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	<title>Berthold Deimling - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mirmok12 am 13. April 2026 um 12:15 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-13T12:15:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Berthold.jpg|miniatur|hochkant|Berthold von Deimling]]&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Berthold Deimling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, seit 1905 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;von Deimling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. März]] [[1853]] in [[Karlsruhe]]; † [[3. Februar]] [[1944]] in [[Baden-Baden]]), war ein preußischer [[General der Infanterie]] und späterer [[Pazifist]]. Deimling war zeit seines Lebens eine umstrittene Persönlichkeit und erreichte durch spektakuläres Verhalten und Eigenmächtigkeiten eine höchst kontroverse Beurteilung. Er galt bis zum Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] als einer der Exponenten des „Säbelrasselns“. Die unmittelbar danach erfolgte Wende zum Pazifisten erschien den meisten Zeitgenossen als nicht nachvollziehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Seine Eltern waren der Kreisgerichtsrat aus [[Freiburg im Breisgau]] &amp;#039;&amp;#039;Gottfried Berthold Deimling&amp;#039;&amp;#039; (1823–1876) und dessen Ehefrau &amp;#039;&amp;#039;Anna von Stöcklern zu Grünholzeck&amp;#039;&amp;#039;, eine Tochter des Oberpostdirektionsrat in Freiburg &amp;#039;&amp;#039;Carl Theodor von Stöcklern zu Grünholzeck&amp;#039;&amp;#039; (1787–1866) und der &amp;#039;&amp;#039;Wilhelmine Schwenck&amp;#039;&amp;#039;. Sein Onkel war der Pädagoge [[Otto Deimling]]  (* 10. September 1821; † 11. März 1875) und der Generalleutnant [[Ludwig von Deimling]] (1833–1906).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Militärische Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Deimling trat 1871 als [[Einjährig-Freiwilliger]] in das [[5. Badisches Infanterie-Regiment Nr. 113|5. Badische Infanterie-Regiment Nr. 113]] in [[Freiburg im Breisgau]] ein und wurde 1873 zum [[Sekondeleutnant]] befördert. 1875 wechselte er in das [[Infanterie-Regiment „Herzog von Holstein“ (Holsteinisches) Nr. 85|Holsteinische Infanterie-Regiment Nr. 85]] in [[Rendsburg]]. 1879 heiratete er. Er wurde 1880 zum [[Premierleutnant]] befördert, während er von 1879 bis 1882 die [[Preußische Kriegsakademie|Kriegsakademie]] in [[Berlin]] absolvierte. Deimling nahm dann 1882 den Dienst im Infanterie-Regiment Nr. 85 in Rendsburg wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1886 wurde er in den [[Großer Generalstab|Großen Generalstab]] in die Eisenbahn-Abteilung versetzt und 1888 zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] befördert. Er war ab 1891 Generalstabsoffizier der [[1. Division (Deutsches Kaiserreich)|1.&amp;amp;nbsp;Division]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]. 1893 wurde er [[Major]] und ab 1895 war er im Generalstab des [[XVI. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|XVI. Armeekorps]] eingesetzt. 1898 wurde er Bataillonskommandeur im [[4. Badisches Infanterie-Regiment „Prinz Wilhelm“ Nr. 112|4.&amp;amp;nbsp;Badischen Infanterie-Regiment „Prinz Wilhelm“ Nr. 112]] in [[Mülhausen]] ([[Sundgau]]). 1900 wurde er zum [[Oberstleutnant]] befördert und als Chef der Operationsabteilung II in den Großen Generalstab versetzt. Deimling wurde 1903 [[Oberst]] und Kommandeur des Infanterie-Regiments Nr. 112 in Mülhausen und 1904 Kommandeur des neu aufgestellten 2. Feldregiments für den Einsatz in [[Deutsch-Südwestafrika]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Völkermord an den Herero und Nama|Nama-Aufstandes]] war er 1905 Stellvertreter des [[Oberbefehlshaber]]s für die Südregion. Es folgte bereits 1905 die Heimreise wegen angeblicher „Felddienstunfähigkeit“ und ein Empfang beim Kaiser mit Erhebung in den erblichen [[Adel]]sstand.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Freiherr von Houwald: &amp;#039;&amp;#039;Brandenburg-Preußische Standeserhebungen und Gnadenakte für die Zeit 1873-1918&amp;#039;&amp;#039;. Görlitz 1939, S. 148.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1906 wurde er zum Kommandeur der [[Schutztruppe für Deutsch-Südwestafrika|Schutztruppe in Südwestafrika]] ernannt und 1907 zum [[Generalmajor]] befördert. Nach dem Ende der Kämpfe und der Heimkehr der Interventionstruppen gab er das Kommando ab. Er wurde dann Kommandeur der [[58. Infanterie-Brigade (Deutsches Kaiserreich)|58. Infanterie-Brigade]] in Mülhausen. 