id=00032739&amp;amp;groesser=&amp;amp;fip=xsyztsxdsydewqsdasfsdrqrsxdsydeayaewq&amp;amp;no=4&amp;amp;seite=428 (Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt; --- [[Hieronymus Brunschwig]] 1500&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hieronymus Brunschwig]]. &amp;#039;&amp;#039;[[Kleines Destillierbuch]]&amp;#039;&amp;#039;, Straßburg 1500, Blatt 59r: &amp;#039;&amp;#039;Heid&amp;#039;&amp;#039; [https://daten.digitale-sammlungen.de/0003/bsb00031146/images/index.html?id=00031146&amp;amp;groesser=&amp;amp;fip=xdsydeayaxsxdsydewqfsdreayaeayaxdsydewqen&amp;amp;no=8&amp;amp;seite=157 (Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt; --- [[Leonhart Fuchs]] 1543&amp;lt;ref&amp;gt;[[Leonhart Fuchs]]. &amp;#039;&amp;#039;New Kreütterbuch …&amp;#039;&amp;#039; Michael Isingrin, Basel 1543, Kapitel 95 [https://daten.digitale-sammlungen.de/0001/bsb00017437/images/index.html?id=00017437&amp;amp;groesser=&amp;amp;fip=qrssdaseayasdasfsdrxdsydxdsydqrsxdsydsdas&amp;amp;no=5&amp;amp;seite=268 (Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt; --- [[Hieronymus Bock]] 1546&amp;lt;ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;New Kreütterbuch&amp;#039;&amp;#039;. Wendel Rihel, Straßburg 1546, Teil III, Kapitel 4 [https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb11200232?page=772 (Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt; ---[[Pietro Andrea Mattioli|Mattioli]] / [[Georg Handsch|Handsch]] / [[Joachim Camerarius der Jüngere|Camerarius]] 1586&amp;lt;ref&amp;gt;[[Pietro Andrea Mattioli]]: &amp;#039;&amp;#039;Commentarii, in libros sex Pedacii Dioscoridis Anazarbei, de medica materia.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzung durch [[Georg Handsch]], bearbeitet durch [[Joachim Camerarius der Jüngere|Joachim Camerarius den Jüngeren]], Johan Feyerabend, Franckfurt am Mayn 1586, Blatt 43r–v: &amp;#039;&amp;#039;Heyde&amp;#039;&amp;#039; [https://daten.digitale-sammlungen.de/0009/bsb00091089/images/index.html?id=00091089&amp;amp;groesser=&amp;amp;fip=qrssdaseayasdasfsdrxdsydwewqyzts&amp;amp;no=3&amp;amp;seite=105 (Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt; --- [[Nicolas Lémery]] 1699/1721&amp;lt;ref&amp;gt;[[Nicolas Lémery]] : &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire universel des drogues simples.&amp;#039;&amp;#039;, Paris 1699, S. 285 : &amp;#039;&amp;#039;Erica&amp;#039;&amp;#039; [https://www.biusante.parisdescartes.fr/histoire/medica/resultats/index.php?do=page&amp;amp;cote=20798&amp;amp;p=305 (Digitalisat)]; Übersetzung. &amp;#039;&amp;#039;Vollständiges Materialien-Lexicon. Zu erst in Frantzösischer Sprache entworffen, nunmehro aber nach der dritten, um ein grosses vermehreten Edition &amp;#039;&amp;#039;[…]&amp;#039;&amp;#039; ins Hochteutsche übersetzt / Von Christoph Friedrich Richtern,&amp;#039;&amp;#039; […]. Leipzig: Johann Friedrich Braun, 1721, Sp. 432: &amp;#039;&amp;#039;Erica&amp;#039;&amp;#039; [http://www.zeno.org/Lemery-1721/K/lemery-1721-001-0432 (Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt; --- Württembergische Pharmacopoe 1741&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Pharmacopoea Wirtenbergica : In Duas Partes Divisa, Quarum Prior, Materiam Medicam, Historico-Physico-Medice Descriptam, Posterior Composita Et Praeparata, Modum Praeparandi Et Encheireses, Exhibet ; … Adnornata, Et Pharmacopoeis Wirtenbergicis In Normam Praescripta&amp;#039;&amp;#039;. Johann Christoph Erhard, Stuttgart 1741, S. 42: &amp;#039;&amp;#039;Herba Ericae&amp;#039;&amp;#039; [https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10213827?page=64 (Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt; --- [[Philipp Lorenz Geiger]] 1830&amp;lt;ref&amp;gt;[[Philipp Lorenz Geiger]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Pharmacie zum Gebrauche bei Vorlesungen &amp;amp; zum Selbstunterrichte für Ärzte, Apotheker &amp;amp; Droguisten&amp;#039;&amp;#039;. Wolters, Stuttgart, 2. Band, 1. Hälfte 1830, S. 748: &amp;#039;&amp;#039;Calluna vulgaris&amp;#039;&amp;#039; [https://www.digitale-sammlungen.de/en/view/bsb11268601?page=780 (Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt; --- [[Wolfgang Schneider (Pharmaziehistoriker)|Wolfgang Schneider]] 1974&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Schneider (Pharmaziehistoriker)|Wolfgang Schneider]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon zur Arzneimittelgeschichte. Sachwörterbuch zur Geschichte der pharmazeutischen Botanik, Chemie, Mineralogie, Pharmakologie, Zoologie.&amp;#039;&amp;#039; Govi-Verlag, Frankfurt a. M. Band 5/1 (1974), S. 215–216: &amp;#039;&amp;#039;Calluna&amp;#039;&amp;#039; [https://leopard.tu-braunschweig.de/rsc/viewer/dbbs_derivate_00023007/max/00000218.jpg (Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Abbildungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gart 1485 Mirica.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Gart der Gesundheit]]&amp;#039;&amp;#039; 1485&lt;br /&gt;
