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	<title>Berta Rahm - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T16:22:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Berta_Rahm&amp;diff=2830390&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Helga Broll: /* Bauten */ Fehler berichtigt</title>
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		<updated>2025-09-11T11:59:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bauten: &lt;/span&gt; Fehler berichtigt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Foto des nach B. Rahm benannten Strassenschildes in Zürich 3.jpg|alternativtext=Foto des Strassenschildes an der Bertastrasse in 8003 Zürich, aufgenommen am 17. Sept. 2021.|mini|Bild des nach Berta Rahm benannten Schildes der bereits seit langem bestehenden Bertastrasse in Zürich 3]]&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Berta Rahm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Oktober]] [[1910]] in [[St. Gallen]]; † [[10. Oktober]] [[1998]] in [[Neunkirch]]) war eine [[Schweiz]]er [[Architekt]]in, [[Verleger]]in und [[Frauenrechtler]]in.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
1914 zog ihre Mutter mit den Kindern wieder zurück in ihre Heimat Hallau, wo Berta Rahm die Schulen besuchte. Die Matura legte sie in Schaffhausen ab, nachdem sie dort die Kantonsschule besucht hatte. Ein daran anschliessender Aufenthalt in England bestärkte sie in ihrem Glauben daran, dass die Aussicht, als Frau erfolgreich einen anspruchsvollen, geachteten Beruf ausüben zu dürfen, auch in der Schweiz nicht mehr lange auf sich warten lassen würde.&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung ihres Onkels [[Arnold Meyer (Architekt)|Arnold Meyer]], der in Hallau ein erfolgreiches Architekturbüro betrieb, studierte Berta Rahm von 1929 bis 1934 als eine der ersten Frauen Architektur an der [[ETH Zürich]]. Nachdem sie 1934 bei [[Otto Rudolf Salvisberg]] diplomiert hatte, eröffnete sie noch im selben Jahr ein Architekturbüro in Zürich. 1935 reiste sie dank eines Reisestipendiums der ETH nach [[Holland]] und [[Dänemark]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Evelyne Lang |Titel=Les premières femmes architectes de Suisse et leurs précurseuses au niveau international |Verlag=EPF Lausanne |Ort=Lausanne |Datum=1993 |Seiten=434}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Evelyne Lang Jakob |Hrsg=Virginia Polytechnic Institute and State University |Titel=The Life and Work of Berta Rahm (1910–1998) |Sammelwerk=IWA Newsletter |Nummer=11 |Ort=Virginia |Datum=1999 |ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die darauffolgende, durch ein Wettbewerbspreisgeld ermöglichte Reise nach [[Skandinavien]] und [[Finnland]] im Jahr 1939 beeinflusste Berta Rahm nachhaltig. Einerseits verkörperten die nordischen Architekten und Architektinnen das Bild eines engagierten Berufsstandes und andererseits war sie beeindruckt vom emanzipierten Lebensstil der Frauen in den skandinavischen Ländern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Evelyne Lang |Titel=Les premières femmes architectes de Suisse et leurs précurseuses au niveau international |Verlag=EPFL Lausanne |Ort=Lausanne |Datum=1993 |Seiten=434}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1942 veröffentlichte sie hierzu einen [[Reisebericht]] mit eigenen Skizzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Berta Rahm |Hrsg=Büchergilde Gutenberg |Titel=1939: Reise nach Skandinavien und Finnland |Ort=Zürich |Datum=1942}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1951 erstellte sie mit dem Nägeliseehof in Hallau einen für ihre Zeit aussergewöhnlich modernen Bauernhof, dessen spezielles Offenstallungssystem von Besucherinnen und Besuchern aus ganz Europa bewundert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Anstellungen bei u.&amp;amp;nbsp;a. [[Rudolf Olgiati]] in [[Flims]], [[William Dunkel]] und [[Ernst Schindler (Architekt)|Ernst Schindler]] in Zürich und Arnold Meyer in Hallau, gründete Berta Rahm 1940 ihr eigenes Architekturbüro in [[Zürich]]. Zu ihren wichtigsten Werken gehören das Ferienhaus Laueli in Hasliberg, der Nägeliseehof mit Offenstall nach dänischem Vorbild in Hallau und der Annexbau des Club Pavillon der [[Schweizerische Ausstellung für Frauenarbeit|SAFFA]] 1958 in Zürich. Rahms Hoffnung auf die Übertragung der Projektleitung der SAFFA zerschlug sich, stattdessen wurde diese der Architektin Annemarie Hubacher-Constam übertragen. Letztere teilte allerdings mit ihrem Mann, Hans Hubacher, ihr Büro, wohingegen Rahm ganz unabhängig und selbstständig arbeitete.