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	<title>Berthold Knittel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T16:23:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Berthold_Knittel&amp;diff=2169678&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Leben */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2024-05-05T09:59:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Berthold Hermann Knittel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Februar]] [[1853]] in [[Freiburg im Breisgau]];&amp;lt;ref&amp;gt;Staatsarchiv Freiburg i. Br., Badische Standesbücher, Bestand L 10, Nr. 1549, Freiburg i. Br., katholische Gemeinde St. Martin 1850–1855, [http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=5-480898-181 Bild 181] (S. 333, #34)&amp;lt;/ref&amp;gt; † [[25. April]] [[1940]] in der [[Tötungsanstalt Grafeneck]]) war ein deutscher [[Bildhauerei|Bildhauer]], [[Fotograf]] und [[Musiklehrer]]. Sein Vater [[Josef Alois Knittel]] war ebenso Bildhauer wie sein Bruder [[Gustav Adolf Knittel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Georg (Freiburg) Statue 2574 (cropped).jpg|hochkant|mini|Marienstatue auf dem Friedhof im Freiburger Stadtteil Sankt Georgen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinhaufen Alleegarten (Freiburg) 0100 jiw.jpg|mini|Der Brunnen hatte ursprünglich die Skulpturen von drei Jungen auf dem Steinhaufen. Jeder der Jungen stand für einen der drei Bäche – Ibenbach, Wagensteigbach und Rothbach – aus denen die Dreisam entsteht. Die Figurengruppe wurde während der Bombardierung Freiburgs zerstört.]]&lt;br /&gt;
Berthold Knittel schuf Werke aus [[Marmor]], Modelle aus Ton und Gips und fertigte [[Stuck]]-Applikationen wie [[Putto|Putten]] und Medaillons. Er folgte dem romantisch-idealisierenden Stil seines Vaters nach. Nach eigener Aussage arbeitete Berthold zusammen mit seinem Bruder Gustav Adolf am Familiengrab der Knittels auf dem [[Hauptfriedhof Freiburg im Breisgau|Freiburger Hauptfriedhof]]. Neben Kruzifixen und Siegessäulen in mehreren kleinen Orten, die vom [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] 1870/71 zeugen, schuf er 1879 eine Marienstatue, die sich am Friedhof der [[St. Georg (Freiburg im Breisgau)|Georgskirche]] im [[Sankt Georgen (Freiburg im Breisgau)|Stadtteil St. Georgen]] befindet. Eine weitere Madonna findet sich in der Kirche [[St. Leodegar (Bad Bellingen)|St. Leodegar]] in [[Bad Bellingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Staatsarchiv Freiburg. Abteilung Landesbeschreibung, Landesarchivdirektion Baden-Württemberg: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Lörrach: A. Allgemeiner Teil. B. Gemeindebeschreibungen Aitern bis Inzlingen. C. Quellen und Literatur&amp;#039;&amp;#039;. J. Thorbecke, Ostfildern 1993, ISBN 3-7995-1353-1, S. 546.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Brunnengruppe am Alleegarten wurde infolge des [[Operation Tigerfish|Bombenangriffs von 1944]] zerstört. Sie befand sich gegenüber dem Kollegiengebäude KG I der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universität]] und stellte als Jungen die drei Quellflüsse der [[Dreisam]] dar: [[Ibenbach]], [[Wagensteigbach]] und [[Rotbach (Dreisam)|Rotbach]]. Der Steinhaufen, auf dem sich das Denkmal befand, ist heute noch zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.alt-freiburg.de/alleegarten01.htm &amp;#039;&amp;#039;Brunnen im Alleegarten&amp;#039;&amp;#039;.] alt-freiburg.de; abgerufen am 26. Dezember 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1882 erwarb das [[Naturhistorisches Museum Wien|K. K. Naturhistorische Hofmuseum in Wien]] einen von Knittel in Freiburg geschaffenen Gipsabguss des [[Idolo Amazonico]], der sich davor im Besitz des Direktors [[João Barbosa Rodrigues]] in Rio de Janeiro befunden hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Heger: &amp;#039;&amp;#039;Die archäologischen und ethnographischen Sammlungen aus Amerika im K. K. Naturhistorischen Hofmuseums in Wien&amp;#039;&amp;#039;. Verlag des Bureaus des XVI. Internationalen Amerikanisten-Kongresses, Wien 1908, S. 28; {{archive.org |bub_gb_6vjiAAAAMAAJ |Blatt=n31}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine auffällige Anzeige im Freiburger Adressbuch im Jahr 1890 ist insofern erwähnenswert, als dass dies sonst nur von Knittels Kollege [[Alberto Luratti]] bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knittel betätigte sich zudem als Fotograf, indem er seine Werke selbst dokumentierte. Aus dem Jahr 1911 ist zudem eine Fototafel erhalten, in der er selbst &amp;#039;&amp;#039;Aus der Vergangenheit Berthold Herman Knittel’s&amp;#039;&amp;#039; berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben unterrichtete Knittel von 1893 bis 1917 als Musiklehrer an der von ihm gegründeten „Privat-Musik-Schule Euterpe“ an Klavier, Violine und Zither.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1911 und 1915 war er wegen „Invalidität“ als &amp;#039;&amp;#039;Erfinder und Kaufmann&amp;#039;&amp;#039; tätig, kehrte dann aber wieder zur Bildhauerei zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Oktober 1917 wurde er in die [[Zentrum für Psychiatrie Emmendingen|Badische Heil- und Pflegeanstalt in Emmendingen]] eingewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=5-919551 Staatsarchiv Freiburg E 120/1 Nr. 3353]&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie aus einer Transportliste im Dokumentationszentrum Grafeneck hervorgeht, wurde er am 25. April 1940 als Patient der bereits im Vorjahr nach [[Zwiefalten]] verlegten [[Pflegeanstalt Rastatt]] zur [[Tötungsanstalt Grafeneck]] transportiert. Im Rahmen der [[Aktion T4]] wurde er nach Ankunft ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michael Klant: &amp;#039;&amp;#039;Die Künstlerfamilie Knittel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Skulptur in Freiburg. Kunst des 19. Jahrhunderts im öffentlichen Raum&amp;#039;&amp;#039;. Freiburg 2000, ISBN 3-922675-77-8, S. 179.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1258919931|VIAF=962165450329427100008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Knittel, Berthold}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Freiburg im Breisgau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (Freiburg im Breisgau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikpädagoge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1853]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Knittel, Berthold&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Knittel, Berthold Herman&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bildhauer, Fotograf und Musiklehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Februar 1853&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. April 1940&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Tötungsanstalt Grafeneck]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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