1910 erfolgte die Beförderung zum [[Generalleutnant]] und die Ernennung zum Kommandeur der [[29. Division (Deutsches Kaiserreich)|29. Division]] in Freiburg im Breisgau. Daran schloss sich ab 1. März 1913 eine Verwendung als [[Kommandierender General]] des [[XV. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|XV. Armee-Korps]] in [[Straßburg]] an. In dieser Stellung wurde Deimling am 22. März 1914 zum General der Infanterie befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] nahm Deimling mit seinem [[Korps]] an den Kämpfen im südlichen [[Elsass]], an der [[Aisne]], [[Erste Flandernschlacht|vor Ypern]] (1914) in [[Flandern]] und vor [[Schlacht um Verdun|Verdun]] (21. Februar bis 20. Dezember 1916) teil. Am 3. September 1916 wurde er mit dem Orden [[Pour le Mérite]] für die Einnahme des [[Fort Vaux]] ausgezeichnet. Im Oktober 1916 wurde Deimling an der [[Schlacht an der Somme|Somme]] eingesetzt. Am 19. November 1916 erfolgte eine Versetzung als Abschnittskommandeur der [[Armeeabteilung B]] in die mittleren [[Vogesen]]. Am 22. Mai 1917 wurde Deimling unter gleichzeitiger Ernennung zum [[Regimentschef|Chef]] des [[1. Unter-Elsässisches Infanterie-Regiment Nr. 132|1. Unter-Elsässischen Infanterie-Regiments Nr. 132]] in [[Straßburg]] zur [[z. D. (Militärsprache)|Disposition]] gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herero- und Nama-Aufstand ===&lt;br /&gt;
Deimling zeichnete sich, ganz im Sinne des Kaisers und des Oberkommandierenden, Generalleutnant [[Lothar von Trotha]], durch unnachgiebige Härte sowohl gegen den indigenen Gegner als auch gegenüber den eigenen Soldaten aus, was ihm schnell die Ablehnung der „Alten Afrikaner“, der langjährigen Schutztruppenoffiziere, aber auch die Anerkennung „von Höchster Stelle“ einbrachte. Er verstand es, selbst Misserfolge und Fehlleistungen in Erfolge umzudeuten.&amp;lt;ref&amp;gt;Nachlass Franke, Viktor, N 1030 (Bundesarchiv Koblenz) Tagebucheintrag vom 19. August 1904.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Beendigung des Herero-Feldzuges wurde er als Stellvertreter des Oberkommandierenden mit der Niederschlagung des [[Aufstand der Herero und Nama|Nama-Aufstandes]] beauftragt. Trotz häufiger Siegesmeldungen musste er die Aussichtslosigkeit des Unternehmens erkennen und ließ sich wegen einer „verletzten Schulter“ nach Deutschland entlassen. Wegen seiner Verdienste wurde er vom Kaiser in den Adelsstand erhoben. Nach seiner Genesung löste er den in Ungnade gefallenen von Trotha als Kommandeur der Schutztruppe in der [[Deutsche Kolonien|Kolonie]] Deutsch-Südwestafrika ab, mit der Weisung des Kaisers, den unpopulär gewordenen Krieg auf dem schnellsten Wege durch Verhandlungen und Zugeständnisse zu beenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kolonialvorlage ===&lt;br /&gt;
Unmittelbar vor seiner Abreise als Kommandeur der Schutztruppe in Deutsch-Südwestafrika erregte er einen Eklat im Reichstag, als er als „Fachmann“ der Reichsregierung in der Haushaltsdebatte über die Kolonien auftrat und ausrief: „Solange ich die Ehre habe, das Kommando draußen zu führen, wird der Süden nicht aufgegeben […] es sei denn, dass Seine Majestät der Kaiser es befiehlt, der allein darüber zu bestimmen hat und sonst niemand.“&amp;lt;ref&amp;gt;Stenographische Berichte über Verhandlungen des Reichstags 217, Sitzung vom 26. Mai 1906, S. 3538.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Parlamentarier quer durch alle Parteien reagierten daraufhin mit Empörung und die entsprechende Regierungsvorlage verfiel der allgemeinen Ablehnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Satirezeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Kladderadatsch]]&amp;#039;&amp;#039; ergänzte seinen Redebeitrag mit den Versen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;margin-left:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich bin der Herr von Deimling&lt;br /&gt;
und Oberst noch zur Zeit.&lt;br /&gt;
Ich bin kein Haferschleimling,&lt;br /&gt;
Ich bin von Mark und Schneid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fuchtle mit dem Säbel&lt;br /&gt;
Am Bundesratestisch&lt;br /&gt;
Und hack’ aus [[Peter Spahn (Politiker)|Spahn]] und [[August Bebel|Bebel]]&lt;br /&gt;
Mir ein Ragoutgemisch&amp;lt;ref&amp;gt;zitiert nach Frankfurter Zeitung Nr. 932 vom 15. Dezember 1930.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zabern-Affäre ===&lt;br /&gt;
