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	<title>Bertha Bagge - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T06:09:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bertha_Bagge&amp;diff=1532401&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gerbil am 30. Dezember 2021 um 17:01 Uhr</title>
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		<updated>2021-12-30T17:01:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Frankfurt Am Main-Bertha Bagge-DAPUIUIFFM-001-Peterskirche Ostseite.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Peterskirche, Ostseite&amp;#039;&amp;#039; (1895)&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(aus: &amp;#039;&amp;#039;Die alte Peterskirche und ihre Umgebung in Frankfurt a. M.&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johanna Elisabeth Bertha Bagge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. März]] [[1859]] in [[Frankfurt am Main]]; † [[11. Juli]] [[1939]] ebenda) war eine Frankfurter [[Malerei|Malerin]] und [[Radierung|Radiererin]] mit engen Verbindungen zur [[Kronberger Malerkolonie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Frankfurt Am Main-Fay-BADAFAMNDN-Heft 06-Nr 069-1899-Altes Pfarrhaus Schaefergasse No 27.jpg|mini|left|Schäfergasse 27 – das Geburtshaus von Bertha Bagge, um 1899 / vor 1896&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Fotografie von &amp;#039;&amp;#039;Carl Friedrich Fay&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Über den familiären Hintergrund Bagges ist nur wenig bekannt: ihr Großvater war [[Schulleitung|Direktor]] der [[Musterschule]], ihr Vater [[Pfarrer]] an der [[Peterskirche (Frankfurt am Main)|Peterskirche]] in [[Frankfurt am Main]]. Das [[Pastorat|Pfarrhaus]] in der &amp;#039;&amp;#039;Schäfergasse&amp;#039;&amp;#039; war zugleich ihr Geburtshaus und zusammen mit der Kirche wohl auch eine prägende Stätte ihrer Jugend (vgl. [[Bertha Bagge#Werk|Werk]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1884 bis 1886 studierte sie unter [[Heinrich Hasselhorst]] an der [[Staatliche Hochschule für Bildende Künste – Städelschule|Städelschule]], danach bis 1891 bei [[Anton Burger (Maler)|Anton Burger]]. Daran anschließende Studienreisen führten sie nach [[Italien]], [[Frankreich]] und [[Süddeutschland]]. In [[München]] nahm Bagge Unterricht im [[Radierung|Radieren]] bei [[Peter Halm (Grafiker)|Peter Halm]]. Nach den Wanderjahren blieb sie – bedingt durch die Prägung ihrer frühen Lehrmeister – in stetem Kontakt mit der [[Kronberger Malerkolonie]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Bagge Bertha a.jpg|thumb|Grab von Bertha Bagge auf dem Frankfurter Hauptfriedhof]]&lt;br /&gt;
Ab 1897 war sie krankheitshalber nur noch eingeschränkt tätig. Bagge verstarb kurz nach ihrem 80. Geburtstag 1939 in Frankfurt am Main, ihr Grab befindet sich auf dem [[Frankfurter Hauptfriedhof]]. Der schlichte [[Grabstein]] verweist aus unbekannten Gründen abweichend von den literarisch überlieferten Lebensdaten auf das Todesjahr 1945.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im neuen Frankfurter Stadtteil [[Frankfurt-Kalbach-Riedberg|Riedberg]], Quartier Ginsterhöhe Ost ist seit 2006 eine Straße nach Bertha Bagge benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe &amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt der Stadt Frankfurt&amp;#039;&amp;#039; vom 12. September 2006, Nr. 37, 137. Jhg., Seite 1004 (PDF; 2,3&amp;amp;nbsp;MB) abgerufen am 26. Feb. 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Bagges Werkstätigkeit erstreckte sich auf [[Ölmalerei|Ölbilder]], [[Aquarell]]e, [[Pastellmalerei|Pastelle]] und vor allem [[Radierung]]en, die sich heute größtenteils in Privatbesitz befinden. Da sich die [[Sujet]]s – ganz in der Tradition der [[Kronberger Malerkolonie]] – auf den Großraum des heutigen [[Rhein-Main-Gebiet]]s erstrecken, dürften auch die heutigen Besitzer vorwiegend in der Region zu suchen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frankfurt Am Main-Bertha Bagge-ADAFRVBB-Hoefchen am Tuchgaden No 9-1890.