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	<title>Berverath - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Berverath&amp;diff=562001&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dk1909: gr</title>
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		<updated>2026-04-01T12:22:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;gr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Erkelenz&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/04/26.00/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 6/23/23.00/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = ca.&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 80 &amp;lt;!--www.tim-online.nrw.de--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 90&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;EinwohnerErkelenz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 41812&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02431&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Karte Tagebau Garzweiler deutsch 2023.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage von Berverath im Abbaugebiet Garzweiler&lt;br /&gt;
| Bild                   = Berverath.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Berverath (2018)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Berverath&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein zu [[Erkelenz]] gehörendes Dorf im [[Kreis Heinsberg]]. Der Ort lag im Plangebiet des [[Tagebau Garzweiler|Tagebaus Garzweiler]] und wurde daher seit 2016 nach [[Berverath (neu)]] umgesiedelt. Durch die Entscheidung von RWE im Oktober 2022, nach 2030 keine Braunkohle mehr zur Stromerzeugung einzusetzen, bleibt er erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;tagesschau.de: [https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/rwe-kohleausstieg-105.html &amp;#039;&amp;#039;RWE zieht Braunkohle-Ausstieg auf 2030 vor&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 4. Oktober 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berverath gehörte jahrhundertelang zur Gemeinde [[Keyenberg]] und besitzt daher auch heute noch enge Beziehungen zu diesem Ort. Berverath ist stark landwirtschaftlich geprägt. Da das Dorf abseits der überörtlichen Verkehrswege liegt, besitzt es eine ruhige Atmosphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Berverath liegt in der [[Jülich-Zülpicher Börde|Erkelenzer Börde]] in 80&amp;amp;nbsp;m Höhe über [[Normalnull|NN]] auf der Hauptterrasse. Im Norden und Osten fällt das Gelände zur [[Niers]] hin ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Folgende Dörfer liegen im Uhrzeigersinn um den Ort: [[Kuckum]], [[Unterwestrich]], [[Oberwestrich]], [[Keyenberg]], [[Lützerath]], [[Holzweiler (Erkelenz)|Holzweiler]], [[Kückhoven]], [[Wockerath]], [[Terheeg]] und [[Venrath|Kaulhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
Im Untergrund liegen [[Tertiär (Geologie)|tertiäre]] [[Braunkohle]][[flöz]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siedlungsform ===&lt;br /&gt;
Berverath ist ein [[Straßendorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berverath fachwerkhof.jpg|mini|Unter Denkmalschutz stehender Fachwerkhof in Berverath]]&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Das Dorf wurde nach dem Hof &amp;#039;&amp;#039;Berveldroide&amp;#039;&amp;#039; benannt. Erstmals 1377 erwähnt war diese burgartig befestigte Anlage mit Wall, Hecke und Graben der Stammsitz derer von Berverath. Im Dreißigjährigen Krieg wurde dieser Adelssitz zerstört und danach als unbefestigte Hofanlage wiederaufgebaut. Ob eine Vorburg existierte, ist nicht überliefert, jedoch zeigt die [[Topographische Aufnahme der Rheinlande|Tranchot-Müffling-Karte]] noch 1802 die Reste eines Grabens. Dieser Hof ist flächenmäßig etwa deckungsgleich mit den Hausnummern Berverath achtzehn und neunzehn und lag im Zentrum des Ortes, gegenüber der [[Kapelle St. Josef (Berverath)|St.-Josef-Kapelle]]. 1827 wurde das ehemalige Hofgelände auf mehrere Eigentümer verteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ms-visucom.de/cgi-bin/ebidat.pl?id=4725 |titel=-- EBIDAT - Burgendatenbank des Europäischen Burgeninstitutes -- |abruf=2024-08-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde die Ortschaft zerstört, sodass hier 1650 nur noch drei Familien lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kapitelshof ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1466 kaufte der [[Otzenrath]]er Priester Heinrich Heister von den Edelherren von [[Fischenich]] am nördlichen Ortsende einen Hof, der seither dem Kölner [[Stift (Kirche)|Stift]] [[St. Maria im Kapitol]] gehörte und in der Kölner Marienkirche einen Altar und einen Vikar unterhalten sollte. Entweder wurde dieser Hof verpachtet oder der Vikar wohnte selbst hier. Im [[Truchsessischer Krieg|Truchsessischen Krieg]] brannten 1586 die Hofgebäude ab und wurden erst etwa hundert Jahre später, im Jahr 1682 neu errichtet. 1802 wurde der Hof im Rahmen der [[Franzosenzeit|napoleonischen Besatzung]] eingezogen und zur Generierung von Einkommen der Ehrenlegion übergeben. 1815/1816 übernahm dann der [[Preußen|preußische Staat]] das Gut. 1818 wurde es versteigert und befindet sich seither in Privatbesitz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Wolfgang Lothmann |url=https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-273499 |titel=Kapitelshof in Berverath |werk=KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital |datum=2017 |sprache=de |abruf=2024-08-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umsiedlung ===&lt;br /&gt;
