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	<title>Besch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Besch&amp;diff=84426&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tomukas: bild</title>
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		<updated>2024-11-23T18:37:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;bild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Besch&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Gemeinde &lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Perl (Mosel)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Perl&lt;br /&gt;
| Ortswappen              = Wappen Besch.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Ehemaliges Gemeindewappen von Besch&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 49.504722&lt;br /&gt;
| Längengrad              =  6.374167&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-SL&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 150&lt;br /&gt;
| Höhe-bis                = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 7.82 &lt;br /&gt;
| Einwohner               = 1493&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2020-01-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &amp;lt;ref name=&amp;quot;statistik&amp;quot;&amp;gt;[http://www.perl-mosel.de/ortsinfo/statistik/ Statistische Übersicht Gemeinde Perl auf www.perl-mosel.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1974-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 66706&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 06867&lt;br /&gt;
| Poskarte                = Deutschland Saarland&lt;br /&gt;
| Bild                    = Besch Zentrum.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = Kern von Besch mit der Kirche St. Margaretha&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Besch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil und Gemeindebezirk der Gemeinde [[Perl (Mosel)|Perl]] im [[Landkreis Merzig-Wadern]] ([[Saarland]]) mit einem [[Haltepunkt]] an der [[Bahnstrecke Thionville–Trier|Obermoselstrecke]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bahnhof.de/bahnhof-de/bahnhof/Besch-1029722 Besch] auf bahnhof.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis Ende 1973 war Besch eine eigenständige Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Besch hieß bei den [[Kelten]] vermutlich &amp;#039;&amp;#039;Bassius&amp;#039;&amp;#039;, bei den [[Römisches Reich|Römern]] &amp;#039;&amp;#039;Bessiacum&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Bessiacum&amp;#039;&amp;#039;. 893 findet Besch erstmals urkundliche Erwähnung: Die [[Trier]]er [[Abtei St. Maximin]] erhielt Besch von König [[Arnulf von Kärnten|Arnulf]] als Geschenk. Hierauf findet sich die Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;Bessich&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Biske&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Piche&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Becha&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinde Perl, der Bürgermeister (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinde Perl im Dreiländereck an der Mosel&amp;#039;&amp;#039;. MDV, Merzig 2007, ISBN 978-3-938415-27-6, S. 184.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1433 kam Besch zu [[Burgundische Niederlande|Burgund]]. Die nächsten Herren waren [[Habsburg]], [[Spanische Niederlande|Spanien]] (1555) und die [[Österreichische Niederlande|österreichischen Niederlande]] (1714). Nach der Besetzung durch die [[Erster Koalitionskrieg|französischen Revolutionstruppen]] (1794) und der [[Annexion]] der österreichischen Niederlande (1795) gehörte der Ort bis 1814 zum [[Erste Französische Republik|französischen]] [[Département Forêts|Departement Wälder]] und wurde verwaltungsmäßig dem heute [[luxemburg]]ischen [[Remich]] zugeordnet. 1816 wurde Besch [[Königreich Preußen|preußisch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Gebiets- und Verwaltungsreform im Saarland 1974|saarländischen Gebiets- und Verwaltungsreform]] wurde die bis dahin eigenständige [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] Besch am 1. Januar 1974 zusammen mit 13 anderen Gemeinden der neuen Gemeinde [[Perl (Mosel)|Perl]] zugeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=804}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1967 und 1992 befand sich im heutigen [[Industriegebiet]] direkt an der [[Mosel]] die CSL (Chemische Werke Saar-Lothringen), die nach Übernahme durch die [[Elf Aquitaine]] zugunsten der [[Leunawerke|Chemischen Werke Leuna]] ([[Sachsen]]) geschlossen wurde. Dadurch verloren über 400 Arbeitnehmer aus der Region ihren Arbeitsplatz. Die ehemaligen [[Werkshalle]]n sowie das Verwaltungsgebäude sind noch erhalten und zeugen von dieser Zeit. Die CSL erzeugte für einen internationalen Abnehmerkreis (hauptsächlich Möbelindustrie) [[Leim]] und [[Harnstoff]]. Aufgrund der günstigen Infrastruktur (eigener [[Hafen]], Anbindung an das Gleisnetz der [[Deutsche Bahn|DB]], der in wenigen Minuten zu erreichenden Grenzen nach [[Frankreich]] und den [[Benelux]]-Staaten sowie die [[Autobahn (Deutschland)|bundesdeutschen Autobahnen]]) galt die CSL als stabiles zukunftssicheres Unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Luxemburger Bauernverband hat entschieden, in Besch eine Futtermittelfabrik zu bauen (Baubeginn: Anfang 2012).&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Boie: [http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/konz/aktuell/Heute-in-der-Konzer-Zeitung-Luxemburger-investieren-23-Millionen-Euro-in-Perl;art8100,2961127 &amp;#039;&amp;#039;Luxemburger investieren 23 Millionen Euro in Perl&amp;#039;&amp;#039;]. [[Trierischer Volksfreund]], 6. November 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerentwicklung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Besch – die Werte von 1939 bis 1974 beruhen auf [[Volkszählung]]en:&amp;lt;ref name=&amp;quot;statistik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; | &lt;br /&gt;
