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	<title>Beschneidung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Beschneidung&amp;diff=1648216&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Harald Gallinnis: /* Beschneidung aus medizinischen Gründen */ Archivlink überprüft</title>
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		<updated>2026-04-13T21:20:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Beschneidung aus medizinischen Gründen: &lt;/span&gt; Archivlink überprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt Genital-Beschneidung – zu anderen Bedeutungen siehe [[Beschneidung (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beschneidung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet verschiedene durch Schnitte vorgenommene Veränderungen der äußeren [[Geschlechtsorgan]]e bei [[Mann|Männern]] und [[Frau]]en sowie Kindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bei Jungen und Männern ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Circumcision Sakkara 3.jpg|mini|hochkant=0.9|Die älteste künstlerische Darstellung einer [[Beschneidung im Alten Ägypten|Zirkumzision im Alten Ägypten]] (Relief um 2300 v.&amp;amp;nbsp;Chr.)]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Zirkumzision}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Zirkumzision“ ist die Fachbezeichnung für die &amp;#039;&amp;#039;männliche Beschneidung:&amp;#039;&amp;#039; eine religiös, medizinisch (etwa bei [[Phimose|pathologischer Phimose]]) oder kosmetisch begründete Kürzung oder Entfernung der [[Penisvorhaut|Vorhaut des Penis]]. Dazu gibt es unterschiedliche rechtliche Situationen zur [[Zirkumzision#Regelung der Beschneidung Minderjähriger in einzelnen Staaten|Zirkumzision in einzelnen Staaten]] sowie [[Zirkumzision#Kontroversen um die Beschneidung Minderjähriger|Kontroversen um die Beschneidung Minderjähriger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religiöse und andere Traditionen ===&lt;br /&gt;
Bereits bei der [[Beschneidung im Alten Ägypten]] (viertes Jahrtausend vor bis 400 n.&amp;amp;nbsp;Chr.) wurde die Penisvorhaut entfernt; von 2300 v.&amp;amp;nbsp;Chr. ist die älteste Darstellung bekannt, auf der erwachsene Männer beschnitten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Historiker [[Herodot]] (Historien II,104) bekundet die Beschneidung als uralten Gebrauch, der zuerst bei den Ägyptern oder Äthiopiern, dann bei den Phöniziern, bei Syrern, bei den [[Kolchis|Kolchern]] und deren westlichen Nachbarn, den Makronern (Volksstamm im Nordosten des [[Schwarzes Meer|Schwarzen Meers]]&amp;lt;ref&amp;gt;Folker Siegert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Flavius Josephus: Über die Ursprünglichkeit des Judentums (Contra Apionem).&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2008, Band 2, S. 85.&amp;lt;/ref&amp;gt;) ausgeübt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Julius Rosenbaum (Mediziner)|Julius Rosenbaum]]: &amp;#039;&amp;#039;Beschneidung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Lustseuche im Altertume nebst ausführlichen Untersuchungen über den Venus- und Phalluskultus, Bordelle, Νοῦσος ϑήλεια der Skythen, Paederastie und andere geschlechtliche Ausschweifungen der Alten als ‚Beiträge zur richtigen Erklärung ihrer Schriften‘ dargestellt.&amp;#039;&amp;#039; 7. Auflage, Barsdorf, Berlin 1904, S. 336–343, hier: S. 336 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entfernung der Vorhaut nach jüdischem Ritus wird &amp;#039;&amp;#039;[[Brit Mila]]&amp;#039;&amp;#039; genannt, die Entfernung der Vorhaut nach islamischem Ritus &amp;#039;&amp;#039;[[Chitan]] (Khitan)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen [[Christentum|christlichen]] Konfessionen wird das Kirchenfest „[[Beschneidung des Herrn]]“ (Beschneidungsfest) am 1.&amp;amp;nbsp;Januar gefeiert. Seit der Erneuerung der [[Grundordnung des Kirchenjahres]] im Jahr 1969 wird das Fest in der [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen Kirche]] nicht mehr begangen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.katholisch.de/artikel/20549-auch-marx-fuer-wiedereinfuehrung-von-fest-beschneidung-des-herrn |titel=Auch Marx für Wiedereinführung von Fest Beschneidung des Herrn |werk=katholisch.de |datum=2019-02-04 |abruf=2023-10-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene Legenden behandeln die Reliquie der „[[Heilige Vorhaut|Heiligen Vorhaut]]“ des [[Jesus von Nazaret]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beschneidungsdebatte 2012 ===&lt;br /&gt;