Deimlings Ernennung 1913 zum Kommandierenden General in Straßburg, dessen Wirkungsbereich fast das gesamte Elsass umfasste, wurde aufgrund seines bisherigen öffentlichen Auftretens als Verantwortlicher in Mülhausen und Freiburg sowie der Drohung des Kaisers gegenüber dem Straßburger Oberbürgermeister, die erst zwei Jahre alte Verfassung in „Scherben zu schlagen“ und zur Diktatur zurückzukehren, durchaus nicht als Befriedung des gespannten Verhältnisses zwischen Militär und Zivilbevölkerung in Elsass-Lothringen aufgenommen. Im Gegenteil nutzte Deimling jede Gelegenheit, um das beanspruchte Primat des Militärs auch gegenüber dem [[Statthalter]] ([[Oberpräsident]]) für Elsass-Lothringen [[Karl von Wedel (General, 1842)|Karl von Wedel]] zu betonen. Nur in diesem politischen Klima konnte die Hybris eines zwanzigjährigen Leutnants zu einer ernsten Staatskrise, der [[Zabern-Affäre]] wachsen, zumal der Kommandierende General nicht nur nichts tat, um die Wogen zu glätten, sondern im Gegenteil allen nachgeordneten Beteiligten den „Schutz des Kaisers“ angedeihen ließ und den schon um seine Beurlaubung bittenden Regimentskommandeur diese verweigerte und zu unnachsichtigem Durchgreifen aufforderte. Das Telegramm des Kronprinzen an Deimling und Reuter, den Regimentskommandeur, in dem er schrieb „Bravo!“ und „Immer feste druff“, es müsse „ein Exempel statuiert werden, um den Herren Eingeborenen die Lust an derartigen Vorfällen zu versalzen“, das durch einen elsässischen Telegrafenbeamten öffentlich wurde, zeigt die eigentliche Verantwortung an der Affäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Schlächter von Ypern“ ===&lt;br /&gt;
Mit der Verlegung seines XV. Armee-Korps 1914 ins heftig umkämpfte Flandern versuchte Deimling mehrfach eigenmächtig – entgegen anders lautenden Befehlen – militärische Erfolge an seinen Namen zu heften. Diese Eigenmächtigkeiten wirkten sich jedoch in weitreichenden Katastrophen aus und zogen auch politische Folgen nach sich. Die mehrfachen Versuche, [[Ypern]] zu erobern, blieben in „Schlamm und Blut“ stecken. So ließ er am 4. November 1914 ohne militärischen Grund und gegen die ausdrückliche Weisung seines Oberbefehlshabers Kronprinz [[Rupprecht von Bayern]] die berühmten mittelalterlichen [[Tuchhallen (Ypern)|Tuchhallen von Ypern]] in Schutt und Asche legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. November ließ er vier Regimenter mit insgesamt 12.000 Mann unter Regimentsmusik und Spielen des „Deutschlandliedes“ angreifen (siehe auch [[Mythos von Langemarck]]); knapp die Hälfte überlebte. Dort wurde sein Ruf als „Schlächter von Ypern“ geboren. Entgegen dem Rat aller seiner Regimentskommandeure ließ er am 22. April 1915 (erster Tag der [[Zweite Flandernschlacht|Zweiten Flandernschlacht]]) durch das speziell geschulte [[Pionier-Regiment Nr. 35 (Deutsches Kaiserreich)|Pionier-Regiment Nr. 35]] [[Chlorgas]] in großem Stil einsetzen, das erste Mal auf deutscher Seite. 150 Tonnen aus 6.000 Flaschen wurden abgeblasen. Die deutschen Angreifer konnten danach zwar ohne gegnerischen Widerstand die alliierten Stellungen einnehmen und drei bis vier Kilometer vorrücken; sie hatten allerdings selbst keine Gasmasken, was den weiteren Vorstoß hemmte (siehe auch [[Gaskrieg während des Ersten Weltkrieges]]). Außerdem standen zu wenige Reserven bereit, um die entstandene Frontlücke ausnutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dienstende/Kriegsende ===&lt;br /&gt;
Auf Betreiben Hindenburgs und Ludendorffs, seines ehemaligen untergebenen Brigadekommandeurs, wurde Deimling Mitte November 1916 von seinem Kommando abgelöst, offenbar wegen Erfolglosigkeit und Eigenmächtigkeiten, und trat nach einem kurzen Intermezzo in der [[Kriegs-Etappenwesen|Etappe]] im September 1917 endgültig in den Ruhestand. Trotz bis zuletzt heftigen Bemühens wurde er nicht wieder eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Kriegsende stellte er sich dem Badener Soldatenrat zur Verfügung und war für den [[Baden-Baden]]er Bezirk zuständig für die Durchschleusung der zurückflutenden Truppen und für die Entmilitarisierung eines 30 Kilometer breiten Streifens entlang des Rheins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ermittlungen wegen Kriegsverbrechen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des deutschen Vormarsches im August und September 1914 kam es nach französischen Darstellungen in den [[Vogesen]], darunter in der französischen Gemeinde [[Allarmont]], zu Gewaltmaßnahmen gegen Zivilisten und katholische Geistliche. Das zeitgenössische Werk Le Martyre du clergé français (1915) von Eugène Griselle schildert diese Ereignisse ausführlich. Festgenommene Personen wurden teilweise ohne reguläres Verfahren verhört und anschließend sofort erschossen; ihre Leichen blieben teils unbeerdigt liegen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eugène Griselle |Titel=Le Martyre du clergé français |Ort=Paris |Jahr=1915 |Seiten=16–17 |Online=https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k990620j&lt;br /&gt;
