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	<title>Berthold Biermann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;M2k~dewiki: BKL</title>
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		<updated>2024-03-03T10:42:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Berthold Biermann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. April]] [[1903]] in [[Berlin]]; † [[5. Oktober]] [[1953]] im Rhein bei Bonn) war ein deutscher Journalist, Literaturkritiker und Staatsbeamter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach dem Schulbesuch begann Biermann als Journalist zu arbeiten. In den 1920er Jahren schrieb er unter anderem für den &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Börsen-Courier]]&amp;#039;&amp;#039;. 1928 wurde Biermann, der politisch der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] angehörte, als Referent in die [[Vereinigte Presseabteilung der Reichsregierung und des Auswärtigen Amtes]] berufen. Sein Kollege [[Werner Stephan (Politiker)|Werner Stephan]] beschreibt ihn für diese Zeit als „intellektuell, beinahe schüchtern“.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Stephan: &amp;#039;&amp;#039;Acht Jahrzehnte erlebtes Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, 1983, S. 166.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 heiratete Biermann Erika Müller (1910–1989), eine Tochter des ehemaligen Reichskanzlers [[Hermann Müller (Reichskanzler)|Hermann Müller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner jüdischen Abstammung wurde Biermann 1933 gemäß dem [[Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums]] aus dem Auswärtigen Dienst entlassen. Zusammen mit seiner Frau siedelte er noch im selben Jahr nach [[Paris]] über, wo er bis 1940 für die [[Deutschsprachige Exilpresse (1933–1945)|deutsche Exilpresse]] tätig war. In Paris trennten sich Biermann und seine Frau, die dort als Sekretärin für [[Rudolf Breitscheid]] arbeitete, wiewohl die offizielle Scheidung erst 1952 erfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Deutsche Besetzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg|deutschen Besetzung Frankreichs]] floh Biermann 1940 in die [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]], wo er sich in [[Cleveland]] niederließ und als Packer arbeitete.&amp;lt;ref&amp;gt;Deutschsprachige Exilliteratur, Bd. 1–2, S. 91.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben schrieb er weiterhin politische und literaturkritische Beiträge für Exil-Zeitungen. Sein besonderes Interesse galt damals der Person und dem Werk [[Johann Wolfgang von Goethe]]s, dem er zu seinem 200. Geburtstag ein umfangreiches Werk widmete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] kehrte Biermann nach Deutschland zurück, wo er zunächst in [[Hamburg]] lebte. 1951 wurde er erneut in den Auswärtigen Dienst aufgenommen. Im Bonner [[Auswärtiges Amt|Außenministerium]] leitete er als [[Legationsrat]] das Referat „Vereinte Nationen, Verkehr mit dem Generalsekretariat Wirtschafts- und Sozialrat, soweit es sich um grundsätzliche Fragen handelt, Koordination der mit den Vereinten Nationen befassten Stellen, Sonderkonferenz der Vereinten Nationen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Biermann starb 1953 durch [[Suizid]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* „Mehr Völkerbund in der Schule“, in: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Börsen-Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 30. Dezember 1927.&lt;br /&gt;
* „Paris vor 150 Jahre. Zur Psychologie der Revolution“: in &amp;#039;&amp;#039;[[Pariser Tageblatt]]&amp;#039;&amp;#039; vom 16. Juni 1939.&lt;br /&gt;
* „Georg Forster in der Revolution. Das Schicksal eines deutschen Freiheitskämpfers“, in: &amp;#039;&amp;#039;Pariser Tageszeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 8. August 1939, Nr. 1063.&lt;br /&gt;
* „Thomas Mann und Goethe“, in: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Blätter&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 3, Heft 25, Mai–Juni 1945, S. 15–22.&lt;br /&gt;
* „Goethe im Urteil der Amerikaner“, in: &amp;#039;&amp;#039;Neue Schweizer Rundschau&amp;#039;&amp;#039; XVII, 1949, S. 317.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Goethes World as Seen in Letters and Memoirs&amp;#039;&amp;#039;, New York 1949, weitere Ausgabe London 1951.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hanno Hardt: &amp;#039;&amp;#039;Presse im Exil&amp;#039;&amp;#039;, 1979.&lt;br /&gt;
* Gerhard Roloff: &amp;#039;&amp;#039;Exil und Exilliteratur in der deutsche Presse. 1945–1949&amp;#039;&amp;#039;, 1976.&lt;br /&gt;
* [[Johannes Hürter]] (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch des deutschen Auswärtigen Dienstes 1871–1945. 5. T – Z, Nachträge.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Auswärtigen Amt, Historischer Dienst. Band 5: Bernd Isphording, Gerhard Keiper, Martin Kröger: Schöningh, Paderborn u. a. 2014, ISBN 978-3-506-71844-0, S. 408 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116166126}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116166126|VIAF=37660117}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Biermann, Berthold}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Exilliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Diplomat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Biermann, Berthold&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Journalist, Literaturkritiker und Staatsbeamter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. April 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM= 5. Oktober 1953&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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