1500 Heid.jpg|[[Hieronymus Brunschwig]] 1500&lt;br /&gt;
Fuchs 1543 Heyd.jpg|[[Leonhart Fuchs]] 1543&lt;br /&gt;
Bock 1546 Heyd.jpg|[[Hieronymus Bock]] 1546&lt;br /&gt;
Camerarius 1586 Heyd.jpg|[[Pietro Andrea Mattioli|Mattioli]] / [[Georg Handsch|Handsch]] / [[Joachim Camerarius der Jüngere|Camerarius]] 1586&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Lüneburger Heide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heinz Ellenberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Vegetation Mitteleuropas mit den Alpen in ökologischer Sicht.&amp;#039;&amp;#039; 4., verbesserte Auflage. Ulmer, Stuttgart 1986, ISBN 3-8001-3430-6.&lt;br /&gt;
* Otto Isaac. &amp;#039;&amp;#039;Calluna&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Rudolf Hänsel]], K. Keller, H. Rimpler und G. Schneider (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Hagers Handbuch der Pharmazeutischen Praxis&amp;#039;&amp;#039;. 5. Auflage, Springer, Band 4 Drogen A-D Berlin etc. 1992, S. 617–621, ISBN 3-540-52631-5&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783494014241}}&lt;br /&gt;
* [[Richard Pott (Botaniker)|Richard Pott]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Pflanzengesellschaften Deutschlands.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Ulmer, Stuttgart 1995, ISBN 3-8252-8067-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rothmaler5&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|9783827409188}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3800131315|Seite=734}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr-Lippert2004&amp;quot;&amp;gt;Erhard Dörr, [[Wolfgang Lippert (Botaniker)|Wolfgang Lippert]]: &amp;#039;&amp;#039;Flora des Allgäus und seiner Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, IHW, Eching 2004, ISBN 3-930167-61-1, S. 301.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Horn2006&amp;quot;&amp;gt;Helmut Horn, Cord Lüllmann: &amp;#039;&amp;#039;Das große Honigbuch&amp;#039;&amp;#039;. 3. Aufl. Kosmos, Stuttgart  2006, ISBN 3-440-10838-4, S. 30.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot;&amp;gt;{{GRIN|ID=8605|WissName=Calluna vulgaris|Zugriff=2015-08-18}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tropicos&amp;quot;&amp;gt;{{Tropicos|ID=12300012|WissName=Calluna vulgaris|Zugriff=2015-08-18}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot;&amp;gt;{{Tropicos|ID=12300012|WissName=Calluna vulgaris|ProjektID=9}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot;&amp;gt;[[Gustav Hegi]]: &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Flora von Mitteleuropa&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage, unveränderter Textnachdruck Band V, Teil 3, Seite 1689–1699. Verlag Carl Hanser, München 1966.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{InfoFlora|ID=1008160|WissName=Calluna vulgaris (L.) Hull|Abruf=2022-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Calluna vulgaris|Besenheide (&amp;#039;&amp;#039;Calluna vulgaris&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|1007|Calluna vulgaris (L.) Hull, Heidekraut}}&lt;br /&gt;
* {{BiolFlor|506}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Zweikeimblaettrige/Heidekrautgewaechse/calluna.htm#Heidekraut Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)]&lt;br /&gt;
* [http://www.hoerselberggemeinde.de/report/blatt21/heidekraut.htm &amp;#039;&amp;#039;hoerselberggemeinde.de&amp;#039;&amp;#039;.]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.davvl.de/Volu/2002/02-2,%20Hild.pdf | wayback=20090920151326 | text=Ansiedlung und Bewirtschaftung von Calluna-Heide auf Verkehrsflughäfen.}} (PDF-Datei; 142&amp;amp;nbsp;kB im Internetarchiv).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Blume des Jahres in Deutschland}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4228453-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heidekrautgewächse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Werner, Deutschland</name></author>
	</entry>
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