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Elisabeth Joris]]: &amp;#039;&amp;#039;Berta Rahm. Kühne Konstruktionen. Skandinavischer Baustil und feministische Klassikerinnen.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Stefan Howald]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Projekt Schweiz. Vierundvierzig Porträts aus Leidenschaft&amp;#039;&amp;#039;. Unionsverlag, Zürich 2021, ISBN 978-3-293-00578-5, S. 468&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie bewerkstelligte bei all ihren Projekten die Planungsarbeiten, Ausschreibungen und Bauleitungen alleine. Als Pionierin tat sie sich jedoch schwer in der von Männern dominierten Branche.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Elisabeth Joris |Titel=Eigenständig und emanzipatorisch: Pionierinnen der feministischen Selbstermächtung |Sammelwerk=Reformen jenseits der Revolte |Verlag=Chronos-Verlag |Datum=2018 |ISBN=978-3-0340-1428-1 |Seiten=95–106}}&amp;lt;/ref&amp;gt; So wurde sie von den Behörden als Architektin für öffentliche Bauten ausgeschlossen und ein [[Baubewilligung|Baugesuch]] für ein Wohnhaus in Hallau zurückgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Schweizerisches Sozialarchiv |Titel=AR 198.15.3. Varia, Mäppchen Varia: Heinzelmann, Telefonkonferenz mit Frau Berta Rahm |Datum=1967-04-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Rahm legte daraufhin Beschwerde gegen diesen Entscheid ein und gelangte damit bis vor [[Bundesgericht (Schweiz)|Bundesgericht]], ihre Klage wurde jedoch abgewiesen, obschon die Ungleichbehandlung anerkannt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Büro gegen Amts- und Verbandswillkür |Hrsg=Migros-Genossenschafts-Bund |Titel=Wenn eine Architektin bauen will… |Sammelwerk=Die Tat |Datum=1965-03-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Büro gegen Amts- und Verbandswillkür |Hrsg=Migros-Genossenschafts-Bund |Titel=Wenn eine Architektin kämpft… |Sammelwerk=Die Tat |Datum=1965-04-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zermürbt durch die vielen Rückschläge und die faktische Unmöglichkeit ihren Beruf auszuüben, beendete Berta Rahm 1966 ihre Tätigkeit als Architektin und wurde Verlegerin und Autorin. Sie gründete in Schaffhausen 1967 den auf [[Feminismus|feministische]] Literatur spezialisierten [[ALA Verlag]]. So verlegte sie unter anderem Werke von [[Mary Wollstonecraft]] und [[Hedwig Dohm]] neu sowie eine Biographie von [[Flora Tristan]]. Auch über das Leben der Friedensaktivistin und Feministin [[Marie Goegg-Pouchoulin]] publizierte sie ein Buch. Für jede Publikation verfasste sie ein ausführliches Vor- und Nachwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rahm war Mitglied des [[Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein|Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins]], der [[Union internationale des femmes architectes]] und des [[Bund Schweizerischer Frauenvereine|Bundes Schweizerischer Frauenorganisationen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|31802|Berta Rahm|Autor=Evelyne Lang Jakob}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
=== Bauten ===&lt;br /&gt;
* Ferienhaus Laueli in [[Riederalp|Hohfluh]] am Hasliberg (BE), 1940&lt;br /&gt;
* Offenstall und Umbau Wohnhaus Nägeliseehof in [[Hallau]] (SH), 1951&lt;br /&gt;
* Wohnhaus in [[Wilchingen]] (SH), 1958&lt;br /&gt;
* Annexbau Club Pavillon, [[Schweizerische Ausstellung für Frauenarbeit|SAFFA]] in Zürich, 1958&lt;br /&gt;
Nach Ausstellungsende wurde der Annex des Club Pavillons nach [[Gossau ZH|Gossau]] ZH versetzt und von Berta Rahm zur Betriebskantine der Hauser Champignon Kulturen AG umgebaut. Das Clubhaus geriet jedoch in Vergessenheit und sollte einem Neubau weichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ad.zh.ch/saffa-1959-berta-rahm/ |titel=Einer der letzten Bauzeugen der SAFFA 1958 – Denkmalpflege |datum=2020-03-23 |abruf=2020-10-08 |sprache=de-CH}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2020 rettete ein erfolgreicher Spendenaufruf des Vereins ProSaffa1958-Pavillon das Gebäude vor dem Abriss und ermöglichte eine fachgerechte Demontage.