Durch ein Urteil des [[Landgericht Köln|Landgerichts Köln]], das Beschneidungen von minderjährigen Jungen aus religiösen Motiven als [[Körperverletzung (Deutschland)|Körperverletzung]] wertete, ist im Jahr 2012 eine monatelang währende Debatte über die [[Zirkumzision]] angestoßen worden, die in Deutschland unter dem Kürzel „[[Beschneidungsdebatte]]“ geführt wurde und weltweit für Schlagzeilen sorgte. Der angeklagte Arzt wurde [[Freispruch|freigesprochen]], weil er wegen der [[Nulla poena sine lege|unklaren Rechtslage]] einem unvermeidbaren [[Verbotsirrtum]] aufgesessen sei, indes wäre die religiöse Beschneidung von Jungen dem Urteil zufolge strafbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andreas Jacobs von der [[Konrad-Adenauer-Stiftung]] fasste im August 2012 die &amp;#039;&amp;#039;Argumente der Beschneidungsdebatte&amp;#039;&amp;#039; zusammen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;kas&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andreas Jacobs |Titel=Argumente der Beschneidungsdebatte |Reihe=Analysen &amp;amp; Argumente |HrsgReihe=[[Konrad-Adenauer-Stiftung]] |NummerReihe=107 |Datum=August 2012 |Online=https://www.kas.de/documents/252038/253252/7_dokument_dok_pdf_31896_1.pdf/ |Format=PDF |KBytes=193 |Abruf=2025-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Lea Hoffmann vom [[Mediendienst Integration]] berichtete ein Jahr später, wie unterschiedlich [[Juden]] und [[Muslim]]e die Debatte empfanden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Lea Hoffmann |url=https://mediendienst-integration.de/artikel/beschneidungsdebatte-muslime-juden-religion-vielfalt.html |titel=Ein Jahr Beschneidungsgesetz. Wie Juden und Muslime die Debatte erlebten |werk=mediendienst-integration.de |datum=2013-12-11 |abruf=2025-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei [[Grundrechte (Deutschland)|Grundrechte]] stehen „bei der Beschneidungsproblematik […] in einem Spannungsverhältnis zueinander: das Recht des Kindes auf körperliche Unversehrtheit ([[Artikel 2 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland|Art. 2.2 GG]]), das Erziehungsrecht der Eltern ([[Artikel 6 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland|Art. 6.2 GG]]) und – damit verbunden – das Recht auf freie Religionsausübung ([[Artikel 4 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland|Art. 4.1 und 4.2 GG]]).“&amp;lt;ref name=&amp;quot;kas&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Debatte wurde zwar durch das Kölner Urteil angestoßen, ging jedoch auf einen Artikel des Rechtswissenschaftlers [[Holm Putzke]] aus dem Jahr 2008 zurück, den er für eine [[Festschrift]] zu Ehren von [[Rolf Dietrich Herzberg]] verfasste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;putzke&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Holm Putzke |Hrsg=[[Holm Putzke]], [[Bernhard Hardtung]], [[Tatjana Hörnle]], [[Reinhard Merkel]], [[Jörg Scheinfeld]], [[Horst Schlehofer]], [[Jürgen Seier]] |Titel=Die strafrechtliche Relevanz der Beschneidung von Knaben. Zugleich ein Beitrag über die Grenzen der Einwilligung in Fällen der Personensorge |Sammelwerk=Strafrecht zwischen System und Telos |WerkErg=Festschrift für [[Rolf Dietrich Herzberg]] zum siebzigsten Geburtstag am 14. Februar 2008 |Verlag=Mohr Siebeck |Ort=Tübingen |Datum=2008 |ISBN=978-3-16-149570-0 |Seiten=669–709 |Online=http://www.holmputzke.de/images/stories/pdf/2008_fs_herzberg_beschneidung.pdf |Format=PDF |KBytes=7120 |Abruf=2025-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Putzke zufolge handele es sich bei der Beschneidung von Kindern um einen erheblichen körperlichen Eingriff, der entsprechender [[Rechtsgrundlage]]n bedürfe. Er schrieb:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Nicht nur eine Gesellschaft muss sich mit religiösen Bräuchen arrangieren (diese Pflicht ergibt sich aus Art. 4 Abs. 2 GG), sondern Glaubens- oder Religionsgemeinschaften – wollen sie Teil einer Gesellschaft sein und bestenfalls darin akzeptiert werden – müssen ebenfalls bereit sein, gewisse Traditionen dem geltenden nationalen und internationalen Recht anzupassen und nach möglichen Alternativen zu suchen.&lt;br /&gt;
