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	<title>Bertha Keyser - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T11:01:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bertha_Keyser&amp;diff=2177390&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Itti: /* Einzelnachweise */ +Kategorie:Geehrte des Projekts Garten der Frauen</title>
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		<updated>2025-09-23T13:34:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; +&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Geehrte_des_Projekts_Garten_der_Frauen&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Geehrte des Projekts Garten der Frauen (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Geehrte des Projekts Garten der Frauen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:100 bl bkeyser.jpg|thumb|hochkant|Die Missionarin und Sozialarbeiterin Keyser.]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bertha Keyser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  (* [[24. Juni]] [[1868]] in [[Maroldsweisach]]; † [[21. Dezember]] [[1964]] in [[Hamburg]]) widmete sich der Pflege und Betreuung der Armen in [[Hamburg-St. Pauli|St. Pauli]] in Hamburg. Bekannt wurde sie als „Engel von St. Pauli“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
=== Frühe Jahre und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Bertha Keyser wurde am 24. Juni 1868 in [[Maroldsweisach]] in Unterfranken geboren. Nach dem Schulbesuch begann sie mit einer Bäckerlehre. Bald schon zog es sie in jungen Jahren in die Ferne: sie lebte als [[Kindermädchen]] in England, später als Reisebegleiterin in Amerika, dann als [[Zofe|Kammerzofe]] einer Gräfin in Paris. Später resumierte sie über diese Zeit: „Das reiche, satte Leben bei meinem Duc bekam mir nicht. Und zum Entsetzen aller ging ich zu den Armen und wurde später Gefängniswärterin in einem Pariser Frauengefängnis.“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fof-ohlsdorf.de/thema/2008/100s38_keyser.htm zitiert nach Barbara Leisner: Der Engel von St. Pauli]&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach arbeitete sie als Erzieherin in einem Heim für [[Gefallenes Mädchen|„gefallene Mädchen“]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeit in St. Pauli ===&lt;br /&gt;
1913 kam sie nach Hamburg zur &amp;#039;&amp;#039;Strand-Mission&amp;#039;&amp;#039;. Sie gründete 1914 am Alten Steinweg 25 mit Spendenmitteln ein [[Missionsgesellschaft|Missionswerk]] und 1927 in der Winkelstraße 17 das Frauenobdachlosenheim &amp;#039;&amp;#039;Fels des Heils&amp;#039;&amp;#039;. Sie unterhielt in den 1920er Jahren drei [[Feldküche]]n, die täglich 600 Essen an Bedürftige ausgaben und sie kümmerte sich um die [[Obdachlosigkeit|Obdachlosen]] („Sperlinge Gottes“, wie sie die in der Großstadt Gestrandeten nannte, wenn sie bei den Reichen um Geld für ihre Schützlinge bat), denen sie in ihrem Haus &amp;#039;&amp;#039;Fels des Heils&amp;#039;&amp;#039; in der Rothesoodstraße (da sich die Nachbarschaft über den starken Betrieb in den Unterkünften beschwerte, musste Bertha Keyser immer wieder neue Standorte suchen) ein Dach über dem Kopf gab. Zu ihrer Arbeit gehörten Armenspeisungen, Straßengottesdienste, Gefängnis- und Krankenbesuche und die Betreuung von Prostituierten. Durch ihre Hilfe für Obdachlose und Gestrauchelte wurde sie als „Engel von St. Pauli“ bekannt. Nach Kriegsende, im Alter von 77 Jahren, fing sie wieder ganz von vorn an, sammelte erneut Geld und unterhielt im Bäckerbreitergang Nr. 6–7 eine kleine Ladenwohnung, wo sie jeden Tag etwa hundert Hungrige mit Essen und, wenn nötig, auch mit Kleidung versah. Hier lebte und arbeitete sie bis zu ihrem Tod.&lt;br /&gt;
[[Datei:BerthaKeyser GdF FriedhofOhlsdorf.jpg|mini|hochkant|Grabstein im &amp;#039;&amp;#039;Garten der Frauen&amp;#039;&amp;#039; auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tod ==&lt;br /&gt;
Am 21. Dezember 1964 starb sie mitten in der Arbeit im Alter von 96 Jahren. Ihrem letzten Weg nach Ohlsdorf folgten 500 Trauergäste: Der &amp;#039;&amp;#039;Engel von St. Pauli&amp;#039;&amp;#039; war in der [[Hansestadt]] weit bekannt und hoch geehrt. Freunde sammelten Geld für ihren schlichten kleinen Grabstein mit den Worten [[Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg|„Geh auch du in den Weinberg“]], der heute nicht mehr auf ihrer Grabstelle steht, sondern im [[Garten der Frauen]] auf dem [[Friedhof Ohlsdorf|Ohlsdorfer Friedhof]] neu aufgestellt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://garten-der-frauen.de/politik-soziales/bertha-keyser/ &amp;#039;&amp;#039;Bertha Keyser, Schwester der Straßenmission&amp;#039;&amp;#039;] in [[Garten der Frauen]], abgerufen am 26.&amp;amp;nbsp;August&amp;amp;nbsp;2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1983 wurde der Bertha-Keyser-Weg im Hamburger Stadtteil St. Pauli nach ihr benannt.&lt;br /&gt;
* Aufnahme in den &amp;#039;&amp;#039;Garten der Frauen&amp;#039;&amp;#039; im alten Teil des Ohlsdorfer Friedhofs nahe der Cordes-Allee beim Wasserturm. Dort fand 2007 eine Ausstellung zu ihren Ehren statt.&lt;br /&gt;
* Ein Porträt in der [[Krypta]] der [[Hauptkirche Sankt Michaelis (Hamburg)|St. Michaeliskirche]] erinnert an Bertha Keyser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mutter der Heimatlosen. Lebenserinnerungen von Schwester Bertha Keyser&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg: Die Posaune, 1938&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eva-Maria Bast: &amp;#039;&amp;#039;Bertha Keyser. Der Engel von St. Pauli – Klein, zierlich, zäh&amp;#039;&amp;#039;. In: dies.: &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Frauen: historische Lebensbilder aus der Stadt an der Elbe&amp;#039;&amp;#039;. Bast Medien GmbH, Überlingen 2019, ISBN 978-3-946581-66-6, S. 106–109.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Keyser, Bertha&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Gudrun Wedel]]: &amp;#039;&amp;#039;Autobiographien von Frauen. Ein Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Köln : Böhlau, 2010, S. 407&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1058995901|VIAF=45303216}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Keyser, Bertha}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (humanitäre Hilfe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geehrte des Projekts Garten der Frauen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1868]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Keyser, Bertha&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Engel von St. Pauli&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Gründerin eines Missionswerks&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Juni 1868&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Maroldsweisach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Dezember 1964&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Itti</name></author>
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