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	<title>Bertram Fleck - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T07:14:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TeKaBe: Archivlink geprüft, Bot-Markierung entfernt.</title>
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		<updated>2024-04-24T16:25:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlink geprüft, Bot-Markierung entfernt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bertram Fleck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. September]] [[1949]] in [[Mainz]]) ist ein deutscher Politiker ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]). Er war vom 3. Mai 1989 bis 28. April 2015 [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] des [[Rhein-Hunsrück-Kreis]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Bertram Fleck absolvierte 1968 das Abitur am [[Bischöfliches Willigis-Gymnasium|Bischöflichen Willigis-Gymnasium]] in [[Mainz]] und leistete von 1968 bis 1970 Wehrdienst. Von 1970 bis 1975 studierte er [[Rechtswissenschaft|Jura]] in Mainz und [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Freiburg]] und machte 1970 das erste und 1979 das zweite juristische Staatsexamen. Ab 1980 arbeitete Fleck in der Finanzverwaltung des Landes [[Rheinland-Pfalz]] und war Ende der 1980er Jahre als Referent des damaligen rheinland-pfälzischen Finanzministers und späteren Ministerpräsidenten [[Carl-Ludwig Wagner]] tätig. Daneben war er kommunalpolitisch im Ortsbeirat [[Mainz-Drais]] und in einem Ausschuss der Stadt Mainz aktiv. Zudem ist er stellvertretender Vorsitzender des Zweckverbands [[Welterbe Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. Mai 1989 wurde Fleck erstmals zum Landrat des Rhein-Hunsrück-Kreises gewählt und von dem damaligen Ministerpräsidenten [[Carl-Ludwig Wagner]] in sein Amt eingeführt. 1998 gewann er seine Wiederwahl gegen [[Norbert Neuser]] (SPD) und wurde am 17. September 2006 als einziger Bewerber mit 84,71 Prozent in seine dritte Amtszeit gewählt. 2013 gab er bekannt zur Wahl im Herbst 2014 nicht mehr antreten zu wollen. Sein Nachfolger, [[Marlon Bröhr]], wurde am 28. April 2015 vereidigt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.rhein-zeitung.de/region/aus-den-lokalredaktionen/rhein-hunsrueck-zeitung_artikel,-rheinhunsrueckkreis-wer-wird-nachfolger-von-bertram-fleck-_arid,1064397.html Rhein-Hunsrück-Kreis: Wer wird Nachfolger von Bertram Fleck?]&amp;#039;&amp;#039;, Rhein-Zeitung vom 9. November 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://app.box.com/s/dapnu0czz8a58qnzc3po0nmyxdylpoib Landkreistag Sammelrundschreiben 11 vom 13. Mai 2015]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
Bertram Fleck ist geschieden und hat drei Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Positionen und politisches Wirken ==&lt;br /&gt;
Von Beginn seiner Amtszeit an setzte Fleck auf [[dezentrale Stromerzeugung]] in seinem Landkreis. 1999 begann der Landkreis mit der Ausbauung erneuerbarer Energien und steigerte die [[Regionale Wertschöpfung]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv|text=Kommunale Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien |url=http://www.unendlich-viel-energie.de/de/detailansicht/article/4/kommunale-wertschoepfung-durch-erneuerbare-energien.html?&amp;amp;print=1&amp;amp;type=55&amp;amp;no_cache=1 |wayback=20100929171411 }}&amp;#039;&amp;#039; Agentur für erneuerbare Energien&amp;lt;/ref&amp;gt; Zahlreiche Projekte wurden verwirklicht, von der Gebäudesanierung, [[Energiecontrolling]], [[Energieeffizienz]] bis zum Energie-Plus-Verwaltungsgebäude im Jahre 2009, einem außerschulischer Lernort für modernes Abfallmanagement und Erneuerbare Energien im Jahre 2000. Der [[Rhein-Hunsrück-Kreis]] bekam 2010 das erste Solardachkataster&amp;lt;ref&amp;gt;Solardachkataster Rhein-Hunsrück-Kreis[https://www.kreis-sim.de/Klimaschutz/Projekte-und-Kampagnen/Solardachkataster/]&amp;lt;/ref&amp;gt; in Rheinland-Pfalz. Das „1000 Dächer-Fotovoltaik-Programm“ des Kreises motivierte in der ersten Phase zu 2300 Fotovoltaik-Dächern, Stand 2021 sind es 5245 Einheiten. Weitere herausragende Projekte: 18 Biomasseanlagen von Landwirten, 18 Nahwärmeverbünde in kleinen Gemeinden ab 2006, davon drei in Schulzentren des Kreises im Jahre 2009, mit Baum- und Strauchschnitt aus 120 Dorfsammelplätzen betrieben. Insbesondere 278 Windkraftanlagen auf überwiegend gemeindeeigenen Flächen, schwerpunktmäßig errichtet von 1990 bis 2015, ermöglichten vielen Gemeinden neue finanzielle Gestaltungsmöglichkeiten. Der Rhein-Hunsrück-Kreis wurde so in den Bereichen Wärme, Strom und Abfall bilanziell ein [[Nullemission]]s-Kreis und produziert heute mit ca. 1,57 Milliarden kWh Strom aus Erneuerbaren Energien 337 %, mehr als das Dreifache, des eigenen Stromverbrauchs.