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	<title>Berta Ottenstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Goesseln am 19. April 2026 um 21:20 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-19T21:20:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Berta Ottenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. März]] [[1891]] in [[Nürnberg]]; † [[17. Juni]] [[1956]] in der Nähe von [[Concord (Massachusetts)]]) war eine deutsche [[Dermatologe|Dermatologin]], die als erste Frau an der [[Universität Freiburg im Breisgau]] die Habilitation erlangte, sowie deutschlandweit die erste Frau, die sich im Fach Dermatologie habilitierte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.uni-freiburg.de/universitaet/portrait/ehrungen-und-preise/preise/preis/32/Bertha-Ottenstein-Preis/ | wayback=20110722083546 | text=Information zum Bertha-Ottenstein-Preis auf der Website der Universität Freiburg}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Ottenstein, die als jüngstes von sechs Kindern in eine Nürnberger Kaufmannsfamilie geboren wurde, studierte an der [[Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg|Universität Erlangen]], wo sie 1914 ihren Doktortitel in [[Chemie]] erhielt. Nach einer Position am [[Kaiser-Wilhelm-Institut]] für [[Biochemie]] in Berlin-Dahlem (1927) wechselte sie 1928 an die [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universität Freiburg]], wo sie eine Assistenzstelle erhielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jwa&amp;quot;&amp;gt;[https://jwa.org/encyclopedia/article/ottenstein-berta Berta Ottenstein] in der Enzyklopädie des Jewish Women’s Archive (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1930 äußerte ihr Vorgesetzter, Klinikdirektor [[Georg Alexander Rost]], seine Absicht, sie in absehbarer Zeit zur [[Habilitation]] vorzuschlagen. Die Habilitation wurde am 3. Juni 1931 vom Senat genehmigt und am 11. Juni vom zuständigen Ministerium in Karlsruhe bestätigt. Bereits drei Wochen zuvor war Ottenstein an der medizinischen Fakultät der Grad verliehen worden, sodass sie zum Wintersemester 1931/32 eine Stelle als [[Privatdozent]]in antreten konnte. Der Titel ihrer Habilitationsschrift lautete &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen über den Gehalt der Haut und des Blutes an diastatischem Ferment und dessen biochemische Bedeutung bei Hautkrankheiten&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932 wurde Ottensteins Vertrag an der Universität Freiburg zum letzten Mal verlängert, doch bereits vor dessen Auslaufen im Herbst 1934 wurde sie aufgrund ihrer jüdischen Abstammung von den Nationalsozialisten „beurlaubt“. Gemeinsam mit vielen anderen Dozenten musste sie am 12. April 1933 die Universität verlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ute Scherb: &amp;#039;&amp;#039;Ich stehe in der Sonne und fühle, wie meine Flügel wachsen&amp;#039;&amp;#039;. Ulrike Helmer Verlag, 2002, Seite 133–134&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933–35 hatte sie an der dermatologischen Klinik von Budapest eine Assistenzstelle inne, bevor sie 1935 an die [[Universität Istanbul]] wechselte, wo sie bis 1945 als Dozentin und Leiterin der dermatologischen Klinik wirkte. Anschließend emigrierte sie in die USA, wo sie an der [[Harvard University]] eine Stelle als &amp;#039;&amp;#039;research fellow&amp;#039;&amp;#039; erhielt und am [[New England Medical Center]] in Boston arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 wurde Ottenstein von der Universität Freiburg eine außerplanmäßige Professur verliehen und sie erhielt die Amerikanische Staatsbürgerschaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jwa&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berta-Ottenstein-Straße Freiburg.jpg|mini|alternativtext=Fotografie eines Straßenschildes der Berta-Ottenstein-Straße und einer Erläuterungstafel mit dem Inhalt: „Prof. Dr. Berta Ottenstein (1891-1956) wurde 1931 als erste Frau an der Freiburger Universität habilitiert.“|Straßenschild in Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
Der Frauenförderpreis der Universität Freiburg trägt seit 2005 den Namen &amp;#039;&amp;#039;Bertha-Ottenstein-Preis&amp;#039;&amp;#039;. Ausgezeichnet werden damit laut Universitätswebsite Hervorragende wissenschaftliche Leistungen im Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung, Lehrkonzepte und Seminarformen, Schulungs- und Weiterbildungsangebote, die den Aspekt der Gleichstellung querschnittsartig integrieren und gleichstellungsorientierte Bewusstseinsbildungsprozesse anregen, Netzwerkbildung, Veranstaltungs- oder Ausstellungs-organisation zu Gender-Themen, überdurchschnittliches Engagement bei der Umsetzung der Fakultätsgleichstellungspläne und/oder des zentralen Gleichstellungsplans, Rekrutierungs- und Personalentwicklungsmaßnahmen, die geeignet sind, den Frauenanteil auf den einzelnen Qualifikationsstufen zu erhöhen, auf denen sie bislang unterrepräsentiert sind sowie innovative Maßnahmen zur Verbesserung der Lebens-, Studien- und Arbeitsbedingungen von studierenden und beschäftigten Eltern an der Universität. In Freiburg wurde eine Straße im Stadtteil Brühl-Beurbarung auf dem ehemaligen Güterbahnhofsgelände nach Berta Ottenstein benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ute Scherb: &amp;#039;&amp;#039;Ich stehe in der Sonne und fühle, wie meine Flügel wachsen. Studentinnen und Wissenschaftlerinnen an der Freiburger Universität von 1900 bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Ulrike Helmer Verlag, Königstein/Taunus 2002, ISBN 3-89741-117-2&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ottenstein, Berta&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Annette Vogt]]: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftlerinnen in Kaiser-Wilhelm-Instituten : A - Z&amp;#039;&amp;#039;. Berlin: Archiv der Max-Planck-Ges., 2008, ISBN 3-927579-12-2, S. 138f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [[Annette B. Vogt]]: [https://jwa.org/encyclopedia/article/ottenstein-berta &amp;#039;&amp;#039;Berta Ottenstein&amp;#039;&amp;#039;], bei [[Jewish Women’s Archive]] (JWA), 2009&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.uni-freiburg.de/universitaet/portrait/ehrungen-und-preise/preise/preis/32/Bertha-Ottenstein-Preis/ | wayback=20110722083546 | text=Information zum Bertha-Ottenstein-Preis auf der Website der Universität Freiburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1047269740|VIAF=306288523}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ottenstein, Berta}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dermatologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in der Türkei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ottenstein, Berta&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ottenstein, Bertha&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Dermatologin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. März 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nürnberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Juni 1956&lt;br /&gt;
|STERBEORT=bei [[Concord (Massachusetts)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Goesseln</name></author>
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