 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Insbesondere wurden katholische Priester von deutschen Truppen erschossen oder zu Tode misshandelt; als Vorwand dienten häufig Spionagevorwürfe oder angebliche Signalgebung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eugène Griselle |Titel=Le Martyre du clergé français |Ort=Paris |Jahr=1915 |Seiten=10–13 |Online=https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k990620j&lt;br /&gt;
 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Abbé Lahache, Pfarrer von La Voivre, wurde am 29. August 1914 erschossen, nachdem ihm Signalgebung vom Kirchturm vorgeworfen worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eugène Griselle |Titel=Le Martyre du clergé français |Ort=Paris |Jahr=1915 |Seiten=28–36 |Online=https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k990620j&lt;br /&gt;
 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 24. August 1914 soll auf deutschen Befehl hin Abbé Mathieu sowie der Bürgermeisters von Allarmont erschossen worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eugène Griselle |Titel=Le Martyre du clergé français |Ort=Paris |Jahr=1915 |Seiten=17 |Online=https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k990620j&lt;br /&gt;
 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k1760626t/f1.item |titel=La Dépêche du Berry: unabhängige republikanische Zeitung, 2. Dezember 1914 |werk=Gallica |hrsg=Bibliothèque nationale de France |sprache=fr |abruf=2026-04-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k64655856/f23.image |titel=Le Panorama de la guerre de 1914 |werk=Gallica |hrsg=Bibliothèque nationale de France |sprache=fr |seiten=455 |abruf=2026-04-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Misshandlungen mit Todesfolge sind dokumentiert: Der Militärkaplan P. Lucien Véron starb am 8. September 1914 infolge schwerer Misshandlungen während eines Gefangenentransports, bei dem ihm Nahrung verweigert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eugène Griselle |Titel=Le Martyre du clergé français |Ort=Paris |Jahr=1915 |Seiten=37–48 |Online=https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k990620j&lt;br /&gt;
 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß dem Gesetz zur Verfolgung von Kriegsverbrechen und Kriegsvergehen vom 18. Dezember 1919 (RGBl. 1919, S. 2125 ff.) war das Reichsgericht für die Untersuchung und Entscheidung entsprechender Straftaten zuständig. Hintergrund dieser Regelung war, dass sich die Alliierten gemäß den Artikeln 228 bis 230 des [[Versailler Vertrag]]es das Recht vorbehalten hatten, deutsche Staatsangehörige, denen Kriegsverbrechen vorgeworfen wurden, vor ihre eigenen Gerichte zu stellen und deren Auslieferung zu verlangen. Um einer solchen Auslieferung zuvorzukommen, entschied sich die Reichsregierung, die von der Entente benannten Fälle der Zuständigkeit des Reichsgerichts zu unterstellen und damit eine innerstaatliche Strafverfolgung sicherzustellen. Deimling wurde daher am 6. März 1920 vom [[Oberreichsanwalt]] aufgefordert, den zugrunde liegenden Tatbestand möglichst genau darzulegen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=Bundesarchiv |titel=Aufforderung des Oberreichsanwaltes vom 6. März 1920|url=https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/823f466a-3cfa-4293-a07a-4583bdc328ca/|abruf=2026-04-06}}&lt;br /&gt;
