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	<title>Bescheidbeschwerde - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-13T00:13:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bescheidbeschwerde&amp;diff=340446&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Geschichte */ Halbgeviertstrich</title>
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		<updated>2022-12-18T15:09:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Halbgeviertstrich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Durch eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bescheidbeschwerde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; können [[österreich]]ischen Recht Bescheide der [[Verwaltungsbehörde]]n bei den [[Verwaltungsgericht (Österreich)|Verwaltungsgerichten]] angefochten werden ({{Art.|130|B-VG|RIS-B|DokNr=NOR40152554}} Abs.&amp;amp;nbsp;1 Z&amp;amp;nbsp;1 [[Bundes-Verfassungsgesetz|B-VG]]). Soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist, ist die Beschwerde gemäß {{§|7|VwGVG|RIS-B|DokNr=NOR40147920}} [[Verwaltungsgerichtsverfahrensgesetz|VwGVG]] binnen vier Wochen zu erheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bescheidbeschwerde kann man nur wegen Verletzung [[subjektives Recht|subjektiver Rechte]] erheben ({{Art.|132|B-VG|RIS-B|DokNr=NOR40139694}} Abs.&amp;amp;nbsp;1 Z&amp;amp;nbsp;1 [[Bundes-Verfassungsgesetz|B-VG]]). In gesetzlich bestimmten Fällen können jedoch auch öffentliche Stellen oder nicht unmittelbar Betroffene eine Beschwerde erheben ({{Art.|132|B-VG|RIS-B|DokNr=NOR40139694}} Abs.&amp;amp;nbsp;1 Z&amp;amp;nbsp;2 und Abs.&amp;amp;nbsp;5 [[Bundes-Verfassungsgesetz|B-VG]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beschwerde hat gemäß {{§|9|VwGVG|RIS-B|DokNr=NOR40147922}} [[Verwaltungsgerichtsverfahrensgesetz|VwGVG]]  zu enthalten:&lt;br /&gt;
# die Bezeichnung des angefochtenen Bescheides, der angefochtenen Ausübung unmittelbarer verwaltungsbehördlicher Befehls- und Zwangsgewalt oder der angefochtenen Weisung,&lt;br /&gt;
# die Bezeichnung der belangten Behörde,&lt;br /&gt;
# die Gründe, auf die sich die Behauptung der Rechtswidrigkeit stützt,&lt;br /&gt;
# das Begehren und&lt;br /&gt;
# die Angaben, die erforderlich sind, um zu beurteilen, ob die Beschwerde rechtzeitig eingebracht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beschwerde ist bei der Behörde einzubringen, die den angefochtenen Bescheid erlassen hat. Eine rechtzeitig eingebrachte und zulässige Beschwerde hat gemäß {{§|13|VwGVG|RIS-B|DokNr=NOR40153319}} Abs.&amp;amp;nbsp;1 [[Verwaltungsgerichtsverfahrensgesetz|VwGVG]] in der Regel aufschiebende Wirkung. Ausnahmen können sich aus dem Gesetz ergeben oder von der Behörde durch Bescheid verfügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Angelegenheiten des [[Eigener Wirkungsbereich|eigenen Wirkungsbereichs]] der [[Gemeinde]]n kann gesetzlich ein [[administrativer Instanzenzug]] vorgesehen sein. In diesem Fall ist gegen den Bescheid des in erster Instanz zuständigen Gemeindeorgans seine [[Berufung (Recht)|Berufung]] erhoben werden. Eine Beschwerde an das Verwaltungsgericht kann in diesem Fall nur gegen den Bescheid des in zweiter Instanz zuständigen Gemeindeorgans zulässig ({{Art.|132|B-VG|RIS-B|DokNr=NOR40139694}} Abs.&amp;amp;nbsp;6 [[Bundes-Verfassungsgesetz|B-VG]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Vor dem Inkrafttreten der [[Verwaltungsgerichtsbarkeits-Novelle 2012]] entschied der [[Verwaltungsgerichtshof (Österreich)|Verwaltungsgerichtshof]] über Bescheidbeschwerden. Eine Bescheidbeschwerde an den Verwaltungsgerichtshof setzte jedoch – nicht nur in Angelegenheiten des eigenen Wirkungsbereichs der Gemeinde – die Erschöpfung des administrativen Instanzenzugs voraus. Der Verwaltungsgerichtshof konnte in diesen Angelegenheiten auch keine Sachentscheidung treffen. Er konnte – wenn die Bescheidbeschwerde nicht abzuweisen war – den Bescheid nur wegen&lt;br /&gt;
* Rechtswidrigkeit des Inhalts oder&lt;br /&gt;
* Rechtswidrigkeit infolge Unzuständigkeit der belangten Behörde oder&lt;br /&gt;
* Rechtswidrigkeit infolge Verletzung von Verfahrensvorschriften&lt;br /&gt;
aufheben. Nach einer Aufhebung hatte die im administrativen Instanzenzug zuständige oberste Behörde zu entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsrecht (Österreich)|Saumnisbeschwerde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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