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Höfchen am Tuchgaden No. 9&amp;#039;&amp;#039; (1890)&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(aus: &amp;#039;&amp;#039;Aus dem alten Frankfurt&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Hauptmotiv ihrer Arbeit waren jedoch Ansichten der [[Frankfurt-Altstadt|Altstadt]] ihrer [[Frankfurt am Main|Heimatstadt]]. Als in einer größeren Auflage publiziertes Hauptwerk sind 36 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Aus dem alten Frankfurt&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte Radierungen anzusehen. Sie erschienen zwischen 1891 und 1896 beim Verlag &amp;#039;&amp;#039;Reitz &amp;amp; Köhler&amp;#039;&amp;#039; in Lieferungen von jeweils sechs Blatt und sind heute im Kunsthandel sehr gesucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bagge Eichendorff Staendchen.jpg|mini|left|Illustration zu Eichendorff &amp;#039;&amp;#039;Das Ständchen&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Als persönlicher Nachruf auf die alte [[Peterskirche (Frankfurt am Main)|Peterskirche]] können 14 [[Lichtdruck (Druck)|Lichtdruck]]tafeln von [[Zeichnung (Kunst)|Federzeichnungen]] unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Die alte Peterskirche und ihre Umgebung in Frankfurt a. M.&amp;#039;&amp;#039; betrachtet werden. Der [[Gotik|gotische]] [[Sakralbau]] war 1895 bis 1896 mitsamt Bagges Geburtshaus abgerissen und durch einen Neubau an anderer Stelle ersetzt worden. Der Verlag von [[Carl Friedrich Fay]] veröffentlichte die Mappe 1895 in einer Auflage von nur 150 Stück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich rar sind 16 Radierungen zu &amp;#039;&amp;#039;[[Simon Moritz von Bethmann]] und seine Vorfahren&amp;#039;&amp;#039;, die 1898 erschienen. Sie wurden nie im Buchhandel verkauft, die Auflage belief sich auf nur 60 Exemplare, der antiquarische Preis bereits Mitte der 1970er Jahre um 450 Mark. Von ihren übrigen Arbeiten weicht die Mappe &amp;#039;&amp;#039;Lieder und Bilder in Zeichnungen. Illustrationen zu Gedichten&amp;#039;&amp;#039; ab, die mit 12 Lichtdrucktafeln von ihren Federzeichnungen 1892 von &amp;#039;&amp;#039;Amelang&amp;#039;&amp;#039; in [[Leipzig]] veröffentlicht wurde. Illustriert werden Gedichte von [[Joseph von Eichendorff]], [[Eduard Mörike]], [[Wilhelm Müller (Dichter)|Wilhelm Müller]], [[Robert Reinick]], [[Friedrich Rückert]] und [[Ludwig Uhland]]. Da um 1890 auch &amp;#039;&amp;#039;Müller&amp;#039;s Lust und Leid. Gedichte von Wilhelm Müller. Illustrirt von B. Bagge&amp;#039;&amp;#039; erschienen ist, dürfte sich Bagge zu dieser Zeit als Gedichtillustratorin zu profilieren gesucht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Literatur stets nur vage genannte gesundheitliche Einschränkung ab 1897 lässt vor dem Hintergrund der in jenem Jahr abreißenden Publikationstätigkeit annehmen, dass ab dato auch keine eigenständigen Werke mehr entstanden sind. Darauf deuten auch die [[Signatur (Kunst)|Signaturen]] der erhaltenen Werke hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* August Wiederspahn, [[Helmut Bode (Autor)|Helmut Bode]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kronberger Malerkolonie. Ein Beitrag zur Frankfurter Kunstgeschichte des 19. Jahrhunderts. Mit dokumentarischen Beiträgen von Änne Rumpf-Demmer, Julius Neubronner und Philipp Franck.&amp;#039;&amp;#039; Dritte, wesentlich erweiterte Auflage. Verlag Waldemar Kramer, Frankfurt am Main 1982, ISBN 3-7829-0183-5, S. 150 u. 678.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.luederhniemeyer.com/artists/bagge_d.php Beispiele ihres Schaffens bei Kunsthandlung Niemeyer]&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.goethezeitportal.de/index.php?id=6541 Lieder und Bilder in Zeichnungen von Bertha Bagge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116039132|VIAF=37656854}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bagge, Bertha}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radierer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1859]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bagge, Bertha&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bagge, Johanna Elisabeth Bertha (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Malerin und Radiererin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. März 1859&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Juli 1939&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gerbil</name></author>
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