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	<title>Berthold von Sternberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T12:06:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Berthold_von_Sternberg&amp;diff=1288223&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ManfredK: /* Berthold II. als Bischof */ unbeltes entfernt das war</title>
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		<updated>2025-03-22T18:25:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Berthold II. als Bischof: &lt;/span&gt; unbeltes entfernt das war&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wappen der Familie Sternberg (Franken).jpg|mini|Wappen Berthold II. nach [[Lorenz Fries]]: Chronik der Bischöfe von Würzburg, 1574–1582]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Berthold von Sternberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; († [[13. November]] [[1287]] wahrscheinlich in [[Würzburg]]) war als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Berthold II.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von 1271 bis zu seinem Tode [[Bistum Würzburg|Bischof von Würzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berthold II. im Familienkontext ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Wilhelm Engel entstammte Berthold dem [[Franken (Region)|fränkischen]] Geschlecht der [[Sternberg (fränkisches Adelsgeschlecht)|von Sternberg]], deren Stammburg in [[Sternberg im Grabfeld]] heute zur Gemeinde [[Sulzdorf an der Lederhecke]] im [[Landkreis Rhön-Grabfeld]] ([[Unterfranken]]) zählt. Er nennt als letzten Stammhalter des Geschlechtes Albert von Sternberg, der vermutlich ein Bruder des Berthold war. Der Besitz fiel als Lehen an die [[Henneberg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Henneberg]], aus denen die Sternberger hervorgegangen seien.&amp;lt;ref&amp;gt;Sternberg ist auch der Name zweier Grafengeschlechter, siehe dazu [[Sternberg (böhmisches Adelsgeschlecht)]] und [[Grafen von Sternberg]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Vater war Heinrich, Sohn Poppos [[Irmelshausen (Adelsgeschlecht)|von Irmelshausen]], der im Kampf gegen Graf [[Poppo VII. von Henneberg]] gefallen war. Zusammen mit seinen beiden jüngeren Brüdern Herrmann und Heinrich schlug Berthold eine geistliche Laufbahn ein. Sie traten zusammen in das Würzburger Domkapitel ein. Herrmann wurde später Propst des Kollegialstiftes Neumünster und Heinrich Dompropst in Bamberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Bistum Worms|Wormser Bischof]] [[Konrad II. (Worms)|Konrad von Sternberg]] († 1192), Erbauer des Westwerkes des [[Wormser Dom]]es, war ein Verwandter aus der gleichen Adelsfamilie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berthold II. als Bischof ==&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Bischofs [[Iring von Reinstein-Homburg]] erfolgte im Sommer 1267 eine Doppelwahl. Gewählt wurde zum einen [[Poppo III. von Trimberg]],&amp;lt;ref&amp;gt;wird in älterer Literatur merkwürdigerweise auch als &amp;#039;&amp;#039;Konrad II. von Trimberg&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet&amp;lt;/ref&amp;gt; zum anderen [[Berthold I. von Henneberg]], Bruder des Grafen Herrmann von [[Henneberg (Adelsgeschlecht)|Henneberg]]. Die tatsächliche Regierung als Stiftspfleger übernahm jedoch Berthold von Sternberg kraft seiner Funktion als Domdechant. Während Berthold von Henneberg, selbst Domherr von Würzburg und [[Mainzer Domkapitel|Mainz]], seine Anerkennung in Mainz erhielt und zur tatsächlichen Umsetzung seines Anspruchs mit der Armee seines Bruders gegen Würzburg zog, suchte Poppo von Trimberg seine Anerkennung beim Papst [[Clemens IV.]] in Rom, die er auch erhielt. Er starb aber auf der Rückreise noch auf italienischem Boden. Dem heranrückenden Berthold von Henneberg zog eine Streitmacht des Domkapitels unter Berthold II. und der Stadt Würzburg entgegen. Am 8. August 1266 kam es bei Kitzingen zur sogenannten [[Cyriakusschlacht]], in der die Henneberger Armee aufgerieben wurde. Trotzdem beharrte Berthold von Sternberg auf seine Ansprüche und konnte sich im nördlichen Teil des Hochstiftes festsetzen. 