Berverath liegt im ursprünglich geplanten Abbaugebiet des von [[RWE Power]] betriebenen Tagebau Garzweiler. Zusammen mit [[Keyenberg]], [[Kuckum]], [[Oberwestrich]] und [[Unterwestrich]] bildete Berverath die dritte Umsiedlungsphase im Plangebiet Garzweiler II. Die fünf Orte wurden seit 2016 gemeinsam an einen Standort nördlich von Erkelenz umgesiedelt. Der Umsiedlungsort für Berverath heißt [[Berverath (neu)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die politische Entscheidung über die Weiterführung des Tagebaus Garzweiler wurde im März 2021 bis Ende 2026 ausgesetzt. Im Oktober 2022 gab RWE bekannt, die Vorkommen unter dem Ort nicht zu nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Beschluss des Rates der Stadt Erkelenz vom 14. Mai 2025 wird der Ort ab dem 1. Juli 2026 von Berverath in Alt-Berverath umbenannt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{internetquelle |titel=Entscheidung gefallen - Neue Namen für Erkelenzer Kohledörfer |url=https://rp-epaper.s4p-iapps.com/artikel/1295644/35445393# |autor=Christos Pasvantis |datum=2025-05-14 |werk=Rheinische Post - Erkelenzer Zeitung |abruf=2025-05-15 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
Einwohnerzahlen der Ortschaft Berverath (Einwohnerzahlenentwicklung durch die Umsiedlung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Ew.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2016 || 117&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2017 || 110&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2018 || 93&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019 || 86&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 74&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|57&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|75&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
1170 wurde ein &amp;#039;&amp;#039;Berrelderot&amp;#039;&amp;#039; in der Gründungsurkunde des [[Kollegiatstift]]es [[Heinsberg]] erwähnt. Nahm man früher an, dass es sich hierbei um Berverath handelte, wird dies in der neueren Literatur angezweifelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unzweideutig ist die Erwähnung aus dem Jahr 1377 als &amp;#039;&amp;#039;Berveldroide&amp;#039;&amp;#039;. Verschiedene Schreibweisen sind überliefert: 1386 &amp;#039;&amp;#039;Bervelderade&amp;#039;&amp;#039;, 1398 &amp;#039;&amp;#039;Bervelroide&amp;#039;&amp;#039;, 1536 B&amp;#039;&amp;#039;ervelrait&amp;#039;&amp;#039; und 1566 &amp;#039;&amp;#039;Berverath&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berveld ist auf den altdeutschen Personennamen Beroald (Bärwald) zurückzuführen. Der Ort ist also eine [[Rodung]] des Bärwald und gehört zur Gruppe der Rodungsnamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berverath kapelle.jpg|mini|Kapelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung ist mehrheitlich [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] und gehört seit dem Mittelalter zur Pfarre Keyenberg. 1909 errichtete Joseph Jansen auf eigenem Grundstück eine [[Kapelle St. Josef (Berverath)|Kapelle]] und schenkte sie der Pfarre. Die Kapelle ist dem [[Josef von Nazaret|Hl. Josef]] geweiht. Seit dem 18. Mai 1913 dürfen [[Heilige Messe]]n abgehalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Evangelische Kirche|evangelischen]] Einwohner gehören zur Gemeinde Wickrathberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die [[neubarock]]e St.-Joseph-Kapelle mit einem geschnitzten Holzaltar.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kapelle St. Josef (Berverath)}}&lt;br /&gt;
* Alte vierflügelige Bauernhöfe mit [[Backstein]]fronten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Berverath}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die [[Aachener Verkehrsverbund|AVV]]-Buslinie EK1 der [[WestVerkehr]] verbindet Berverath wochentags an Schultagen mit Erkelenz, [[Keyenberg]] und [[Holzweiler (Erkelenz)|Holzweiler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem verkehrt der Multi-Bus seit dem 9. Juni 2024 kreisweit erweitert und zu einheitlichen Bedienzeiten. Mehr Informationen gibt es bei WestVerkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|EK1}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl L. Mackes: &amp;#039;&amp;#039;Erkelenzer Börde und Niersquellgebiet&amp;#039;&amp;#039;, Schriftenreihe der Stadt Erkelenz Nr. 6, Mönchengladbach 1985&lt;br /&gt;
* Barbara Karbig: &amp;#039;&amp;#039;Die Grundherrschaft des [[Marienstift (Aachen)|Aachener Marienstiftes]] in Erkelenz&amp;#039;&amp;#039;, Erkelenz 1991&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://garzweiler.com/berverath/ Infoseite „Berverath“ auf garzweiler.com]&lt;br /&gt;
* [http://www.virtuelles-museum.com/ Virtuelles Museum der verlorenen Heimat]&lt;br /&gt;
* [http://www.limburg-bernd.de/DenkErk/Denkmalblatt.htm Denkmale in der Stadt Erkelenz]&lt;br /&gt;
* [http://www.limburg-bernd.de/Kirchen%20und%20Kapellen%20im%20Kreis%20Heinsberg/KapellenErk.htm Kirchen und Kapellen in der Stadt Erkelenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EinwohnerErkelenz&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.erkelenz.de/tourismus-kultur-sport-freizeit/stadtportrait/bevoelkerungsentwicklung/2023-fortschreibung-bevoelkerungstand-am-30.06.2023.pdf?cid=ng5&lt;br /&gt;
 |titel=Fortschreibung Bevölkerungsstand am 30.06.2023&lt;br /&gt;
 |werk=erkelenz.de&lt;br /&gt;
 |hrsg=Stadt Erkelenz&lt;br /&gt;
 |datum=2023-06-30&lt;br /&gt;
 |abruf=2023-08-12&lt;br /&gt;
 |format=PDF; 230&amp;amp;nbsp;kB&lt;br /&gt;
 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230812103517/https://www.erkelenz.de/tourismus-kultur-sport-freizeit/stadtportrait/bevoelkerungsentwicklung/2023-fortschreibung-bevoelkerungstand-am-30.06.2023.pdf?cid=ng5&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=2023-08-12&lt;br /&gt;
 |offline=ja&lt;br /&gt;
 |archiv-bot=2024-07-27 09:40:19 InternetArchiveBot&lt;br /&gt;
 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Erkelenz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Erkelenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1170]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dk1909</name></author>
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