! Jahr || Einwohner &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot; |   827&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || align=&amp;quot;right&amp;quot; |   854&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || align=&amp;quot;right&amp;quot; |   938&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1105 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1974 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1216&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2004 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1184&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1304&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2012 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1366&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1378&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1493&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswertes ==&lt;br /&gt;
=== Baudenkmäler ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Besch.jpg|gerahmt|rechts|Besch / Mosel mit [[Kriegsgräberstätte]] und St. Georg Denkmal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische Kirche [[St. Margaretha (Besch)|St. Margaretha]] mit Trutzburgcharakter, direkt an der Mosel gelegen, ist der Dorfmittelpunkt. Das daneben befindliche [[Pfarrhaus]] ist nach Meinung anerkannter Historiker vermutlich 800 Jahre alt (Belege hierfür fehlen jedoch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres, im Jahr 1688 errichtetes Steinkreuz wird „Normannenkreuz“ oder auch „Bischof-Walo-Kreuz“ genannt. Die Namen erinnern an die [[Schlacht bei Remich]], in der sich im Jahr 882 ein lokales Aufgebot einem [[Wikinger]]heer entgegenstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Pestkreuze ====&lt;br /&gt;
Zur Erinnerung an die [[Pest]] wurden manchmal Pestkreuze errichtet, um der Nachwelt die verheerenden Folgen dieser Seuche dauerhaft in Erinnerung zu halten. In Besch existieren noch vier von diesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Pestkreuz von 1616, bei Friedhofstraße 2&lt;br /&gt;
* Pestkreuz von 1688, bei Friedhofstraße 19&lt;br /&gt;
* Pestkreuz von 1616, Schulstraße 1&lt;br /&gt;
* Normannenkreuz von 1688 in der Tettinger Straße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kriegsgrabstätte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehrenfriedhof Besch Schild.jpg|mini|Gedenktafel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größte [[Kriegsgräberstätte]] des Saarlandes befindet sich in Besch. Sie ist sowohl den gefallenen Deutschen als auch Soldaten anderer Länder zur letzten Ruhestätte geworden.&lt;br /&gt;
Geographisch liegt der Ehrenfriedhof in einer Linie mit dem [[Westwall]] (Reste sind noch als Friedhofsmauer im nahegelegenen [[Tettingen-Butzdorf]] zu sehen). Auf dem Friedhofsgelände sind als Mahnmal noch Reste des Ende der 1970er Jahre gesprengten [[Bunker]]s zu sehen. Der zweite Bunker lag 200 m weiter an der heutigen Kreuzung nach [[Nennig]]/Tettingen und wurde komplett gesprengt und unsichtbar gemacht. Unweit im Wald finden sich auch heute noch Reste der Bunkeranlage sowie zugeschüttete Zugangsschächte. Bis weit in die 1970er Jahre waren im Bereich um den Friedhof Waffen- und Gerätefunde aus dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] keine Seltenheit. Die Kinder spielten damals in den noch unverschütteten Bunkeranlagen. Heute hat sich die Natur die sichtbaren Reste überwiegend durch [[Wildwuchs (Gartenbau)|Wucherung]] wieder zurückgeholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter ==&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus Simmer]] (1902–1986), Politiker (NSDAP), von 1940 bis 1945 Oberbürgermeister von Koblenz&lt;br /&gt;
* [[Peter Simmer]] (1905–1971), Politiker (NSDAP), von 1934 bis 1945 Landrat von Ahrweiler&lt;br /&gt;
* [[Aloysius Winter]] (1931–2011), römisch-katholischer Theologe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=[[Ernst Wackenroder]] | Titel=Die Kunstdenkmäler des Kreises Saarburg | Hrsg=[[Paul Clemen]] | Sammelwerk=[[Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz]] | Band=Band 15, III. Abteilung | Verlag=L. Schwann | Ort=Düsseldorf | Datum=1939 | Seiten=45–47|Kommentar=Nachdruck im Verlag der Akademischen Buchhandlung Interbook, Trier 1982}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://verwaltung.perl.saarland/besch.html Internetseite des Orts auf der Internetpräsenz der Gemeinde Perl]&lt;br /&gt;
* {{Saarländische Bibliographie|Besch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Perl}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Merzig-Wadern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Perl, Mosel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Merzig-Wadern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Mosel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 893]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tomukas</name></author>
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