 (BArch, N 559/13, S. 59)&amp;lt;/ref&amp;gt; Zugleich wurde betont, dass es sich zunächst um eine vorläufige Sachverhaltsermittlung handele und nach Eingang weiterer Unterlagen eine umfassende Verteidigung gewährleistet werden solle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der alliierten Kriegsverbrecherliste wurde Deimling vorgeworfen, für schwere Kriegsverbrechen im Raum [[Raon-l’Étape]] und [[Allarmont]] im Sommer 1914 verantwortlich gewesen zu sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k54482393 |titel=Liste des personnes désignées par les Puissances alliées pour être livrées par l&amp;#039;Allemagne en exécution des articles 228 à 230 du traité de Versailles et du protocole du 28 juin 1919 |werk=Gallica |hrsg=Bibliothèque nationale de France |sprache=fr |seiten=55–56 |abruf=2026-04-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k8290208/f4.item |titel=La Justice: journal politique et littéraire, 10. Februar 1920 |werk=Gallica |hrsg=Bibliothèque nationale de France |sprache=fr |seiten=3 |abruf=2026-04-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Anschuldigungen umfassen insbesondere die Duldung beziehungsweise Billigung systematischer Plünderungen und Brandstiftungen durch unterstellte Truppen, die Tötung von Zivilpersonen ohne gerichtliches Verfahren sowie Gewaltakte gegen die Zivilbevölkerung, darunter auch Übergriffe gegen Frauen. Im Zusammenhang mit den Ereignissen in Allarmont wird Deimling zudem vorgeworfen, die Erschießung des Bürgermeisters und des Pfarrers zumindest gebilligt zu haben, nachdem diese vor ihn geführt worden waren, ohne dass er einschritt oder ein Verfahren veranlasste.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=Bundesarchiv |titel=Aufforderung des Oberreichsanwaltes vom 6. März 1920|url=https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/823f466a-3cfa-4293-a07a-4583bdc328ca/|abruf=2026-04-06}}&lt;br /&gt;
 (BArch, N 559/13, S. 61)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deimling wies in einem an den [[Oberreichsanwalt]] gerichteten Schreiben die gegen ihn und das XV. Armeekorps erhobenen Vorwürfe umfassend zurück und stellt die Ereignisse in den Kontext regulärer Kampfhandlungen während des deutschen Vormarsches im August 1914. Er betont, dass Raon-l’Étape im Gefecht eingenommen worden sei und es im Anschluss zu anhaltenden Kampfhandlungen innerhalb des Ortes gekommen sei, da versprengte französische Soldaten aus Gebäuden heraus weiterhin Angriffe führten. Die dabei entstandenen Verluste, auch unter Zivilisten, seien eine Folge solcher Gefechtssituationen und nicht gezielter Maßnahmen gegen die Bevölkerung gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=Bundesarchiv |titel=Schreiben an den Oberreichsanwalte vom 27. März 1920|url=https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/823f466a-3cfa-4293-a07a-4583bdc328ca/|abruf=2026-04-06}}&lt;br /&gt;
 (BArch, N 559/13, S. 65)&amp;lt;/ref&amp;gt; Den Vorwurf systematischer Plünderungen weist Deimling ebenfalls zurück. Vielmehr seien Plünderungsversuche einzelner Soldaten unterbunden und disziplinarisch verfolgt worden; zur Verhinderung entsprechender Vorfälle sei Feldgendarmerie eingesetzt worden. Die Zerstörungen in der Ortschaft führt er stattdessen auf französischen Artilleriebeschuss zurück, wobei deutsche Soldaten sogar versucht hätten, Brände zu löschen, um den Ort als Unterkunft nutzen zu können. Hinsichtlich der Vorwürfe persönlicher Verantwortlichkeit bestreitet er insbesondere jede Beteiligung an der Erschießung des Bürgermeisters und des Pfarrers von Allarmont und verweist darauf, dass dieser Ort nicht im Einsatzbereich seines Korps gelegen habe. Ebenso habe er weder den Befehl erteilt, keine Gefangenen zu machen, noch Anweisungen zur Zerstörung von Ortschaften gegeben. Im Gegenteil habe er wiederholt die Gefangennahme feindlicher Soldaten angeordnet, um militärische Informationen zu gewinnen. Insgesamt stellte Deimling die gegen ihn erhobenen Vorwürfe als unbegründet dar und führt die ihm zugeschriebenen Verbrechen auf Fehlinterpretationen der Kampfhandlungen sowie auf Handlungen zurück, die außerhalb seines Befehlsbereichs gelegen hätten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=Bundesarchiv |titel=Schreiben an den Oberreichsanwalte vom 27. März 1920|url=https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/823f466a-3cfa-4293-a07a-4583bdc328ca/|abruf=2026-04-06}}&lt;br /&gt;
 (BArch, N 559/13, S. 68)&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Untermauerung seiner Rechtfertigung zog Deimling schriftliche Stellungnahmen ehemaliger Offiziere seines Korps heran, die seine Darstellung des Sachverhalts weitgehend bestätigten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=Bundesarchiv |titel=Stellungnahmen der Offiziere|url=https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/823f466a-3cfa-4293-a07a-4583bdc328ca/|abruf=2026-04-06}}&lt;br /&gt;