 |Autor=Holm Putzke&lt;br /&gt;
 |Quelle=Die strafrechtliche Relevanz der Beschneidung von Knaben&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;putzke&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Urteil ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kölner Urteil,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Amtsgericht Köln |url=https://nrwe.justiz.nrw.de/ag_koeln/j2011/528_Ds_30_11_Urteil_20110921.html |titel=528 Ds 30/11 |datum=2011-09-21 |abruf=2025-08-03 |zitat=Der Angeklagte wird auf Kosten der Staatskasse, die auch die notwendigen Auslagen des Angeklagten zu tragen hat, freigesprochen.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gegen das die [[Staatsanwaltschaft]] erfolglos in [[Berufung (Recht)|Berufung]] gegangen war,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Beenken |url=https://ukhumanrightsblog.com/wp-content/uploads/2012/06/151-ns-169-11-beschneidung.pdf |titel=Im Namen des Volkes |werk=Landgericht Köln |datum=2012-05-07 |format=PDF; 66 KB |abruf=2025-08-03 |zitat=Die Berufung der Staatsanwaltschaft gegen das Urteil des Amtsgerichts Köln vom 21.09.2011 wird verworfen.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; stand im Zentrum der Kritik. Beispielsweise bemängelte [[Hans-Jürgen Papier]] –&amp;amp;nbsp;[[Staatsrecht (Deutschland)|Staatsrechtswissenschaftler]] und ehemaliger Präsident des [[Bundesverfassungsgericht]]s&amp;amp;nbsp;–, das Gericht habe „die Beschneidung als [[Brauchtum]] und nicht als essenziellen Glaubensinhalt“ bewertet. [[Hans Michael Heinig]] –&amp;amp;nbsp;Leiter des [[Kirchenrechtliches Institut der Evangelischen Kirche in Deutschland|Kirchenrechtlichen Instituts der Evangelischen Kirche in Deutschland]]&amp;amp;nbsp;– habe sich gewundert, „wie unbekümmert die Kölner Richter angesichts der komplexen rechtlichen Fragestellung geurteilt hätten“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kas&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Holm Putzke dagegen hielt es für ein „richtiges und mutiges Urteil“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Holm Putzke]] |url=https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/wegweisendes-urteil-religioese-beschneidungen-von-jungen-verboten |titel=Religiöse Beschneidungen von Jungen verboten |titelerg=LG Köln fällt wegweisendes Urteil |werk=[[Legal Tribune Online]] (LTO) |datum=2012-06-26 |abruf=2025-08-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Debatte ====&lt;br /&gt;
Viele der vorgebrachten Argumente für und wider Beschneidung waren nicht neu, weil sie zuvor –&amp;amp;nbsp;allerdings von der Öffentlichkeit unbemerkt&amp;amp;nbsp;– in juristischen, medizinischen und religiösen Fachkreisen diskutiert wurden. Neu war die [[Politisierung]] der Debatte und die öffentliche Aufmerksamkeit, wobei die Tatsache, dass sich „die Öffentlichkeit stärker mit den Glaubenspraktiken von Juden und Muslimen und dem Verhältnis von Staat und Religionsgemeinschaften auseinandersetzt“, durchaus positiv gewertet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kas&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2012 legte der [[Tagesspiegel]] eine Chronik der Debatte vor,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jost Müller-Neuhof |url=https://www.tagesspiegel.de/politik/chronik-einer-beispiellosen-debatte-2190883.html |titel=Religiöse Beschneidung: Chronik einer beispiellosen Debatte |werk=[[Tagesspiegel]] |datum=2012-08-20 |abruf=2025-08-03 |zitat=Wie ein Rechtsprofessor, eine Staatsanwältin und ein Richter die Debatte um Beschneidung steuerten, über die diese Woche auch der Deutsche Ethikrat debattiert.