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	<title>Berthold Feistel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T19:00:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Berthold_Feistel&amp;diff=2885681&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: Belegformatierung</title>
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		<updated>2025-11-06T15:49:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Belegformatierung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Berthold Feistel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Mai]] [[1834]] in [[Środa Śląska|Neumarkt/Schlesien]]; † [[21. Februar]] [[1892]] in [[Oderberg]]) war ein deutscher Buchdrucker und Zeitungsverleger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Berthold Feistel, Sohn des Drechslermeisters Ernst Feistel (1808–1838), wuchs nach dem frühen Tod des Vaters bei seiner Mutter in der niederschlesischen Kleinstadt Neumarkt auf und absolvierte eine Lehre als Schriftsetzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Berliner Buchdruckerbewegung spielte er seit 1862 eine führende Rolle. Die Gründungsversammlung des Berliner Buchdruckergehilfen Vereins wählte ihn zu ihrem stellvertretenden Vorsitzenden.&amp;lt;ref name=PF details=&amp;quot;117&amp;quot;&amp;gt; Peter Franke: &amp;#039;&amp;#039;Vom sozialistischen Schriftsetzer zum liberalen Zeitungsverleger: Die ungewöhnliche Karriere des Berthold Feistel in der uckermärkischen Provinz.&amp;#039;&amp;#039; in: Böning, Holger und Arnulf Kutsch und Rudolf Stöber (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Jahrbuch für Kommunikationsgeschichte]].&amp;#039;&amp;#039; Franz Steiner Verlag, Stuttgart 1999, {{ISSN|1438-4485}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Leipziger [[ Dreigroschenstreik|Buchdruckerstreik]] im April 1865 wurde vom Berliner Verein unterstützt. Am 15. April 1865 schrieb Feistel im Auftrag des Vereins einen Brief an [[Karl Marx]] und löste damit eine internationale Hilfsaktion für den Streik aus.&amp;lt;ref name=PF details=&amp;quot;118&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1866 bis 1867 war Feistel der erste Vorsitzende des [[Verband der Deutschen Buchdrucker|Verbandes der Deutschen Buchdrucker]]. 1867 ließ er sich bei der Wahl zum ersten ordentlichen [[Reichstag (Norddeutscher Bund)|Reichstag]] des [[Norddeutscher Bund|Norddeutschen Bundes]] als &amp;#039;&amp;#039;Arbeiterkandidat&amp;#039;&amp;#039; für alle Berliner Wahlkreise aufstellen, erhielt aber in ganz Berlin lediglich 69 Stimmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Haberdank (u.&amp;amp;nbsp;a. Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der revolutionären Berliner Arbeiterbewegung Band 1.&amp;#039;&amp;#039; Dietz, Berlin 1987. S. 62&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Wahlniederlage und die darauf folgende Kritik des Buchdruckerverbandes führten dazu, dass er 1867 alle Ämter niederlegte. Feistel machte sich daraufhin selbständig und eröffnete in der [[Uckermark|uckermärkischen]] Kleinstadt [[Angermünde]] eine Buchdruckerei. Bis 1875 gab er dreimal wöchentlich die &amp;#039;&amp;#039;Uckermärkische Zeitung&amp;#039;&amp;#039; heraus. Die moderne Regionalzeitung nach Berliner Vorbild hatte einen ausführlichen Nachrichtenteil, brachte liberal eingestellte Leitartikel und informierte ausführlich über die Kommunalpolitik.&lt;br /&gt;
Da dem kommunalpolitischen Engagement Feistels in Angermünde die örtliche Unterstützung versagt blieb, verlegt er sein Gewerbe 1876 nach Oderberg. Hier führte er die 1874 gegründete &amp;#039;&amp;#039;Oderberger Zeitung&amp;#039;&amp;#039; (eingestellt 1944) als ein auf die örtlichen Verhältnisse zugeschnittenes Lokalblatt weiter. In Oderberg fand Feistel als Vorsitzender des Bezirksvereins und Stadtverordneter auch den gewünschten kommunalpolitischen Wirkungskreis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feistel heiratete am 24. Oktober 1868 Anna Schenk (1845–1934) die Tochter des Angermünders Kaufmanns und Färbermeisters Carl Julius Schenk. Aus der Ehe gingen sieben Kinder hervor.&amp;lt;ref name=PF details=&amp;quot;123&amp;quot; /&amp;gt; Druckerei und Verlag gingen nach Feistels Tod an seinen Sohn Johannes (1874–1945) über. Das Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;B.Feistel&amp;#039;&amp;#039; bestand noch bis 1945.&amp;lt;ref name=PF details=&amp;quot;126&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Peter Franke: &amp;#039;&amp;#039;Feistel, Berthold.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Friedrich Beck (Archivar)|Friedrich Beck]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Brandenburgisches Biographisches Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Verlag für Berlin-Brandenburg, Potsdam 2002, ISBN 9783935035392.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2021-04-14}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Feistel, Berthold}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buchdrucker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1834]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Feistel, Berthold&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Buchdrucker und Zeitungsverleger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Mai 1834&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Środa Śląska|Neumarkt/Schlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Februar 1892&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Oderberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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