 (BArch, N 559/13, S. 69–134)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Januar 1923 wurde das Verfahren gegen Deimling nach § 1  des Gesetzes zur Ergänzung des Gesetzes zur Verfolgung von Kriegsverbrechen und Kriegsvergehen vom 24. März 1920 (RGBl. 1920, S. 341) eingestellt. Zu den Gründen wird ausgeführt, dass die gegen Deimling erhobenen Vorwürfe als unbegründet anzusehen seien. Weder habe er entsprechende Befehle erteilt noch seien die ihm zur Last gelegten Taten in seinem Befehlsbereich erfolgt. Die Ereignisse in Raon-l’Étape werden als Folge regulärer Kampfhandlungen dargestellt; für systematische Übergriffe oder völkerrechtswidrige Maßnahmen habe sich kein hinreichender Nachweis ergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=Bundesarchiv |titel=Beschluss des 1. Strafsenates in der Strafsache Deimling|url=https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/823f466a-3cfa-4293-a07a-4583bdc328ca/|abruf=2026-04-06}}&lt;br /&gt;
 (BArch, N 559/13, S. 9)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Auswärtige Amt warnte Deimling Ende 1923, dass die Alliierten die deutsche Strafverfolgung von Kriegsbeschuldigten zunehmend als unzureichend betrachteten und sich vorbehalten, entsprechende Verfahren künftig selbst durchzuführen ([[Kontumazentscheidung]]). Zugleich wurde er darauf aufmerksam gemacht, dass bereits Verurteilungen deutscher Staatsangehöriger durch französische Gerichte in Abwesenheit erfolgt seien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=Bundesarchiv |titel=Schreiben des AA an Deimling vom 30. November 1923|url=https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/823f466a-3cfa-4293-a07a-4583bdc328ca/|abruf=2026-04-06}} (BArch, N 559/13, S. 23)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Berthold von Deimling wurde weder in Frankreich noch in Deutschland letztlich eine wirksame Strafverfolgung durchgeführt; die Praxis der Kontumazurteile verlor an Bedeutung, während die Aufarbeitung stattdessen im Rahmen der [[Leipziger Prozesse]] vor dem [[Reichsgericht]] erfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weimarer Republik und Nationalsozialismus ==&lt;br /&gt;
Wohl nicht zuletzt aus Enttäuschung über seine Entlassung hatte Deimling noch in den letzten Kriegsjahren eine kritische Distanz zum militaristischen Milieu aufgebaut. Der Historiker [[Christoph Jahr]] attestierte ihm in den 1990er Jahren einen „ernsthafte[n] Lernprozeß“.&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Jahr: &amp;#039;&amp;#039;„Die reaktionäre Pesse heult auf wider den Mann“. General Berthold von Deimling (1853–1944) und der Pazifismus&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Wolfram Wette]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Pazifistische Offiziere in Deutschland 1871–1933&amp;#039;&amp;#039;. Donat, Bremen 1999, S. 141.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der [[Novemberrevolution]] stellte sich Deimling dem [[Baden (Land)|badischen]] [[Soldatenrat]] zur Verfügung, um die badische Volkswehr aufzubauen. Noch vor der [[Republik Baden#Landtag|Wahl zur badischen Nationalversammlung]] trat er der linksliberalen [[Deutsche Demokratische Partei|Deutschen Demokratischen Partei]] (DDP) und wenig später der [[Deutsche Friedensgesellschaft|Deutschen Friedensgesellschaft]] bei. Zeitweise gehörte er dem Reichs-Parteiausschuss an und war [[Reichstagswahl 1924|1924]] als Reichstagskandidat im Gespräch.&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Jahr: &amp;#039;&amp;#039;„Die reaktionäre Pesse heult auf wider den Mann“. General Berthold von Deimling (1853–1944) und der Pazifismus&amp;#039;&amp;#039;. In: Wolfram Wette (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Pazifistische Offiziere in Deutschland 1871–1933&amp;#039;&amp;#039;. Donat, Bremen 1999, S. 133.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Debatte um die [[Dolchstoßlegende]] machte Deimling die [[Oberste Heeresleitung]] für die deutsche Niederlage verantwortlich: Sie habe alle Möglichkeiten eines [[Verständigungsfrieden]]s mit falschen Kriegszielen und falscher Kriegsführung scheitern lassen und damit den „Diktatfrieden“ von Versailles verursacht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Kirsten Zirkel |url=https://docserv.uni-duesseldorf.