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die laut [[Charlotte Knobloch]] „dem Ruf Deutschlands in der Welt geschadet“ habe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=dpa |url=http://www.fnp.de/nachrichten/politik/Knobloch-nennt-Gesetzentwurf-zur-Beschneidung-wichtig-und-ausgewogen;art673,166682 |titel=Knobloch nennt Gesetzentwurf zur Beschneidung wichtig und ausgewogen |werk=fnp.de |datum=2012-10-04 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160409222450/http://www.fnp.de/nachrichten/politik/Knobloch-nennt-Gesetzentwurf-zur-Beschneidung-wichtig-und-ausgewogen;art673,166682 |archiv-datum=2016-04-09 |abruf=2025-07-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Beschneidungsdebatte standen sich Befürworter und Gegner der Beschneidung von männlichen Kindern unversöhnlich gegenüber. Neben Knobloch, der zufolge sich in der Debatte „purer [[Antisemitismus]]“ dargestellt habe,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://de.nachrichten.yahoo.com/charlotte-knobloch-sieht-langfristigen-schaden-durch-beschneidungsdebatte-105515647.html |titel=Charlotte Knobloch sieht langfristigen Schaden durch Beschneidungsdebatte |werk=de.nachrichten.yahoo.com |datum=2012-10-25 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20151208054011/https://de.nachrichten.yahoo.com/charlotte-knobloch-sieht-langfristigen-schaden-durch-beschneidungsdebatte-105515647.html |archiv-datum=2015-12-08 |abruf=2025-07-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; waren weitere jüdische Befürworter überzeugt, in den Argumenten der Gegner einen [[Geschichte des Antisemitismus seit 1945|neuen Antisemitismus]] zu erkennen –&amp;amp;nbsp;wie in einer [[Polemik]] von [[Alan M. Dershowitz|Alan Dershowitz]] in der [[Jüdische Allgemeine|&amp;#039;&amp;#039;Jüdischen Allgemeinen&amp;#039;&amp;#039;]] ausgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Alan M. Dershowitz|Alan Dershowitz]] |url=https://www.juedische-allgemeine.de/politik/der-gute-alte-antisemitismus/ |titel=Aus amerikanisch-jüdischer Sicht hat die deutsche Beschneidungsdebatte viel mit der nationalsozialistischen Vergangenheit zu tun. Eine Polemik |werk=[[Jüdische Allgemeine]] |datum=2012-09-04 |abruf=2025-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gegner der Beschneidungspraxis beriefen sich kaum auf religiöse Argumente, trugen aber mitunter den Einwand vor, dass die „Beschneidung zumindest im [[Islam]] nicht konstitutiv und daher etwa bis zum Erreichen der [[Religionsmündigkeit]] aufschiebbar sei“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kas&amp;quot; /&amp;gt; Auch wurde teils darauf hingewiesen, „dass es selbst im [[Judentum]] eine Debatte um eine Reform des Beschneidungsgebots gebe und sich auch in [[Israel]] Widerstand gegen die Beschneidung rege“. Beispielsweise zitierte der israelische Mediziner und [[Publizist]] [[Gil Yaron]] eine Umfrage, derzufolge „sich etwa ein Drittel der jüdischen Eltern in Israel vorrangig aus sozialem Druck für die Beschneidung entscheide“. Für den ehemaligen [[Ruhr-Universität Bochum|Bochumer]] Strafrechtsprofessor [[Rolf Dietrich Herzberg]] seien „Beschneidungen als Maßnahme im wohlverstandenen Kindeswohl ‚eine empathielose Bagatellisierung dessen, was man Kindern mit der Beschneidung antut‘“. Mit dieser Auffassung liege er „nach Einschätzung von [[Thomas Darnstädt]] auf Linie mit der Mehrzahl deutscher Juristen, die eine ‚religiöse Definition des Kindeswohles‘ nicht teilten.