1274 unternahm er einen weiteren Versuch, sich in Würzburg zu etablieren; 1275 erfolgte ein Vergleich. Berthold von Henneberg durfte den Titel Bischof weiterführen, er verzichtete aber praktisch auf die Ausübung des Amtes und wurde von Berthold II. abgefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn Berthold II. bereits 1266 als Pfleger faktisch die Angelegenheiten des Bistums steuerte, erschien er in Urkunden als Bischof erst ab dem Jahre 1271. Zu seiner Bestätigung reiste er 1274 zu Papst [[Gregor X.]] nach Rom und begann selbst die Zählung seiner Amtsjahre mit dem Jahr 1275.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reichspolitisch galt Berthold II. als Gefolgsmann von König [[Richard von Cornwall]]. Als er sich in Auseinandersetzungen mit den Grafen von [[Rieneck (Adelsgeschlecht)|Rieneck]] und Henneberg verwickelte und zuletzt 1282 eine Fehde mit dem [[Abt]] von [[Kloster Fulda|Fulda]], [[Bertho IV. von Bimbach]], ausbrach, trat der König vermittelnd ein. Berthold und der Abt einigten sich auf die Zerstörung der [[Ruine Eberstein|Burg Eberstein]], um das Raubrittertum zu bekämpfen. Die [[Ruine Auersburg|Auersburg]], die sich in der Grenzregion befindet, war 1290 in Würzburger Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde [[Bergtheim]] verdankt dem Bischof ihre erste urkundliche Erwähnung von 1282. Er erscheint auch im Zusammenhang mit der Gründung des [[Kloster Blankenau|Klosters]] in [[Blankenau#Klostergründung|Blankenau]]. Er tauschte 1287 die [[Burg Boxberg]] gegen [[Burg Schweinberg]] von den Johannitern zu Wölchingen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Grab im Würzburger Dom ist nicht mehr vorhanden. Er gilt nach einer Ebracher Überlieferung jedoch als erster Bischof, der sein Herz im [[Kloster Ebrach]] bestatten ließ. Darauf deutet dort eine [[Sepultur]] hinter dem Hochaltar aus dem frühen 14. Jahrhundert hin.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Engel: &amp;#039;&amp;#039;Bischof Berthold von Sternberg und die Würzburger Juden – Das Rätsel eines untergegangenen Bischofsgrabes im Würzburger Dom&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Mainlande&amp;#039;&amp;#039; (= Beilage der &amp;#039;&amp;#039;Mainpost.&amp;#039;&amp;#039;) 6, 1955.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;vergleiche dazu aber auch [[Siegfried von Truhendingen]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*{{NDB|2|159|159|Berthold von Sternberg|Wilhelm Engel|131773062}}&lt;br /&gt;
* [[Alfred Wendehorst]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Bistum Würzburg Teil 2 – Die Bischofsreihe von 1254 bis 1455.&amp;#039;&amp;#039; In: Max-Planck-Institut für Geschichte (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Germania Sacra]] – Neue Folge 4 – Die Bistümer der Kirchenprovinz Mainz&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1969, ISBN 3-11-001291-X, S. 20–28. [https://rep.adw-goe.de/handle/11858/00-001S-0000-0003-16DE-2 (Digitalisat)]&lt;br /&gt;
*{{ADB|2|531|534|Berthold|[[Franz Xaver von Wegele]]|ADB:Berthold (Bischof von Würzburg)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Berthold I. von Henneberg]]|NACHFOLGER=[[Manegold von Neuenburg]]|AMT=[[Liste der Bischöfe von Würzburg|Bischof von Würzburg]]|ZEIT=1271–1287}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=131773062|VIAF=47903712}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Berthold 02 #Sternberg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Henneberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (13. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Würzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1287]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Berthold von Sternberg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Berthold II.; Berthold II. von Würzburg&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Bischof von Würzburg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. November 1287&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Würzburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ManfredK</name></author>
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