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-3519/1519.pdf |titel=Vom Militaristen zum Pazifisten: Politisches Leben und Wirken des Generals Berthold von Deimling vor dem Hintergrund der Entwicklung Deutschlands vom Kaiserreich zum Dritten Reich |sprache=DE |abruf=07.08.2022 |seiten=282}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deimling war Mitglied und Mitbegründer des Republikschutzbundes &amp;#039;&amp;#039;[[Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold]]&amp;#039;&amp;#039;, war in dessen Reichsausschuss tätig, sprach auf Kundgebungen und nahm Paraden ab. Er engagierte sich öffentlich für die [[Deutsche Liga für Menschenrechte]], machte sich Positionen des bürgerlichen [[Pazifismus]] zu eigen, trat für allgemeine Abrüstung, internationale Schiedsgerichtsbarkeit und Deutschlands Beitritt zum [[Völkerbund]] ein, lehnte radikalen Pazifismus jedoch ab. Er wurde wegen seines republikanisch-pazifistischen Engagements von anderen ehemaligen Offizieren ausgegrenzt und als „Schlächter von Ypern“ diffamiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Jahr: &amp;#039;&amp;#039;„Die reaktionäre Pesse heult auf wider den Mann“. General Berthold von Deimling (1853–1944) und der Pazifismus&amp;#039;&amp;#039;. In: Wolfram Wette (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Pazifistische Offiziere in Deutschland 1871–1933&amp;#039;&amp;#039;. Donat, Bremen 1999, S. 134f., zit. 134.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] [[Machtergreifung]] ließ Deimling zunächst Zustimmung erkennen und versuchte, die Nationalsozialisten von seinen Zielen zu überzeugen. Noch im Jahr 1933 belegten sie ihn mit einem Auftritts- und Publikationsverbot. Über seine Einstellung zum Nationalsozialismus lässt sich angesichts der schlechten Quellenlage kaum etwas sagen. Christoph Jahr hält Deimling für politisch naiv. Er sei seinem Vernunftpazifismus treu geblieben, habe sich aber bereitwillig der Illusion hingegeben, die NS-Führung wolle den Frieden erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Jahr: &amp;#039;&amp;#039;„Die reaktionäre Pesse heult auf wider den Mann“. General Berthold von Deimling (1853–1944) und der Pazifismus&amp;#039;&amp;#039;. In: Wolfram Wette (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Pazifistische Offiziere in Deutschland 1871–1933&amp;#039;&amp;#039;. Donat, Bremen 1999, S. 138.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf den Jahrestreffen der „Pour le mérite“-Träger war Deimling ab 1933 unerwünscht. 1940 verlor er seinen [[Ehrensold]].&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Jahr: &amp;#039;&amp;#039;„Die reaktionäre Pesse heult auf wider den Mann“. General Berthold von Deimling (1853–1944) und der Pazifismus&amp;#039;&amp;#039;. In: Wolfram Wette (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Pazifistische Offiziere in Deutschland 1871–1933&amp;#039;&amp;#039;. Donat, Bremen 1999, S. 135.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heimkehr des Generalmajors Berthold von Deimling aus Südwestafrika, 1907.jpg|mini|Deimling mit Frau und Tochter (1907)]]&lt;br /&gt;
Deimling heiratete im Jahr 1879 &amp;#039;&amp;#039;Elisabeth von Otto&amp;#039;&amp;#039;, eine Tochter von &amp;#039;&amp;#039;Alexander von Otto&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Wilhelmine [[Sperling (Adelsgeschlecht)|von Sperling]]&amp;#039;&amp;#039;. Diesen gehörte das Gut Carlsberg bei [[Mansfeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deimling und seine Ehefrau hatten vier Töchter:&lt;br /&gt;
* Elisabeth Anna Wilhelmine (* 17. Juli 1880)&lt;br /&gt;
* Anna Maria Margarethe Jenny (* 11. November 1882)&lt;br /&gt;
* Marie Josephine Charlotte (* 20. Januar 1884) ⚭ 1910 Wolf Eginhard von Kruse (1887–1950), Besitzer von [[Schloss Neetzow]]&lt;br /&gt;
* Charlotte Pauline (* 11. März 1885)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Aufstand der Herero und Nama]]&lt;br /&gt;
* [[Schlacht am Waterberg]]&lt;br /&gt;
* [[Konzentrationslager in Deutsch-Südwestafrika]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kolonie Kiautschou in den ersten beiden Jahren ihrer Entwickelung: Vortrag&amp;#039;&amp;#039;. In: Deutsche Kolonialgesellschaft: Verhandlungen der Abteilung Berlin-Charlottenburg, [4], 1899/1900, H. 2, S. 44–66.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Südwestafrika: Land und Leute, unsere Kämpfe, Wert der Kolonie: Vortrag, gehalten in einer Anzahl deutscher Städte&amp;#039;&amp;#039;. Eisenschmidt, Berlin [1906] ([https://brema.suub.uni-bremen.de/urn/urn:nbn:de:gbv:46:1-10298 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus der alten in die neue Zeit. Lebenserinnerungen&amp;#039;&amp;#039;. Ullstein, Berlin 1930.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