&amp;lt;ref&amp;gt;Energiewende im Rhein-Hunsrück Kreis[https://www.sczech.de/energiewende-im-rhein-hunsrueck-kreis/]&amp;lt;/ref&amp;gt; Würdigung erfuhr Bertram Fleck 2018, als der Rhein-Hunsrück-Kreis von der Agentur für Erneuerbare Energien aus Berlin (AEE) mit dem bundesweit erstmals verliehenen Jurypreis „Energie-Kommune des Jahrzehnts“ ausgezeichnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Klimaschutz Erfolgsgeschichten[https://www.sczech.de/15-august-im-m1-in-mainz-klimaschutz-erfolgsgeschichten/]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ende des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] und dem Abzug der US-amerikanischen Truppen aus dem Hunsrück, zogen 15.000 Migranten aus den ehemaligen Sowjetrepubliken in die Region. Deren Integration wurde von Fleck beispielsweise mit Aussiedlerschulmodellen in [[Sohren]] und [[Boppard]] oder dem Projekt „Arbeit und Bildung statt Sozialhilfe“ mitgestaltet. Zudem entstanden auf Initiative des Landkreises unter Fleck aus dem Bildungsprojekt „Ost-West-Integration“ des Deutschen Volkshochschulverbandes, das Aussiedler-Lotsenprojekt und das Begegnungshaus Büchenbeuren, das 1997 einen Preis beim Bundeswettbewerb „Vorbildliche Integration von Aussiedlern in die BRD“ gewann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fleck richtete 1991 die Interessengemeinschaft Hunsrückbahn ein, die das Ziel verfolgte, die [[Hunsrückbahn]] auf der Strecke von der Ortsgemeinde [[Langenlonsheim]] zum [[Flughafen Hahn]] zu reaktivieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Rhein-Hunsrück-Kreis: Rhein-Hunsrück-Kalender, Heimatjahrbuch 2015, 71. Jahrgang&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Suche nach einer Region im Hunsrück zur Schaffung eines [[Nationalpark]]s durch das [[Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten RLP|Umweltministerium Rheinland-Pfalz]] sprach Fleck sich für die Region [[Soonwald]] aus, die hierfür neben dem im [[Landkreis Birkenfeld]] gelegenen [[Schwarzwälder Hochwald|Hochwald]] zur Option steht. Da sich der Soonwald jedoch sowohl über den Landkreis Rhein-Hunsrück als auch den [[Landkreis Bad Kreuznach]] erstreckt, benötigt das Vorhaben die Unterstützung beider Landkreise. Auf Grund der kritischen Haltung des Landkreises Bad-Kreuznach betrachtete Fleck das Vorhaben 2012 als gescheitert und kritisierte dabei vor allem die ablehnende Haltung des dort zuständigen Landrats [[Franz-Josef Diel]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.rhein-zeitung.de/region/hunsrueck_artikel,-Nationalpark-Landrat-Fleck-sieht-fuer-den-Soonwald-kaum-noch-Chancen-_arid,426155.html |wayback=20120520172129 |text=Nationalpark: Landrat Fleck sieht für den Soonwald kaum noch Chancen}}&amp;#039;&amp;#039; [[Rhein-Zeitung]] vom 18. Mai 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sommer 2023 tourte Bertram Fleck zusammen mit [[Heinrich Strößenreuther]], Mitbegründer der [[Klimaunion]], sowie anderen Mitgliedern der Klimaunion durch [[Ostdeutschland]], um für eine pragmatische Lösung zur Energiewende zu werben. Diese Tour führte ihn und seine Kollegen durch [[Altenburg]] in [[Thüringen]], [[Görlitz]] in [[Sachsen]] und [[Neubrandenburg]] in [[Mecklenburg-Vorpommern]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://zeitung.faz.net/faz/wirtschaft/2023-07-15/7fc9bc8ffc070b5f825d145604fe437e/?GEPC=s9 |titel=FAZ: Klima-Mission in Ostdeutschland |abruf=2023-07-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.t-online.de/nachhaltigkeit/klima-und-umwelt/id_100204234/ex-cdu-landrat-bertram-fleck-mit-klimaschutz-eine-milliarde-euro-gespart-.html |titel=Dieser Mann ist kein Klimakleber |abruf=2023-07-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrung ==&lt;br /&gt;
Bertram Fleck wurde am 7. Dezember 2022 von der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin [[Malu Dreyer]] mit dem [[Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kreis-sim.de/Startseite/Ministerpr%C3%A4sidentin-Malu-Dreyer-zeichnet-Beata-Kosno-M%C3%BCler-und-Landrat-a-D-Bertram-Fleck-mit-dem-Landesverdienstorden-aus.php?object=tx,3347.5&amp;amp;ModID=7&amp;amp;FID=3347.1042.1 |titel=Ministerpräsidentin Malu Dreyer zeichnet Beata Kosno-Müler und Landrat a.D. Bertram Fleck mit dem Landesverdienstorden aus |titelerg=Pressemitteilung |hrsg=Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis |datum=2022-12-08 |abruf=2022-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Landräte des Rhein-Hunsrück-Kreises}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1051162467|VIAF=308712089}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fleck, Bertram}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hunsrück)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Rhein-Hunsrück-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Rhein-Hunsrück-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fleck, Bertram&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. September 1949&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mainz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TeKaBe</name></author>
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