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;kas&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das Kölner Urteil einer breiten internationalen Kritik ausgesetzt war, sorgten sich neben Bundeskanzlerin [[Angela Merkel|Merkel]] und Außenminister [[Guido Westerwelle|Westerwelle]] viele Politiker „um das internationale Ansehen des Landes“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kas&amp;quot; /&amp;gt; Manche Kommentatoren befürchteten, Deutschland würde sich „mit einem Beschneidungsverbot international isolieren und sogar der Lächerlichkeit preisgeben“. Gleichwohl fand sich in der Bevölkerung bei Umfragen eine „deutliche Mehrheit“ für ein gesetzliches Verbot von Beschneidungen, was nicht nur von Vertretern der beiden Religionsgemeinschaften „als Beleg für antisemitische und islamfeindliche Einstellungen in der Bevölkerung bzw. bei den Kölner Richtern“ gedeutet wurde. Auch sei es [[Matthias Matussek]] zufolge „bemerkenswert, dass seit dem Kölner Urteil plötzlich von massenhafter Körperverletzung die Rede“ sei, „obwohl sich bislang niemand daran gestört habe“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kas&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ärzte warnten selbst bei fachgerecht durchgeführter Beschneidung vor den gesundheitlichen Risiken. So finde sich neben den Grundrisiken jedes operativen Eingriffs bei Beschneidungen im Säuglingsalter eine Komplikationsrate von elf Prozent.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kas&amp;quot; /&amp;gt; Der Pressesprecher des [[Berufsverband der Deutschen Urologie|Berufsverbands der Deutschen Urologie]] riet von der Beschneidung ab, sofern keine zwingenden medizinischen Gründe vorlägen. Die Ärztevereinigungen fast aller westlichen Industrieländer raten von routinemäßigen Beschneidungen aus nicht-therapeutischen Gründen ab. Von der jahrzehntelangen Praxis in den [[Vereinigte Staaten|USA]], neugeborene Jungen aus hygienischen Gründen routinemäßig zu beschneiden, wird nach heftigen öffentlichen Debatten in den letzten Jahren „sukzessive abgerückt“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kas&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Kölner Urteil und dem Beginn der öffentlichen Debatte über die Beschneidung wurde sie „grundsätzlich als nicht strafbar angesehen“. [[Stephan J. Kramer]] als damaliger Generalsekretär des [[Zentralrat der Juden|Zentralrats der Juden]] hatte bereits 2011 vor Bestrebungen gewarnt, „die religiöse Beschneidung zu kriminalisieren“. Eine gerichtliche Befassung mit dem Thema fand bis 2012 nicht statt. Allerdings hatte Putzke seit 2008 die Beschneidung mit verschiedenen Aufsätzen „zum Thema juristischer Fachdebatten gemacht“, die jedoch noch kein öffentliches Interesse auf sich zogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kas&amp;quot; /&amp;gt; Mit Bekanntwerden des Kölner Urteils änderte sich das:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Unmittelbar nach dem Bekanntwerden des Urteils Ende Juni setzte eine heftige und zum Teil emotional geführte Debatte über die Zulässigkeit religiös begründeter Beschneidungen von Minderjährigen in Deutschland ein. Vertreter von Religionsgemeinschaften, Juristen, Ärzte, Journalisten, Intellektuelle, Philosophen, Politiker und Historiker meldeten sich zu Wort und bezogen Stellung. Auch im Ausland wurde das Urteil breit kommentiert. Viele Ärzte und Kliniken gaben daraufhin an, vorerst keine Beschneidungen mehr durchzuführen. Angesichts der Tragweite der Problematik und der Heftigkeit mancher Reaktionen sah sich die Politik zum Handeln veranlasst.&lt;br /&gt;
 |Autor=Andreas Jacobs&lt;br /&gt;
 |Quelle=Argumente der Beschneidungsdebatte&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;kas&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das neue Gesetz ====&lt;br /&gt;
Am 12. Dezember 2012 verabschiedete der [[Deutscher Bundestag|Bundestag]] in dritter Beratung den Gesetzentwurf der [[Bundesregierung (Deutschland)|Bundesregierung]] über den „Umfang der Personensorge bei einer Beschneidung des männlichen Kindes“, damit für [[Juden]] und [[Muslim]]e in Deutschland „künftig wieder [[Rechtssicherheit]]“ herrsche.