* In [[Egon Günther]]s [[Fernsehfilm]] &amp;#039;&amp;#039;[[Morenga (Film)|Morenga]]&amp;#039;&amp;#039; wird Deimling von [[Herbert Weißbach]] dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Kurt Hochstuhl]]: &amp;#039;&amp;#039;Berthold von Deimling – ein Freund des Elsass?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039; Alsace et la Grande Guerre&amp;#039;&amp;#039;, 139 (2013), S. 181–205.&lt;br /&gt;
* Kurt Hochstuhl: &amp;#039;&amp;#039;Berthold von Deimling: General und Friedensbotschafter; 1853–1944&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Lebensbilder aus Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 25, (2018).&lt;br /&gt;
* Hans-Jürgen Kremer: [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/116055200/biografie &amp;#039;&amp;#039;Deimling, Berthold Karl Adolf von&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Badische Biographien]]&amp;#039;&amp;#039; NF 2 (1987), S. 60–63.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gothaisches genealogisches Taschenbuch der briefadeligen Häuser&amp;#039;&amp;#039;, [https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/pageview/1204240 1909 S. 134f], [https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/pageview/1235116 1913 S. 167]&lt;br /&gt;
* {{NDB|3|570||Deimling, Berthold Karl Adolf von|Albert Kuntzemüller|116055200}}&lt;br /&gt;
* Kirsten Zirkel: &amp;#039;&amp;#039;Vom Militaristen zum Pazifisten. General Berthold von Deimling – eine politische Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Klartext, Essen 2008, ISBN 3-89861-898-6. [https://docserv.uni-duesseldorf.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-3519/1519.pdf Dissertation Universität Düsseldorf 2006] (PDF; 3,1&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Berthold von Deimling}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116055200}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/003820}}&lt;br /&gt;
* [https://www.reichsbanner-geschichte.de/personen/person/deimling-berthold-von „Berthold von Deimling“, Person im Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold], Website der [[Gedenkstätte Deutscher Widerstand]], 2023&lt;br /&gt;
* {{LeoBW|Typ=PERSON|ID=116055200|Titel=biografie|Anzeigetitel=Deimling, Berthold Karl Adolf von (seit 1905)|Linktext=|Abruf=2023-02-27}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/db86cf4d-baed-4c83-bd0f-3c66e754ae6e/ Nachlass Bundesarchiv N 559]&lt;br /&gt;
* [https://www.reichsbanner-geschichte.de/personen/person/deimling-berthold-von Kurzbiografie zum Engagement im Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kommandeure der Schutztruppe für Deutsch-Südwestafrika}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116055200|LCCN=no/2007/61527|VIAF=35198164}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Deimling, Berthold}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Infanterie (Königreich Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Aufstand der Herero und Nama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur der Schutztruppe für Deutsch-Südwestafrika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Preußischen Kriegsakademie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Militärorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens vom Zähringer Löwen (Ausprägung unbekannt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Franz-Joseph-Ordens (Ausprägung unbekannt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Reichsbanner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Deutschen Friedensgesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Deutschen Liga für Menschenrechte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1853]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Deimling, Berthold&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Deimling, Berthold von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer General der Infanterie und späterer Pazifist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. März 1853&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Februar 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Baden-Baden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirmok12</name></author>
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