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.prosaffa1958-pavillon.ch/ |titel=HOME |abruf=2020-10-07 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Verein ProSaffa1958-Pavillon, gegründet von Mitgliedern des Forschungsprojekts des [[Schweizerischer Nationalfonds|Schweizer Nationalfonds]] zur Saffa 1958, dedra, siebaut, dem Baubüro insitu,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.prosaffa1958-pavillon.ch/ |titel=Aufgemessen, demontiert und eingelagert: Die Rettung des Berta Rahm-Pavillons von der Saffa 1958 ist geglückt! |werk=prosaffa1958-pavillon.ch |abruf=2025-06-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Annexe]] für den Wiederaufbau des [[Pavillon|Pavillons]] von Berta Rahm auf der [[Saffainsel|Saffa-Insel]] im Zürichsee. Die rekonstruierte Küchenzeile mit stark vereinfachten und reproduzierten Teilen des Interieurs und des Mobiliars wurde an verschiedenen Orten des kulturellen Austauschs in der Schweiz als Ort feministischer Vernetzung umgenutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://womenwritingarchitecture.org/people-and-organisations/annexe/ |titel=Annexe |werk=womenwritingarchitecture.org |sprache=en |abruf=2025-06-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Umbau Wohnhaus in [[Gächlingen]] (SH), 1959&lt;br /&gt;
* Dr. Hess Haus, [[Zollikerberg]] (ZH), 1964&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Publikationen (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;1939: Reise nach Skandinavien und Finnland&amp;#039;&amp;#039;. Büchergilde Gutenberg, Zürich 1942.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vom möblierten Zimmer bis zur Wohnung. Anregungen für das Einrichten von Einzelräumen und Wohnungen&amp;#039;&amp;#039;. Schweizer Spiegel Verlag, Zürich 1946.&lt;br /&gt;
* mit Charles Neilson Gattey: &amp;#039;&amp;#039;Flora Tristan&amp;#039;&amp;#039;. ALA Verlag, Zürich 1971.&lt;br /&gt;
* mit Minna Schelle Cauer u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Hedwig Dohm. Erinnerungen&amp;#039;&amp;#039;. Mit Schriften von Hedwig Dohm. ALA Verlag, Zürich 1980.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Marie Goegg (geb. Pouchoulin). Mitbegründerin der Internationalen Liga für Frieden und Freiheit. Gründerin des Internationalen Frauenbundes, des Journal des Femmes und der Solidarité.&amp;#039;&amp;#039; ALA-Verlag, Zürich 1993, ISBN 3-85509-032-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|31802|Berta Rahm|Autor=Evelyne Lang Jakob}}&lt;br /&gt;
* Isabelle Rucki; Dorothee Huber (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Architektenlexikon der Schweiz. 19./20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Birkhäuser, Basel 1998, ISBN 3-7643-5261-2, S. 432.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Ihr zu Ehren wurde in der Stadt Zürich bei der  lange bereits schon bestehenden [[Bertastrasse]] ein an sie erinnerndes Schild angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Helveticat-GND|gnd=102348219}}&lt;br /&gt;
* [https://gosteli.anton.ch/objects/17514 Archiv Berta Rahm] in den Findmitteln der [[Gosteli-Stiftung|Gosteli-Stiftung, Archiv zur Geschichte der schweizerischen Frauenbewegung]]&lt;br /&gt;
* {{SozArch|Ar198_15|Rahm, Berta}}&lt;br /&gt;
* [https://imagebase.lib.vt.edu/browse.php?folio_ID=/iawa/rahm Fotografien der Werke von Berta Rahm] im [[International Archive of Women in Architecture]]&lt;br /&gt;
* [https://sketchfab.com/3d-models/saffa-pavillon-berta-rahm-04c61ecd5b004390b9f0879b8b02aed4 3D-Modelle] des Saffa Pavillons von Berta Rahm in Gossau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=102348219|LCCN=nr97030671|VIAF=14932437}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rahm, Berta}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenrechtler (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1998]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rahm, Berta&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Architektin, Verlegerin und Frauenrechtlerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Oktober 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[St. Gallen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Oktober 1998&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Neunkirch]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Helga Broll</name></author>
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