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundestag.de/webarchiv/textarchiv/2012/42042381_kw50_de_beschneidung-210238 |titel=Beschneidung von Jungen jetzt gesetzlich geregelt |werk=www.bundestag.de |hrsg=Deutscher Bundestag |datum=2012-12-12 |abruf=2025-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor hatten Juristen, Ärzte, Menschenrechtler und Journalisten „vor einer vorschnellen Regelung“ gewarnt, galt es doch eine „Gewichtung fundamentaler Rechtsgüter wie der [[Artikel 2 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland|körperlichern Unversehrtheit]], des [[Artikel 6 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland|elterlichen Bestimmungsrechts]] und der [[Artikel 4 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland|Religionsfreiheit]]“ vorzunehmen, diese [[Grundrechte (Deutschland)|Grundrechte]] „gegeneinander abzuwägen und in ein Gesetz zu fassen“, was zum Teil als „höchst riskant und unsicher“ angesehen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kas&amp;quot; /&amp;gt; Als entschiedener Beschneidungsgegner hatte sich beispielsweise Rolf Dietrich Herzberg bereits zu dem [[Gesetzentwurf]] geäußert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Rolf Dietrich Herzberg]] |Titel=Die Beschneidung gesetzlich gestatten? |Sammelwerk=Zeitschrift für Internationale Strafrechtsdogmatik |Nummer=10 |Datum=2012 |Seiten=486–505 |Online=https://www.zis-online.com/dat/artikel/2012_10_705.pdf |Format=PDF |KBytes=270 |Abruf=2025-07-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 28.&amp;amp;nbsp;Dezember 2012 ist das Gesetz mit {{§|1631d|BGB|dejure}} [[Bürgerliches Gesetzbuch|BGB]] in Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gegenbewegungen ====&lt;br /&gt;
Im Mai 2013 wurde in [[Mainz]] der Verein &amp;#039;&amp;#039;intaktiv e.V.&amp;#039;&amp;#039; gegründet,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://intaktiv.de/wir-ueber-uns/ |titel=Über uns |werk=intaktiv e.V. – eine Stimme für genitale Selbstbestimmung |abruf=2025-08-06 |zitat=Wir setzen uns für das Recht aller Menschen ein, selbst darüber zu entscheiden, welche nicht unmittelbar medizinisch notwendigen Eingriffe an ihren Genitalien vorgenommen werden.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der sich für „genitale Selbstbestimmung“ einsetzt. Zu den Botschaftern des Vereins gehören neben Rolf Dietrich Herzberg unter anderem [[Mina Ahadi]], [[Seyran Ateş]], [[Matthias Franz]], [[Ann-Marlene Henning]], [[Nadja Hermann]], [[Angelika Kallwass]], [[Necla Kelek]] und [[Ralf König]]. Der Verein &amp;#039;&amp;#039;Mogis e.V.&amp;#039;&amp;#039; setzt sich unter anderem für die Abschaffung des §&amp;amp;nbsp;1631&amp;amp;nbsp;d ein&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://die-betroffenen.de/ |titel=Betroffene von Beschneidung und Missbrauch im MOGiS e.V. |titelerg=Startseite |werk=Mogis e.V. –&amp;amp;nbsp;Eine Stimme für Betroffene |abruf=2025-08-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und rief für den 7. Mai 2025 –&amp;amp;nbsp;dem 13. Jahrestag des Kölner Urteils&amp;amp;nbsp;– zu einem &amp;#039;&amp;#039;Weltweiten Tag der Genitalen Selbstbestimmung&amp;#039;&amp;#039; auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://genitale-selbstbestimmung.de/ |titel=Weltweiter Tag der Genitalen Selbstbestimmung 2025 |werk=Mogis e.V. –&amp;amp;nbsp;Eine Stimme für Betroffene |hrsg= |datum=Mai 2025 |sprache=de en |abruf=2025-08-06 |zitat= }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Aufruf wurde von zahlreichen Organisationen unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://genitale-selbstbestimmung.de/liste-der-unterstutzenden-organisationen-2025/ |titel=Liste der unterstützenden Organisationen 2025 |titelerg=Weltweiter Tag der Genitalen Selbstbestimmung 2025 |werk=Mogis e.V. –&amp;amp;nbsp;Eine Stimme für Betroffene |datum=2025-02-07 |sprache=de en |abruf=2025-08-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beschneidung aus medizinischen Gründen ===&lt;br /&gt;
Eine medizinische Beschneidung (Zirkumzision) ist beispielsweise eine von mehreren Behandlungsmöglichkeiten, wenn pathologische (narbige) Phimosen (auch sekundäre Phimosen genannt)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/006-052l_S2k_Phimose-Paraphimose-Kinder-Jugendliche_2022-03_02.pdf S2k Leitlinie „Phimose und Paraphimose“ Stand Dezember 2021]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; vorliegen und die [[Erektion]] mit Schmerzen verbunden ist. Eine Beschneidung ist nur dann notwendig, wenn andere Methoden wie eine Behandlung mit [[Kortisoncreme]] oder Dehnen erfolglos waren. Es gibt eine Teilbeschneidung und eine komplette Beschneidung. Die Durchführung einer Zirkumzision erfolgt im Allgemeinen durch einen [[Urologie|Urologen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Janke 2006&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Karin Janke, Claudia Krallmann |url=https://www.urologenportal.de/patienten/patienteninfo/patientenratgeber/die-beschneidung-beim-mann-zirkumzision.html |titel=Urologenportal: Die Beschneidung beim Mann (Zirkumzision) |werk=UrologenPortal.de |datum=2020-04-21 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200516063214/https://www.urologenportal.de/patienten/patienteninfo/patientenratgeber/die-beschneidung-beim-mann-zirkumzision.html |archiv-datum=2020-05-16 |abruf=2020-05-26 |kommentar=erstveröffentlicht am 23. November 2006}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bei Mädchen und Frauen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dressing the Gangas Wellcome M0006268.jpg|mini|hochkant=0.8|Traditionelle Durchführung einer weib&amp;amp;shy;lichen Genitalverstümmelung ([[Ubangi-Schari]], Zentralafrika, vor 1936)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Klitoridektomie}} &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klitoridektomie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Weibliche Genitalverstümmelung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entfernung der [[Klitoris]] heißt fachsprachlich &amp;#039;&amp;#039;[[Klitoridektomie]]&amp;#039;&amp;#039;, das Einschneiden oder Einritzen der äußeren Genitalien &amp;#039;&amp;#039;[[Exzision]]&amp;#039;&amp;#039;, das Abtrennen der äußeren Genitalien und anschließende Zusammennähen der Wunde &amp;#039;&amp;#039;[[Infibulation]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Moderne Formen}} &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moderne Formen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus ästhetischen und kosmetischen Gründen wird eine Kürzung oder Entfernung der [[Klitorisvorhaut]] vorgenommen ([[Klitorisvorhautreduktion]]) oder [[Schamlippen]] werden verkleinert oder entfernt ([[Schamlippenverkleinerung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Dana Ionescu&lt;br /&gt;
   |Titel=Judenbilder in der deutschen Beschneidungskontroverse&lt;br /&gt;
   |Reihe=Interdisziplinäre Antisemitismusforschung&lt;br /&gt;
   |BandReihe=9&lt;br /&gt;
   |Verlag=Nomos&lt;br /&gt;
   |Ort=Baden-Baden&lt;br /&gt;
   |Datum=2018&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-8487-5094-8}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Anna Leszczynska-Koenen&lt;br /&gt;
   |Titel=Legenden vom Blut. Bemerkungen zur Beschneidungsdebatte&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Kritische Glosse&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=[[Psyche (Psychoanalytische Zeitschrift)|Psyche]]&lt;br /&gt;
   |Band=66&lt;br /&gt;
   |Nummer=12&lt;br /&gt;
   |Datum=2012&lt;br /&gt;
   |ISSN=0033-2623&lt;br /&gt;
   |Seiten=1219–1226&lt;br /&gt;
   |Online=https://pep-web.org/search/document/PSYCHE.066.1219A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Circumcision|Männliche Beschneidung &amp;#039;&amp;#039;(circumcision)&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Female genital mutilation|Weibliche Genitalverstümmelung &amp;#039;&amp;#039;(female genital mutilation)&amp;#039;&amp;#039;|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* Karin Janke, Claudia Krallmann: [https://www.urologenportal.de/patienten/patienteninfo/patientenratgeber/die-beschneidung-beim-mann-zirkumzision.html &amp;#039;&amp;#039;Die Beschneidung beim Mann (Zirkumzision).&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;UrologenPortal.de.&amp;#039;&amp;#039; 21. April 2020 (erstveröffentlicht am 23. November 2006).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beschneidung| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Passageritus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Harald Gallinnis</name></author>
	</entry>
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